Leserstimmen zu
The Plus One - Sie baut sich Mr. Right einfach selbst

Sarah Archer

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Ich empfand "The Plus One" als eine wirklich unterhaltsame Lektüre. Das Buch hat mir den langen Weg zur Arbeit über mehrere Tage hinweg sehr erträglich gemacht. Natürlich steckt in diesem Buch sehr viel Klischée und der Plot rund um Ethan, den Roboter-Boyfriend, ist auch absolut vorherehbar. Aber gerade deswegen konnte man sich vor allem auf die einzelnen Charaktere, die zwischenmenschlichen Beziehungen und deren Entwicklung im Verlauf des Buches konzentrieren Kelly war als Protagonistin einfach brillant. Sie gefiel mir besonders wegen ihrer sozialen Unbeholfenheit, ihrer abwehrenden Haltund und ihrer ständig grübelnen Art. Priya, ihre beste Freundin, war eine weitere großartige Figur. Es war schön die Entwicklung ihrer Freundschaft im Verlauf der "Katastrophe" rund um Ethan mit zu verfolgen. Im Zentrum des Romans steht ganz klar Kellys Suche zu sich selbst. Ausschlaggebend für ihr Dilemma ist die fehlende Begleitung zur Hochzeit ihrer Schwester. Dabei braucht sie diese nur, weil ihre Mutter ihr sonst absolut keine Ruhe lassen wird. Sie wirft ihr ständig vor, wie alt (gerade mal 29 Jahre) und wie allein sie doch ist. Da kam Kelly ihr neues Projekt auf Arbeit gerade richtig und so entstand mir nichts, dir nichts, plötzlich ihr neuer Freund Ethan - ein Roboter. Doch wie weit kann eine Beziehung zu einem Roboter gehen? Und wie wird ihr Umfeld darauf reagieren, wenn sie es erfahren? Fazit: Ein gelungenes Debüt und eine perfekte, leichte Lektüre, viel Charme und Humor inklusive. Ich freue mich auf jeden Fall darauf, in Zukunft weitere Bücher von Sarah Archer zu lesen.

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Bau dir Mister Right selbst...

Von: hallo122

13.02.2020

Interessantes Thema, von dem man nicht alle Tage hört, gut umgesetzt, teilweise fiel es etwas schwer, motiviert weiterzulesen.

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Potential verschwendet...

Von: DP

12.02.2020

Das Buch spricht eines der spannendsten aktuellen Themen an – die Relation zwischen den Menschen und der künstlichen Intelligenz. Ich habe mich auf das Buch wirklich gefreut und habe eine gute und unterhaltsame Analyse einer solchen Relation erwartet. Es hat so gut angefangen! Eine junge Frau mit schwachen sozialen Kompetenzen, dafür aber sehr intelligent und technisch begabt, "baut" sich einen Freund als Hochzeitsbegleitung. Der Roboter ist so avanciert, dass er vom echten Menschen kaum zu unterscheiden ist. Hier wurde leider, finde ich, das ganze Potential verschwendet. Die Geschichte ist oberflächlich, konzentriert sich auf witzigen Anekdoten statt auf den Gefühlen und deren Entwicklungen bei der jungen Frau, die sich in die Maschine verliebt. Auch wenn es sich schnell und angenehm liest, habe ich von dem Buch viel mehr erwartet! Es scheint mir ein bisschen zu kindlich und naiv, angesichts der Thematik, die uns alle in nicht so weiter Zukunft betreffen wird.

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„The Plus One – Sie baut sich Mr. Right einfach selbst“ ein Roman geschrieben von Sarah Archer im Heyne Verlag erschienen. Mit 351 Seiten. Kelly ist Roboter-Ingenieurin, Single und 29 Jahre jung. Sie arbeitet in einer tollen Firma in Silicon Valley an einem herausragenden Projekt. Sie soll einen Android/Roboter so Programmieren, dass er viele Menschliche Züge hat und sich auch ähnlich benimmt, dieser soll für die Pflege von Bedürftigen eingesetzt werden. Doch leider steht ein großes Familienereignis vor der Tür, ihre Schwester wird in wenigen Wochen heiraten. Kelly soll dort nicht alleine erscheinen, und somit muss sie sich auch Blind Dates antun. Leider verlaufen diese nicht besonders gut. Kelly ist eher ein zurückgezogener Mensch, der viel lieber arbeitet als Ausgeht. Ihr beste Freundin Priya hat ganz andere Probleme, aber sie kommt sehr gut bei den Männern an. Deshalb will auch Priya für Kelly einen Freund mit aussuchen. Auch das klappt nicht. Kelly’s Mutter lässt ihr keine Ruhe, und so baut sie sich in zwei Tagen ihren neuen Freund selbst. Sie will ihn nur bis einen Tag nach der Hochzeit als ihren Freund ausgeben. Doch das ist leichter gesagt als getan. Sie nennt ihn Ethan. Er sieht super aus, ist groß, schlank und ist direkt mit Google verbunden. Sie nimmt ihn, zu sich in ihre Wohnung mit. Dort lernen sich die beiden von Tag zu Tag besser kennen. Ethan ist so programmiert, dass er selber lernen kann, nachahmen und natürlich über Google alles nötige selbst herausfinden kann. Sie gehen Einkaufen und sogar in Restaurants. Kelly nimmt ihn zum Familienessen mit. Dort bemerkt niemand, dass er nicht „Echt“ ist und Kelly fühlt sich besonders durch seine Nähe wohler. Sie genießt die Aufmerksamkeit von Ethan und auch ihre Familie findet großen Gefallen an ihm. Als dann endlich die Hochzeit ist geht alles gut und sie hat eine schöne Zeit. Am nächsten Tag wollte sie eigentlich Ethan wieder zerlegen, doch sie konnte es nicht. Allerdings hängt ihr ihre Mutter in den Ohren, doch mit Ethan etwas Festes zu haben, wie zusammenzuziehen und so weiter. Denn schließlich ist sie auch fast 30 Jahre alt! Da kommt ihr eine Lüge über die Lippen: sie haben sich verlobt und wollen heiraten! Ihre Mutter ist so stolz auf sie und freut sich, dass sie es allen weitererzählt, auch die Arbeitskollegen von Kelly erfahren diese Neuigkeit von ihrer Mutter. So war das aber nicht gedacht!! Wie geht dieser Schwindel weiter? Schließlich kann sie Ethan der ja ein Computer ist sich heiraten und er ist auch ohne Genehmigung von ihrer Arbeitsstelle, gebaut worden! Kann sie ihn noch rechtzeitig auseinander nehmen ohne Probleme von ihrer Arbeitsstelle zu bekommen? Warum will ihr ein Arbeitskollege, der der einzige ist der herausgefunden hat das Ethan ein Android ist, Erpressen? Was wird ihre Familie sagen, wenn sie erfahren sollten das Ethan nicht „Echt“ ist? Meine Meinung: Wow, echt tolle geschrieben. Mir gefallen die vielen Gefühle die Kelly entwickelt, mit denen sie wächst und selbstbewusster wird. Sie fühlt sich mit dem Roboter so wohl und sie verliebt sich sogar ein bisschen in ihn. Sie bringt es nicht fertig ihren Roboter Freund zu zerlegen, obwohl sie genau weiß, es kann nie eine Richtige Normale Beziehung werden. Aber es fühlt sich alles so gut an und Ethan ist für sie Echt!! Das Cover hat mich neugierig gemacht und ich wurde belohnt mit diesem Buch. 5 von 5 Sternen.

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In "The Plus One" baut sich die Protagonistin Kelly ihren eigenen Traummann selbst, nachdem ihr vor allem von ihrer Familie klar gemacht wird, dass eine Frau unbedingt einen Mann braucht. Ich fand es krass, dass sie so einen Druck von der Gesellschaft bekommen hat und besonders ihre Mutter macht ihr damit das Leben schwer. Kelly lebt eher zurück gezogener und findet zwischen Arbeit, Familientreffen und entspannten Abenden keine Zeit für Dating. Eigentlich hat sie damit auch kein Problem, doch irgendwie versucht jeder sie aus ihrem gewohnten ruhigen Leben rauszuholen. Ich konnte mich teilweise sehr gut mit Kelly identifizieren, da ich einen ruhigen Abend zu Hause immer vorziehen würde. Unsere Protagonistin hat aber irgendwann die Schnauze voll (darf ich das so sagen?) und baut sich dann kurzer Hand ihren Freund selbst, um vor allem ihrer Familie zu zeigen, dass sie doch sozial kompetent ist und endlich ihre Ruhe zu haben. Mir hat es sehr gefallen, dass Kelly so schlau war und vor allem hat man es eher weniger, dass eine Frau in einem Buch Robotoringenieurin ist. Ihren Roboter tauft sie kurzerhand Ethan und nach einigen Komplikationen, kann man ihm nicht mehr ansehen, dass er ein Roboter ist. Ethan ist auf Kellys Anforderungen programmiert und ich kann sagen, dass sie schon einen guten Geschmack hat. Er ist ein wirklicher Traummann und kümmert sich perfekt um Kelly. Er kocht Essen, bringt ihr bequeme Schuhe zur Arbeit und ist sehr verständnisvoll. Manchmal habe ich glatt vergessen, dass er ein Roboter ist. Ihre Familie ist natürlich überaus überrascht und ihre Mutter, welche mir besonders unsympathisch war, freut sich für ihre Tochter und schenkt ihr etwas Aufmerksamkeit. Allgemein waren Kelly Eltern eher kalt. Ihre Mutter setzt sie ständig mit dem Thema "Mann" unter Druck und dies zieht sich durch das ganze Buch. Ihr Vater scheint sich gar nicht für seine Tochter zu interessieren und alle Augen liegen immer nur auf ihrer jüngeren Schwester, die in Kürze heiratet. Kelly tat mir leid, sie hat so eine Leidenschaft und Passion für ihren Beruf und die Dinge die sie erschafft und ihre Eltern hören ihr nicht einmal richtig zu. Ich glaube Kelly hat am Anfang nicht damit gerechnet, was ihr genialer Roboter für Ausmaße hat. Schnell merkt sie, dass eine Beziehung gar nicht so schlecht ist und sie genießt die Gesellschaft und Aufmerksamkeit die Ethan ihr schenkt. Ich fand ab einem bestimmten Zeitpunkt waren ihre Handlungen schwer zu verstehen, aber dennoch fand ich es sehr interessant welchen Weg sie gegangen ist. Im Buch gab es neben Kelly, Ethan und ihrer Familie noch weitere Personen, die einen großen Einfluss auf Kelly als Person haben bzw. hatten. Da wäre zum Beispiel Priya ihre beste Freundin, die sie in allem unterstützt. Ich fand es schade, dass Kelly sie mit in ihr Lügengeflecht gezogen hat und so ihre Freundschaft, die am Anfang sehr toll und erfrischend war, darunter gelitten hat. Ihr "Ex-Freund" nimmt am Ende auch noch eine tragende Rolle an und ich fand diesen Weg eigentlich gar nicht so verkehrt. Das Ende fand ich eigentlich ziemlich schön und ich bin sehr zufrieden damit. Kelly tut am Ende das einzig richtige, aber was das ist müsst ihr selber herausfinden... Fazit Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der Liebesgeschichten der etwas anderen Art mag und mit Klischees umgehen kann. Von mir bekommt "The Plus One" 4 Sterne, da es für die 5 leider nicht ganz gereicht hat. Kelly war mir manchmal zu ruhig und hätte sie manches nicht einfach so hingenommen, wäre sie eine viel stärkere Protogonistin gewesen. Dennoch fand ich das Buch unterhaltsam und konnte auch manchmal schön darüber lachen. Vielen Dank nochmal an den Heyne Verlag für dieses Rezensionsexemplar. Bis bald ihr Lieben eure Vici

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Das Buch "The Plus One" erweckte gleich mit seinem Cover meine Aufmerksamkeit. Vor allem der Satz "Sie baut sich Mr.Right einfach selbst" klang für mich sehr interessant. Der matte Pappeinband des Buches liegt gut in der Hand & ermöglicht so ein angenehmes Lesegefühl. Der Klappentext ist interessant geschrieben & weckt Lust auf mehr. Ich finde die Idee – vor allem in der heutigen Gesellschaft – sehr gut. Deshalb hat es mich sehr interessiert, wie Sarah Archer das Thema mit der heutigen Problematik bei der Partnerwahl in ihrem Roman aufgreift & durch einen selbstgebauten Traummann humorvoll behandelt. Wie cool wäre das denn, wenn das tatsächlich funktionieren würde 😂 Ich fand Kelly gleich von Anfang an sympathisch. Vor allem ihre tollpatschige Art mit Männern in Kontakt zu kommen oder zu flirten, zauberte mir des Öfteren ein Lächeln ins Gesicht. Die Idee mit Ethan ist grandios aber teilweise etwas sehr unrealistisch gehalten, weshalb ich mich nicht ganz in Kelly hineinversetzen konnte (was ihre Gefühle für Ethan betrifft). *vorsicht Spoiler* Es wird gut beschrieben, wie sie ihre Lüge immer mehr selbst glaubt & anfängt sie zu leben ohne Scheu, dass sie damit jeden um sich herum anlügt. Dass nicht einmal die Kollegen oder sonst irgendjemand merkt, dass Ethan ein Roboter ist, war für mich auch etwas surreal. Alles in allem fand ich das Buch sehr unterhaltsam und gut geschrieben. Es war nicht die Liebesgeschichte, die ich erwartet hatte, aber trotzdem ein schönes Leseerlebnis.

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Eine Maschine für alle Fälle

Von: Lefra

11.02.2020

Wer ist dieser Mister Right und wo bekommt man ihn her? Die Roboteringenieurin Kelly nimmt sich dieser Problematik in Sarah Archers Debütroman „The Plus One“ auf eine etwas andere Art und Weise an als üblich. Immer wieder klingelt Kellys Handy und wenn es das nicht tut, terrorisiert ihre Mutter sie stattdessen beim Familienessen. Der Grund: Kelly hat kein Date für die Hochzeit ihrer Schwester. Nachdem ihr der Druck zu viel wird beschließt sie ihre Situation mit dem, was sie am Besten kann, zu lösen und einen Roboter zu bauen. Und tatsächlich nach vielen Stunden harter Arbeit und einer scheinbar endlos langen Checkliste gelingt ihr eine täuschend echte Attrappe, die prompt bei ihr einzieht. Was Kelly nicht bedacht hat: wenn man sich den eigenen Mister Right baut, wie soll man sich dann nicht in ihn verlieben? Sarah Archer ist mit ihrem Debüt direkt ein Volltreffer gelungen. Die Thematik ist jung, frisch, modern. Die Charaktere sympathisch, nachvollziehbar und herrlich unnormal ohne unrealistisch zu sein. Das Beste ist eine wahre Powerfrau an vorderster Front, denn auch wenn Kelly mit einigen Selbstzweifeln zu kämpfen hat, ist sie furchtbar intelligent, ehrgeizig, eine wahre Macherin und dabei dennoch emotional und liebenswert. Eine Ingenieurin als Protagonistin! Wie oft gibt es das? Ich bin und bleibe absolut begeistert davon, wie dieser Roman Frauenpower zelebriert und es mal keinen Grund gibt auf den Ritter in schillernder Rüstung zu warten. Ihre Entwicklung im Laufe des Romans zu verfolgen macht einfach Spaß und so fliegen die Seiten nur so dahin. Allerdings bietet das Ingenieurswesen natürlich weit komplexere Zusammenhänge als hier dargestellt. So baut Kelly einen perfekt menschlichen Roboter (an dem tausende Menschen vor ihr gescheitert sind trotz unzähliger Stunden Arbeit inklusive Kelly selbst) an einem Wochenende! Und er läuft fast fehlerfrei. Das war dass schon sehr romantisch betrachtet und klar wäre es im Rahmen eines Romans undenkbar jahrelange Tüfteleien zu beschreiben, aber ein Wochenende? Abgesehen von diesem sehr unrealistischen Detail ist der Roman für mich ein Highlight, das sehr zu empfehlen ist. Leider konnte mich das Ende nicht überzeugen, aber das ist nur meine Meinung und bestimmt nicht für jeden der Fall.

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Unterhaltsam und kurzweilig

Von: Nimivafa

08.02.2020

Kelly ist nicht der geselligste Typ Frau - lieber verkriecht sie sich zu Hause oder bei der Arbeit als neue Bekanntschaften zu machen. Doch auf der Hochzeit ihrer jüngeren Schwester ohne Begleitung aufzutauchen - ein absolutes No Go. Als Ingenieurin "baut" sie sich einfach eine Begleitung - Ethan. Ethan ist einfach perfekt in allem und ihre Familie merkt noch nicht einmal das er eine KI ist und so verstrickt Kelly sich immer weiter in ihr Lügengeflecht. Kurzweiliges Lesevergnügen mit humorvollen Passagen. Allerdings wird hier auch ein altes Klitschee bedient : Frau ist ohne Mann nicht interessant. Das finde ich in der heutigen Zeit etwas überholt.

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