Leserstimmen zu
Grünes Öl

Ben Riffko

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Intelligenter Thriller

Von: Sally Schönschrift

03.01.2021

Mich hat an diesem Buch zunächst die Idee begeistert. Endlich mal ein innovatives Thema. Wo viele andere Autoren in Richtung Ökoterrorismus tendieren, bedroht hier eine Innovation die alten Strukturen dieser Welt. Ben Riffko hat einen wunderbaren Schreibstil, der einen das Buch flugs durchlesen lässt. Seine Figuren sind gut gezeichnet. Gerade die Schilderungen rund um das "Algen-Start-Up" wirkt sehr authentisch und erinnert mich an Personen, die mir aus meinem Bekanntenkreis nahe sind und etwas Ähnliches beruflich ausüben. Ich bin gerne mit den unterschiedlichen Charakteren durch verschiedene Zeitpunkte und Orte gereist. Ein sehr spannender und unterhaltsamer Thriller!

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Grünes Öl ist das erste Buch des Autors und dafür ist es wirklich gut gelungen. Es gibt viele spannende Erzählstränge, die unterschiedliche Themenbereiche abdecken (das grüne Öl an sich ist eher eine Nebenhandlung, aber das hat mich nicht gestört) und letztendlich zusammenfinden. Trotz der teilweise komplexen Handlung ist es sehr flüssig zu lesen. Ich lese normalerweise sehr selten Thriller, der Klappentext hatte mich entfernt an „Der Schwarm“ erinnert, daher wollte ich es lesen und ich wurde inhaltlich nicht enttäuscht und gut unterhalten, es ist aber weniger science fiction und mehr Politthriller als ich erwartet hatte.

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Richtig gut

Von: Salmian

30.12.2020

Schon allein das Cover, das eindeutig Öl darstellt, hat mir unheimlich gut gefallen. Solche Themen finde ich zudem super interessant, da ich Thriller mit naturwissenschaftlichen Themen aufgrund meines Biologie-Studiums liebe. Die Geschichte finde ich wirklich auch unheimlich gut umgesetzt und sehr spannend geschrieben, vor allem am Anfang fand ich es allerdings doch etwas schwer, dem Geschehen zu folgen, da die Story an sehr vielen Orten gleichzeitig mit vielen verschiedenen Personen mit oft auch komplizierten Namen spielte. Nach ca. 200 Seiten hat sich das Problem allerdings gelegt und ich konnte sehr gut folgen. Von Ben Riffko würde ich gerne auch sein nächstes Buch lesen.

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Ein tolles Coverbild und eine gute Leseprobe versprechen hier einen packenden Thriller. Das Thema an sicher bietet eine sehr gute Grundlage und viele Wege eine ausgefeilte Geschichte zu erzählen. Am Anfang etwas langatmig gelingt es dem Autor ab dem ersten Drittel größtenteils eine so gute Spannung aufzubauen, dass man direkt immer weiter lesen möchte. Die Sprünge zwischen den Sichtweisen vom Start-Up-Unternehmen, Geheimdiensten, Terrororganisationen und Flüchtlingen gefallen mit richtig gut. Auch wenn Anfangs alles wie eigenständige Geschichten wirkt, fasst am Ende jedes Zahnrad in das nächste und führt die Handlungsstränge gut zusammen. Wenn man den Beginn des Buches also "überstanden" hat, bekommt man hier eine gute Story geliefert, die auf jeden Fall unterhaltsam ist. Allerdings hat man bei diesem Buch auch über 550 Seiten in normal-kleiner Schriftgröße vor sich. Das ist für mich schon sehr grenzwertig. Bei Büchern allgemein reichen mir normalerweise 300 Seiten völlig aus, um sie zu kaufen (ohne dass es abschreckend viele Seiten sind). Für diesen Thriller sind definitiv mehr Seiten nötig, aber vielleicht wären 100 Seiten weniger gar nicht so verkehrt gewesen.

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Spannender Öko-Thriller

Von: Fran

29.12.2020

Dieser Öko-Thriller ist eine spannende Fiktion, der aktuelle Themen der Gegenwart mit Zukunftsvisionen verbindet. Moderne Gentechnik, günstiges Öl aus genmanipulierten Algen und eine Suche nach Investoren macht verbindet gegenwärtige Themenbereiche mit möglichen (distopischen) Nebenwirkungen. Skrupellose Waffenhändler und Terrorgruppen, Geheimdienste und persönliche Schicksale werden im Roman verwoben und real, überzeugend und spannend dargestellt.

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Wer ein Fan von Dan Brown und Andreas Eschbach ist, wird dieses Buch mögen. Ben Riffko versteht es, aktuelle Themen geschickt zu kombinieren und in einem Polit-Öko-Thriller zu vereinen: alternative Energiegewinnung, moderner Terrorismus, Geheimdienste und wie der Zweck die Mittel heiligt. Ab der Mitte wird das Buch nach dem etwas schwerfälligen Anfang richtig spannend, um dann zu einem doch sehr plötzlichen Ende zu kommen. Die einzelnen Themenkomplexe fangen vielversprechend an, werden jedoch leider nicht alle bis zum Ende ausgeführt. Alles in Allem ein interessanter Schmöker, der aber gerne noch umfangreicher sein könnte, um die angerissenen Nebenhandlungen noch besser darzustellen.

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Passend zu Corona-Zeiten

Von: Ingeborg Strauß

28.12.2020

RIFFKO, BEN: GRÜNES ÖL Auf der Website https://www.benriffko.de/der-autor/ wird man über den Autor so informiert: „BEN RIFFKO ist das Pseudonym eines deutschen Juristen und Beraters mit Schwerpunkt grüne Technologien“. Diese berufliche Konstellation macht neugierig. Sein Buch verarbeitet offensichtlich auch persönliche Erfahrungen. Wir sprechen von einem Thriller, der in den Monaten März und April des Jahres 2017 angesiedelt ist. Der kurze Epilog vom Oktober 2019 beschließt das Geschehen. Im Januar 2020 ging das Manuskript in Druck. Diese Zeitangaben sollte der Leser im Hinterkopf haben, wenn er sich in die unterschiedlichen Geschehensstränge einliest. Sie laufen zunächst scheinbar unverbunden neben-/nacheinander her. Ben Riffko schickt uns zu Schauplätzen in viele Weltgegenden (Belgien, Spanien, Bagdad, Mali, China, Nordkorea etc.) zu unterschiedlichsten Ereignissen, wie beispielsweise zu islamistischen Separatisten, in die Unterwasserwelt schützenswerter Höhlen, zu brutalen Waffenhändlern, und er beschreibt die grausigen Erlebnisse jugendlicher Flüchtlinge aus Afrika auf ihren Flucht-Routen. Diese Mischung aus scheinbar Märchenhaftem, aus Fiktion und Realität verdichtet sich sodann zu einem zielführenden Strang in Gestalt eines Start-Up-Unternehmens zweier junger forschungs-besessener Naturwissenschaftler/Techniker, die genmanipulierte Algen zur Erzeugung von Treibstoff, dem titelgebenden Grünen Öl, entwickelt haben und nun dringend nach finanzkräftigen Unterstützern suchen. Große Schwierigkeiten, ja Tragödien pflastern ihren Weg bei dieser Absicht. Es ist spannend und wird nicht verraten, ob und wenn ja wie dieses Ziel erreicht wird. Das Verblüffende ist, mit welch geradezu seherischen Beschreibungen der Autor (mit Rückblicken auf das Ebola-Virus) uns Corona-geschüttelten Lesern die Problematiken und Lebensgefahren viraler Seuchen darlegt. Abgesehen von diesen, der Zuweisung „Thriller“ voll gerecht werdenden Inhalten und Erzählsträngen verblüfft ein – für die Rezensentin sehr positives – Stilmittel, das nahezu durchgängig ein Gegengewicht zu den teils brutalen Hauptstrang-Schilderungen bildet. Ben Riffko zeigt dem Leser dank passend eingebauter lokaler Bezüge Kultur- und Technik-Örtlichkeiten verschiedenster Art rund um den Globus. Beispielhaft (für Europa) seien erwähnt: die Cisterna Basilica (Istanbul, Türkei), Schloss Hellbrunn (Salzburg, Österreich), Crossness Pumping Station (London, England), das Wassergericht und das Wissenschaftsmuseum (Valencia, Spanien). Die Rezensentin hat sowohl alle geographischen Angaben als auch alle kultur- und technik-bezogenen Angaben überprüft, indem sie sich emotional und rational vom Buchinhalt nicht nur hat treiben lassen, sondern auch Hintergründe erkundete. Es war ein Genuss, den sich niemand entgehen lassen sollte. Hier zeigt das eBook seine spezielle Stärke. Ein Klick, und man bekommt die geographische Lage der Örtlichkeit präsentiert, und noch ein Klick, man erfährt mit informativen Bildern und Texten viel Interessantes. Wenige Druckfehler („Wirtschafsmagazin“) und unschöne Binnen-Schriftgrößen nicht-lateinischer Buchstaben („Dschazīra“, „Sinŭiju“ etc.) sollten in einer nächsten Auflage korrigiert werden.

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Dieses Buch beginnt spannend, wird spannend erzählt und endet spannend - also Hochspannung von der ersten bis zur letzten Seite. Der Autor beleuchtet viele Krisenherde auf der ganzen Erde. Das Szenario, was im Kampf um lebensnotwendige Ressourcen durch die Weltmächte und Terroristen getan bzw. toleriert wird, schildert der Autor so hervorragend, dass die entstandenen Bilder im Kopf schon furchteinflößend daherkommen. Parallelen zum aktuellen Geschehen in Krisenregionen und der andauernden Corona-Pandemie weltweit, steigern das Gänsehautfeeling noch mehr. Ich musste mir häufiger vor Augen führen, dass es kein Realitätsbericht ist, sonst hätte ich mich gefürchtet weiter zu lesen. Zur Lektüre uneingeschränkt zu empfehlen.

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