Leserstimmen zu
Die Leiche

Stephen King

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➳ ᏒꂅᏃꂅՈᏕᎥ☻Ո Die Leiche von Stephen King erschienen im @heyne.verlag Dies ist eine Geschichte die von vier Jungen handelt, sie alle tragen ihr eignes Päckchen mit sich herum und kommen aus verschiedenen sozialen Schichten. Denn die Monster in ihrem nahen Umfeld, haben aus ihnen die Personen gemacht die sie zu diesem Zeitpunkt sind. Sie sind Freunde, eine Clique und haben von der Leiche eines Jungen gehört der vermisst wird. Auf ihrem Weg zu eben dieser, begeben sie sich tiefer in die Wälder von Maine und erleben ein “Abenteuer” nach dem anderen. Eine Geschichte über Liebe, Freundschaft und das Erwachsen werden. Wie immer gefällt mir der Schreibstil von Stephen King sehr gut und ich fand schnell in die Geschichte rein. Auch die Charaktere wirken wieder sehr lebendig. Man fiebert und leidet mit ihnen mit, umso mehr man über die jeweiligen Hintergründe der Kinder bzw. Familien erfährt. Gepaart mit einigen Horrorelementen ist es trotz allem eine eher ruhigere Geschichte. Die Story an sich ist doch etwas unheimlich, schließlich suchen sie die Leiche eines toten Jungen und keiner weiß so recht ob das eine gute oder schlechte Idee ist. Dadurch baut sich dann auch eine gewisse Spannung auf. Leider hat es mich trotz allem nicht so gepackt wie sonst, dass bedeutet jedoch nicht das es eine schlechte Geschichte ist. Leider hat es mich diesmal nur nicht so gefesselt wie sonst. 4/5 Sternen gibt es dieses Mal von mir.

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Nachdem ich „Stand by me“ vor Jahren einmal gesehen hatte, wollte ich nun endlich auch die Novelle dazu lesen. Dabei erwartete ich diesmal keinen Horror, da ich schon vorab wusste, dass es sich hier um eine autobiografische Geschichte handeln sollte. Da es aber trotzdem eine große Schlüsselszene im Buch gab, war ich gespannt wie die 4 Freunde ihr Abenteuer bestehen und was sie dabei erleben würden. Schon ab der ersten Seite wurde alles sehr poetisch umschrieben und wirkte so etwas gedehnt und mühselig. Ich kannte dies von vorherigen Bänden wie „Die Arena“, aber hier erreichte diese Schreibweise seinen Höhenpunkt. Zum Glück gab es aber die Parts in welchen es um das aktuelle Geschehen in Castle Rock ging. Hier trumpfte der gewohnte Stil auf, welcher durch die sehr detaillierten Beschreibungen auffiel. Egal ob Gebäude, Charaktere oder die Landschaft an sich, hier wurde man förmlich in die Geschichte gezogen, da sich vieles sehr real anfühlte. Auf die Charaktere im Buch war ich dabei am meisten gespannt, denn diese waren ja schon im Film recht ausgefallen. Dies änderte sich auch nicht wirklich, im Gegenteil, denn in der Geschichte wirkten die Figuren um einiges gefährlicher. Egal ob Vern´s Bruder Billy, sein Kumpel Ace oder der Besitzer des Schrottplatzes, alle hatten nicht nur eine heftige Sprachweise, sondern auch einen Hang zu Gewalt. Somit taten mir die Jungen fast schon leid. Dies blieb auch im Verlauf des Buches so, denn während ihres Abenteuers offenbarten sie immer mehr ihre Persönlichkeiten und wie sie geprägt wurden. Hier wurde es zu weilen wirklich sehr emotional, denn glückliche Erinnerungen erzielten sie nur in ihrem Zusammensein. Trotzdem waren diese Momente auch von Problemen belagert, welche sich durch die völlig unterschiedlichen Ansichten der Freude zeigten. Besonders Teddy fiel oftmals auf, da dieser oftmals sehr schnell gewalttätig wurde und dabei regelrecht austickte. Die Reise an sich war aber schließlich ein auf und ab von Gefahren, unterhaltsamen Momenten und Gefühlsausbrüchen. Besonders packend empfand ich dabei das Ende der Reise, welches noch einmal zeigte, in was für einer Welt die Freunde eigentlich lebten. Auch das Nachwort von Stephen King, in welchem er nicht nur etwas über die Geschehnisse, sondern auch über den weiteren Kontakt mit den Freunden beberichtete, hatte es wirklich in sich. Somit war ein Nachdenken nachdem Buch kaum vermeidbar. Was uns dieses Buch wirklich sagen will, kann ich leider auch nicht beantworten. Will es warnen, Mut machen, Freundschaften überdenken lassen oder zeigen das Neugier nicht immer zum erhofften Ziel führt? Dies muss man tatsächlich selbst herausfinden und sich dabei in ein Abenteuer stürzen, welches unterhält, aber auch schockiert und emotional berührt. Nur der leichte poetische Touch hätte aus meiner Sicht nicht sein müssen.

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Inhalt Vier beste Freunde hören von einer Leiche in der Nähe der Bahngleise. Auf der Suche in den Wäldern, lernen sie sich besser kennen und merken zum ersten Mal, was es noch alles mit diesem Leben auf sich hat. Meinung Ich kannte die Geschichte vorher noch nicht. Auch nicht, dass es wohl schon einen Sammelband dazu geben soll. Aber ich wusste, dass dieses Cover so schön gestaltet ist und dann noch ein Buch von Stephen King, dass ich es lesen musste. Meine Spannung und Vorfreude wurde noch mehr gesteigert, als ich sah, dass dieses Buch autobiografisch sein soll. In diesem Buch geht es um die vier Freunde Gordon ,Vern,Chris und Teddy. Sie sind Außenseiter und kurz blitzte der Club der Loser vor meinen Augen auf. Auf ca. 250 Seiten hat Stephen King es geschafft, vier jugendliche zu erstellen, ihnen Gesichter und eine richtige Geschichte zu geben. Es scheint unvorstellbar, wie echt und umfassend er all dies in dieser kürze der Seiten geschafft hat. Ich habe mich danach gefühlt, als hätte ich ein Buch mit 400 Seiten gelesen, so umfassend war diese Geschichte. Zudem hat Stephen King mich abgeholt. Ich befand mich ebenfalls in einem Wald und dachte daran, wie sehr ich es doch früher geliebt habe im Wald spazieren zu gehen. Die Stille, nur ab und zu mal ein Vogel, der gegen den Baum hämmert. Stephen King hat hier aber nicht nur vier jugendliche in den Wald geschickt, nein, er lässt sie reifen. Und er lässt mich ein Teil dieser Gruppe werden. Ihre Entscheidungen und ihre Dynamik hat mich mitgerissen, so dass ich mich fühlte, als wäre ich ebenfalls eine Freundin von ihnen. Doch nun geht es auch in diesem Alter schon darum, was die Zukunft wohl bringen mag und dass dieses Leben endlich ist. Im Grunde sind die Jugendlichen auf den Schienen unterwegs, um die Leiche zu finden, die irgendwo in der Nähe der Bahngleise entdeckt wurde. Für mich allerdings fühlt es sich lange so an, als wären die Schienen das Leben. Es wird darauf balanciert, und manchmal fällt man seitlich herunter. Doch zum Glück nicht tief und es besteht die Möglichkeit sich immer wieder aufzurappeln und diesem Weg zu folgen. Dem Weg ins ungewisse, denn wer weiß schon, wie die Zukunft wird und ob die Leiche dort wirklich gefunden wurde. Ein wirklich tolles Sinnbild. Auch die Abenteuer der Jungs finde ich schön gestaltet. Waren sie doch manchmal sehr knapp. Der Zug, der auf der Brücke überraschend kommt und sie müssen um ihr Leben rennen. Nur die Gewalt, die war furchtbar. Es wird jemand verprügelt und auch das Thema häusliche Gewalt, hat in dieser Geschichte leider seinen Platz gefunden. Hier hat mich die Aussichtslosigkeit gestört, die ich verspürt habe. Aber sie sind noch jung, also hat es leider irgendwie ins Bild gepasst. Die Weisheiten, die immer wieder in dem Buch auftreten und die Gedanken, in die man manchmal abschweifen kann haben mich dann doch daran erinnert, dass es ein autobiografisches Buch ist. Während ich also mit vier Jungs am Lagerfeuer saß und ihren Gesprächen gelauscht habe,die teilweise auch gut gefüllt mit Schimpfwörtern waren, habe ich alles gefühlt, was die Hauptfiguren ebenfalls gefühlt haben. Angst, Mut, Unsicherheit, Ratlosigkeit und Liebe. Am Ende erfährt der Leser noch, was aus den vieren geworden ist. Einer von ihnen ist Schriftsteller, na wenn das kein Zufall ist. Natürlich darf man auch nicht vergessen, dass dieses Buch nur eine Neuauflage ist und die Geschichte bereits vor Jahren erschienen ist. Ich habe den Film Stand by me nie gesehen, werde dies aber jetzt nachholen. Von mir gibt es 4 von 5 Sterne.

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Da ich noch nie ein Buch von Stephen King gelesen hatte, der Autor definitiv aber auf meiner Will-ich-noch-lesen-Liste stand, dachte ich, dass sich eine Novelle wie „Die Leiche“ sicherlich gut dazu eigenen würde, Kings Schreibstil kennenzulernen. Die Ausgangssituation des Buchs finde ich außerdem sehr interessant - im Vordergrund stehen vier Jungs, die im Sommer 1960 ihrer Neugier nachgeben und sich auf den Weg machen, die Leiche eines Jungen zu finden. Auch der Verlauf der Geschichte konnte mich überzeugen und fesseln. Ich habe das Buch nur selten zur Seite gelegt und habe es in kürzester Zeit beendet. Dazu hat definitiv auch die tolle Atmosphäre beigetragen, die King in diesem Werk geschaffen hat. Leicht habe ich mich in einen Sommer der 60er in Maine versetzt gefühlt - gefüllt mit Hitze und jugendlichem Leichtsinn. „Die Leiche“ ist definitiv ein spannendes und unterhaltsames, vor allem aber sehr interessantes Buch. Was mir tatsächlich weniger zugesagt hat, war Stephen Kings Sprache und Schreibstil. Der Stil war generell angenehm zu lesen und definitiv auf gewisse Weis atmosphärisch und hat zur Geschichte gepasst. Die Sprache mir persönlich aber an der ein oder anderen Stelle zu roh und vulgär - etwas, was ich persönlich einfach nicht mag, definitiv aber Geschmacksache ist. Außerdem hatte ich ein bisschen meine Probleme mit der Art von Aggressivität und Gewalt, die einen recht großen Teil dieses Buchs dargestellt hat. Ich möchte gar nicht behaupten, dass dies unrealistisch oder ähnliches sei - immerhin ist „Die Leiche“ zumindest teilweise auch autobiographisch -, es ist jedoch nichts, über das ich in dieser Form gerne lese. Auch mit den eingeschobenen Kurzgeschichten, die Gordie, Protagonist der Geschichte, einige Jahre nach den Ereignissen, um die sich das Buch dreht, schreiben wird und die immer wieder Platz in der Geschichte finden, konnte ich nicht viel anfangen. Trotzdem hat mir das Buch auf jeden Fall gefallen und obwohl ich zum aktuellen Zeitpunkt (noch) nicht begeistern von Kings Sprache bin, habe ich definitiv Lust, weitere Werke von ihm zu lesen. Wem ich dieses Buch empfehlen würde? Fans von Abenteuer- und Coming of Age Geschichten, die gerne Bücher mit viel Atmosphäre lesen. Spannung ist vorhanden, jedoch nichts, wovon die Geschichte lebt. Sie lebt definitiv von ihren Charakteren und den Beschreibungen aus ihrem Leben und diesen Sommertagen im Sommer 1960. Meine Sternebewertung: 4/5 Sterne

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King sortiert man gerne in die Horror-Schublade, doch dieses Buch hat dort nichts zu suchen. Die Jungs-Clique um Gordie Lachance erinnert einerseits stark an den "Club der Verlierer" in "Es" - Kinder, die durch familiäre Traumata unterschiedlichster Art viel zu früh erwachsen wurden, ihren kindlichen Entdeckergeist ebenso wie ihre Aufrichtigkeit aber beibehalten haben. Statt um einen Monster-Clown geht es hier allerdings um die "Monster in jedem von uns", wie der Klappentext verrät. Es sind vor allem die "Monster" im engsten Umfeld, denn gerade ihre auf jede denkbare Art verwundeten und verletzenden Familien sind es, die diese vier Jungs zu dem gemacht haben, was sie sind. Ihre unzertrennliche Freundschaft bildet den Schutzraum, in dem sie trotz allem ihren Träumen, Abenteuern und verrückten Ideen nachgehen können. "Coming of Age" würde es die Literaturkritik heute vermutlich nennen, doch selbst diese kurze Novelle mit ihren gerade mal 240 Seiten macht Stephen King zu einem Stück packender Erfahrungsliteratur, die trotz kaum vorkommender Horror-Elemente genauso zu fesseln weiß, wie seine besten langen Romane. Um das Buch zu genießen sollte man die Erzähleskapaden des Autors entweder kennen oder wenigstens Offenheit für so etwas mitbringen, denn mittendrin lässt er seine Hauptfigur auch mal über mehrere Seiten eine Kurzgeschichte mit einer scheinbar ganz anderen Handlung schreiben, die dann auch in voller Länge enthalten ist - mitten in der Romanhandlung und inklusive literarischer Analyse durch den fiktiven Ich-Erzähler Gordie. Mit diesem Kniff und mit der autobiografisch geprägten berührend-wilden Jungsclique beweist King erneut, dass er nicht nur Masse, sondern auch Klasse kann. Jenseits unterhaltsamer Horrorschocker (die trotzdem zu den besten ihres Genres gehören) kann er wie kein zweiter über die Menschen schreiben, die das Herz seiner Geschichten sind und seiner Begeisterung für Literatur darin Ausdruck verleihen. Originaltitel: "The Body" Bonusmaterial: Werkverzeichnis Stephen King

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Ich lese immer wieder gerne Bücher von Stephen King und auch dieses Buch hier gehört dazu. Es geht darin um die Freunde Gordon, Chris, Teddy und Vern, die von der Leiche eines Jungen hören, die in der Nähe der Bahngleise liegen soll. Sie machen sich auf den Weg dorthin und machen dabei so einige gefährliche Erfahrungen. 🌸Die Story hat mir sehr gut gefallen. Man darf nun wirklich keine besonders blutige Geschichte erwarten, doch den Freunden auf ihrem Abenteuer zu folgen ist interessant und man kann mit ihnen mitfühlen. Die einzelnen Charaktere sind sehr schön herausgearbeitet und man lernt jeden für sich mit seinen Eigenschaften kennen. 🌸Durch die Beschreibungen und Schilderungen der Handlung kann man sich die Szenen sehr gut vorstellen, wodurch man in die Geschichte eintauchen kann. Und auch der Schreibstil gefällt mir sehr gut und er ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. . 🌸Eine tolles Buch, dass eine sehr schöne Geschichte präsentiert.

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'Die Leiche' - eine großartige Novelle Stephen Kings. Stephen King versteht es eine unglaubliche Atmosphäre zu erzeugen, das Geschehen vor dem inneren Auge des Lesers oder Hörers abspielen und das Jahr 1960 wieder auferstehen zu lassen. Die Themen, die er behandelt, sind auch heute noch aktuell und regen zum Nachdenken und Hinterfragen an. Es zieht sich eine Spannung durch das Buch, die mich nicht mehr losgelassen wollte. David Nathan schafft diese Spannung hervorragend rüberzubringen und an das Hörbuch zu fesseln. Er liest ausgezeichnet, lässt die Geschichte in meiner Vorstellung aufleben - gibt ihr damit eine zusätzliche Seele. Ich musste mich immer wieder zwingen Pausen beim Hören einzulegen und das Leben um mich herum nicht völlig zu vergessen. Unbedingt lesen oder hören!

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Die vier Freunde Geordie, Vern, Chris und Teddy, alle mit ihren eigenen Macken und Problemen, hängen gerne und oft miteinander ab. Vern sucht seit Monaten verbuddelt unter der Veranda des Hauses nach seinem Glas voller Münzen, obwohl sein Verstand ihm bereits wissen lässt, dass sein verblödeter Bruder sie gestohlen hat. Während er eines Tages wieder voller Hoffnung danach sucht, bemerkt er seinen Bruder und dessen Kumpel aus dem Haus kommen. Vern verharrt mucksmäuschenstill. Dabei belauscht er, dass sein Bruder in den Wäldern Maine’s die Leiche des vermissten Jungen entdeckt hat. Von Neugier getrieben macht sich Vern gemeinsam mit seinen Freunden eines Nachmittags auf sie zu suchen. Auf der Rückseite dieses Romans steht eine Notiz von King geschrieben „Es ist meine Story. Sie ist autobiografisch.“ Als Leser kann ich hier nur mutmaßen, was aus der Geschichte der Wirklichkeit entspricht und was King’s Phantasie entspringt. Ich glaube aber, dass die vielen enthaltenen Gedanken und Abschweifungen des Protagonisten Geordie, der hin und wieder aus der Gegenwart erzählt, die tatsächlichen Ansichten King’s widerspiegeln. Das Lesen des Buches habe ich sehr genossen, es liest sich so weg, erfordert kein großes Nachdenken. Man kann hin und wieder auch gemütlich mit seinen Gedanken abschweifen und sich somit vielleicht ein Stück weit in die eigene Kindheit zurückversetzt fühlen. Immerhin begeben sich viele Kinder zu Fuß mit Freunden in den Wald hinein, bauen vielleicht gemeinsam ein Baumhaus oder erleben zum Teile wahre aber zum Teil auch rein erfundene Abenteuer, während sie sich vielleicht ein Stück zu tief in den Wald hinein bewegen. Ich möchte es jetzt nicht als Weisheiten bezeichnen aber vermutlich ist es doch das treffendste Wort, um zu beschreiben, was King hin und wieder hat einfließen lassen. Zum Beispiel beschreibt er eine Begegnung in der Morgendämmerung besonders intensiv und beruhigend. Wem oder was er da begegnet ist, verrate ich jetzt natürlich nicht aber zumindest verrate ich, dass er uns damit an seinen Einstellungen zum Leben ein Stück weit teilhaben lässt: „Die wichtigsten Dinge im Leben lassen sich am schwersten ausdrücken, weil Worte sie verkleinern. Die guten Dinge im eigenen Leben kann man Freunden kaum verständlich machen“ (S. 168) Das Buch bietet neben solchen Weisheiten aber auch noch viel mehr. Zahlreiche unterhaltsame, zum Lachen bringende, Situationen sind zum Beispiel ebenfalls beschrieben. Ohne auch jetzt auf die genaue Situation einzugehen, handelt es sich an einer Stelle des Buches um so einen typischen Du-springst-ja auch-nicht-von-der-Brücke-nur-weil-XY-das-sagt-Moment, wobei der Protagonist allein bei der Vorstellung etwas ähnliches zu tun denkt: „…nein, dabei fühlte ich mich wirklich nicht gerade als Held des Tages.“ (S. 108) Das Buch bietet also auch etliche Stellen zum Schmunzeln. Die Kombination aus witzig und doch tiefgreifend macht diese Erzählung King’s für mich aus. Eine wirklich gelungene und gleichzeitig ergreifende Geschichte, die ich nur empfehlen kann.

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