Leserstimmen zu
Star Wars™ Thrawn - Verrat

Timothy Zahn

Die Thrawn-Trilogie (Kanon) (3)

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Mit »Star Wars Thrawn – Verrat« ist die neue Trilogie um den faszinierenden Chiss abgeschlossen (es gibt ja auch eine ältere Thrawn-Trilogie aus den 1990ern), aber konnte mich dieser Band nach meiner Begeisterung für den ersten Teil und meiner eher ernüchternden Einschätzung von »Allianzen« wieder versöhnen und war er eine weitere Enttäuschung? Der gute Großadmiral Thrawn wird wieder einmal in die Ränkespiele und Machenschaften innerhalb des Imperiums verstrickt, wobei man auch hier wieder einen genaueren Blick hinter die Kulissen werfen kann. Dabei kann er abermals durch seinen brillanten und messerscharfen Verstand die Lage retten, wirkt allerdings auch irgendwie zugänglicher und manchmal richtiggehend gut – auch wenn er doch eigentlich auf der dunklen Seite steht. Zur Story an sich möchte ich gar nicht viele Worte verlieren, um euch nicht zu spoilern, aber das Ganze wird rund und packend erzählt, sodass es da eigentlich nichts zu meckern gibt. Im Großen und Ganzen konnte mich Teil drei deutlich mehr fesseln als der Vorgänger, auch wenn mir bei dieser Trilogie insgesamt ein wenig der Charme fehlt, der den früheren Büchern innewohnte. Für Thrawn-Fans ist daher auch dieser Band eine eindeutige Leseempfehlung, ebenso für alle »Star Wars«-Begeisterten, die gern mehr über dieses spannende Universum und die sich darin tummelnden Völker erfahren möchten. Mich hat dieses Buch insofern versöhnt, dass ich mich jetzt auf die auf Englisch bereits angekündigte Reihe »Star Wars: Thrawn Ascendancy« freue (ab September 2020), in der man endlich auch mal etwas mehr über Thrawns Herkunft und die Chiss erfahren wird …

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Großadmiral Thrawn steht dem Imperator mit allen Mitteln zur Seite, um die Galaxis zu unterdrücken. Sein strategisches Geschick ist legendär. Dennoch muss Thrawn feststellen, dass sich die Machtverhältnisse innerhalb des Imperiums geändert haben und seine Macht auf dem Spiel stehen. Und auch seine Loyalität gegenüber dem Imperator wird auf die Probe gestellt. . Für mich war von vorneherein klar, dass mir dieser Roman gefallen wird, da ich sicher war, wieder eine gute, unterhaltsame Geschichte aus der Feder von Timothy Zahn zu bekommen. Ich wurde nicht enttäuscht, bin aber dennoch der Meinung, dass der vorliegende „Thrawn – Verrat“ nicht der beste Teil der Trilogie ist. Wie schon bei den letzten beiden Romanen ist auch diese Geschichte wieder eigenständig und hat keine, oder nur minimale Auswirkungen auf das gesamte Star Wars-Universum. Wenn gleichzeitig Filme und Romane erschaffen werden, von denen die kreativen Köpfe oftmals nichts voneinander wissen, können diese Geschichten auch gar nicht perfekt zusammenpassen. Das finde ich persönlich aber nicht wirklich schlimm, denn man kann sich dadurch selbst ein gigantisches Universum in Gedanken erschaffen, wenngleich es einige Fehler enthält. Fakt ist dennoch, dass die Charaktere in Timothy Zahns ursprünglicher, erster Thrawn-Trilogie weitaus interessanter und besser entwickelt waren, was aber nicht bedeutet, dass auch hier Tiefe in der Beschreibung der Personen vorliegt. Zahn setzt sich auf beeindruckende Weise mit den komplexen Figuren auseinander und haucht ihnen, zumindest auf literarische Weise, Leben ein. „Thrawn – Verrat“ spielt nur einige Wochen nach den Ereignissen des vorherigen Romans „Thrawn – Allianzen“ und setzt die Handlung somit nahezu nahtlos fort. Diese gesamte, neue Buchreihe um Thrawn vertieft die Welt des Imperiums und die dahinterliegende, verborgene Politik und Kultur. Zahns Trilogie kann ohne weiteres zu den besten Star Wars-Büchern gezählt werden, die es in der neuen Ära nach Übernahme von Disney gibt. Star Wars-Fans sollten zuschlagen, aber zuerst die ersten beiden Bände der Serie lesen, denn ansonsten würden zu viele wichtige Charaktere der Geschichte fehlen. Fans von Timothy Zahn erhalten mit diesem Buch eine unterhaltsame Geschichte, die sämtliche Elemente beinhaltet, die man von einem Thrawn-Roman erwartet. . Fazit: Gelungener Abschluss der neuen Thrawn-Trilogie mit tollen Charakteren. ©2020 Wolfgang Brunner für Buchwelten

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Mit „Thrawn – Verrat“ hat Timothy Zahn den Abschluss seiner zweiten Trilogie um den Großadmiral des Imperiums im Verlag blanvalet vorgelegt. Und insgesamt betrachtet ist der 464 Seiten dicke Science Fiction Roman durchaus gelungen, auch wenn er nicht an den Auftakt der Reihe mit „Thrawn“ heranreicht, so ist er immerhin deutlich besser als der zweite Teil „Thrawn – Allianzen“. Der Bau des Todesstern schreitet voran, aber Direktor Krennic hat Probleme, die er nicht zu lösen vermag. Thrawn sieht zwar keine Vorteile in dieser gewaltigen Kampfstation, da seine Macht und sein Einfluss innerhalb des Imperiums aber zu schwinden drohen, lässt er sich darauf ein, Krennics Problem an seiner Stelle zu lösen. Der Fokus des Romans liegt nicht auf der Weltraumschlachten, sondern einerseits auf der Lösung des Falls und andererseits auf den damit verbundenen Intrigen und Ränkespielen innerhalb des Imperiums. Aber wer wäre dabei nicht besser aufgehoben als der Großadmiral mit seiner taktischen und strategischen Fähigkeiten. Das Buch ist insgesamt flott geschrieben und macht Spaß zu lesen, obwohl keine richtige Spannung aufkommt, denn die aufgebaute Bedrohung durch den Feind überzeugt nicht so wirklich. Aber das tut dem Vergnügen keinen wirklichen Abbruch, da die allgegenwärtigen Intrigen um ein Vielfaches interessanter sind. Auch das Aufeinandertreffen mit verschiedenen bekannten Star Wars Personen wie dem Imperator, Gouverneur Tarkin und halt Direktor Krennic sind durchaus gelungen und fördert das Lesevergnügen. Auch wenn die gesamte zweite Trilogie insgesamt betrachtet noch immer im Schatten der alten ersten Trilogie von Timothy Zahn steht, ist sie durchaus empfehlenswert.

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Mit "Star Wars: Thrawn – Verrat" bringt Timothy Zahn eine weitere Trilogie um den berühmten Chiss aus den Reihen des Imperiums zu ihrem Abschluss und weiß grundsätzlich mit einer wendungs- und actionreichen Story zu punkten, zumal auch Thrawn selbst wieder trefflich in Szene gesetzt wird. So überzeugend der Band für sich aber auch sein mag, fühlt sich das Ganze noch immer nicht wirklich an wie eine zusammenhängende Trilogie, so dass man auch hier wieder eher eine – wenn auch spektakuläre – Episode aus dem Wirken des Großadmirals kredenzt bekommt.

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