Leserstimmen zu
A single night

Ivy Andrews

L.O.V.E. (1)

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Inhalt: Libby liebt Mode und bloggt über Fashion. Ein Besuch auf der New Yorker Fashion Week ist deshalb ein absolutes Muss für sie. Dort trifft sie auf den neuen Stardesigner Jasper Chase. Dass sie ihm jedoch SO nahe kommen würde, hätte sie nie gedacht. Doch die gemeinsame Nacht ist wohl nur für sie so unvergesslich, denn danach hört sie erst einmal nichts mehr von Jasper. Erst bei einem Auslandsjahr am College in Plymouth treffen die beiden wieder aufeinander. Doch Jasper scheint sich verändert zu haben. Ist ihm der Ruhm etwa zu Kopf gestiegen oder hat er sie einfach nur vergessen? Eine Achterbahnfahrt der Gefühle beginnt und zwar nicht nur für Libby … . Meine Meinung: Bei New Adult Geschichten bin ich immer sehr skeptisch, da ich dieses „Jungfrau trifft auf heißen Kerl“-Klischee einfach nicht mehr lesen möchte. Trotz allem hat mich Ivy Andrews mit ihrem Klappentext sehr neugierig gemacht, deshalb wollte ich es gerne lesen. Anfangs konnte man tatsächlich meinen, dass auch dieses Buch dem üblichen Klischee entspricht, denn die Protagonistin Libby ist tatsächlich noch Jungfrau. Doch anders, als sonst, macht sie daraus nicht so ein großes Ding. Es ist auch nicht so, dass sie diesen Umstand nicht schon geändert hätte, wenn sie die Möglichkeit dazu gehabt hätte, es hat sich eben einfach nie ergeben. Trotzdem entspricht Libby nicht dem Typ „graue Maus“. Sie weiß, was sie will und geht ihren Weg. Allerdings hält sie sich dabei gerne im Hintergrund und drängt sich nicht ständig in den Mittelpunkt. Ich fand sie sehr sympathisch und konnte richtig mit ihr mitfiebern. Jasper war dagegen ein Fall für sich. Mir persönlich war er etwas zu anstrengend, aber zum Glück ist er alles andere als ein Badboy. Er hält nicht hinterm Berg mit seinen Gefühlen für Libby und was mir besonders gefällt, er steht stets hinter ihr. Das mochte ich an ihm wirklich sehr gerne. Was mir an dieser Geschichte aber am besten gefallen hat: Es gibt neben der Lovestory auch noch Handlung. Gemeinsam mit Libby und ihrer chaotischen WG tauchen wir in die Welt des Modedesigns ein. Wir erleben mit, wie die Studenten ihre eigenen Kollektionen entwerfen und Ideen und Vorstellungen umsetzen. Ich liebte es, wie die Autorin ihre Entwürfe beschrieb und wie ich sie in meinem Kopf lebendig werden lassen konnte. Selber habe ich kein Händchen für Mode, aber trotz allem hat diese Welt eine gewisse Faszination auf mich. Deshalb gefiel mir dieses Setting wirklich sehr gut und ich konnte mich vollkommen darin verlieren. Doch auch die chaotische WG mit den vier Mädels hat mich sofort für sich gewonnen. Die vier sind sehr unterschiedlich und doch haben sie sofort einen Draht zueinander und unterstützen sich, wo sie nur können. Jede für sich hat ihre Eigenarten, ihre Leidenschaften, Wünsche und Träume und ich freue mich sehr, dass wir in den Folgebänden auch noch mehr über die anderen jungen Frauen erfahren werden, denn sie sind mir alle bereits ans Herz gewachsen. Die Liebesgeschichte an sich gefiel mir auch richtig gut, vor allem, da es nicht so eine nervige On-/Off-Beziehung gibt. Zwar gibt es auch hier etwas „Drama“, aber das gehört ja zu diesem Genre dazu. Die Autorin Ivy Andrews hat dieses Drama jedoch so wohl dosiert, dass es mir nicht auf die Nerven ging und ich die Lovestory einfach nur genießen konnte. Am Ende gab es zwar einen kleinen Wermutstropfen für mich, da es mir hier dann etwas zu schnell in einer bestimmten Sache ging, aber ich konnte das Buch trotz allem richtig genießen und werde auf jeden Fall auch die anderen Bände noch lesen. Fazit: Mit „A single night“ gibt es endlich ein New Adult Buch, das sich nicht an den üblichen Klischees bedient, auch, wenn man das zu Beginn denken könnte. Vor allem das Setting in der Modewelt hat mir besonders gut gefallen und die vier jungen Frauen aus der WG haben mein Herz sofort im Sturm erobert. Mir hat das Buch großen Spaß gemacht und ich freu mich schon jetzt auf weitere Geschichten in der chaotischen WG rund um Mode, Freundschaft und die große Liebe. Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

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Meinung Bisher hatte ich noch kein Werk der Autorin gelesen, aber das schlichte Cover mit dem speziellen Farbenspiel stach mir sofort ins Auge, sodass meine Lust auf dieses Buch geweckt wurde. Der Schreibstil war angenehm zu lesen, flüssig und teilweise auch sehr emotional. Die Beschreibung der Charaktere war sehr bildlich und man hatte direkt eine Vorstellung von ihnen in den Gedanken. Libby war mir mit ihrer art direkt sympathisch, man kann sich gut in ihre Gefühle und Gedanken hinein versetzen. Insbesondere war es wundervoll zu lesen, wie begeistert sie von Mode war und bei der Entfaltung ihrer Leidenschaft Feuer und Flamme wurde. Jasper lässt mich gespalten zurück. Es war ein stetiges auf und ab seiner Gefühle und auch seines Verhaltens, sodass es schwer wurde sich in ihn hinein versetzen zu können. Als Leser wollte ich ihn verstehen können, insbesondere als die Wendung eintrat, doch gänzlich gelingen wollte mir das nicht. Die Handlung war ergreifend, aber auch an der ein oder anderen Stelle langatmig. Das Thema Mode war für mich persönlich auch zu sehr in gewissen abschnitten im Vordergrund, sodass das Gefühl manchmal auf der Strecke geblieben ist. Jedoch war es auch interessant diese speziellen Einblicke zu erhalten. In Bezug der sexuellen Beziehung war Ivy Andrews sehr zurückhaltend, man konnte die Verbindungen erahnen, aber dieser letzte erotische Funken war für mich nicht greifbar. In diesem Roman geht es aber um viel mehr als nur Liebe und Mode. Es werden zahlreiche Themen aufgegriffen, denen man selbst schon mal begegnet ist oder davon gehört hatte. Die ein oder andere Thematik wurde auch ausführlicher beschrieben. Fazit A Single Night ist eine angenehme, lebensnahne und interessante Story mit Höhen und Tiefen. Neben den positiven Punkten stieß leider auch so manches auf Kritik zumindest nach meinem #Bücherherzen. Aus diesem Grund gebe ich für den Auftakt 4 von 5 Sternen ❤

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Libby ist Modebloggerin und als solche auf einer Preisverleihung eingeladen. Preisträger sind Jasper Chase und sein bester Freund Ian, der jedoch nicht anwesend ist. Als Libby auf einer Terrasse Luft schnappen geht und dort Jasper begegnet kommen die beiden ins Gespräch. Jasper hat kurz vorher eine traurige Nachricht bekommen und Libby bietet ihm eine Nacht des Vergessens. Eine Nacht, die ihrer beider Leben verändern wird. Den Einstieg in das Buch fand ich richtig toll. Auch wenn die Nachricht, die Jasper erhält traurig ist so ist die Nacht doch sehr besonders geschrieben. Ich finde man merkt sofort, dass es für beide mehr als nur ein ONS ist. Allerdings trennen sich die Wege wirklich für über ein Jahr. Dieser Zeitsprung hat der Geschichte gut getan. So haben beide Protagonisten eine eigene Entwicklung, die sie dann wieder zusammenführt. Ich mochte die WG von Libby wahnsinnig gern. Die Mädels bekommen ja alle noch eigene Stories, auf die ich schon sehr gespannt bin. Den Story Twist am Ende der Geschichte habe ich so ehrlich gesagt nicht erwartet. Ich hatte tatsächlich gedacht hier sind nur böse Gedanken im Spiel, eine Gefühlslage wie sie es letzten Endes dann ist, habe ich nicht erwartet. So hat man am Ende eigentlich eher Mitleid. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Jasper und Libby erzählt. Man konnte so definitiv in die Gefühlswelt der beiden eintauchen. Wobei ich sagen muss, dass mir Jaspers Kapitel fast besser gefallen haben als Libbys. Ich mag es wenn Männer so emotional werden. Den Schreibstil habe ich als sehr angenehm empfunden. Sehr flüssig zu lesen und die Seiten sind nur so dahin geflogen. Das Cover gefällt mir gut, vor allem in der Kombi mit den anderen Bänden ergibt es eine tolle Einheit. Ich mochte das Buch sehr gerne. Vor allem die Mädels WG war der Knaller. Aber in erster Linie natürlich war die Geschichte von Libby und Jasper schön. Zwei Seelen, die sich wie zwei Magneten immer wieder anziehen und ohne einander nicht können. Für mich hätte es gern ein bisschen weniger dramatisch sein können aber zur Story hat es natürlich gepasst. Aber wenn die zwei einfach mal miteinander geredet hätten dann wären viel Herzschmerz und Eifersüchteleien erspart geblieben. Ich wurde sehr gut unterhalten und sage vielen Dank an die Autorin. Von mir gibt es eine Leseempfehlung. Vielen Dank an Bloggerportal Randomhouse und den Blanvalet Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares. LG Tanja

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Zuallererst möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken, welches mir von Blanvalet über das Bloggerportal bereitgestellt wurde. Dieser Fakt beeinflusst aber in keiner Weise meine persönliche Meinung zu diesem Buch. Der Post enthält Werbung und die Rechte liegen beim Verlag. Natürlich ist dies nur meine persönliche Meinung und nur weil ich diesem Buch diese Bewertung zukommen lassen, heißt es nicht, dass es auf jeden anderen zutrifft. Ebenfalls möchte ich betonen, dass ich dieses Buch abgebrochen habe und diese Rezension somit nur den Teil befasst, welchen ich gelesen habe. Das Buch ist in zwei Teile unterteilt. Teil eins beschäftigt sich mit der „unvergesslichen“ Nacht und wie es dazu kam. Dieser Teil umfasst knapp 90 Seiten. Teil zwei behandelt dann die eigentliche Story, welche dann ungefähr 390 Seiten umfasst. Ich habe nur den ersten Teil gelesen und das waren zwei Kapitel. Also im Durchschnitt 45 Seiten für diese beiden. Das Buch hat übrigens insgesamt 14 Kapitel plus Epilog was ungefähr 32 Seiten im Durchschnitt pro Kapitel macht und für einen New Adult Roman finde ich das etwas zu lang. Der Schreibstil im ersten Teil war okay und auch wie sich die Geschichte entwickelt hat war gut aber leider war es mir etwas zu langatmig. Ich habe nach den ersten paar Seiten leider schon den Plottwist am Ende erraten können… Ich mochte Libby und fand sie eigentlich auch ganz symphatisch. Ich vermute, dass sie eine schöne Wandlung in dem Buch zu einer starken Hauptprotagonistin durchlaufen wird. Wer mir leider tierisch auf die Eierstöcke ging war Jasper. Im Teil 1 während / bevor die beiden Sex haben sagt er ein paar Sachen, die meiner Meinung nach einfach gar nicht gehen und auch im Endeffekt dafür gesorgt haben, dass ich das Buch abgebrochen habe, weil es mich ziemlich wütend gemacht hat. Ich habe auf meinem Instagram Account ein IGTV Video hochgeladen, welches Spoiler enthält aber besser erklärt warum ich das Buch abgebrochen habe. Fazit Ich kann ehrlich gesagt kein Feedback geben, da ich es nicht beendet habe. Von mir gibt es keine Sterne

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Willkommen in der Welt der Mode: schöne Stoffe, raffinierte Designs und der Wunsch herauszustechen aus der Masse. Dieser Roman ist in zwei Teile aufgeteilt: der erste, wo sich Libby und Jasper treffen und eine einzige, perfekt unperfekte Nacht miteinander verbringen. Und einen zweiten Teil, in dem Libby ihrem Weg folgt und versucht durchzuhalten, und Jasper zerrissen zwischen Pflichtgefühl und dem Drang nach eigener Freiheit zwischen den Stühlen steht. Zum ersten Mal sieht Libby Jasper in New York, wo er einen begehrten Preis als Designer erhält, dieser ihm jedoch kaum egal sein könnte, denn seine Gedanken sind bei seinem besten Freund Ian, den er als Bruder ansieht. Als Ian Libby bittet bei Jasper zu bleiben, bevor er diesem eine schreckliche Nachricht überbringt, tut Libby genau das und ist Jasper vollkommen uneigennützig eine emotionale Stütze. Genau deswegen ist es eine perfekt unperfekte Nacht, eine einzige Nacht, die sich mit allen Gefühlen so sehr in Libbys Herz und Seele gegraben hat, dass sie auch 1 1/2 Jahre später daran hängt. Sie hängt an Jasper, an dieser Liebe fest, die sie damals gespürt hat und wenn man gemein sein möchte, könnte man fragen: "Eine Nacht? Mädchen, Liebe auf den ersten Blick gibt es nicht! Sei nicht so naiv!", aber ich will nicht gemein sein, denn das wäre Libby gegenüber nicht fair. Mag sein, dass sie in manchen Bereichen naiv ist, aber sie ist auch ein Freigeist, der die Mode liebt und Abenteuer gerne angeht, selbst wenn es manchmal nicht so wirkt. Sie verlässt ihr College, um ein Auslandssemester in England zu absolvieren und das einzig und alleine, wegen Alicia King, die dort unterrichtet. Eine Frau, die Libby sehr beeindruckt und aus ihrem Loch geholt hat, denn an ihrem früheren College war sie nicht glücklich. Libby ist herzensgut, freundlich, dazu bereit, jedem zu helfen und hat doch ihre Macken und verrückten Episoden, allen voran aber wünscht sie sich wahre Freundschaften und diese bekommt sie in Form ihrer drei Mitbewohnerinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sich jedoch perfekt Ergänzen. Vor allem aber: Libby will Jasper als den Mann, der er ist und nicht das Genie der Modewelt. Jasper ist... naja, Jasper. Ein Genie mit Stoffen und Bahnen, die Designs scheinen ihm nur so zuzufliegen, sein Kopf steht nicht still, seine Gedanken rasen. In der Modewelt ist er zuhause und gleichzeitig scheint es, als wäre er einsam. Jasper ist grummelig, ein Playboy, nur auf Affären und One-Night-Stands raus, weil er sich sicher ist, dass keine Frau ihn lange um sich herum aushalten kann. Er ist energiegeladen, selbstsicher und eigensinnig. Und hat ein großes Pflichtgefühl, denn er ist unglücklich mit der momentanen Situation, kann sich jedoch daraus nicht lösen. Erstens vertraglich nicht, zweitens schafft er es emotional nicht, denn Ian ist sein bester Freund und sie haben so viel zusammen durchgemacht, dass er dessen Spitzen andauernd über sich ergehen lässt. Ja, die beiden streiten andauernd, aber Jasper ist es, der immer wieder verzeiht, auch wenn es ihn zerreißt. Ich muss dazu sagen, dass ich Ian im zweiten Teil wirklich hasste. Er ging mir so auf den Sender, alleine schon durch seine manipulative Art und der Tatsache, dass er Jasper immer wieder verbal so nieder machte, dass ich mich fragte, warum er sich nicht löst, aber gleichzeitig - je mehr man über Jasper erfährt - wurde mir auch klarer, warum er diese toxische Freundschaft weiter aufrecht erhält und dabei versucht, die Wogen zu glätten. Dennoch, Ian und ich werden keine Freunde. In diesem Roman wird nicht nur die Mode in den Vordergrund gesetzt, sondern ganz besonders die soziale und die psychosoziale Komponente. Es wird nicht alles durchgesprochen, aber angesprochen. Hier verlaufen Fäden, die noch mit der Vergangenheit zutun haben, Knoten wurden in meinem Kopf gelöst und neu verbunden, während ich immer tiefer eingetaucht bin. Allein schon der Umgang von Jasper mit Libby nach dem Wiedersehen sagt vieles über ihn aus. Und seine ewige Treue gegenüber Ian, die doch so schädlich für ihn selbst ist. Und Libby mag noch jung sein, aber sie ist eine starke Protagonistin und auch wenn sie ihr Herz bereits an Jasper verloren hat, heißt es nicht, dass sie es ihm leicht macht, tatsächlich muss er sich ziemlich anstrengen, auch wenn ihr jedes Treffen immer wieder weh tut, sobald sie sich zufällig sehen. Doch sie geht ihren Weg und versucht sich nicht von ihren Gefühlen abhalten zu lassen. Gerade Jasper hat in diesem Roman ziemliches durchgemacht, aber ich gestehe, dass ich diesen Chaoten sehr gerne mag. Er wirkt so selbstsicher und arrogant, doch wenn man aus seiner Sicht liest, bekommt man einen ganz anderen Einblick in ihn. Richtig schön fand ich auch, dass die Autorin ihre Mottos mit eingebaut hat: "Dream big and dirty" und "In einer Welt, in der du alles sein kannst, sei nett!" - Mottos, die ich sehr inspirierend finde und gerade das nett sein scheinen viele verlernt zu haben, wenn es keinen Vorteil für sie bringt. Fazit: 5 Sterne für diesen gelungenen Reihenauftakt! Für mich war alles dabei, von Liebe, Missgunst, Vertrauen über Freundschaft und die täglichen Hürden des Lebens, die man meistern muss, um voran zu kommen. Ich liebe es einfach nur.

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Realistisch betrachtet gibt es mit Sicherheit ein paar stilistische Fehler und man könnte bestimmt auch im mittleren Teil Unstimmigkeiten feststellen. Trotzdem bin ich gewillt dem Buch 5 Sterne zu geben. Einfach, weil ich wirklich gefesselt war, die Thematik geliebt habe und vielleicht auch weil das Cover so wunderschön pink ist. 😂 Nun zur eigentlichen Rezi: Erst einmal; dieser Start. Der erste Teil dieses Buches war einfach nur zum dahinschmelzen, weil das ganze Kennenlernen wunderbar romantisch war! Die Thematik war sehr intressant und auch wenn es im mittleren Teil kaum romantische Szenen gab, gefiel mir der Schwerpunkt auf Studium, Mode und Design sehr. Die Autorin bringt hier viele Details ein, die beim Lesen sehr Spaß gemacht haben! Allein der Prozess von der ersten Idee bis hin zum fertigen Kleid. Toll! Trotz minimaler Romantik wurde mir daher keineswegs langweilig. Ebenfalls mochte ich die sich entwickelnden Freundschaften sehr gern! Die Charaktre in diesem Buch nehmen tatsächlich Kritik an und nehmen diese ernst. Wenn ihnen etwas gesagt wird, denken sie darüber nach und tun es nicht einfach ab. Das wird besonders auf Seite 399 deutlich, wenn Libby sagt, dass Jazz genau dasselbe getan hat was er seiner Mutter vorwirft! Probleme werden zudem immer direkt angesprochen (beispielsweise während des Urlaubs). Dann sind mir immer mal wieder Kleinigkeiten aufgefallen (bspw. die Steine), die zwar bizarr erscheinen, aber trotzdem wirklich niedlich sind und das macht meiner Meinung den Schreibstil der Autorin aus. Über das ganze Buch hinweg bekommt man von einem Charakter - Ian - immer wieder Negativität zu spüren. Man fragt sich durchweg WARUM. Und obwohl mich die Auflösung am Ende aus den Socken gehauen hat, muss ich auch feststellen, dass es durch das ganze Buch durch immer wieder vereinzelt Hinweise gab, sodass das Ganze nicht völlig aus der Luft gegriffen war und auch das hat die Autorin wirklich gut gemacht! Ein weiteres Detail, das mir positiv aufgefallen ist, ist die Parallele zwischen dem ersten Teil und dem Ende. Die Story bildet einen perfekten Kreis, indem man wieder da landet wo alles begonnen hat und auch das fand ich stilistisch sehr gut. Und zu guter Letzt (eigentlich wollte ich nur eine kurze Rezi schreiben 😅): der Titel der Reihe! Da hat der Verlag wirklich ganze Arbeit geleistet! Die Reihe heißt L.O.V.E. mit Betonung auf die Punkte, denn wie mir aufgefallen ist, sind das die Anfangsbuchstaben der Namen der einzelnen Protagonistinnen und Freundinnen, die in dieser Reihe wohl ihre Liebe finden. Absolut perfekt! 💖 Alles in allem war dieses Buch in meinen Augen nicht nur besonders, sondern außergewöhnlich! 💖

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„Die Leute sagen immer, man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Doch das ist Bulls*it. Warum sollte man es dann enden lassen und woher soll man wissen, dass das wirklich der schönste Zeitpunkt war?“ (Jasper in A single night) Worum geht’s? Libby kann ihr Glück nicht fassen. Ihre Eltern haben sie zur New York Fashion Week fahren lassen. In dieser Welt fühlt sich die junge Fashionbloggerin wohl. Als sie bei einer Preisverleihung auf das Designwunderkind Jasper Chase trifft, ändert sich jedoch alles. Denn dessen bester Freund Ian bittet sie darum, sich um Jasper zu kümmern. Und so erleben sie beiden einen unvergesslichen Abend inklusiver einer einzigartigen Nacht. Doch danach verschwindet Jasper und meldet sich nicht mehr. Als Libby aber eineinhalb Jahre Später nach England zieht, um hier zu studieren, ist es aber ausgerechnet Jasper, dem sie in die Arme stolpert. Haben sie eine zweite Chance? A single night ist Band 1 der LOVE-Reihe. Jedes Buch ist in sich geschlossen, die Charaktere der anderen Bände kommen jedoch vor und die Geschichten laufen teilweise zeitgleich. Schreibstil / Gestaltung Das Cover ist in wunderschönen Rosa-Farben gehalten und zeigt Tüllstoff, was sehr gut zur Geschichte passt, sehr ansprechend aussieht und ein echter Hingucker ist. Die Gestaltung ist sehr stimmig. Das Buch besteht aus zwei Teilen – Teil 1 in New York und Teil 2 später in Plymouth. Das Buch wird linear durch Jasper und Libby aus der Ich-Perspektive erzählt, wobei Libbys Kapitel überwiegen. Der Schreibstil ist locker-leicht, das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Mein Fazit Endlich mal ein bisschen Innovation in der Romance-Welt. Das war mein erster Gedanke, als ich auf die LOVE-Reihe gestoßen bin. Nicht nur die wunderschönen Cover haben mich gefesselt, sondern auch die Thematik rund um Mode und Fashion. Denn sowas ist mir bisher noch nicht untergekommen. Daher war ich Feuer und Flamme für diese Reihe und freute mich sehr auf A single night. Aber konnte das Buch meinen Erwartungen gerecht werden? Wohl eher nicht. Die Geschichte von Jasper und Libby beginnt an einem Fashion Week Abend in New York. Jasper hat gerade einen Award bekommen für die Kollektion mit seinem besten Freund Ian, Libby ist als Fashionbloggerin vor Ort. Als sie mit ihrer Mutter telefoniert, trifft sie auf Jasper, der seinerseits gerade mit Ian telefoniert. Und Ian hat so schlimme Nachrichten, dass er die fremde Libby bittet, auf Jasper aufzupassen. Das macht sie auch und die beiden haben einen schönen Abend, der mit Libbys erstem Mal endet. Doch dann verschwindet Jasper und meldet sich nie wieder. Libby entscheidet sich zwischenzeitlich, die USA hinter sich zu lassen und zieht nach Plymouth. Hier will sie Modedesign studieren, nachdem sie einen inspirierenden Vortrag einer Modedesignerin gehört hat. Was sie nicht ahnen kann: Gleiche Modedesignerin hat dazu geführt, dass auch Jasper nach Plymouth gekommen ist. Und so kreuzen sich unweigerlich erneut die Wege. Aber Jasper ist mittlerweile erfolgreich und unter enormen Druck. Libby hingegen will sich auf ihr Studium konzentrieren und sich nicht noch einmal das Herz brechen lassen. Doch können beide gegen die Anziehung ankommen? Eigentlich bringt das Buch alles mit, um wirklich gut zu sein. Der Schreibstil der Autorin ist super, man kommt gut durch die Geschichte. Durch die Thematik des Modedesign-Studiums hat man auch eine etwas andere College-Geschichte, bei der es um mehr als Vorlesungen und Bibliotheksabende geht. Durch Jasper erhält man zudem oberflächliche Einblicke in die Modewelt. Und ich habe mich wirklich sehr auf das Buch gefreut. Doch irgendwie wurden wir dann doch keine Freunde. Es fing nach etwa einem Drittel an. Bis dahin kam ich sehr gut und fühlte mich von der Geschichte mitgerissen. Und dann fing es irgendwie an, vor sich hin zu plätschern. Libby und Jasper wussten nicht so ganz, was sie wollten. Libby studiert und studiert mal nicht, sie arbeitet an Projekten und dann gibt es wieder viel Drumherum. Hin und wieder treffen beide aufeinander, aber auch da springt der Funke nicht so wirklich über. Mir fehlte irgendwie der rote Faden, das Gefühl auf etwas hinzuarbeiten. Es ist nicht so, dass die Inhalte nicht interessant waren – oh, das waren sie. Ich habe den Mädels gern beim Einkaufen zugeschaut, ich mochte die Beschreibung der Halloweenparty. Aber es fehlte ein Element, was mich mitgerissen hat, was mich zum Weiterlesen motiviert hat. A single night wurde mehr und mehr zu einem Buch, wo ich dann mal 50 Seiten gelesen habe und dann was anderes gemacht habe. Das Buch war für meinen Geschmack einfach viel zu lang, dafür, dass es doch verhältnismäßig wenig Handlung und verhältnismäßig viel Drumherum mitbringt. Die Fashionthematik fand ich wirklich super interessant. Es ist eine Welt, die man so nicht unbedingt kennt, ein Studium, was eher ungewöhnlich ist. Deswegen habe ich mich sehr drauf gefreut. Ich hätte gern noch mehr erfahren, man merkt aber definitiv, dass die Autorin sich gut in das Thema, das Studium und die Modewelt eingearbeitet hat. Diese Thematik ist auch einer der Hauptgründe, wieso ich die Reihe weiterlesen werde, einfach weil ich es toll finde. Ich hoffe, dass es vielleicht noch mehr und tiefere Einblicke geben wird, vor allem auch etwas mehr hinter die Fassade. Etwas schade fand ich, dass die Autorin sich anfangs entschieden hat, Libby zu einer Fashionbloggerin zu machen, dies dann aber im zweiten Teil gar nicht mehr aufgreift und thematisiert. In einem simplen Satz wird erklärt, dass Libby keine Zeit mehr dafür hatte. So wirkt es einfach, als hätte die Autorin einen Grund gesucht, wieso Libby an diesem Abend auf Jasper treffen konnte und gar nicht so, als sei dieser Blog ihre Leidenschaft gewesen. Schade drum. Dennoch hat mich insgesamt die komplette Fashiongeschichte sehr begeistert. Was mich aber einfach überhaupt nicht abholen konnte: Die Liebesgeschichte. Bereits von Anfang an hatte ich damit meine Probleme. Immerhin ist es Libbys erstes Mal, was sie einfach so mit einem One Night Stand verbringt? Und dann hört sie nie auf, diesen Mann zu vergessen. Zwar geht es Jasper auch so – seine Lady Liberty geistert immer durch seine Gedanken – aber dennoch meldet er sich nicht bei ihr. Zu stressig sein Leben, zu groß die Sorge um Ian, zu viel Druck wegen des Labels. Als sie jetzt 1,5 Jahre später wieder aufeinandertreffen, macht Jasper erst einmal das, was er immer tut: Abhauen. Angeblich, weil Libby so enttäuscht aussah. Libby hingegen ist enttäuscht, weil sie dachte, sie hätte Jasper wiedergefunden, doch der Mann sieht nicht aus wie dieser. Und so nimmt alles seinen Lauf, man trifft hin und wieder aufeinander, jedes Mal erlebt Libby einen Jasper, der ihr fremd ist. So trifft er sich mit anderen Frauen, hat zwischendurch Eifersuchtsanfälle, kommt aber zugleich auch nicht aus dem Tritt. Die beiden kreisen wahllos umeinander und ehrlich gesagt habe ich zu keiner Zeit Gefühle spüren können. Es war für mich einfach nicht greifbar, wieso beide füreinander so wichtig sind. Es ist sogar oft so, dass Jasper aufgrund seiner mutmaßlichen Gefühle Sachen macht, die Libby schaden oder verletzen. Nein, hier wurde ich definitiv nicht glücklich. Libby und Jasper fand ich als Liebespaar unglaubwürdig, anstrengend und unpassend. Generell muss ich aber sagen, dass ich mit Libby und Jasper ein wenig Probleme hatte. Libby ist eher ruhig. Das führt immer wieder auch dazu, dass man das Gefühl hat, dass sie zu jung ist, um im Ausland zu studieren. Bereits beim Umzug nach Plymouth kommt viel Mimimi, im Verlauf der Geschichte hat man immer wieder das Gefühl, dass sie massiv überfordert ist und ohne ihre Mädels-Crew wäre sie wahrscheinlich untergegangen. Libby ist eine Person, die sich sehr unterzuordnen scheint und sich selbst dabei vergisst. Anfangs ist es ihre Mutter, später ist es Jasper, nach denen sie sich ausrichtet. Libby ist für mich auch recht sprunghaft und unausgeglichen. Sie weiß nicht, was sie will und das führte oft zu Unverständnis bei mir. Jasper hingegen fand ich am Anfang wahnsinnig anstrengend, im Verlauf der Geschichte entwickelte er sich für mich interessant – allerdings nicht als Mann, sondern als Künstler. Er ist leider nicht gerade sympathisch, er ist ebenfalls unausgeglichen, sprunghaft und planlos. Er will Libby, er will sie nicht, er will sie und so weiter. Als Designer hingegen ist er brillant und wahnsinnig kaputt. Denn der Druck, die fehlende kreative Freiheit, der ganze Wahnsinn im Atelier und auch die Streitigkeiten mit seinem besten Freund Ian setzen ihm stark zu. Diese ganzen Aspekte fand ich wirklich interessant und vielseitig. Ich hätte gern mehr über diesen Druck erfahren und hätte mir mehr Einblicke in die Arbeit gewünscht. Denn das hat mich deutlich mehr überzeugt als die lauwarme Lovestory. Neben Libby und Jasper gibt es noch zahlreiche andere Charaktere, insbesondere die Mädels-WG, die in den drei Folgebänden eine Rolle spielt, sowie teilweise schon die Love Interests der Mädels. Alle waren sehr interessant und quirlig. Sie alle haben für mich mit ihrer Präsenz aber Libby deutlich überlagert. Ein paar Worte möchte ich noch zum Ende sagen. Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass in diesem Buch etwas passiert. Denn man hatte das Gefühl, dass irgendwie nicht so wirklich ein Drive reinkommt und einfach hier und da ein wenig was passiert, aber mehr auch nicht. Da üblicherweise solche Bücher mit einem Dramahöhepunkt enden, habe ich das auch erwartet – und bekommen. Leider fand ich das doch recht vorhersehbar und wusste auch sofort, als das Thema aufkam, wie es gelöst wird. Die Motivation dahinter war für mich jetzt zwar nicht vorhersehbar, aber das ganze Drumherum war für mich mehr als offensichtlich und erwartbar. Daher konnte mich nicht einmal das vom Hocker reißen. Das Buch gipfelt generell in einem hochgradig klischeehaften, kitschigen Ende mit allen 0815-Standardaspekten des Genres. Hat mich jetzt leider noch weniger vom Hocker gerissen. Insgesamt ist A single night ein Buch, was für mich viel zu lang war und sich in viel zu viel ausuferndem Drumherum verliert. Oftmals hat man das Gefühl, dass über zig Seiten gar nichts passiert. Die Idee mit dem Modedesign-Studium fand ich so toll und auch die Thematisierung des ganzen Modethemas fand ich sehr gelungen, aber leider konnte mich die Liebesgeschichte überhaupt nicht überzeugen. Es ist ein nettes Buch für Zwischendurch, was so viel toller hätte sein können. Ich hoffe, dass sich das in Band 2 etwas bessert, denn weiterlesen werde ich auf jeden Fall. [Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, das mir freundlicherweise vom Verlag überlassen wurde. Meine Meinung ist hiervon nicht beeinflusst.]

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Wundervolle Geschichte fürs Herz!

Von: MeeresSchimmer

05.08.2020

"Echte Freundschaften und wahre Liebe sind sich in diesem Punkt sehr ähnlich: Beide halten ewig." . . Auf 474 Seiten wird eine wunderbare Geschichte über die Liebe und Freundschaft erzählt. Mit Protagonisten, die fest mit beiden Beinen im Leben stehen und wissen, wohin sie im Leben wollen. Mit Charakteren, die Ecken und Kanten zeigen, wo nicht alles eitel Sonnenschein ist oder ein mächtiges Drama im Wege steht. Und es zeigt uns: die echte Liebe findet dich immer dann, wenn du sie am wenigsten erwartet. Ob es die Liebe zu einem Partner oder aber die Liebe zu unseren Besten Freunden ist, sie findet auch dich! Und manchmal braucht es nur eine Nacht, um dich auf Wolke sieben zu bringen.... . . Wer liebt nicht alles schöne Liebesgeschichten, die nicht einfach dem 0-8-15- Storyverlauf folgen? Die dich verzaubern und dir auch die anderen Protagonisten näher bringen? Sodass du die anderen Geschichten kaum erwarten kannst? Nun dann rate ich euch, lest die LOVE-Reihe und lasst euch in die Welt der Mode entführen ...

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