Leserstimmen zu
Boy oh Boy (dt.)

Cliff Leek

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Meine Meinung zum Kinderbuch: Boy oh Boy 30 wahre Helden Inhalt in meinen Worten: Wer ist für dich ein Held? Gibt es wirklich diese Helden? Und welche Errungenschaften haben Menschen vor uns herausgefunden, die heute unser Leben erleichtern? Sind diese dann Vorbilder und Helden? Nun das darf jeder für sich selbst entscheiden. Doch hin und wieder ist ein Rückblick zu Menschen die etwas besonderes taten gar nicht so verkehrt. Kann es doch einerseits selbst dazu animieren, etwas zu tun und wer weiß vielleicht bist du dann ja der nächste Held. In diesem Buch geht es um 30 unterschiedliche Männer, die Dinge getan haben, wovon wir heute noch zum Teil profitieren, oder die einfach noch bekannt sind. Es gab unter diesen Männern aber auch den ein oder anderen Mann, der vielleicht ganz neu in den Fokus rücken kann, weil er nicht ganz so bekannt ist. Deswegen lasst euch auf diese Männer ein, die euch begegnen und hinterfragt euch am besten selbst, was kannst du tun, damit du ein Held*in werden kannst. Wie ich das gelesene Buch empfand: Zu erst einmal ist mir positiv aufgefallen, das trotzdem das so viel Farbe im Buch zu finden ist, der Geruch neutral und sogar angenehm ist. Das war mir schon einmal zum Verhängnis bei einem anderen Buch geworden. Hier war aber die Farbe und auch die Gestaltung angenehm. Wobei der schwarzgedruckte Text nicht auf allen Seiten optimal erschienen ist, und ich deswegen bei einem der tollen Männer ein bisschen Probleme hatte seine Geschichte zu lesen, bei einem anderen war leider das Geburtsjahr und ob er noch lebt oder nicht nicht angezeigt worden, das fand ich schade. Ansonsten finde ich die Gestaltung sehr gut. Sprache: Leicht verständlich, genügend Text um auch lesen zu können und die wichtigsten Fakten auf einem Punkt zu haben, und dennoch kurz genug, so das man wirklich zum schlafen gehen, einen Mann nach dem anderen entdecken kann. Was mir auch positiv aufgefallen ist, das bei jedem Mann ein Gedanke oder Zitat oder ein Spruch der ihn besonders prägte mit dabei stand. Die Männer: Es sind 30 Männer im Buch zu entdecken, unter anderem: Muhammed Ali die Boxlegende, Nelson Mandela, Prince ein Sänger, Fritz Bauer ein Deutscher, Hans Scholl gehörte zur weißen Rose die sich gegen das Naziregime erhoben, Oscar Wilde, Freddie Mecury der der Kopf von der Band Queen war, Mahatma Gandhi, Bruce Lee und viele weitere waren hier vertreten. Am meisten berührte mich Alfred Nobel, auch wenn seine Erfindung zum Teil nicht gerade gut war. Nebenbei war auch Luther Christman ein echt tolles Vorbild. Krankenpfleger war damals kein gut angesehener Beruf, der war erst einmal nur Frauen vorgesehen, doch dieser Mann brachte es fertig, das auch Männer in diesem Beruf etablierter wurden. Toll. Gestaltung der Seiten: Auf je einer Doppelseite geht es um einen Menschen. Auf der einen Seite gibt es wichtige Eckdaten zu diesem Menschen auf der anderen Seite Zeichnungen einmal vom Gesicht und einmal was diese Menschen so besonders machte. Bei Freddie war es klar die Musik, bei Luther Christman war es die Pflegeausstattung die man aus einem Krankenhaus so in etwa kennt. Somit konnte ich mir gut ein Bild darüber machen, was diese Menschen so besonders machte. Empfehlung: Auch wenn es hier nur um Männer geht, schadet es nicht, wenn Mädels auch mal in das Buch gucken, denn neben dem das es Männer sind und waren, gibt es noch vieles andere zu entdecken. Sei es durch die Musik, durch das erkämpfen von Rechten, sei es das eine Ehe wirklich geführt werden darf, egal wie die Menschen aussehen. Aber natürlich richtet sich das Buch auch an euch Jungs, und ihr dürft euch Vorbilder aussuchen, denen ihr gerne folgen würdet, aber vielleicht erfindet oder macht ihr etwas, das nur für euch passend ist, und das auch nur ihr ausführen könnt? Egal wer das Buch liest, es wird euch bestimmt einiges sagen, und Wissen vermitteln, das ihr so vielleicht noch nicht gehabt habt. Bewertung: Ich möchte dem Buch gerne vier Sterne geben, die ganz nah an den fünf Sternen sind. Ich tat mir etwas schwer mit dem Gewicht des Buches und auch fand ich den ein oder anderen Punkt, den ich auch erwähnte, der ein bisschen besser ausgearbeitet hätte werden dürfen. Deswegen vier Sterne, aber ich hoffe irgendwie das hier auch noch ein Buch über Girls oh Girls erscheinen wird, denn Potenzial ist ja genügend da.

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Die Rebel Girls (Rezension hier) haben es vorgemacht: Mit tollen Vorbildern lassen sich Kinderzimmer erobern. Richten sich die Rebel Girls ganz bewusst an Mädchen, um ihnen den Mut zu geben, groß zu träumen, hat Prestel aktuell zwei ähnliche Formate im Programm. Ein Band richtet sich an Frauen und Männer (Ausgezeichnet! 50 Preise für außergewöhnliche Menschen) und der andere ganz gezielt an Jungen (Boy oh Boy! 30 wahre Helden). Gerade über den Band für die Jungen habe ich mich erst aufgeregt, führt er die Idee der Rebel Girls doch ad absurdum. Braucht es wirklich noch mehr Vorbilder für Jungen? Ist die Welt nicht schon übervoll damit? Das Vorwort von Cliff Leek relativiert das ein bisschen. Der Soziologe argumentiert, dass es ihn ärgere, wenn schlechtes Benehmen mit den Worten „Es ist eben ein Junge“ gerechtfertigt werde. Und dass es eben nicht nur eine Art gebe, ein Mann zu sein. OK! Die Auswahl ist dann tatsächlich toll divers. Da ist neben den klassischen Beispielen wie Ghandi beispielsweise Luther Christman, der sich dafür einsetzte, dass auch Männer in den USA als Krankenpfleger arbeiten dürfen. Da gibt es Freddie Mercury neben Nelson Mandela und dann aber auch Patricio Manuel, den ersten transsexuellen Profiboxer in den USA genauso wie Alfred Nobel. Trotzdem bleibt es dabei, dass ich mich zum Beispiel bei Hans Scholl sehr nach Sophie gesehnt habe (sie wird erwähnt, allerdings ausgerechnet als diejenige, die zur Erwischung führt) und bei Richard Loving, der dafür kämpfte, dass er mit seiner Schwarze Frau zusammenleben durfte, fragt man sich schon, ob seine Frau denn nicht vielleicht auch ein wenig gekämpft hat… Toll ist, dass aus wirklich allen Bereichen der Gesellschaft ein möglichst diverses Spektrum an Männlichkeitsbildern ausgewählt wurde. Traurig ist allerdings, dass diese letztlich alle einem westlichen Kanon angehören. Insgesamt frage ich mich bei diesen Büchern immer mehr, ob dieser letztlich ja ereignisgeschichtliche Ansatz wirklich so viel bringt. Noch mehr aufgefallen ist mir das bei dem Band „Ausgezeichnet!“, denn hier sind die Texte zu den einzelnen Personen noch kürzer (dafür sind die Illustrationen raumgreifender). Zwar ist die Idee witzig, Personen mit kreativen Preisen auszustatten, so bekommt etwa Marie Curie den Preis für „strahlende Forschung“, auch werden Beispiele herangezogen, die über einen rein westlichen Kanon hinausgehen, aber auf der Doppelseite zu Walentina Tereschkowa taucht das Wort „Sowjetunion“ nicht auf. Es wird nicht klar, was ihr Flug ins Weltall weltpolitisch bedeutete. Auch sind die Geschichten natürlich alle sehr verkürzt. Da fehlt zum Beispiel bei Einstein der Hinweis auf seine erste Ehefrau Mileva Marić, die für seine Forschung ganz zentral war (juliliest hat hier auch schon darauf hingewiesen) oder bei Leonardo da Vinci wird behauptet, er sei ein genauso toller Ingenieur wie Künstler gewesen, obwohl aktuelle Forschung dem entgegensteht (das passende Buch dazu findet ihr hier rezensiert). Fazit: Auch wenn ich viel gemeckert habe, es sind toll gestaltete Bücher, in denen spannende, bewundernswerte Personen dargestellt werden. Letztlich können diese Sammelsurien aber immer nur der Startpunkt für weitere neugierige Recherche sein. Gestaltung 5/5 Sprache 5/5 Didaktik 3/5 weiterführende Tipps 2/5

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„Er ist eben ein Junge.“ Diesen Satz habe ich als Mutter von zwei Söhnen häufig zu Ohren bekommen. Unter diese Rubrik fällt das Verhalten eines Jungen, wenn er sich ‚wild‘ benimmt, vielleicht nicht auf die Anweisungen der Eltern hört oder sich sonst irgendwie auffällig benimmt. Dabei kommt einem dieser Spruch „Er ist eben ein Junge“ mehr wie eine Ausrede vor, hinter der es sich gut verstecken lässt. Dem Autor Cliff Leek ist diese Tendenz negativ aufgefallen, denn sie verleitet dazu, Jungs unter einem sehr eingeschränkten Blickwinkel zu betrachten. In erster Linie sollten Kinder – egal ob Junge oder Mädchen – zu selbstbewussten, starken Menschen erzogen werden. In ‚Boy oh Boy‘ sind 30 Persönlichkeiten versammelt, die in der Welt viel bewirkt haben und die zu Recht als positive Vorbilder angesehen werden. Einige dieser Männer kennt man, man hat von ihren Errungenschaften gehört und wie sie die Welt damit bereichert haben. Sie sind Wissenschaftler, Künstler, Sportler oder machen sich gegen soziale Ungerechtigkeiten stark. Andere wiederum haben kein prominentes Leben im Scheinwerferlicht geführt und sind deshalb weniger bekannt. Doch auch sie haben Großes erreicht und die Welt ein kleines Stück besser gemacht. Hier werden ihre individuellen Lebensgeschichten vorgestellt und in schillernd bunten Illustrationen in Szene gesetzt. Bene Rohlmanns Arbeiten sind inspiriert von Comicwelten und im Vintage-Stil gehalten. Seine Illustrationen und Cliff Leeks Texte ergänzen sich ideal. Zusammen haben die beiden eine Heldengalerie erschaffen, in der durchweg positive Männerrollen präsentiert werden. ‚Boy oh Boy‘ sollte in keinem Bücherregal fehlen, gleich ob Junge oder Mädchen. Vielen lieben Dank an Prestel Junior für dieses wunderbare Buch, das mir zu Rezensionszwecken überlassen wurde!

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Klappentext Diese 30 Männer sind wahre Vorbilder! Sie haben Frieden gestiftet, Welthits komponiert, für Gleichberechtigung, Chancengleichheit, Zivilrechte und Box-Titel gekämpft, sind gefallen und wieder aufgestanden, haben sich neu erfunden und es vor allem allen gezeigt. Auf der ganzen Welt und zu allen Zeiten gab es Männer, die mutige Vorreiter waren, abenteuerlustige Entdecker, willensstarke Sportler, kreative Genies und neugierige Wissenschaftler. Politiker und Aktivisten, die unter widrigsten Umständen auf gesellschaftliche Probleme hinwiesen und aktiv das Leben von Menschen änderten. Dieses Buch versammelt 30 inspirierende Geschichten über beeindruckende Männer, die Konventionen und Klischees bekämpft haben und bis heute zeigen, wie viel Veränderung ein einzelner bewirken kann. Ein Buch für Jungs mit handverlesenen Vorbildern, die Mut machen und vergangene und heutige Generationen inspirieren. Meine Meinung Das Cover des Buches ist genauso schrill, bunt und auffällig wie die Illustrationen innerhalb des Buches. Somit ist die Aufmachung des Buches sehr stimmig. Die im Buch dargestellten Persönlichkeiten und deren „Geschichte“ fand ich sehr interessant. Vor allem handelt es sich bei diesem Buch um einer Willkommenen Abwechslung in einer Welt, in der Massen an Büchern über Feminismus erscheinen. Im diesem Buch wird das Augenmerk auf mutige und kluge Männer gerichtet, die durchaus erhebliches erreicht haben. Darunter unter anderem Bruce Lee, Alfred Nobel und Nelson Mandela. Der Schreibstil des Autors hat mir ebenfalls gefallen. Er erzählt mit Begeisterung und Respekt, was die jeweiligen Männer erreicht haben. Zudem geht er behutsam auf deren Privatleben und andere biografische Daten ein. Die Auswahl der Personen ist dem Autor ebenfalls sehr gut gelungen. Viele der Personen waren mir persönlich eher unbekannt bzw. wusste ich wenig über sie. Somit konnte ich viel erfahren und dazulernen. Fazit „Boy oh Boy“ ist ein interessantes Buch und eine nette Abwechslung zu feministischen Büchern. Ich kann es empfehlen.

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Gerade gibt es ja eigentlich besonders viele feministische Bücher, die zum Beispiel berühmte Frauen vorstellen. Da ist dieses Buch ein sehr schöner Ausgleich. Darin finden sich nämlich 30 Portraits von Männern, die echte Vorbilder sind und auch einiges in der Welt bewegt haben. 🌸Diese Männer, die hier vorgestellt werden, haben es wirklich verdient, dass man von ihrer Geschichte und ihren Taten erfährt. Deshalb finde ich auch die Auswahl der Männer sehr gelungen. Es ist ein bunter Querschnitt der Gesellschaft, denn von Boxer bis Politiker ist alles dabei. Und ich finde, dass man sie sich wirklich zum Vorbild nehmen kann und einiges von ihnen lernen kann. Und gerade Kinder können das Buch sehr gut lesen und auch manches daraus mitnehmen. 🌸Die Gestaltung ist in diesem Band wirklich wunderschön geworden. Schon das Cover ist einfach toll. Und auch im Inneren ist es genauso kreativ, bunt und schön. Besonders die Portraits der Männer gefallen mir sehr gut. Das Buch ist einfach ein echter Hingucker und ein richtiges Schmuckstück im Bücherregal. . 🌸Ein wunderbares Buch, dass sowohl Kinder, als auch Erwachsene lesen können, um von diesen Männer etwas zu lernen.

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