Leserstimmen zu
Wayward

Blake Crouch

Ein Wayward-Pines-Thriller (2)

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Am Ende von Band 1 wurde ja das Geheimnis, das sich hinter der idyllischen Kleinstadt Wayward Pines verbirgt, gelüftet. Für Ethan Burke war das allerdings keine Erleichterung - eher schleppt er jetzt noch mehr Probleme und Ängste mit sich herum und niemand ist da, mit dem er darüber sprechen kann. Die Frage, ob der Zweck die Mittel heiligt, vor allem, wenn es ums Überleben geht, steht hier natürlich permanent im Raum. Ist die Wahrheit wichtiger als dein Leben - Überwachung wichtiger als Freiheit? Bis zu welchem Maß kann man sich arrangieren, um um weiterzuleben? Die Antwort darauf zeigt sich hier sehr deutlich, denn wo viele Menschen zusammenleben bleibt es nie aus, dass sich Gruppen bilden, dass sich einige anpassen, andere rebellieren und vor allem, dass sich derjenige mit der größten Macht größenwahnsinnig verhält. Insgesamt war es spannend aufgebaut, hatte aber auch Passagen dabei, die ich lieber überflogen hätte und die das Tempo gebremst haben. Damit hab ich immer ein bisschen ein Problem, wenn die Geschichte an sich sehr schnell vorangeht und dann immer wieder "unterbrochen" wird. Das hat mich manchmal doch gestört. Aber was mich immer wieder irritiert hat, waren kleine Ungereimtheiten, die mir aufgefallen sind oder die mir zumindest nicht so ins Bild gepasst haben. Auch werde ich mit Ethan einfach nicht so richtig warm, auch sein Standardspruch: "Du musst mir einfach vertrauen", jedes Mal, wenn er etwas nicht erklären will, hat ihn mir nicht näher gebracht. Und auch hier hat der Autor, ich muss euch das einfach zeigen *g*, wieder einen so machomäßigen Spruch abgelassen, dass ich fast schon glaube, er macht das extra xD "Als Familienoberhaupt war es Ethans Augabe, den Salat zu verteilen." Seite 47 Gibts sowas noch? Ich hoffe ich trete jetzt niemandem auf den Schlips, aber das fand ich einfach witzig. Ethan kommt ja aus dem Jahr 2014 und nicht aus den 50er Jahren ... Jedenfalls: An sich sehr interessante und originelle Idee, die mich auf jeden Fall neugierig macht, wie es enden wird. Nur in der Umsetzung gefallen mir manche Details nicht bzw. sind sie vielleicht auch nicht bis zum Ende durchdacht. Ich werd mich überraschen lassen müssen, ob sich einiges davon im letzten Band aufklärt. Der zweite Band endet jedenfalls sehr fies und ich werde Band 3 bald folgen lassen.

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Das Buch ist sehr leicht und flüssig geschrieben. Für jeden Leser von Endzeitgeschichten empfehlenswert. Eine tolle Mischung aus Science Fiktion, Horror und Abenteuer. Es gibt aber auch viele unlogische Stellen im Roman. Für mich war es undenkbar, dass sich die Menschheit in nur 2000 Jahren so derartig verändern und degenerieren kann. Aber gut: es ist ja Science Fiktion. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, obwohl diese Art Roman nicht gerade mein Interessensgebiet ist. Und die Verfilmung als Serie ist genauso spannend und sehenswert.

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Drum merke dir, fange nie zu lesen an, wenn du nicht alle Bände Zuhause hast. Eine Aussage, die ich bei der Wayward Pines Trilogie absolut unterschreiben muss. Band 1 hat mich quasi mehr als begeistert. Es hat richtig eingeschlagen und ich war wirklich sprachlos darüber, was sich hinter Wayward Pines verbarg. Im zweiten Band ist Ethan kein verzweifelter Secret Service Agent mehr. Er wird nicht mehr gejagt. Stattdessen wird er selbst zum Jäger. Aber wie sehr, kann er diese Position ausfüllen? Wie sehr ist er der Aufgabe als Sheriff gewachsen? Und was noch viel wichtiger ist , wird er mit der Masse oder gegen den Strom schwimmen? Dieser Band schließt nahtlos an den Vorgänger an, wodurch ich wieder sehr gut in der Handlung angekommen bin. Der Autor schreibt unglaublich fesselnd, mitreißend und bildhaft, dass ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte. Die Kapitel sind nicht allzu lang, dennoch oft mit kleinen Cliffhangern versehen. So dass man unbedingt weiterlesen muss. Dieser Band ist mit unterschiedlichen Perspektiven versehen, so dass ziemlich interessante Aspekte verdeutlicht werden. Dieser Band zeichnet sich nicht durch Unwissenheit und pure Action aus. Viel mehr ist es die Monotonie der Gesellschaft und die schreckliche Wahrheit dahinter, die alles beklemmend macht. Der Autor versäumt in keinster Weise , darauf hinzuweisen. Im Laufe der Handlung gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit, die mir zunächst unglaublich viele Rätsel aufgaben. Anfangs etwas verwirrend, aber dennoch durchgehend interessant. Dieses Mal steht nicht allein Ethan im Fokus. Wir erfahren mehr über die Menschen dahinter. Wobei die Antagonisten hier sehr viel Raum bekommen. Das macht sie noch Angst einflößender und unberechenbarer. Man fühlt eine Beklemmung, die sich bis in die Zehenspitzen verstärkt. Man fühlt eine Angst, die sich immer mehr im ganzen Körper ausbreitet. Eine Wut, endlich diese Monotonie zu durchbrechen und aufzuräumen. Doch was kommt danach? Friede, Chaos oder die Monster, die man so sehr fürchtet? Ich muss zugeben , dass der Anfang interessant und spannend war. Er mich aber nicht wirklich vom Hocker gerissen hat. Denn neue Entwicklungen gab es nicht wirklich zu verzeichnen. Dafür verstand Blake Crouch gekonnt, mit den Ängsten der Leser zu spielen. Er gaukelt uns eine Sicherheit und Harmonie vor, die allzu trügerisch und auch fatal ist. Daneben spürt man deutlich wie es im Hintergrund brodelt. Wie man kontinuierlich auf eine Katastrophe zusteuert. Besonders interessant und faszinierend fand ich diesmal die Charaktere. Die sich merklich weiterentwickelt haben. Ihre Fassade bröckelt und man sieht Facetten, die man nicht für möglich halten würde. Ich war wirklich überrascht und schockiert gleichermaßen. Wusste aber dennoch nicht, was es für die gesamte Handlung bedeutete. Aufgrund brillant gesetzter Wendungen, bekam ich mit voller Brutalität, die Auswirkungen zu spüren. Der Autor legt dabei sehr viel Einfühlungsvermögen hinein, um auch den psychologischen Aspekt zu verdeutlichen. Auf der zwischenmenschlichen Ebene entwickelt sich eine Menge und löst damit auch neue Konflikte aus. Das letzte Drittel hat mich förmlich aus den Latschen kippen lassen. Ein Schock folgte dem nächsten und ich war nicht mehr sicher, wo ich überhaupt noch stand. Ist es der pure Wahnsinn, Gier, Selbstüberschätzung? Oder ist es einfach nur die Wahrheit? Auch wenn ich anfangs meine Zweifel hatte, so hat mich dieser Band am Ende mehr als überzeugen können. Die losen Fäden fanden zusammen und meine Emotionen und Gedanken gerieten völlig durcheinander. Das Adrenalin peitschte durch meine Adern, weil ständig etwas neues passierte. Sie viel Erkenntnisse, soviel Grausamkeit , aber auch Traurigkeit und Verzweiflung. Verpackt in einem zweiten Band, der schlichtweg an die Grenzen bringt und am eigenen Verstand zweifeln lässt. Das Ende hab ich zwar kommen sehen, aber nicht mit so einer Präsenz und Gewalt. Ich bin ehrlich erschüttert, schockiert, wütend und atemlos. Ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht. Fazit: Wayward Pines geht in die zweite Runde und bringt damit neue Entwicklungen und Wahrheiten ans Licht. Ein Band , der mich ordentlich gefordert und an die Grenzen getrieben hat. Blake Crouch setzt diesmal den Fokus auf die Charaktere und die Vergangenheit. Ein Aspekt der sehr überraschend und schockierend ist. Ein sehr gelungener, emotionaler und vielschichtiger zweiter Band, der mich erschüttert und unglaublich wütend gemacht hat. Der Cliffhanger ist so fies, dass ich unbedingt sofort Band 3 brauche. Am Ende steht man vor der Frage, wer denn die eigentlichen Monster sind. Die, die wir aussperren oder die, die uns eine lächelnde Fassade zeigen?

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Inhalt Umgeben von einem Elektrozaun und stets überwacht: Die Kleinstand Wayward Pines in den Bergen Idahos birgt ein schreckliches Geheimnis. Wenige Wochen nachdem Ethan Burke dort gestrandet ist, hat er nun die Aufgabe, die Stadt als Sheriff zu beschützen. Als einer der einzigen, der weiss, was Wayward Pines wirklich ist, liegt eine grosse Last auf seinen Schultern - so gross, dass er sie kaum zu stemmen vermag. Denn was sollte schon passieren, wenn er die anderen einweiht und die unfassbare Wahrheit ans Licht bringt? Meine Meinung Band 1 Psychose hat mich richtig packen können und so habe ich natürlich zur Fortsetzung Wayward gegriffen. Was mich im ersten Teil am Schreibstil ein wenig gestört hat, konnte ich nun im zweiten Teil endlich fassen: Teilweise besteht die Geschichte aus sehr kurzen Sätzen, denen noch kürzere Sätze folgen. Manchmal bin ich darübergestolpert, aber nun wo ich es weiss (und mich achte), komme ich besser damit klar. Zum Glück ist die Geschichte aber so spannend, dass es gar nicht gross auffällt. Secret-Service-Agent Ethan Burke ist im verschlafenen Bergstädtchen Wayward Pines gestrandet, einem Ort, der umgeben von einem meterhohen Elektrozaun ist und der ein schreckliches Geheimnis birgt. Als einer der wenigen, der um dieses Geheimnis weiss, hat Ethan nun die Stelle als Sheriff übernommen, um die Stadt zu schützen. Doch die Last um die Wahrheit wiegt schwer und als er nicht mehr schweigen will, kommt es zur Katastrophe. In Wayward geht es ruhiger und gemächlicher zu als in Band 1. Der Krimifaktor ist abhanden gekommen, Ethan kennt nun die Wahrheit und ist endlich in Wayward Pines angekommen. Und dennoch ist das Buch so spannend, dass ich einfach mal 100-200 Seiten am Tag wegsuchte. Ein grausamer Mord, der von keiner der tausenden Kameras erfasst worden ist, die Wayward Pines überwachen, beschäftigt den Sheriff nun, während er nebenbei versucht, alles über die Stadt und ihre Regeln herauszufinden. Völlig anders also als der erste Teil der Trilogie, aber dennoch wahnsinnig fesselnd. Allein die Idee des Autors ist so genial, dass es mich praktisch umgeworfen hat. Auch die zwischenmenschlichen Aspekte kommen hier mehr zum Tragen. Ethan ist zurück bei seiner Frau Theresa und dem gemeinsamen Sohn - und doch ist alles anders. Denn Theresa leidet. Und Ben ist irgendwie anders im Umgang mit ihm. Und als wäre das nicht genug, hat Ethan einiges mit Pilcher zu tun, dem Kopf hinter Wayward Pines. Die Verzweiflung von Ethan, aber auch von Theresa und einigen anderen Einwohnern ist so greifbar, dass es einem kalt den Rücken runter läuft. Dank des unglaublich fiesen Endes von Wayward bin ich direkt noch in die Stadt gefahren und habe mir Band 3 geholt, den ich mir nun morgen gönnen werde. Absolut lesenswerte Reihe! Fazit Wahnsinnig spannende Geschichte über eine Kleinstadt mit einem grausamen Geheimnis. Anders als erwartet aber unglaublich gut und fesselnd, erschreckend, emotional und brutal! Freue mich sehr auf den letzten Teil.

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Inhalt : Umgeben von einem Elektrozaun und 24 Stunden am Tag im Blick eines Scharfschützen: So idyllisch die Kleinstadt Wayward Pines nach außen hin sein mag, für ihre 461 Bewohner ist sie ein Gefängnis. Alle sind sie nach einem schweren Unfall hier aufgewacht, und alle führen sie ein streng reguliertes, ständig überwachtes Leben. Sheriff Ethan Burke ist einer der wenigen, der weiß, was Wayward Pines wirklich ist – und welch unfassbare Wahrheit sich auf der anderen Seite des Zauns verbirgt. Als Ethan nicht mehr schweigen will, kommt es zur Katastrophe ... Vita : Blake Crouch ist der Autor einiger höchst erfolgreicher Romane, darunter der internationale Bestseller »Dark Matter. Der Zeitenläufer« und die Wayward-Pines-Trilogie, die als TV-Serie verfilmt wurde. Blake Crouch lebt mit seiner Familie in Colorado. Meine Meinung : Dies ist der zweite Teil der Wayward - Pines -Trilogie. Die Geschichte geht nahtlos dort weiter, wo der erste Band geendet hat. Ethan Burke, nun der Sheriff von Wayward Pines, ist einer der wenigen, der das Geheimnis der Stadt und seiner Bewohner kennt. Aber kann er dieses schreckliche Wissen für sich behalten ? Nachdem ich den ersten Band innerhalb eines Tages durchgesuchtet hatte, musste direkt der zweite Teil ins Haus. Und dieser steht seinem Vorgänger in puncto Spannung in nichts nach. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Als Leser kennt man nun das grosse Geheimnis um Wayward Pines und macht sich so seine Gedanken, wie man selbst darauf reagiert hätte. Ethan Burke quält nun die Frage was besser ist, die Bewohner über ihr Schicksal im Unklaren zu lassen oder sie aufzuklären und vielleicht eine Revolte hervorzurufen. Ich selber war da auch zwiegespalten, konnte aber das Handeln des Sheriffs nachvollziehen. Der zweite Teil war sogar noch spannender als der erste und da der dritte Band hier auch schon lag, habe ich den gleich hinterhergeschoben. Eine tolle Trilogie, vor allem der allerletzte Satz !!! Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung. Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

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Umgeben von einem Elektrozaun und 24 Stunden am Tag im Blick eines Scharfschützen: So idyllisch die Kleinstadt Wayward Pines nach außen hin sein mag, für ihre 461 Bewohner ist sie ein Gefängnis. Alle sind sie nach einem schweren Unfall hier aufgewacht, und alle führen sie ein streng reguliertes, ständig überwachtes Leben. Sheriff Ethan Burke ist einer der wenigen, der weiß, was Wayward Pines wirklich ist – und welch unfassbare Wahrheit sich auf der anderen Seite des Zauns verbirgt. Als Ethan nicht mehr schweigen will, kommt es zur Katastrophe ... Der Autor: Blake Crouch ist der Autor einiger höchst erfolgreicher Romane, darunter der internationale Bestseller »Dark Matter. Der Zeitenläufer« und die Wayward-Pines-Trilogie, die als TV-Serie verfilmt wurde. Blake Crouch lebt mit seiner Familie in Colorado. Meine Meinung: Ich möchte gleich zu Anfang vermerken, das es sich hier um den zweiten Teil einer Reihe handelt. Man sollte die Bände auch nach der Reihe lesen. Mir hat auch dieser Teil wieder sehr gut gefallen. Ich mag den Schreibstil des Autors einfach sehr. Er erzeugt Spannung und bietet Atmosphäre. Die Charaktere sind uns ja bereits aus dem ersten Teil bekannt, und ich mochte diese Charakterentwicklung sehr. Natürlich wurden schon einige Sachen aufgeklärt und doch bleiben genug Fragen offen, so das auch dieser Teil wieder sehr lesenswert ist. Die mysteriöse Stimmung in diesem Buch konnte mich voll begeistern. Da ich ein Leser von Horror und Grusel bin, kam mir diese Stimmung wieder sehr gelegen. Das Buch setzt an den ersten Teil an und wir verfolgen auch hier wieder einen super interessanten Hauptcharakter. Viel kann man zum Inhalt nicht sagen, denn jedes Wort wäre zu viel. Ich möchte nichts verraten beschränke mich daher nur auf meine Empfindungen beim lesen. Für mich eine Reihe die ich auf jeden Fall mit dem 3 Teil fortführen möchte. Der Schreibstil und die anschaulichen Beschreibungen sowie die Atmosphäre machen das Buch spannend. Von mir eine klare Empfehlung.

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Bereits der erste Teil "Psychose" hatte mir so unglaublich gut gefallen. Quatsch, gefallen hat er mir nicht, er hat mich vielmehr umgehauen. Das was der Autor hier erschafft ist so verdammt unglaublich. Ich konnte es kaum erwarten bis der zweite Teil endlich erschienen war. Nun habe ich dieses Buch gestern beendet und ich sitze hier immer noch mit offenen Mund. Das war ganz großes Kino! Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht da ich noch alle Ereignisse aus dem Vorgängerband gut in Erinnerung hatte. Dieser Teil schließt fast nahtlos an seinen Vorgänger an und ohne große Vorreden geht es direkt wieder los. Stell dir vor du gehörst zu den letzten lebenden Menschen. Du lebst in einer idyllischen Kleinstadt und es fehlt dir an nichts. Du besitzt ein schönes Haus, eine Familie, es ist paradiesisch und könnte kaum schöner sein. Doch was geschieht wenn du auf einmal die Wahrheit erfährst? Wenn sich dein komplettes Leben als Lüge entpuppt? Ethan gehört zu den wenigen die die Wahrheit über Wayward Pines wissen, doch dieses Wissen lastet schwer auf ihn. Der ständige Gedanke an all die Lügen, an die ständige Überwachung stellt ihn auf eine harte Probe. Doch Ethan gelangt an einen Punkt wo er nicht mehr schweigen will. Doch in dem Moment als er nicht mehr schweigt kommt es zu einer Katastrophe und ein unerbittlicher Kampf ums Überleben beginnt..... Der Schreibstil von Blake Crouch liest sich locker, flüssig und sehr angenehm. Er schreibt zudem sehr fesselnd, bildhaft und einnehmend. Mein Kopfkino lief während des lesen auf Hochtouren, ich hatte alles bildhaft vor den Augen. Es war als wäre ich selbst ein Teil der Story. Crouch weiß haargenau wie er seine Leser fesseln kann und das tut er hier spielend leicht. Ich konnte und wollte es nicht mehr aus der Hand legen, alles andere blendete ich aus, für mich zählte nur noch dieses Buch. Achtung Suchtgefahr!!!! Die Charaktere wurden authentisch und greifbar dargestellt. Selbst die Nebencharaktere wurden voller Leben gezeichnet. Ethan habe ich bereits im ersten Teil in mein Herz geschlossen, er ist in meinen Augen, ein authentischer Charakter der sich so leicht nicht unterkriegen lässt. Die Handlung ist spannend, nervenaufreibend und unvorhersehbar. Zwar hatte ich Vermutungen wie das ganze endet doch diese erwiesen sich immerzu als falsch. Das Ende war für mich und auch für Ethan ein Schlag in den Magen. DAS habe ich bei weitem nicht kommen sehen und es erschütterte mich und ließ mich sprachlos zurück. Ich saß, nach dem lesen, bestimmt ganze 5 Minuten mit offenen Mund da. Ich wollte und konnte es einfach nicht glauben. Puh, das nenne ich mal einen Cliffhanger vom feinsten. Zum Glück habe ich bereits den dritten Teil hier und konnte somit direkt weiter lesen. Dennoch hat mich das Ende von Band 2 einfach geschockt. Ich für meinen Teil bin absolut begeistert! Das war ein Thriller ganz nach meinen Geschmack. Ich freue mich nun natürlich riesig auf den dritten Band und bin echt gespannt wie es weiter gehen wird. Deshalb kann ich auch gar nicht anders und muss euch dieses Reihe einfach empfehlen. Jeder Thrillerfan sollte diese gelesen haben. Klare Lese und Kaufempfehlung. Fazit: Mit "Wayward: Ein Wayward Pines Thriller" gelingt Blake Crouch eine packende und nervenzerfetzende Fortsetzung die mich auf ganzer Linie begeistert hat. Meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Diese Reihe ist einmalig und jeder Thrillerliebhaber sollte sie gelesen haben!

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„Wayward“ ist der zweite Teil der „Wayward Pines“ Trilogie von Blake Crouch. Ethan Burke, der im ersten Teil hinter das Geheimnis der Kleinstadt gekommen ist, ist nun Sheriff und einer der wenigen, welche die Wahrheit von Wayward Pines kennen. Er arbeitet für David Pilcher, den Initiator und Geldgeber der Projektes, doch er hadert mit der Tatsache, dass er nicht mal mit seiner Familie offen über alles sprechen darf. Als er eine Untergrundorganisation infiltrieren soll um einen Mord aufzuklären, versucht er gegen Pilcher aufzubegehren. Dieser zweite Teil war ein richtiger „page turner“. Da ich bereits die Fernsehserie kannte, hatte ich mich auf keine Überraschung in der Geschichte eingestellt, doch weit gefehlt. Es gibt zwar Berührungspunkte mit der TV-Adaptation, trotzdem verliefen die meisten Handlungsstränge völlig anders und waren dadurch sehr spannend. Das Erzähltempo kam mir viel höher als im ersten Teil vor, was die Story für mich lesenswert gemacht hat. Die skurrile Kleinstadt mit dem Hauptverantwortlichen Pilcher, der durch seine abstruse Weltsicht und Machtsucht das Schicksal der Einwohner zu verantworten hat, ist eine originelle und beklemmende Dystopie.

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