Leserstimmen zu
Wenn Weihnachten so einfach wär

Zara Stoneley

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Die Handlung fand ich überaus unterhaltsam und konnte sie daher in vollen Zügen genießen. Sarah arbeitet in einem Reisebüro und ist genervt von den vielen negativen Bewertungen einer Ferienanlage und dem abwesenden Besitzer dieser. Als dann jedoch ein weiterer Beschwerdebrief mit einer möglichen Anklage sie erreicht, ist sie wütend und versucht gar nicht mehr, den unverschämten Ressortleiter, genannt Will, zu kontaktieren. Stattdessen fährt sie über die Weihnachtszeit selber hin und sieht mit eigenen Augen die Probleme. Da ihr dieser Ort sehr am Herzen liegt, versucht sie alles, um den Bankrott abzuwenden. Nicht ohne Auseinandersetzungen, denn reibungslos verläuft an diesem Resort nichts. Man muss sich Will als unverschämten, griesgrämigen und verbitterten jungen Mann vorstellen, der absolut nicht dazu geeignet ist, sich sozial mit seinen Mitmenschen zu arrangieren. Folglich ist er als Ansprechpartner in einer Ferienanlage genau so sehr geeignet, wie ein Stofftier am Telefon, denn immerhin redet Will fast genauso wenig mit seinem Kunden. Sarah hingegen ist eine sympathische, manchmal orientierungslose und kontaktfreudige Frau, die somit eigentlich das Gegenteil von Will ist. Neben all den Zickerein zwischen den beiden spüren sie selbst relativ schnell, dass sie sich gegenseitig anziehen, doch abgesehen von ihrer Sturheit, funkt ihnen Wills Bruder, ebenfalls Besitzer der Anlage und Frauenschwarm, dazwischen. Er macht Sarah schöne Augen und sie scheint darauf einzugehen. Schon vor dem Lesen war ich begeistert von diesem Roman und bin nach dem Lesen überaus glücklich, dass mich mein gutes Gefühl nicht getäuscht hat! Müsste ich ganz kurz in wenigen Worten beschreiben, warum das so ist, dann ganz gewiss, weil die Protagonisten alle zum Liebhaben sind, die Atmosphäre kuschelig und grausig zugleich ist und weil der Schlagabtausch zwischen Sarah und Will einfach zum Genießen ist. Mein Fazit: Unbedingt lesen – ich habe jede einzelne Seite genossen! Anmerkung: Zwar bin ich ein großer Weihnachtsliebhaber, jedoch hatte diese Geschichte nicht allzu viel mit diesem Fest zu tun. Vielmehr ist das eine „ganz normale, jederzeit“-Handlung mit winterlichem Hintergrund. Daher hätte ich diesen Roman, selbst als „Wintermuffel“, genauso gut in den wärmeren Jahreszeiten lesen können.

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„Wenn Weihnachten so einfach wär“ ein Roman von Zara Stoneley im Heyne Verlag erschienen. Mit 427 Seiten. Sarah Hall arbeitet für ihre Tante Lynn im Reisebüro Making Memories. Gemeinsam mit ihr und ihrer besten Freundin Sam bieten sie ihren Kunden besondere Reisen an. Es ist kurz vor Weihnachten und es häufen sich die Beschwerden über das Kanadische „Shooting Star Mountain Resort“. Gleichzeitig eröffnet auch noch Tante Lynn, dass sie dieses Weihnachten zu einem alten schwer kranken Freund nach Australien fliegen wird. Sarah hat seit dem sie klein war und ihre Eltern sie verlassen haben, jedes Weihnachtsfest mit ihrer Tante Lynn verbracht. Obwohl Sarah Erwachsen ist und auch eine eigene Wohnung hat, hat sie eine besondere Bindung mit Tante Lynn. Weihnachten ohne sie ist nicht vorstellbar, aber Lynn möchte ihrem alten Freund in seinen letzten Tagen beistehen. Kurzerhand beschließt Sarah, eine saftige E-Mail an das Shooting Star Mountain Resort zu schreiben, da bei den Beschwerden auch mit Anwalt gedroht wird. Prompt schreibt auch Will Armstrong zum ersten Mal zurück. Er zieht einige der Vorwürfe ins lächerliche und tut dies damit ab. Sarah genügt das nicht und bucht eine Reise nach Kanada, um sich das Resort genauer anzusehen. Als sie ankommt fällt ihr sofort auf, es wird an allen Ecken und Enden gespart. Es brennen viele Kerzen und wenig elektrisches Licht. Die Temperatur in den Gebäuden ist zu kalt um sich wohl zu fühlen. Genau solche Vorwürfe sind bei den Beschwerden vorgekommen. Auch die Weihnachtsdeko so kurz vor Weihnachten fehlt. Denn auch die anderen Gäste, eine Familie mit zwei Kindern die mit Sarah ankommen, wollen hier ihre Weihnachtszeit verbringen. Weihnachten soll magisch und etwas besonderes sein. Genau dies fehlt hier anscheinenden. Auch Will sieht anderes aus als auf der Webseite. Wer ist dann der andere Mann? Kann Sarah noch Weihnachtliche Stimmung mit Hilfe von Deko verbreiten? Welche Finanziellen Probleme lasten auf dem Resort? Auch Sarah hat noch offene Wunden aus der Vergangenheit, denn genau zu Weihnachten in diesem Resort hat sie ihre Eltern das letzte Mal gesehen! Meinung: Eine fabelhafte Weihnachtsgeschichte mit Romantik und so viel endlosem Schnee. Die Autorin hat viel Wert auf Gefühle gelegt, allerdings werden diese eher erzählt oder gedacht und weniger Ausgesprochen. Sarah und alle Beteiligten der Geschichte haben viel Vergangenheit und nur gemeinsam können sie diese bewältigen. Jeder braucht einen gewissen Partner als Gegensatz mit dem man dann harmonieren kann. Mehrere finden hier ihren Partner obwohl sie gar nicht danach suchen. Spaß muss sein, aber auch Ernster Spaß ist super! Manches scheint beim ersten Blick einfacher, aber erst beim zweiten Blick bekommt der Hintergrund einer jeden Person das besondere etwas. Mit dem traumhaften Cover kommt man sofort in Winterstimmung 5 von 5 Sternen

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