Leserstimmen zu
Wir sind das Feuer

Sophie Bichon

Redstone-Reihe (1)

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Mit ihrem Anfang am Redstone College möchte Louisa ihre Vergangenheit vergessen und Abstand bekommen. Der Start ist vielversprechend: Sie bekommt sofort einen Job in einem tollen Cafe und begegnet dort am ersten Tag auch Paul. Sie lernen sich kenne und Louisa fühlt sich frei, verstanden und glücklich. Doch immer wieder zieht Paul sich von ihr zurück, möchte aber nicht darüber reden, wieso er das macht. Was verbirgt Paul? • Das Cover ist wirklich schön und schon jetzt freue ich mich darauf beide Teile im Regal zu haben. Der Schreibstil ist sehr schön leicht und die Geschichte lässt sich toll lesen. Louisa ist eine sympathische Protagonistin. Sie ist witzig, stark und weiß, was sie möchte. Ihre Passion sind Wörter und das Schreiben und ich fand es schön, dass die Geschichte durchzogen ist von vielen besonderen Wörtern und ihren Bedeutungen. Auch Paul teilt dieses Interesse. Die Geschichte der beiden war schön und traurig und hat mich definitiv mitfühlen lassen! Mit dem Ende habe ich nicht gerechnet, was mich positiv überrascht hat und ich bin jetzt sehr gespannt, wie es in „Wir sind der Sturm“ weitergehen wird. Die Clique um Louisa und Paul ist einfach einmalig! Jeder Charakter bringt eine tolle weitere Facette mit in die Geschichte und die Dynamik zwischen allen ist wirklich schön. Ich war zu Anfang etwas unbegeistert davon, dass es eine weitere Protagonistin ist mit einem Faible für die Literatur, das hat man in letzter Zeit einfach sehr häufig gelesen. Ich fand es hier jedoch sehr gut aufgearbeitet, dadurch, dass es immer wieder auch tiefgründigeren Bezug dazu gibt. Bis auf das Ende, mit dem ich nicht gerechnet habe, hatte die Geschichte meiner Meinung nach den recht typischen New Adult Verlauf, mit vielen klassischen Elementen für das Genre. Das soll aber keine harte Kritik sein. Natürlich würde ich mich freuen mal komplett überrascht zu werden, jedoch mag man ja auch das gewohnte und es sind ja die Elemente, wegen denen man das Genre gerne mag. Ich freue mich auf den nächsten Teil!

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Heute kann ich endlich meine Rezension zu dem Buch "Wir sind das Feuer" von Sophie Bichon schreiben. In einer Leserunde habe ich diesen New Adult Roman mit einigen begeisterten und einigen nicht begeisterten Leser*Innen gelesen. Die Meinungen spalten sich glaube ich wirklich. Zunächst allerdings zum Inhalt: Seine Liebe wird sie verbrennen. Doch sie kann ihm nicht widerstehen. Endlich vergessen, was vor fünf Jahren geschah. Die Flammen, den Lärm, und all das, was ihr Leben danach zerstörte. Das ist es, was Louisa sich wünscht, als sie ans Redstone College kommt. Und tatsächlich: Gleich zu Beginn ihres Studiums begegnet sie Paul und alles scheint plötzlich anders. Mit seinem unwiderstehlichen Lachen und seinen Bernsteinaugen weckt er Gefühle in ihr, die sie schon längst vergessen glaubte. Mit ihm ist sie wild und frei und endlich wieder glücklich. Sie ist dabei, sich unwiederbringlich in ihn zu verlieben. Doch was sie nicht ahnt: Paul hütet ein dunkles Geheimnis. Die Wahrheit könnte ihre Liebe in Flammen aufgehen lassen … Eigentlich beschreibt dieser Klappentext schon gut worum es in dem Buch geht und er hat mich dazu animiert, dass Buch zu lesen. Den Hype um das Buch auf Instagram kann ich leider nicht nachvollziehen. Ja das Buch war gut aber ich kenne so viele gute Bücher die ich besser bewerten würde die so selten auf Instagram gezeigt werden, dass es einen wundert das die ganzen New-Adult Romane gehypt werden. Story: Die Story hat mir gut gefallen, ein vom Schicksal gezeichnetes Mädchen trifft bei dem Versuch auf der Uni einen Neuanfang zu starten auf den Pseudo Bad Boy der eigentlich auch nur ein dunkles Geheimnis hinter One Night Stands verbirgt. Das kennen wir bereits aus Begin again und zahlreichen anderen Romanen aus diesem Bereich. Trotzdem war dieses Buch etwas anders. Das Buch hat einen gewissen Tiefgang und ich würde behaupten, dass die Autorin mehr aus ihren Protagonisten machen wollte als die 08/15 Klischees. Die Dialoge hatten Tiefgang und man konnten sich nach und nach in die Gefühlswelt der einzelnen Protagonisten rein empfinden. Der Cliffhanger am Ende ist wirklich sehr gut überlegt da er, wie bereits erwähnt, zum weiterlesen anregt. Positiv haben mir auch manche Stellen gefallen, die nun mal so beschrieben sind, wie sie im realen Leben auch geschehen. Mädelsabende oder gemeinsame Wochenenden mit Freunden. Mein Lieblingsatz war etwas in die Art, dass die Protagonistin und ihre Freundin eher weniger gehypte Bücher von Bookstagram Accounts lesen. Das kann man jetzt als Spoiler sehen ist aber nicht relevant für die Story an sich. Die Freundschaften zwischen den einzelnen Personen wie Trish und Louisa entwickelten sich recht schnell was ja auch im realen Leben möglich ist. Man könnte jeden Tag seine beste Freundin treffen oder auch seinen besten Freund. Mir hat ein wenig die Spannung gefehlt weswegen ich auch den kompletten Lesezeitraum von einem Monat genutzt habe und nebenher lieber noch in anderen Bücher gestöbert habe. Es war eben alles harmonisch und es kam erst auf den letzten Seiten zu einem richtigen Spannungsaufbau. Die Charaktere: Am einfachsten ist es, wenn ich mit den Nebencharakteren anfange. Aiden, Trish sowie Bowie mag ich sehr gerne. SIe leben dieses typische Studentenleben was man aus den ganzen amerikanischen Teeniefilmen kennt und liebt. Es ist etwas, was wir kennen und gewohnt sind. Die Beziehung zwischen Trish und Bowie finde ich besonders süß. Ihre Geschichte und das ganze drumherum haben etwas, was in einem eigenen Buch verschriftlicht werden könnte. Es wäre mal eine schöne Abwechslung zu den sonstigen Protagonisten Typen da Trish sowie Bowie eher sehr direkte Wesen sind die einen eigentümlichen Charakter haben den man liebt oder eben nicht. Ich liebe ihn auf jeden Fall. Aiden ist mein geheimer Favorit. Mit ihm habe ich immer mitgefühlt, da er sich nichts sehnlicher wünscht, als seine Liebe zu finden. Er ist kein typischer BadBoy. Er ist eigentlich gar kein Bad Boy und das macht ihn sympathisch. Aiden versucht auf seine eigene Art und Weise zu helfen und ist ein unaufdringlicher Frauenheld der wahrscheinlich mehr Herzen bricht, als ihm lieb ist. Paul mag ich gar nicht. Am Anfang habe ich darüber gegrübelt, wie sein Name ausgesprochen wird bis auf einer Seite stand, dass er halb deutscher ist. Das war mir bis dahin nicht bewusst und wir haben überlegt, wie man das jetzt ausspricht. Es klang alles so falsch. Ich bin kein Freund von diesen Klischee Bad Boys. Also sie rauchen, sind tätowiert und haben eine düstere Vergangenheit. Dabei können sie noch so distanziert wirken aber sie verlieben sich augenblicklich in das kleine schüchterne Mädchen oder die frechen die selbst eine Menge schlimmes erlebt haben. Paul konnte ich auch manchmal gedanklich nicht folgen. Ich konnte seine Handlungen schlichtweg nicht nachvollziehen und doch war mir seine dunkle Vergangenheit irgendwie klar. Schade eigentlich weil Paul ein echt guter Protagonist hätte sein können wenn er nicht so dem Klischee entsprechen würde das man nunmal überall liest und irgendwann langweilig wird. Louisa hingegen habe ich lieben gelernt. Ich konnte mich mit ihr identifizieren und erkannte eigenarten an ihr, die ich auch gerne mal aufweise. Sie ist nun mal von Grund auf an sympathisch. In Louisa sehe ich auch nicht unbedingt das Klischee. Sie miemt nicht die starke Frau. Sie zeigt sich so wie sie ist. Eine intelligente junge Frau mit Ambitionen aber auch großen Ängsten. Ich erhoffe mir noch mehr von ihr zu lesen. Abschließend kann ich sagen, dass ich dem Buch die besagten Sterne geben, weil miir doch ein wenig dieses innovative und andersartige fehlt. Ich bewerte es schon besser als andere Bücher aber ich erhoffe mir, ein Buch zu lesen, was mich wirklich mitreißt. Viele lieben dieses Genre und es ist auch sehr einfache Lektüre, so dass es für jeden zu lesen ist auch wenn ich den ganzen U16 Jugendlichen beim Kauf des Buches sagen würde, dass es nicht geht weil es sexuelle Szenen doch sehr detailliert darstellt und das meiner Meinung nach nichts für junge Menschen ist deswegen ja auch New Adult und keine Jugendliteratur.

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Eine wunderschöne Geschichte, die verzaubert! Das Werk bietet nicht nur eine emotionale als auch sehr schlagfertige Geschichte, sondern auch Protagonisten, die man sofort ins Herz schließt. Besonders die Gemeinschaft, der vielfältigen Charaktere, die einen perfekt amüsieren aber auch zeigen wie stark Freundschaft und ihr Rückhalt sein kann. Außerdem gibt es dunklere Abgründe, die jeder von ihnen besitzt. Herausstechend der Protagonist Paul, der schwer damit zu kämpfen hat, seine eigenen Bedürfnisse & Glück immer hinten anstellt. Wie ihr merkt, war das Buch perfekt gewählt, hat mich gefesselt, sehr mit dem Leid der weiblichen Protagonistin Lou involviert als auch begeistert. Außerdem bietet das Werk jedem Bücherliebhaber wunderbare Stunden mit Gleichgesinnten, Liebe zu Büchern und der Literatur. Herausstechend auch die besondere Einteilung des Buches, keine Kapiteleinteilung dafür Überschriften, die perfekt für den jeweiligen Teil gewählt sind. Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht, gefühlvoll als passend zu gleich. Ich bleibe daher sehr gut unterhalten, entzückt als auch nervenzehrend von der Überwindung des Verlustes als auch köstlich amüsiert über den klischeehaften Bad Boy & das Feuermädchen zurück.

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„Wir sind das Feuer“ ist nicht nur der Auftakt der Redstone-Reihe, sondern zugleich auch das Debüt von Sophie Bichon. Ich liebe den Charme der mit College-Geschichten einhergeht, womit die Geschichte von Louisa und Paul Buch sofort einen Platz auf meiner Wunschliste fand. Der Klappentext sprach mich total an. Ich war neugierig auf die Anziehung zwischen Paul und Louisa, und natürlich, welches Geheimnis die Story verbirgt. Die Optik des Covers ist für mich ein wahrer Blickfang! Im Mittelpunkt der Handlung stehen Louisa und Paul. Abwechselnd erzählen sie ihre Geschichte, und gewähren dem Leser damit Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Der Schreibstil ist total locker und angenehm. Man taucht in die Geschichte ein, während die Seiten nur so dahin blättern. Mit dem Studium am Redstone College, will Louisa fernab ihrer Familie und ihrer Vergangenheit ihr Leben in die Hand nehmen. Und tatsächlich scheint ihr Plan aufzugehen. Sie findet einen guten Schlafplatz, einen tollen Nebenjob und findet Anhang in einer coolen Clique. Zu der gehört auch Paul. Von Beginn an, fühlt sie sich zu ihm hingezogen, obwohl alle sie vor ihm warnten. Doch wenn Paul ihr nahe ist, fühlt Louisa sich frei und lebendig. Schon lange, war sie nicht mehr so glücklich. Was Louisa nicht ahnt, Paul belastet ein Ereignis seiner Vergangenheit zusehends … Vom Beginn der Geschichte war ich sehr angetan. Die Stimmung war locker und erfrischend, und nahm mich mit in die Geschehnisse am Redstone College. Louisa und Paul waren mir beide recht sympathisch. Sie ist zunächst sehr zurückhaltend, taut aber zunehmend auf, und offenbart eine aufgeschlossene Art. Louisa hegt eine Leidenschaft für das geschriebene Wort. Paul ist da vielleicht nicht ganz so leidenschaftlich, dem jedoch auch sehr zugewandt. Paul verkörpert zwar mit typischen Eigenschaften den Bad Boy, wird im Verlauf aber ruhiger, und offenbart seine sehr aufmerksame und loyale Art. Die Clique rund um Paul und Louisa spielt zeitweise eine recht große Rolle. Ich mochte die unterschiedlichen Charakter total gern. Sie sind eine lustige Clique, die wenn es hart auf hart kommt zusammenhält. Die Geschichte von Louisa und Paul ist sehr angenehm zu verfolgen. Sie strahlt viel Harmonie und Geborgenheit aus. Obwohl ich ganz angetan war, empfand ich die Entwicklung, in der Handlung und in der Beziehung, vermehrt als etwas stockend und träge. Zudem gibt es ein paar Wiederholungen, im Geschehen, als auch in der Wortwahl. Von den Bezeichnungen „Bad Boy“ und „Feuermädchen“ für Paul und Louisa war ich zunehmend ein bisschen genervter. Wohin sich die Story entwickelt, war für mich keine große Überraschung. Es war doch sehr offensichtlich. Dennoch bin ich sehr gespannt, wie sich „die Sache“ entwickelt und auflöst. Die Story kann mit ein paar wirklich schönen und herzlichen Momenten aufwarten. Eine Steigerung der Intensität deutet sich für den zweiten Band an, worauf ich schon sehr gespannt bin. 4 von 5 Sterne

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Meine Vorfreude auf „Wir sind das Feuer“, von wurde von der Werbung auf Instagram sehr geschürt und das Buch hat mich zum Glück nicht enttäuscht. Die Protagonistin, Louisa zieht für einen Neubeginn ans Redstone College. Sie ist die absolute Büchernärrin, lieb und lustig. Was mir am besten gefallen hat, ist, dass Louisa sich von einem zurückgezogenen Mädchen zu einer starken und direkten Frau entwickelt. Durch ihre neuen Freunde kommt sie immer mehr aus sich heraus und lernt besser mit Vergangenheit klar zu kommen. Mein liebster Charakter war jedoch ihre neue Freundin Trish. Sie fegt durch die Welt, wie ein sommerlicher Nordwind und schafft es Louisa im Handumdrehen für sich zu gewinnen. Durch Trish und ihren Mitbewohner Aiden lernt Louisa den charmanten Bad-Boy Paul kennen und merkt schnell, dass er scheinbar ein ebenso großes emotionales Päckchen mit sich herum trägt, wie sie. Er ist der typische Bad-Boy und irgendwie auch überhaupt nicht, mit seinem Philosophiestudium und der Liebe zu seinen Freunden. Was ich am Anfang seltsam, aber während des Lesens dann total super fand, waren die Perspektivenwechsel von Louisa und Paul. Die gab es nicht von Kapitel zu Kapitel, sondern Mitten im Satz kam ein Absatz und dann erzählte plötzlich der andere. Leider wurde es phasenweise etwas langatmig. Ein paar Stellen hätte man etwas knapper halten können. Und irgendwie wusste man durch viele Hinweise recht schnell genug über Louisas Vergangenheit und doch wurde sie nur angekratzt und oberflächlich behandelt. Da wiederum hätte ich mir mehr gewünscht. Das Ende war für mich keine große Überraschung, trotzdem hat es mich getroffen und ich fand es sehr passend. Jetzt bin ich bin erstmal sehr gespannt, wie es mit Louisa und Paul weitergehen soll.

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Als ich mich vor einigen Monaten schlagartig in dieses wunderschöne Cover verliebt habe und mich dann auch noch der Klappentext absolut angesprochen hat, war eigentlich sofort klar für mich: Dieses Buch musst du lesen! Ich muss gestehen, dass es etwas gedauert hat, bis ich richtig in der Geschichte drin war, aber das liegt nicht daran, dass es nicht flüssig oder gut verständlich geschrieben ist, sondern daran, dass man schnell das Gefühl bekommt, all das Geschriebene hier eine tiefere Bedeutung hat. Die Autorin hat einen sehr sehr tiefgründigen und fast schon poetischen Schreibstil, der dafür sorgt, dass man automatisch viel konzentrierter - und somit auch langsamer - liest, um bloß nichts von dem, was sie einem hier vermitteln will, verpasst. Die Geschichte von Louisa und Paul ist keine, die man mal eben schnell in einem Rutsch durchliest, sondern eine, dessen Inhalt und Sinn man nach und nach tief in sich aufnimmt. Und das hat mir wirklich unfassbar gut gefallen! Erzählt wird hier sowohl aus der Sicht von Louisa als auch von Paul, wodurch man Einblick in die Gedanken und Gefühle beider bekommt und somit sehr schnell und gut eine Beziehung zu ihnen aufbauen kann. Es wird einem leicht gemacht, sich in die beiden hineinzuversetzen und ihre Gedankengänge sowie Handlungen nachvollziehen zu können. Louisa und Paul sind zwei Charaktere, die sich sehr sehr ähnlich sind. Beide haben in der Vergangenheit etwas erlebt, mit dem sie nach wie vor zu kämpfen haben. Beiden fällt es schwer, sich anderen zu öffnen und Nähe zuzulassen. Beide wirken nach außen hin so, als würden sie das Leben ganz gelassen nehmen, während in ihnen drin ein Sturm tobt. Und sie beide sind unglaublich herzliche, kluge und vor allem authentische und greifbare Protagonisten. Sie beide machen im Laufe der Geschichte eine deutliche Entwicklung durch, und sie auf ihrem Weg dabei zu begleiten, ist eine unglaublich tolle Leseerfahrung. Während Louisa daran arbeitet, sich endlich von ihrer Vergangenheit zu lösen, anzufangen richtig zu leben und glücklich zu sein, lernt Paul, dass er so viel mehr ist, als der Mensch, den er selbst seit Jahren in sich sieht und dass es vollkommen in Ordnung ist, zu lieben und geliebt zu werden. Die Liebesgeschichte der beiden ist unglaublich emotional und tiefgründig. Dadurch, dass Louisa und Paul beide gebrochen sind, ist die Entwicklung ihrer Beziehung natürlich alles andere als einfach und unkompliziert. Sie ist ein langsamer Prozess, verbunden mit einigen Auf- und Abs. Aber egal, was zwischen ihnen passiert, man fühlt absolut mit ihnen mit. Man leidet und freut sich mit ihnen, man verzweifelt und hofft und man liebt. Mein persönliches Highlight sind die Gespräche der beiden gewesen. Sie sind unfassbar tiefsinnig, gefühlvoll und stecken voller Weisheiten, die man auch auf sein eigenes Leben beziehen kann. Die geschriebenen Worte der Autorin gehen einem hier wirklich unter die Haut, weil sie allesamt so wahnsinnig ausdrucksstark und bedeutsam sind. Die Geschichte der beiden erreicht den Verstand und das Herz gleichermaßen und sorgt somit dafür, dass man sich vollkommen von ihr mitreißen lässt. Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass Sophie Bichon auch die Nebencharaktere so wunderbar ausgearbeitet hat. Sie erzählt teilweise auch ihre Geschichten, sorgt dafür, dass man auch zu ihnen eine Verbindung aufbauen kann und sie sich einem somit nach und nach ebenfalls ins Herz schleichen. Freundschaft ist in diesem Buch ein ganz wichtiges Thema und ich habe den Zusammenhalt, die Loyalität und die Liebe, die hier zwischen den Charakteren herrscht, absolut genossen. Es ist eine wunderschöne Ergänzung zur Liebesgeschichte, die ich auf keinen Fall hätte missen wollen. Den unglaublich gemeinen und zerstörerischen Cliffhanger am Ende habe ich SO definitiv nicht kommen sehen. Im Laufe der Geschichte ist mir öfter in den Sinn gekommen, dass Louisa's und Paul's Vergangenheit miteinander verknüpft sein könnten, aber meine Gedanken wurden in eine vollkommen verkehrte Richtung gelenkt. Denn das, was einem hier am Ende offenbart wird, ebenso wie das, was hier passiert, war für mich nicht vorhersehbar und hat mich ziemlich geschockt. Und jetzt bin ich nicht nur sprachlos, verwirrt und leide unter totalem Gefühlschaos, sondern habe zudem auch noch unglaublich viele Fragen, die mir durch den Kopf schwirren. Keine Ahnung, wie ich diesen Zustand bis Mai aushalten soll, aber mir wird ja wohl nichts anderes übrig bleiben. Mir hat das Buch auch jeden Fall wahnsinnig gut gefallen. Es konnte mich fesseln, berühren und überraschen. Es hat wunderbar authentische und greifbare Charaktere. Und die Art und Weise der Autorin, Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen, ist einfach nur unglaublich beeindruckend. Ich habe es total geliebt und freue mich schon jetzt darauf zu erfahren, wie die Geschichte von Louisa und Paul im Mai weitergehen wird. Von mir gibt's hierfür auf jeden Fall eine ganz große Leseempfehlung!

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Meine Meinung Mit „Wir sind das Feuer“ ist gerade das Debüt von Sophie Bichon erschienen. Es ist der Auftaktband der „Redstone-Reihe“ und ich war echt total gespannt darauf. Das Cover hat mich total angesprochen und der Klappentext machte neugierig. Daher habe ich das Buch nach dem Erhalt auch umgehend gelesen. Ihre handelnden Charaktere hat die Autorin in meinen Augen vorstellbar und richtig gut gezeichnet. Als Leser kann man sie sich wunderbar vorstellen und auch die Handlungen sind zu verstehen. Zum einen lernt man als Leser hier Louisa kennen. Sie ist Studentin der Mathematik und scheint sehr in sich zurückgezogen zu sein. Lieber ist Lou, wie sie auch genannt wird, alleine und liest als unter Menschen zu sein. Immer wieder merkt man als Leser wie nachdenklich Lou ist. Und sie braucht die Kontrolle über alles, was um sie passiert. Ich mochte Lou total gerne, wie wirkte authentisch und glaubhaft gezeichnet. Paul ist ebenfalls Student, allerdings der Philosophie. Er sieht gut aus, kommt aus recht gutem Hause und für ihn sind Frauen nur Mittel zum Zweck. Er hat fast nur One-Night-Stands, was ihm auch einen entsprechenden Ruf gebracht hat. Auch Paul mochte ich total gerne, er hat mein Herz echt zum Schmelzen gebracht. Die beiden Protagonisten zusammen sind klasse. Sie interagieren sehr gut miteinander und für den Leser ist die Weiterentwicklung beider absolut nachvollziehbar, da sie sehr gut beschrieben wird. Neben den beiden Protagonisten gibt es noch einige Nebenfiguren. So lernt man Luca, Pauls Bruder, und auch Mel, Lous Schwester richtig gut kennen. Außerdem sind da noch die anderen Freunde von Lou und Paul. Jeder von ihnen fügt sich wunderbar ins Geschehen ein und gehört einfach dazu. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr flüssig und locker leicht zu lesen. Ich habe das Buch angefangen und war auch direkt mittendrin, konnte ohne Probleme folgen und alles sehr gut nachempfinden. Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweisen von Louisa und Paul. Für beide hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet, die ich als verdammt gut passend empfunden habe. So war ich den beiden Protagonisten noch um einiges näher und bekam einen sehr guten Einblick in die jeweilige Gedanken- und Gefühlswelt. Die Handlung selbst hat mich echt mitgerissen. Ich habe angefangen mit Lesen und wollte das Buch dann nicht mehr zur Seite legen. Die Handlung ist eine absolut gelungene Mischung aus tiefgehenden Emotionen und vielen verschiedensten Gefühlen. So baut sich hier eine enorme Spannung auf, durch die der Leser durch die Handlung getragen wird. Ins Geschehen ebenfalls integriert sind ein paar sehr prickelnde Szenen. Diese sind sehr gut beschrieben. Meist aber dreht es sich hier um das Seelenleben der Protagonisten, eine Sache, die den Leser vollkommen berührt. Weiterhin hat die Autorin sich auch Themen wie der Familie und der Freundschaft gewidmet, genauso wie es um das Selbstfinden geht. Das Ende hat es dann in sich. Den Leser erwartet ein verdammt fieser Cliffhanger, der den Leser ungeduldig zurücklässt. Ich bin schon jetzt ungeheuer gespannt auf Band 2, der im Mai 2020 erscheinen soll. Fazit Insgesamt gesagt ist „Wir sind das Feuer“ von Sophie Bichon ein erstklassiges Debüt und gleichzeitig Auftakt der „Redstone-Reihe“, der mich echt einnehmen konnte. Authentisch wirkende sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein sehr angenehm und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als emotional, gefühlvoll, romantisch und auch sehr berührend empfunden habe, haben mir verdammt gute Lesestunden beschert und mich begeistert. Wirklich zu empfehlen!

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Um was es geht: Zwei Menschen mit tiefen seelischen Narben treffen aufeinander. Auf der einen Seite ein Herz, das noch nie geliebt hat und auf der anderen ein Herz, das es sich verboten hat, je wieder zu lieben. Die Protagonisten: Louisa Davis flieht vor ihrem alten Leben und zieht nach Montana. Auf dem Redstone College beginnt sie ein Mathematikstudium. Sie ist in sich zurückgezogen, schweigsam und ernst. Die Einsamkeit zieht sie jeder Menschentraube vor. Lou hat die Angewohnheit, sich oft in ihrer Gedankenwelt zu verlieren, was Gespräche mit ihr anstrengend und einseitig wirken lassen. Sie liebt es, über alles die Kontrolle zu behalten. Ihre ältere Schwester Mel, ist familiär gesehen, ihre einzige Bezugsperson. Zu ihrer Mutter hat sie gar kein Verhältnis mehr. Lou liebt Bücher und hat ein abgenutztes Notizbuch, in das sie kostbare Worte einträgt und darin Gedankengänge für Geschichten festhält. Ich liebe diese bezaubernde Marotte an ihr. Paul Berger ist 22 Jahre und Philosophie Student. Er hat einen deutschen Vater und eine amerikanische Mutter, sowie den 15-jährigen Bruder Luca, den ich sofort ins Herz geschlossen habe. Paul ist optisch ein Sunnyboy, der das Bad Boy Klischee prima erfüllt. Seine ausschweifenden One-Night-Stands haben ihm keinen vorteilhaften Ruf eingebracht. Nicht, dass er sich darum scheren würde. Das Verhältnis zu seinen Eltern ist kompliziert. Um über die Runden zu kommen, jobbt er nebenbei in einer Pizzeria. Er liebt die Fotografie und besitzt den Blick für das Wesentliche und versteht es, den Augenblick perfekt einzufangen. Paul ist emphatisch und überrascht mich in der Story positiv wie negativ. Er ist witzig, loyal, intelligent und tiefsinnig. Die Entwicklungen von Paul und Lou sind gewaltig und werden nachvollziehbar und berührend geschildert. Ich genieße dabei das Tempo der Geschichte, das im Einklang mit meinem Herzen pulsiert. Die Umsetzung: Der aktive und flüssige Schreibstil trifft genau meinen Geschmack. Die Autorin baut von der ersten Seite an eine Spannung auf, die mich nahezu magnetisch im Buch hält. Sie schreibt atmosphärisch dicht und ich bin bei allem so nah dabei, dass ich mich ab und an schon als Voyeur fühle. Kleinste Berührungen der Hände der Protagonisten, lösen bei mir ein heftiges Kribbeln aus. Frau Bichon zieht mich in einen Strudel voller Emotionen und Leidenschaft, aus dem ich am liebsten nie wieder auftauchen möchte. Alle Charaktere sind für mich sofort greifbar und besitzen ihren eigenen Klang in meinem Herz. Die Bildgewalt, die mir die Autorin schenkt, begeistert mich. Die Story wird aus den abwechselnden Ich-Perspektiven von Lou und Paul in der Vergangenheit geschildert, was granatenmäßig zu diesem Buch passt. Mit der Clique um Lou und Paul habe ich mich sofort wohlgefühlt. Sie sind erfrischend witzig, schlagfertig und einfach liebenswert. Die wenigen expliziten Szenen sind prickelnd geschrieben und stets ist eine Vermischung ihrer Seelen dabei. Es geht immer über das körperliche hinaus. Absolut berührend! Ich liebe die Sprachgewalt des Buches die sich auch in den Dialogen und Textnachrichten wiederfindet. Damit hat mich Frau Bichon unendlich verwöhnt. Der gemeine Cliffhanger am Ende ist kaum auszuhalten und ich zähle schon die Tage, bis Band 2 im Mai erscheint. Mein Fazit: Wir sind das Feuer, hat definitiv einen Flächenbrand in mir ausgelöst. Ein Buch voller Romantik, Leidenschaft, knisterndem Feuer, Tiefgang und Verbundenheit, machen dieses Buch zu einem wahren Lesegenuss. Wir sind das Feuer, hat mich gepackt und ich fiebere mit. Es spricht meine Sinne und mein Herz an. Sein Klang summt noch immer in mir nach. Wir sind das Feuer, erhält von mir 5 ergreifende Sterne von 5 und eine absolute und unbedingte Leseempfehlung. Was für ein Buch!

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