Leserstimmen zu
Ein Algorithmus hat kein Taktgefühl

Katharina Zweig

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Ich bin froh, dass ich dieses Buch gelesen habe. Algorithmus ist ein Begriff, den man immer öfter hört und vielleicht ganz grob weiß, wo so etwas verwendet wird, aber eigentlich hat man als Otto-Normal-Verbraucher überhaupt keine Ahnung und es gibt auch nicht viele Quellen, die einem das Thema interessant und verständlich erklären. Und genau da setzt dieses Buch an. Die Autorin ist selbst Algorithmus-Designerin und kennt sich mit dem Thema richtig gut aus. Sie erklärt sympathisch und mit einer Prise Humor komplizierte Dinge in einfacher Sprache mit Hilfe von vielen Alltagsbeispielen. Die Zeichnungen im Buch sind ebenfalls eine große Hilfe. Sie fasst die einzelnen Themen am Ende der Kapitel und auch am Ende des Buches nochmal zusammen und es gibt auch ein Glossar, welches komplizierte Begriffe nochmal extra erklärt. Alle Behauptungen werden mit Quellen belegt. Ich fühlte mich an die Hand genommen und bin mit einem Grinsen im Gesicht durch den staubigen unbekannten Maschinenraum geführt worden. Ich habe einige neue Erkenntnisse mitgenommen und mir wurden in einigen Bereichen auch die Augen geöffnet. Es ist unglaublich erstaunlich, wie krass unsere Welt schon von Algorithmen beherrscht wird. Gerade deshalb finde ich es enorm wichtig, sich mit Begriffen wie Algorithmus, Big Data, künstliche Intelligenz etc. auseinander zu setzen. Die Vor- und Nachteile zu kennen. Und diese auch zu hinterfragen, wenn es um krasse, den Menschen betreffende, Entscheidungen geht. "Ein Algorithmus hat kein Taktgefühl" ist für mich die perfekte Lektüre zu dem Thema. Ich muss zugeben, dass es die Einzige ist, die ich dazu gelesen habe, aber ich fühle mich gut informiert und habe deshalb auch nicht das Bedürfnis, nach weiteren Büchern zum Thema zu suchen. Wenn das Thema in Zukunft aber aufkommt, kann ich mitreden.

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Die Seele eines Algorithmus

Von: Maria

22.12.2019

Frau Dr. Prof. Zweig schafft in diesem Buch eine Brücke zwischen angewandter Technik und der Ethik. Sie schafft gar eine außerordentlich sympathische Einführung in die Welt der künstlichen Intelligenz und der Informatik. Dies richtet sich auch an Personen, die nicht vom Fach, jedoch Interesse an diesem (doch recht aktuellen) Thema haben. Es ist ein lesenswertes Buch, welches ich persönlich ans Herz legen kann. Durch Skizzen werden einzelne Stellen begleitet, somit anschaulicher und aufgelockert. Im ersten Teil des Buches erklärt sie die Prozesse, die zu einer Entscheidungshilfe eines jeden führen. Deren Beurteilungsmöglichkeiten und Auswirkungen. Ob es sich dabei jedlich um einen Zufall oder um einen "Ursache-Wirkungsprinzip" handelt. Im zweiten Teil werden die Grundlagen bezüglich Algorithmen näher gebracht, sozusagen wie es der Titel des Buches widerspiegelt. "Das kleine ABC- der Informatik". Dabei schildert sie auf äußerst anschauliche Art und Weise die Notwendigkeiten und Entwicklungen aus denen ein Algorithmus eigene Intelligenz entwickelt. Der dritte Teil bezieht sich auf die Werkzeuge, die im ersten Teil eingeführt wurden. Hierbei setzt sie ein, wie jeder Mensch die Algorithmenentwicklung steuern kann. Auch für Nichtinformatiker, wie ich es bin, ist der gesamte Inhalt verständlich verfasst. Ich hoffe, dass ich Fr. Prof. Zweig im Laufe meines Studiums hören werde. Auf jeden Fall stärkte sie mein Interesse in der Bio Informatik. Sie gewann durch dieses Buch meinen größten Respekt.

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Ein Algorithmus hat kein Taktgefühl

Von: lovebooks

21.12.2019

Die Zukunft ist ein Konstrukt,dass die Menschheit schon seit Jahrtausenden beschäftigt. Und gerade in der heutigen Zeit spielt die fortschreitende Digitalisierung dabei eine entscheidende Rolle. Der Buchmarkt wird überschwemmt mit Dystopien und viele Menschen haben mehr Angst als Freude,wenn sie an die Zukunft denken. Dem möchte Katharina Zweig mit ihrem Buch "Ein Algorithmus hat kein Taktgefühl" entgegenwirken. Sie möchte mit ihrem Buch zeigen,dass Algorithmen nicht automatisch etwas schlechtes sind. Die Furcht vieler Menschen,dass sie kaum noch Akteure,sondern vielmehr Zuschauer sind,möchte die Autorin dämpfen,indem sie dem Leser nicht nur ein solides Wissen über Algorithmen und deren Fuktionsweisen vermittelt,sondern auch Hilfen zur Verwendung dieser gibt. Auch auf Fragen wie "Warum betrifft uns KI überhaupt?" oder "Wann ist sie hilfreich und wann nicht?" wird eingegangen. Gerade für interessierte Personen,die noch kein großes Vorwissen haben,entsteht ein guter Gesamtüberblick über diese komplexe Thema. Hilfreich dabei sind auch die vielen anschaulichen Beispiele,die die Erklärungen noch unterstützen und auch die kleinen eingefügten Zeichnungen verdeutlichen die Aussagen. Leider hat das Buch auch ein gewisses sprachliches Niveau und auch viele der Quellen setzten beispielsweise Englischkenntnisse voraus. Das erschwert das Lesen für komplette Neueinsteiger. Allerdings eignet sich das Buch dann damit auch für Leute,die ihr Wissen noch vertiefen möchten. Auch gut gelungen ist,dass der Leser selbst auch ein bisschen in die Welt der Auswertung von Daten schnuppern kann,bespielsweise durch den Vergleich verschiedener Statistiken,zu der es einen Link in den Quellen gibt. Der humorvolle und manchmal auch sarkastische Schreibstil sorgt dafür,dass das Buch nicht trocken und langweilig zu lesen ist. Auch ist das Buch sehr gut strukturiert und logisch aufgebaut. Somit erhält der Leser im Laufe der Zeit ein immer vertiefteres Wissen. Ich persönlich hätte mir an manchen Stellen des Buchs ein paar Kürzungen gewünscht,da einige Ausführungen sehr langatmig waren und daher auch ein wenig verwirrend. Aber es ist der Autorin absolut gelungen zu zeigen,wie wichtig der Mensch auch heute noch als moralische Instanz ist,die unser gemeinschaftliches Leben unter der Unterstützung der Maschinen erst möglich macht. Insgesamt handelt es sich bei "Ein Algorithmus hat kein Taktgefühl" um eins der aktuellsten Bücher,das uns hilft die Komplexität des Zusammenspiels zwischen Mensch und Maschine zu verstehen und uns wieder Freude an der Zukunft schenkt.

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Alles andere als staubig

Von: Myriel A. Urban

21.12.2019

Ein Buch, welches auch einen weniger technisch versierten Menschen wie mich begeistern konnte - Begriffe wie Algorithmen, künstliche Intelligenz (KI), Data Mining und Big Data erscheinen nun greifbarer. Die Autorin versteht es, mit Sprachwitz, anschaulichen Illustrationen (KAI - eine Figur, welche KI darstellen soll, begleitet einen durch das Buch) und Beispielen aus der eigenen Berufswelt die Basics der Informatik (die Autorin nennt es simpel das ABC der Informatik) zu erklären. Das Buch ist - ganz im Sinne eines Sachbuchs - von der Struktur her sinnvoll aufgebaut; Wichtiges im laufenden Text fett markiert und/oder am Ende zusammengefasst. Interessant fand ich die Bezüge zur USA (z. B. Richterentscheidungen aufgrund von einer sog. Risikoscore). Hilfreich ist auch der Glossar zum Schluss, der es einen ermöglicht, Begrifflichkeiten noch einmal nachzuschlagen, sollte man sie vergessen haben. Ein gutes Sachbuch für alle, die mehr wissen wollen über digitale Zusammenhänge, sich bisher aber noch nicht an das Thema heran getraut haben.

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Künstliche Intelligenz nein danke?

Von: Alexa

21.12.2019

Künstliche Intelligenz ist in der heutigen Zeit fast nicht mehr weg zu denken. Immer häufiger wird darüber gesprochen wo im Alltag des Menschen das seinen Platz finden kann, was die KI für uns übernehmen kann. Damit einher gehen immer mehr Ängste und Bedenken. Was kann die KI wirklich? Um sich einen grundlegenden Eindruck zu verschaffen, was KI ist und wie das ganze funktioniert, ist dieses Buch hervorragend geeignet. In dem Buch werden anschaulich und auch für den Laien verständlich erklärt was ein Algorithmus ist, was er leisten kann und welche Arten es gibt. Es schafft zum Einen den komplexen Hintergrund einfach und verständlich zu erklären und zum Anderen einen kritischen Blick auf das ganze Thema zu entwickeln. So zum Schluss der eindringliche Appell von Katharina Zweig "Die Welt der Algorithmen ist für alle zugänglich, habt keine Scheu euch einzumischen". Das Buch gibt eine gute Grundlage dafür, dass jeder die Welt der Algorithmen verstehen kann. Hier wird die Ohnmacht vor einem wichtigen Thema genommen.

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Interessante Perspektive

Von: Saavik

21.12.2019

Katharina Zweig hat es geschafft ein sehr komplexes Thema, anschaulich und verständlich für nicht Informatiker zu erklären. Sprachlich, liest sich das Buch sehr angenehm. Es war sehr aufschlussreich, in welchen Bereichen unseres Alltags, wir von Algorithmen abhängig sind. Es ist definitiv richtig, Entscheidungen die von einen System/Algorithmus getroffen werden nicht einfach als gegeben hin zu nehmen. Man sollte immer das System hinterfragen, ob dies so sein kann.

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Beginnend mit einer kurzen Einführung in die Begrifflichkeiten der Informatik und Methoden der Naturwissenschaften, über eine geschickte Verknüpfung dieser beiden recht unterschiedlichen Welten bis hin zu den Risiken und Chancen des Einsatzes von "Künstlicher Intelligenz", fesselte mich dieses Buch schon ab der allerersten Seite. Obwohl ich selbst nur über grundlegendes technisches Know-How verfüge, ermöglichten es mir die leicht verständlichen Praxisbeispiele und Erläuterungen der Autorin dem beschriebenen Sachverhalt zu folgen. Durch eine Prise Humor und einiger interaktiver Gedankenspiele wurde ich als Leserin direkt in das Geschehen hineingezogen und lernte so zunehmend wertvolle Werkzeuge, um die Risiken beim Einsatz von Algorithmen und "Künstlicher Intelligenz" besser einschätzen zu können. Besonders gefallen hat mir dieser doch ungewöhnliche Blick auf ethische Fragestellungen bei der Nutzung moderner Technologien. Gleichzeitig empfand ich dieses Buch als sehr ausgewogen, da trotz all der Risiken, die möglichen Chancen nie außer Acht gelassen wurden. Insgesamt kann ich dieses Buch allen empfehlen, die einen Blick über den Tellerrand hinaus wagen möchten und genau so datenhungrig sind wie ich!

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Anmerkung: Da es sich bei diesem Buch um ein kostenfrei zur Verfügung gestelltes Rezensionsexemplar handelt, muss ich diesen Beitrag als Werbung kennzeichnen. Jedoch hat dies keinerlei Auswirkung auf die nachfolgend verfasste Rezension, die die ehrliche Meinung des Lesers wiedergibt.0 IT-Sachbuch als leichte Lektüre Um es vorweg zu nehmen: Katharina Zweig‘s Sachbuch ist ein sehr lesenswertes Buch auch für Nicht_IT-Fachleute. Ihr Buch ist trotz einiger Generalkritik am hemmungslosen Einsatz von KI dem Thema offen und positiv gestimmt. Man erkennt deutlich Ihre Begeisterung für dieses Thema und Ihre langjährige Erfahrung in der wissenschaftlichen Arbeit, an der sie uns durch viele aufschlussreiche und mitunter humorvolle Fallbeispiele teilhaben lässt. Das Buch deckt viele „Problemfelder“ lernfähiger Algorithmen ab: Etwa „undurchsichtige“ Empfehlungsalgorithmen für Netflix-Filme, das „Entscheidungsdilemma“ beim autonom fahrenden Auto, wo bei letzterem die Software über Leben und Tod entscheiden kann, COMPAS, der Rückfälligkeitsvorhersagesoftware für Straftäter, welche im US-Justizsystem eingesetzt wird und auch Unschuldige ins Gefängnis bringen kann oder Fehleinschätzungen durch eine Software die eigentlich geeignete Bewerber um einen Job auswählen soll, aber gerade durch diese Software für einen Job potentiell geeignete Bewerber gar nicht erst zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden... Sind nun die Programmierer verantwortlich und drohen Ihnen etwaige Konsequenzen? Die Autorin und Informatikerin redet ihren Kollegen eindringlich ins Gewissen. Insoweit klar ist, wozu eine Software dienen soll, ist der Programmierer persönlich für die Konsequenzen seines Handelns verantwortlich. So trifft dies bei den Abgasmanipulationen deutscher Automobilhersteller eindeutig zu. Bei für vielfältige Zwecke nutzbaren KI-Programmen ist diese Unterscheidung diffiziler, da die Software(bestandteile) oft in einem völlig anderem Kontext eingesetzt werden können und so z.B. ein Programmierer eines Neuronalen Netzes nicht weiß, wo sein Programmcode irgendwann einmal landet und was infolgedessen sein Algorithmus an anderer Stelle „anrichten“ kann.

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