Leserstimmen zu
Der Nebel

Stephen King

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Titel: Der Nebel Autor: Stephen King Verlag: Heyne ISBN: 9783453441163 Seiten: 238 Bewertung: 4/5 Inhalt David, seine Frau und sein Sohn verbringen den Abend auf ihrer Terrasse, als dunkle Gewitterwolken aufziehen. Sie Flüchten sich ins Innere ihres Hauses, um das Gewitter abzuwarten. Am nächsten Tag wird ihnen das Ausmaß des Sturmes bewusst, überall sind Bäume umgekippt und Dächer zerstört. Der Sturm ist vorüber, doch etwas merkwürdiges erscheint in der Ferne. Ein weißer, dichter Nebel rückt über den See in ihre Richtung. Nach ein paar Aufräumarbeiten macht sich David mit seinem Sohn Billy auf den Weg zum Supermarkt, trotz des ungewöhnlichen Nebels. Als die Beiden dort ankommen herrscht schon Chaos, denn die Stromleitungen sind durch den Sturm zerstört. Aber das soll noch nicht das Schlimmste werden, denn der Nebel verschlingt den Supermarkt und bringt so einige Ungeheuer mit. Cover Mir gefällt das Cover sehr gut, es ist relativ schlicht gehalten. Die leuchtend rote Farbe und die weißen Tentakeln harmonieren perfekt. Besonders schön finde ich, dass die Tentakeln erhaben sind und so noch besser zur Geltung kommen. Meinung Der Schreibstil von Stephen King ist bildlich und flüssig zu lesen. Die Geschichte wird mit mit Humor oder besser gesagt, mit Sarkasmus erzählt. Das Buch lässt sich unheimlich schnell und ist besonders gut für Einsteiger des Genres zu empfehlen. Die Story wird aus der Sicht von David, in der Ich- Perspektive erzählt. Dadurch hatte man tiefen Einblick in Davids Gedanken und lernt ihn sehr gut kennen. Auch die anderen Charakteren werden sehr bildhaft und authentisch beschrieben. Ich hatte jeden einzelnen vor Augen und hatte beim Lesen manchmal das Gefühl, ich würde einen Film aus den Achtzigern schauen. Die Atmosphäre ist düster und spannend und passte somit perfekt zur Stimmung der Geschichte. Es wurde sehr glaubhaft beschrieben, wie sich Menschen in beängstigten Situationen verhalten. Die Einen werden zu Helden und die Anderen zeigen ihre dunkelste Seite. Ab der Mitte des Buches wird es so richtig spannend und gruselig. Was ist da im Nebel und welche Gefahren lauern unter den Menschen? Ich habe mit gerätselt und versucht zu erahnen, was es mit den unheimlichen Ereignissen auf sich hat. Die bedrückende Situation im Supermarkt war spürbar, ich hatte das Gefühl, Teil der Gruppe zu sein. Die Handlungen der Einzelnen war verstörend authentisch und wirklich gut umgesetzt. Fazit Eine spannende, nervenaufreibende Kurzgeschichte aus der Feder des Meisters des Horrors. Die Charakteren sind bildlich und authentisch beschrieben. Die Atmosphäre ist düster und beklemmend. Ich habe es genossen, dieses Buch zu lesen und kann es absolut empfehlen. Ein Muss für alle Fans von Stephen King. Vielen Dank an den Heyne Verlag und das Bloggerportal, für das Rezensionsexemplar.

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DER NEBEL ist nicht neu, ebensowenig wie die DIE LEICHE und auch diese Novelle entstammt einer Kurzgeschichtensammlung von Stephen King: Sceleton Crew/Im Morgengrauen. Es gibt einen Film und eine Fernsehserie, aber ich kenne nur die Geschichte und ich bin mir nicht sicher ob ich die filmischen Adaptionen sehen will. DER NEBEL war eine meiner Lieblingsgeschichten von King, ich habe sie früher immer wieder gelesen (bis mein Interesse am Autor etwas versiegte). Und ich muss gestehen, dass sie mir selbst Jahrzehnte später, immer noch gefällt. Ein bisschen wie Lovecraft, atmosphärischer Horror, der nur Andeutungen über den Ursprung bietet und ein offenes Ende bereit hält. Es beginnt beklemmend, steigert sich in eine aussichtslose Situation und ... zeigt eine ungewisse Zukunft. Wenn man sich in die 80erJahre zurückversetzt kann man behaupten, dass das für damalige Verhältnisse ein typischer King war, der heute vielleicht ein bisschen angestaubt daher kommt, aber ... immer noch gute Unterhaltung (und schlaflose Nächte) bietet. Schlaflose Nächte bereitet mir die Geschichte nicht mehr, aber sie bietet nach wie vor angenehme gruselige Unterhaltung.

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gelungen

Von: Suse

03.07.2020

Nach einem schweren Sturm machen David Drayton und sein Sohn Billy Besorgungen im nächstgelegenen Supermarkt. Auf einmal zieht ein unheimlicher Nebel auf, und sie sind mit anderen Einheimischen im Laden gefangen. Unheimliche Wesen lauern draußen in den wabernden Schwaden. Die Nerven der Anwesenden liegen zunehmend blank – ist das Gottes Strafe für ihre Sünden, die nur durch Menschenopfer gebüßt werden können? Die Draytons und ein paar andere wagen den Ausbruch ... Der Autor: „Carrie“, „The Shining“, „Misery“ – es gibt wohl nur wenige Leser oder Kinogänger, die nicht zumindest eine dieser drei Horrorgeschichten von Stephen King kennen. Einen internationalen Bestseller nach dem anderen legt der 1947 in Maine geborene Autor vor. Und nicht wenige davon wurden auch erfolgreich verfilmt. So spektakulär die Geschichten sind, so bürgerlich klingt Kings Werdegang. Nach Schule, Universität und früher Heirat arbeitete er zunächst als Englischlehrer. Seiner Passion fürs Schreiben ging er abends und am Wochenende nach, bis ihm der Erfolg seiner ersten großen Geschichte, „Carrie“, erlaubte, ausschließlich als Schriftsteller zu leben. Der Rest ist Legende. King hat drei Kinder und bereits mehrere Enkelkinder und lebt mit seiner Frau Tabitha in Maine und Florida. Meine Meinung: Ich habe schon das ein oder andere Buch des Autors gelesen. Muss aber ehrlich sagen, da ich nicht zu seinen größten Fans gehöre. Dieses Buch jedoch hat mich sehr angesprochen. Ich habe den Film im Vorfeld nie gesehen und konnte mich so in das Buch fallen lassen. Da es sich um einen Kurzroman handelt ist man schnell durch. Und der Schreibstil und die Beschreibungen hat mir hier besonders gut gefallen. Ich hatte Bilder im Kopf und konnte der Geschichte so mit viel Spannung folgen. Die Charaktere waren super ausgearbeitet. Das hat King einfach drauf. Er gibt seinen Protagonisten ein Gesicht. Die Handlung ist spannend und bietet teilweise auch Gänsehaut. Es konnte mich begeistern. Ich habe gerne zu dem Buch gegriffen und möchte mir nun auch noch den Film ansehen. Die Atmosphäre in diesem Buch war packend und eindringlich. Ich finde das King hier nicht so viel umschreibt und beschreibt. Er konzentriert sich auf die Handlung und lässt die Spannung nicht abbrechen. Seine dickeren Werke haben mir da nicht so gut gefallen. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen. Für mich hat es sich gelohnt.

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Der Nebel wurde in der Kurzgeschichtensammlung " Im Morgengrauen" 1985 veröffentlicht, und nun im Mai 2020 vom Heyne Verlag neu aufgelegt. Die Geschichte wurde auch 2007 von Frank Darabont verfilmt, und auch eine zehnteilige Serie gibt es darüber. ⁣ Aber zurück zum Buch. ⁣ Das Cover gefällt mir richtig gut, und da der Titel und das Motiv geprägt sind, ist es ein echtes Schmuckstück im Bücherregal. Was ich an dieser Geschichte liebe, ist die düstere Stimmung, die beklemmende Atmosphäre, und durch den detailverliebten Schreibstil, liest sich die Geschichte wie ein Drehbuch. Ich hatte ständig einen Film vor Augen. ⁣Das Buch ist ein typischer King, und empfehle ich natürlich allen Fans vom Meister des Horrors, aber auch für Einsteiger in das King Universum ist es sehr empfehlenswert. ⁣ Klare Leseempfehlung!⁣ ⁣

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Der Nebel – Stephen King Verlag: Heyne Taschenbuch: 9,99 € eBook: 9,99 € ISBN: 978-3-453-44116-3 Erscheinungsdatum: 11. Mai 2020 Genre: Horror / Novelle Seiten: 238 Inhalt: Nach einem schweren Sturm machen David Drayton und sein Sohn Billy Besorgungen im nächstgelegenen Supermarkt. Auf einmal zieht ein unheimlicher Nebel auf, und sie sind mit anderen Einheimischen im Laden gefangen. Unheimliche Wesen lauern draußen in den wabernden Schwaden. Die Nerven der Anwesenden liegen zunehmend blank – ist das Gottes Strafe für ihre Sünden, die nur durch Menschenopfer gebüßt werden können? Die Draytons und ein paar andere wagen den Ausbruch ... Mein Fazit: Zum Cover: Das Cover gefällt mir wirklich gut, es passt super zur Geschichte, denn die Tentakel kommen auch in der Geschichte vor. Gehalten ist das Cover in Orange, was definitiv mal etwas anderes ist. Gefällt mir sehr gut. Zum Buch: Dies ist eine Novelle aus der Kurzgeschichtensammlung Blut, die meisten von euch werden die Geschichte kennen, doch manchmal muss eine Geschichte eben ein zweites mal lesen. Wir haben hier einen typischen King, wer ihn kennt, weiß wie gern er mit seinen Protagonisten spielt. Wie gut er sie herausarbeitet und auch viele Dinge der Vergangenheit preis gibt. Ich liebe seinen Schreibstil, er geht meist in die Tiefe und durchleuchtet alles. Er schreibt flüssig auf eine ruhige Art und an den richtigen Stellen wird es spannend. Genau so muss das sein! Die Charaktere sind wie schon erwähnt gut erzählt, David mochte ich besonders gern, aber auch Amanda fand ich hier sehr gut. Mrs. Carmody wurde richtig gut dargestellt in ihrem Wahn, sie sieht den Weltuntergang kommen, doch ist es wirklich so? Tatsächlich findet sie auch bald Anhänger, die ihr folgen. Es gibt noch viele weitere Charaktere, doch ich geh hier nicht auf jeden einzelnen ein. Ich kann nur sagen, alle sind wirklich gut erzählt und es machte wieder einmal Spaß, ihren Weg zu verfolgen. Was treibt sich draußen im Nebel herum? Welche Monster treiben dort ihr Unwesen? Welche Experimente wurden dort vor Ort durchgeführt? Bekommen wir auf alles eine Antwort? Das könnt ihr nur herausfinden, wenn ihr das Buch selbst lesen werdet. Die bildliche Darstellung ist auch wieder mehr als gelungen, ich habe meiner Fantasie hier freien Lauf lassen können und gerade die Wesen im Nebel wurden super dargestellt. Im Großen und Ganzen eine wirklich gute Kurzgeschichte, die es verdient mehrmals zu lesen. Ich gebe hier 5 von 5 Sternen, es war mir wieder eine Freude, dieses Buch zu lesen

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Nach einer langen Hitzeperiode und einem heftigen Sturm in der Nacht, taucht am nächsten Tag, auf dem See hinter David Draytons Haus, ein merkwürdiger Nebel auf. Dieser ist nicht ganz normal aber auch noch lange kein Grund zur Beunruhigung. David und sein Sohn brechen zum nächstgelegenen Supermarkt auf. Dann kommt der Nebel plötzlich auch bis dort und mit ihm kommt das Grauen. Etwas Gefährliches lauert in diesem undurchdringlichen Nebel. Niemand kann es sehen, doch die Geräusche allein sind schon beängstigend. Die Menschen sind jetzt eingesperrt. Doch nicht nur die Wesen außerhalb bedrohen David und Bills Leben, was im Supermarkt mit den Leuten passiert bekommt bald seinen ganz eigenen Schrecken. Eine Kurzgeschichte, vom Meister des Horrors, die nun als eigenständiges Buch erschienen ist. Auch schon ohne bedrohliche Ungeheuer schafft King gleich zu Beginn des Buches, durch den Sturm alleine eine beängstigende Atmosphäre zu schaffe. Man spürt die unheilvollen Schwingungen und bekommt das ungute Gefühl, dass hier kann nicht gut ausgehen. Kings Intension Horror schreiben zu wollen ist sehr stark spürbar. Für ihn selbst hat die Geschichte (engl. The Mist von 1985) eine große Bedeutung, sie holte ihn aus einer der ersten Schreibblockaden, als ihn nach einem ähnlichen Sturm im Supermarkt „die Muse auf den Kopf Schiss“ (Zitat von King). Man merkt den Eifer, mit der er die Story nieder schrieb, denn seine wohlbekannten Ausschweifungen und Nebenhandlungen, bleiben hier aus. In flüssigem Schreibstil zieht King es bis zum Ende spannend durch. Er spielt gerade in den Nachtszenen mit allen Sinnen und das ungewisse, das undefinierte, das unbekannte macht es so beklemmend. King stupst nur den Verstand des Lesers an und überlässt es dem Gehirn Bilder zu erschaffen. Manchmal ist sind menschliche Abgründe größer als jedes von einem Autor gemachte Untier mit Tentakeln. Der Nebel ist eine von Kings guten Kurzgeschichten, die zeigt, dass der Meister des Horrors keine 1000 Seiten braucht um den Leser zu paralysieren. Sein Beweis, dass auch Kurzgeschichten spannend und einnehmend sein können. Das Ende ließ so viel hoffen und bleibt dem Leser frei es zu interpretieren. Unkonventionell und gerade deswegen für mich so gelungen. Fazit: großartige und verstörende Kurzgeschichte von Stephen King. Diese spannende, düstere und schonungslose Story ist nicht nur für Fans ein Muss, jeder sollte ein Buch von ihm gelesen haben und so eine Kurzgeschichte beißt schon nicht…! Oder doch?

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Inhalt : Nach einem schweren Sturm machen David Drayton und sein Sohn Billy Besorgungen im nächstgelegenen Supermarkt. Auf einmal zieht ein unheimlicher Nebel auf, und sie sind mit anderen Einheimischen im Laden gefangen. Unheimliche Wesen lauern draußen in den wabernden Schwaden. Die Nerven der Anwesenden liegen zunehmend blank – ist das Gottes Strafe für ihre Sünden, die nur durch Menschenopfer gebüßt werden können? Die Draytons und ein paar andere wagen den Ausbruch ... Vita : Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem Edgar Allan Poe Award den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen. Meine Meinung : David Drayton und sein Sohn Billy leben in einem kleinen Küstenstädchen in Neuengland. Nach einem schrecklichen Sturm machen sich die beiden in das nahegelegene Städtchen auf, um Besorgungrn zu tätigen und die Vorräte aufzustocken. Im Supermarkt angekommen, werden sie von einem unheimlichen Nebel überrascht. Ist der Supermarkt ein schützender Ort oder lauert dort schon das Grauen ? Und lauern im Nebel unheimliche Wesen ? " Der Nebel " ist keine neue Geschichte von Stephen King, sondern ist schon 1996 in dem Kurzgeschichtenband " Blut " erschienen. Stephen King, der Meister des Horrors, erzeugt hier eher eine unterschwellige und subtile Spannung. Wir lernen verschiedene Personen kennen, die eine Art Schicksalsgemeinschaft bilden. Stephen King hat wieder einmal überzeugend die menschlichen Charaktereigenschaften in einer solchen Notsituation hervorragend auf den Punkt gebracht. Auch die beklemmende und zunehmend bedrohliche Atmosphäre wurde in typischer King-Manier erzeugt. Leider hat die Geschichte nur ca. 220 Seiten, so dass einige lose Fäden zurückbleiben und auch das Ende hätte für mich viel detaillierter ausgearbeitet sein können. Trotz allem hat mich mein Lieblingsschriftsteller wieder restlos von seinen schriftstellerischen Qualitäten überzeugen können. Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung. Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

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Der Nebel

Von: Manuela Hahn

07.06.2020

Novelle aus Stephen Kings Erzählband »Blut – Skeleton Crew« Neuauflage Mai 2020 Die Novelle kannte ich natürlich schon, aber es ist schon lange Jahre her das ich sie las und nach dem ich vor einiger Zeit die Serie gesehen habe, wollte ich meine Erinnerung wieder auffrischen. Ich wusste also was mich erwartet und so stellte sich mir die Frage. Erfüllt "Der Nebel" Meine Erwartungen? Funktioniert die Geschichte auch 35 Jahre nachdem ich sie das erste Mal las?" Die Idylle eines kleinen Ferienortes wird durch einen ungewöhnlich, heftigen Sommersturm gestört, um die Vorräte aufzufüllen, fährt David mit seinem kleinen Sohn Billy und einem Nachbarn in den nahegelegenen Supermarkt, seine Frau Stephanie bleibt zurück. Der seltsame Nebel der aufzieht beunruhigt David, doch bevor er nach Hause zurückkehren kann, wird er gemeinsam mit anderen vom Nebel im Supermarkt eingeschlossen und muss schon bald erkennen, dass eine Flucht nicht so ohne weiteres möglich ist, denn im Nebel lauern tödliche Gefahren. Bald schon brechen Konflikte innerhalb der Gruppe auf, verschiedene Strömungen versuchen ihre Meinung durchzusetzen, die Leugner, die die akzeptieren das nichts mehr ist wie noch vor wenigen Stunden und eine kleine Gruppe die in religiösem Wahn verfällt. Stephen King schafft es auf wenigen Seiten eine sehr beklemmende Atmosphäre zu schaffen, man muss die Erfahrung eingesperrt zu sein nicht einmal selber gemacht haben um die Situation nachempfinden zu können. Als Leser spekulieren wir gemeinsam mit David über den Auslöser und auch wenn es nicht bestätigt wird, scheint ein misslungenes Experiment des Militärs für die Situation verantwortlich zu sein. Mitte der 80er Jahre spricht man noch vom kalten Krieg und die Militärs sind sicherlich noch auf der Suche nach überlegenen Waffen, die Angst davor scheint King in dieser Novelle verarbeitet zu haben. Seine Protagonisten offenbaren ihren Charakter schnell, sie benötigen nicht viel Zeit, die sie ja auch nicht haben auf gerade mal 220 Taschenbuchseiten und doch sind sie dem Leser schnell vertraut. Man muss sie nicht mögen, gerade David trifft die eine oder andere Entscheidung, die ich nicht gutheiße, aber darauf legt King es auch nicht an. Seine Charaktere sind ganz normale Menschen, die ganz normale Entscheidungen treffen. Tatsächlich also Menschen wie du und ich. Ich hadere oft mit der Art wie der Autor seine Geschichten enden lässt und so war es auch als ich: Der Nebel Das erste Mal las, mittlerweile sehe ich das anders, aber das Ende verrate ich euch natürlich nicht. Zu Anfang habe ich mir selber die Frage gestellt ob die Novelle auch nach so langer Zeit noch funktioniert. Nach der Lektüre kann ich nur sagen: Ja auch jeden Fall. Wie fast alle Bücher von Stephen King bekommt auch Der Nebel immer noch eine absolute Leseempfehlung.

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