Leserstimmen zu
A single night

Ivy Andrews

L.O.V.E. (1)

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Das Cover, einfach nur WOW! Eigentlich nichts besonderes, aber die Farben und die Typografie sind schön gewählt. Ich finde es atemberaubend. Handlung: Libby und Jazz lernen sich bei der New Yorker Fashion Week kennen und verbringen eine schöne Nacht miteinander. Danach geht es für Jazz zurück nach England-Plymouth, um als großer angehender Stardesigner noch erfolgreicher zu werden und sein Studium zu beenden. Er meldet sich nie wieder bei ihr. Libby zieht 1,5 Jahre später ebenfalls nach Plymouth um zu studieren. Dann erst treffen die beiden wieder aufeinander, doch Libby kann Jasper nicht verzeihen. Meinung: So groß war die Vorfreude auf diesen Reihenauftakt. Schnell wurde diese zerstört. Der Schreibstil ist ok, teilweise waren es mir zu viele unnötig Aufzählungen und Ausschweifungen. Zu viele Nebensächlichkeiten die viel Platz eingenommen haben und von der Grundstory abgelenkt haben. Das Studium, Freunde und vor allem Mode und das drumherum nehmen der Liebesgeschichte den Platz weg. Leider geht diese total unter. Ich habe mich über jede einzelne Szene in der die beiden endlich auf einander getroffen sind gefreut. Diese Szenen wurden immer nach ein paar wenigen Sätzen beendet und es folgten wieder viele qualvolle Seiten, in denen die Geschichte nicht vorangekommen ist und sich gezogen hat wie Kaugummi. Irgendwann kam ich bei der Hälfte des über 400 Seiten New Adult Romans an und hab mich veräppelt gefühlt. Kein Feeling, keine Schmetterlinge, die beiden haben kaum gemeinsame Szenen! Dazu kommt, dass mir Jazz immer unsympathischer wurde! In dieser einen Nacht hatten die beiden schöne Gespräche und hatten viel Spaß, was mir unheimlich gut gefallen hat als Einstieg. Jazz war zu dem Zeitpunkt ein emotionaler und offener Charakter, doch davon war nach dem Zeitsprung nichts mehr übrig. Was mich, aber wohl mit am meisten gestört hat war, dass die beiden getan haben, als wäre es DIE eine große Liebe und sie wären für einander bestimmt. WIE? Was? Nach einer Nacht und dann 1,5 Jahre später? Ehrlich, den Typ hätte ich schon längst vergessen. Egal wie berühmt der ist. Von dieser Berühmtheit war auch nicht wirklich was spürbar, keine kreischenden, verrückten Fans in England! Aber in NY damals schon noch? Unlogisch. Der Aspekt mit der Mode war mir auch einfach too much. Es ist ja schön wenn solche Dinge gut ausgearbeitet werden, aber wenn das Thema dann so viel Raum einnimmt und ich keine schöne Lovestory dafür bekomme, dann kann ich darauf verzichten. Dazu kommen die WG-Mädels, die natürlich nötig waren um weitere Teile der Reihe schreiben zu können, denn diese Frauen bekommen alle ihre eigene Lovestory in den Folgebänden. Ich mochte sie alle ganz gern, aber auch hier waren es mir zu viele Ausschweifungen und zu viele Friends-Moments, die wieder von der eigentlichen Geschichte abgelenkt haben. FAZIT: Die Liebesgeschichte von Jazz & Libby blieb für mich blass, unscheinbar, emotionslos, da die Autorin vielen anderen Themen viel Raum eingeräumt hat, wodurch die Hauptstory gelitten hat. Viele Ausschweifungen und unnötigen Details haben mir das Buch oft zäh und langatmig vorkommen lassen. Band 2 werde ich nicht lesen. Jedoch die Geschichte von Val & dem Vermieter interessiert mich sehr, weshalb ich Band 3 noch eine Chance geben würde.

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Mit "A Single Night" startet die vierteilige L.O.V.E.-Reihe von Ivy Andrews. Die restlichen Teile der Reihe werden alle noch in diesem Jahr erscheinen. Ivy Andrews war für mich eine gänzlich neue Autorin, von der ich zuvor noch nichts gelesen bzw. gehört habe. Aufgrund des Klappentextes und des Covers war ich extrem neugierig auf die Geschichte, die für mich sehr vielversprechend geklungen hat ... Das Cover ist unglaublich schön! Sowohl die Farbwahl als auch der leichte Schimmer machen das Buch zu einem echten Eyecatcher. Das Cover macht definitiv Lust auf mehr! Um was geht es? Die ambitionierte Modebloggerin Libby hat Karten für die New Yorker Fashion Week ergattern können. Dort trifft sie auf den angesagten Newcomer Jasper Chase, dessen gutes Aussehen ihr sofort den Kopf verdreht. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände findet sich Libby alleine mit ihm in einem Restaurant. Doch damit ist der Abend noch nicht vorbei: Die beiden verbringen eine unvergessliche Nacht miteinander. Doch am nächsten Morgen ist Jasper spurlos verschwunden. Auf einen Kontaktversuch von Libby reagiert er nicht. Eineinhalb Jahre später kreuzen sich die Wege der beiden wieder. Aber Jasper scheint Libby gänzlich vergessen zu haben ... Libby, mit vollem Namen Liberty, ist ein wirklich liebenswerte und sympathische Protagonistin, die man einfach gern haben muss. Sie geht ihren Weg, ohne dabei ihre Freunde und Familie zu vergessen. Ihre eigenen Bedürfnisse stellt sie gerne auch mal hinten an. Ich habe allerdings nicht wirklich verstanden, wieso sie Jasper nach über eineinhalb Jahren noch nicht abgeschrieben hat. Der Kerl hat sie nach einem One-Night-Stand einfach sitzen lassen, aber trotzdem denkt sie jeden Tag an ihn. Jasper mochte ich zu Beginn des Buches sehr! Als er Libby nach langer Zeit wieder trifft, hat er sich allerdings in einen scheinbar völlig neuen Menschen verwandelt. Aus dem lebensfrohen und kreativen jungen Mann ist ein Mensch geworden, der sich in Selbstmitleid suhlt. Ich hätte ihm hin und wieder gerne den Kopf gewaschen, da er sich meistens wie ein bockiger Junge verhalten hat. Zu Beginn des Buches hat mir die Chemie zwischen Libby und Jasper wirklich gut gefallen. Die beiden haben wunderbar miteinander harmoniert und man hat sich für sie von Herzen ein Happy End gewünscht. Nach ca. 100 Seiten ist dies bei mir leider gekippt. Ich konnte zu den beiden irgendwie keinen Draht mehr aufbauen. Neben Libby und Jasper spielen noch viele andere Charaktere eine zentrale Rolle, deren Geschichten in den nächsten Bänden der Reihe erzählt wird. Ivy Andrews Schreibstil lässt sich als sehr leicht, locker und flüssig beschreiben! Ich konnte der Geschichte immer gut folgen und mich in gewisser Weise auch darin verlieren. Das erste Viertel des Buches hat mir richtig gut gefallen, sodass ich diesen Teil des Buches verschlungen habe. Dann ging es aber bergab. Eigentlich steht die Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten im Mittelpunkt. Dennoch wird sehr viel Zeit damit verbracht, für mich und den Plot unnötige Details auszuführen. Für mich hat es sich z.B. nicht erschlossen, wieso die Autorin ca. 20 Seiten damit verbringt, einen Shoppingtrip von Libby und ihren Freundinnen detailliert zu beschreiben. So hat sich die Geschichte wahnsinnig lange gezogen, weshalb ich dann auch nicht mehr wirklich Lust hatte, weiterzulesen. Insgesamt hätte das Buch gut und gerne 200 Seiten weniger haben können, ohne dass die Liebesgeschichte an Essenz verloren hätte. Blass und emotionslos: Die Umsetzung von "A Single Night" von Ivy Andrews konnte mich leider überhaupt nicht packen! Für mich wird es wohl der einzige Teil der Reihe sein, den ich gelesen haben werde.

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Als ich dieses wunderschöne Cover gesehen und mich gleich darin verliebt habe, war ich super neugierig auf den Klappentext. Und als auch dieser mich total angesprochen hat, war für mich klar: Dieses Buch musst du lesen! Es ist das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und ich muss sagen, dass ich echt neugierig war einen New Adult Roman in der Modewelt zu lesen. Allerdings ist das wunderschöne Cover und die Thematik auch schon fast alles, was mir hier gefallen hat.  Mein Problem fängt leider schon bei den beiden Protagonisten an, die für mich nur wie zwei Namen auf Papier ohne wirkliche eigene Persönlichkeit gewirkt haben. Ich habe absolut nicht in Libbys & Jasper Chase‘s Gedanken reinblicken können und habe absolut keine Chemie zwischen den beiden gespürt. Die Geschichte war schlichtweg einfach nur langweilig und ich habe irgendwann einfach die Geduld verloren und viele Seiten nur oberflächlich gelesen, weil es sich so gezogen hat und ich einfach nicht mit den Charakteren mitgefiebert werde. Ich wollte es nach knapp 200 Seiten einfach nur noch schnell beenden, weil ich Angst hatte ansonsten in eine Leseflaute reinzurutschen. Zudem kommt es, dass ein sehr klischeehaftes Frauenbild in dem Buch beschrieben wird.  Die Nebencharakteren waren mir ebenfalls allesamt viel zu flach und blass. Keiner von ihnen hatte wirklich Persönlichkeit, keiner hat mich berührt oder mich zumindest zum Lachen gebracht. Sie waren da, aber es hätte auch keinen großen Unterschied gemacht, wenn sie es nicht gewesen wären - absolut austauschbar. Die meisten Szenen haben zusammengewürfelt gewirkt und die Geschichte hat bei mir leider den Eindruck vermittelt, als wüsste sie selbst nicht so genau, welche Richtung sie einschlagen und wohin sie am Ende führen will. Leider hat mir die Umsetzung gar nicht gefallen, das Verhalten so absurd, dass man nur den Kopf schütteln möchte und den Einblick der Modewelt, den ich mir erwünscht habe, habe ich nicht bekommen. Alles in allem: Die Geschichte plätschert nur vor sich hin. Fazit: Mir hat das Buch einfach gar nicht gefallen, die Charaktere waren kein bisschen greifbar, ebenso wenig wie ihre Handlungen oder überhaupt eine Handlung in diesem Buch Sinn gemacht hat. Und die "Liebesgeschichte" kann man eigentlich schon gar nicht mehr als solche bezeichnen, weil man nichts spürt und die Geschichte nur langweilig ist. Leider überhaupt nicht empfehlenswert.

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