Leserstimmen zu
Battle Mage - Rückkehr des Drachen

Peter A. Flannery

Battle Mage (2)

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Die Armee der Besessenen bedrängt die Sieben Königreiche immer mehr. Falco Dante und seine Freunde sind mitten in der Ausbildung. Als nächstes sollen sie ihre Truppen im Kampf anführen. Doch nie hätten sie gedacht, dass sie wirklich jetzt schon in den Kampf gegen die Besessenen und die Dämonen ziehen sollten. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig, fallen diese Horden über alles her, was ihnen im Weg ist. Immer weiter dringt die Gefahr in die Lande ein und rollt auf die Hauptstadt zu. So werfen sich die Freunde in eine Schlacht, die eigentlich nicht zu gewinnen ist. „Battle Mage 2 – Rückkehr des Drachen – HB“ ist der zweite Teil der Battle Mage Reihe aus der Feder des Autors Peter Flannery. Ich habe das Buch als Hörbuch genossen. Der Sprecher Thomas Balou Martin hat fantastische Arbeit geleistet. Ich bin fast schon in dem Hörbuch versunken und konnte kaum aufhören es mir anzuhören. Das Buch selbst ist der absolute Hammer. Nichts hat mich in der letzten Zeit so begeistert, wie diese beiden Bände. Ich ziehe diese Bücher gleich mit der „Rabenschatten“ Reihe von Anthony Ryan. Der Autor hat es drauf, dass man seiner Fantasy wirklich auch selbst noch freie Bahn lassen kann. Er beschreibt die Dämonen und Besessenen fast nur oberflächlich. Mehr brauchte ich allerdings auch nicht. Ich hatte dann mehr Vorstellungen, als mir lieb war. Wer sich wirklich nichts unter einem Dämon vorstellen kann, kann gerne einmal im Internet nach „Warhammer Chaos Daemons“ suchen. Ich mache mir gerne selbst Vorstellungen, wie etwas aussieht und brauche keine detailgetreuen Beschreibungen. Zumal ich genug Bilder von den Chaos Dämonen vor meinem geistigen Auge hatte. So reichte mir auch aus, dass nur gesagt wurde, dass der Körper des einen Menschen im wahrsten Sinne des Wortes gebrochen wurde. Ich finde das gruseliger, als hätte der Autor jeden Schlag extra erklärt. Die Figuren sind alle sehr sympathisch und man schließt sie auch gleich ins Herz. Nur muss man auch erwähnen, dass hier kein Charakter seines Lebens sicher ist. Das Buch geht ans Herz und ist gleichzeitig auch realistisch brutal. Nicht jeder Charakter kommt aus so einer Schlacht noch einmal lebend zurück. Auch wenn man es gerne anders hätte. Die Figuren fangen mit dem ersten Band jung und unschuldig an. Sie kennen das wahre Leben eigentlich noch nicht wirklich. Einige sind behütet aufgewachsen, andere einfach unwissend. Sie wachsen im Laufe der beiden Bände in ihre Aufgaben hinein und verändern sich. Ich fand diese Entwicklung richtig gelungen. Der Autor hat hier eine klare, harte Linie. Es gibt einen Hauch von Liebe, aber wirklich nur kleinen einen Hauch. Der zweite Band ist sehr auf den Schrecken der Dämonen und den Besessenen ausgelegt, auf Kämpfen, Schlachten und Verluste. Wer meint, er bekäme hier einen sogenannten Romantasy geliefert liegt total falsch. Aber so etwas von falsch, falscher geht schon gar nicht mehr. Genauso wenig wird hier ellenlang Gelabert oder Figuren ausgebaut. Das Buch ist für Fans von wenig bis Null Liebe, kein Sex, kein Gesülze, kein Gelaber, kein ewiges Hin und Her. Das Buch ist für Fans von guter, starker Fantasy, von Schlachten, Gemetzel, Bangen um Freunde, Verluste anstatt ewiges Leben, von ruhmreichen Siegen und schmerzenden Abschieden. Ja, eben genau mein Ding. „Battle Mage“ scheint mit dem zweiten Band abgeschlossen zu sein. Man kann die Story ohne Probleme so stehen lassen, auch wenn das Ende soweit offen ist. Auf jeden Fall werde ich auch weiter dabei sein, wenn es dann doch weiter gehen sollte. Was soll ich sagen, ich bin begeistert. Wenn ich 10 Sterne vergeben könnte, würde ich 10 vergeben. So gibt es halt mit den 5 Sternen die volle Wertung und mein Herzblut dazu.

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Der erste Band von Battle Mage ist ein Buch, das meiner Meinung nach mehr Aufmerksamkeit verdient hätte, es erfindet nichts neu, war aber trotzdem richtig unterhaltsame Fantasy, ich hoffte daher, dass es mit diesem zweiten band ebenso weiter ging. Bevor ich aber irgendwas Weiteres zum Buch sage, möchte ich eins loswerden: Der original Klapptext vom Verlag zu diesem Buch ist Schrott! Aber so richtig, selten habe einen so schlechten Inhaltstext gelesen, nicht nur, dass er viel zu viel vorwegnimmt, manche Angaben, sind schlichtweg falsch. So hat Falco z. B. nie vor, einen schwarzen Drachen zu beschwören, im Gegenteil, dass das passiert ist einer seiner größten Ängste, die er um jeden Preis vermeiden will. Keine Ahnung, was der Verfasser des Klapptextes gelesen hat, dieses Buch jedenfalls nicht. Von Drachen und Dämonen So viel dazu, aber zurück zum eigentlichen Thema, nämlich wie mir dieses Buch gefallen hat. Da es im original ja ein Einzelband ist, setzt dieser zweite Teil natürlich nahtlos an seinem Vorgänger an. Der Trainingsfeldzug steht an und die Rekruten müssen nun zeigen, was sie in ihrer Ausbildung gelernt haben. Schon nach den ersten Kapiteln wird deutlich, dass im Gegensatz zum ersten Band, das Tempo der Geschichte sichtbar angezogen ist. Es dauert nicht lange, da findet sich der Leser im dichtesten Schlachtgetümmel wieder, an Spannung mangelt es also nicht. Das wahre Herzstück dieses Buches ist aber wieder die dichte, atmosphärische Erzählweise und die Charaktere. Die Entwicklung die Falco durchmacht, ist für High Fantasy zwar recht exemplarisch, aber so einnehmend und intensiv erzählt, dass es überhaupt nichts ausmacht und man als Leser mitfiebert, bangt und hofft. Meine heimlichen Lieblinge waren allerdings eine gewisse raubeinige Bande von Bogenschützen und ihre unerschrockene Offizierin ;) Warum hat's dann doch nicht ganz für die volle Punktzahl gereicht? Nun, ehrlich gesagt, weil's mir an manchen Stellen zu einfach war. Der Autor wirft, neben der offensichtlichen Bedrohung durch die Besessenen auch einige sehr interessante Konflikte zwischen den Charakteren auf, diese werden dann aber doch recht zügig und ohne größeren Probleme wieder gelöst und am Ende haben sich alle wieder lieb, selbst die, die sich vorher nicht ausstehen konnten. Da wurde in meinen Augen Potenzial verschenkt, zugunsten einer idealisierten "In der Armee stehen wir alle zusammen" Weltsicht, daher der eine Punkt Abzug. Fazit: Battle Mage ist ein tolles, klassisches Fanatsyabenteuer, dass sich hinter großen mehrbändigen Reihen nicht verstecken braucht. Ein winziger Wermutstropen waren die einfach aufgelösten Konflikte in der Beziehung der Charaktere, dem Lesespaß tut das indes keinen Abbruch und ich kann Fantasyfan Battle Mage wärmstens ans Herz legen.

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Mit „Battle Mage – Die Rückkehr des Drachen“ ist nun der Nachfolgeband von Peter A. Flannerys Fantasy-Roman „Battle Mage – Kampf der Magier“ im Heyne Verlag erschienen. Das Buch knüpft dabei recht nahtlos an seinen Vorgänger an, dass mag passend sein wenn man die beiden Bände direkt hintereinander liest, liegen aber (erscheinungsabhängig) ein längerer Zeitraum dazwischen, fehlen dem geneigten Leser vielleicht doch ein paar Details der Geschichte. Entsprechend passende Rückblicke könnten dann hilfreich sein, so aber findet sich der Leser mitten im Geschehen rund um die beiden Protagonisten Falco und Malaki wieder, die zusammen mit ihren Freunde gegen die seelenlose Krieger und Dämonen kämpfen. Die Beschreibung von solchen Kämpfen nimmt dabei auch einen großen Teil des 640 Seiten dicken Fantasy Romans ein. Und das fördert nicht unbedingt den Unterhaltungswert, denn so fehlt es einfach an Platz zur weiteren Entfaltung der eigentlichen Geschichte und der Charaktere. Diese Abschnitte sind deutlich unterhaltsamer als das reine Kampfgeschehen. So ist der Aufbau des Romans doch eher etwas enttäuschend, denn die von Peter A. Flannery erdachte Fantasywelt bietet eindeutig mehr als nur den Kampf gegen das Böse. Zugegeben, die Dämonen und die seelenlosen Krieger sind ein feiner Feind, aber gerade deswegen bietet ein solcher Gegner doch eigentlich deutlich mehr als nur die Beschreibung von Kämpfen. Aber vielleicht wird es noch weitere Bände geben, so dass Besserung nicht ausgeschlossen ist.

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Die Rückkehr des Drachens ist eine rasante, spannende Fortsetzung, die man nur lesen sollte, wenn man auch den ersten Teil kennt. Mehrere Schauplätze vertiefen das Kriegsgeschehen, die persönlichen Intrigen und fördern die Charakterentwicklung. Selbst das Böse bekommt seinen Auftritt und vertieft den Schrecken des Kriegs. Mit Sidian taucht ein neuer interessanter Charakter auf und vielleicht entwickelt sich die Beziehung zwischen Falco und seinem Drachen etwas schnell, aber ... Lesenswert. Wenn man das Buch in drei Teile zerlegen würde bekommt man einen spannenden, sehr emotionalen Anfang, der mit einigen Überraschungen endet. Den Mittelteil könnte man als Ruhe vor dem Sturm bezeichnen, das ist wohl auch eine Art Durststrecke ... leitet aber dann in eine großartig beschrieben Schlacht (Gemetzel?) über, das einigen der Protagonisten sehr viel abverlangt. Und ja, das Buch ist seitenstark, aber so spannend, dass es schwer fällt es aus der Hand zu legen. Freunde von epischen Fantasyschlachten werden ihre Freude haben, aber BATTLE MAGE ist so viel mehr: Natürlich gibt es Drachen (ein Grund für viele Fantasybücher zu lesen ...), aber es macht auch Spaß der Charakterentwicklung der Protagonisten zu folgen. FANTASY wie sie sein sollte ... (und das sage ich, der normalerweise kein Freund ewiger Schlachten ist ...)

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Peter Flannery begeistert mit einem ausführlichen und intensiven Schreibstil! Ein auffallendes Merkmal sind die häufigen Perspektiven-wechsel, die sogar mehrmals in einem Kapitel vorkommen und zwischen verschiedenen Protagonisten und Nebencharakteren, sowie den feind-lichen Dämonen variieren. Ich hatte ein bisschen den Eindruck, dass es em Autor schwerfällt, nüchterne Fakten aufzuschreiben, da er auffallend oft, anstatt zu beschreiben was passiert, eher geschildert hat, was nicht passiert, bzw. was durch die Aktion eines Charakters verhindert wurde. Ob das einen stört, muss jeder für sich selbst entscheidend, für mich hat es eben einen kleinen Unterschied gemacht. Dennoch war das Buch eine extrem intensive Leseerfahrung, die mich wirklich ergriffen hat! Drachen, Dämonen, Zombie-Ähnliche Armeen, Magier... Nachdem ich ein halbes Jahr auf die Fortsetzung dieses Spektakels warten musste, waren meine Erwartungen hoch, und obwohl ich am Anfang meine Zweifel hatte, wurde mir schnell klar, dass sie auf jeden Fall nicht enttäuscht werden! In "Rückkehr des Drachen" passiert unglaublich viel und es ist so unglaublich überwältigend. Dieses Fantasy-Genre (Ritter, mittelalterähnliches Zeitalter, etc) habe ich bisher eigentlich immer gemieden, aber mit dieser Reihe beweist der Autor, dass man mit der richtigen Geschichte einfach jeden erreichen kann!

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Peter Flannery begeistert mit einem ausführlichen und intensiven Schreibstil! Ein auffallendes Merkmal sind die häufigen Perspektivenwechsel, die sogar mehrmals in einem Kapitel vorkommen und zwischen verschiedenen Protagonisten und Nebencharakteren, sowie den feindlichen Dämonen variieren. Ich hatte ein bisschen den Eindruck, dass es em Autor schwerfällt, nüchterne Fakten aufzuschreiben, da er auffallend oft, anstatt zu beschreiben was passiert, eher geschildert hat, was nicht passiert, bzw. was durch die Aktion eines Charakters verhindert wurde. Doch ob das einen stört, muss jeder für sich selbst entscheidend, für mich hat es eben einen kleinen Unterschied gemacht. Dennoch ist das Buch wahnsinnig gut, und konnte problemlos mit dem vorherigen Band mithalten! Drachen, Dämonen, Zombie-Ähnliche Armeen, Magier... Nachdem ich ein halbes Jahr auf die Fortsetzung dieses Spektakels warten musste, waren meine Erwartungen hoch, und obwohl ich am Anfang meine Zweifel hatte, wurde mir schnell klar, dass sie auf jeden Fall nicht enttäuscht werden! In "Rückkehr des Drachen" passiert unglaublich viel und es ist so unglaublich überwältigend. Dieses Fantasy-Genre (Ritter, mittelalterähnliches Zeitalter, etc) habe ich bisher eigentlich immer gemieden, aber mit dieser Reihe beweist der Autor, dass man mit der richtigen Geschichte einfach jeden erreichen kann!

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Krieg, Tod, Leid. Das Buch ist durchzogen von massiven Auswirkungen der Höllenqualen, die das dämonische Heer auf die Welt transportiert. Der zweite Band von “Battle Mage” ist definitiv nichts für zarte Gemüter. +++ Direkteinstieg +++ Wie gewohnt ist diesem zweiten Band keine Inhaltsangabe vorangestellt, was aber wenig verwunderlich ist, da dieses Buch als Einzelband im englischen Original erschienen ist. Aber schon der erste Band von Battle Mage hat den Leser direkt ins Geschehen geworfen, so dass es recht passend ist, dass es im zweiten Teil in ähnlicher Marnier weitergeht. Geprägt wird das Buch nicht nur von der Entwicklung des angehenden Kampfmagiers, sondern auch von den Konflikten zwischen den Menschen untereinander, den Drachen und der Höllenarmee, die mich mehr als ein Mal an das Computerspiel Doom erinnert hat, wenn Dämonen der Hölle entsteigen und allein durch ihre Anwesenheit Furcht und Leid in die Herzen der Menschen einpflanzen. Sehr massiv sind die expliziten Gewaltdarstellungen, wenn die Heere der Kontrahenten aufeinandertreffen. Hier spart Flannery nicht an detailreichen Beschreibungen, die sehr plastisch und dadurch sehr intensiv gelungen sind. Dadurch geht das Buch gleich mehrfach unter die Haut. Nicht zuletzt auch, weil Flannery nicht davor zurückschreckt, auch dem Leser lieb gewonnene Figuren diesem Leid auszusetzen. +++ Fazit +++ Battle Mage ist ein Fantasyroman, der sich sehr intensiv liest und mich als Leser gleich mehrfach berührt hat. Nicht nur, weil die Gewaltdarstellungen derart plastisch ausgeführt sind oder weil mit den Hauptfiguren gespielt wird, sondern auch weil Falnnery es geschafft hat, ein sehr interessantes Zusammenspiel zwischen den Politikern, Magiern, Drachen und den Widersachern zu schaffen. Daumen hoch für dieses schaurig großartige Werk.

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Kann Spoiler bezüglich des ersten Teils enthalten! In der Rezension zum ersten Band habe ich gesagt, dass ich Angst vor diesem zweiten Teil habe. Ich hatte befürchtet, dass einige liebgewonnene Charaktere sterben und ich deshalb wie ein Schlosshund heulen würde. Jetzt habe ich das Buch gelesen und muss sagen: Es war sogar noch schlimmer. Schon im ersten Band gab es, unabhängig von den Toten, berührende Szenen, die mich eiskalt erwischt und mir die Tränen in die Augen getrieben haben. Der zweite Teil aber hat mich so mitgenommen, dass ich mich in meinem Zimmer eingeschlossen habe, damit niemand sieht, wie ich mir die Augen aus dem Kopf heule. Kein Witz. Ich kann mich nur an ein Buch erinnern, bei dem ich annähernd ähnlich oft geweint habe. Bezeichnenderweise waren die Situationen, in denen Figuren gestorben sind, sogar die harmloseren. Das Buch ist einfach mit so ergreifenden Beschreibungen gefüllt, dass ich ständig Gänsehaut hatte. Die Geschichte hat mich berührt und bewegt und mitgerissen und begeistert, selbst bei vermeintlich unspektakulären Szenen, weil die Intensität der Atmosphäre ausgereicht hat, um einen Kloß in meinem Hals zu verursachen. Am allermeisten gepackt haben mich die zahlreichen Kämpfe und Schlachten. Insbesondere der Endkampf war so gigantisch und episch – im Grunde ist es Blasphemie, das zu sagen, aber ich habe mit dem finalen Kampf in „Battle Mage“ tatsächlich eine Schlacht gefunden, die selbst „Helm's Deep“ und „The Ride of the Rohirrim“ in den Schatten stellt. Und zwar hauptsächlich durch den ständigen Wechsel des Fokus. Peter A. Flannery hat eine perfekte Mischung aus detaillierten Schilderungen und Gesamtüberblicken geschaffen. Es werden Bewegungen und Schwertstreiche einzelner Personen in ihren Zweikämpfen mit dem Gegner beschrieben, wodurch Spannung und Dramatik aufkommt, wenn die Personen verletzt werden oder erkennen, dass sie auf verlorenem Posten kämpfen. Im Anschluss werden nahtlos durch die Augen einer anderen Person ganze Truppenbewegungen verfolgt. Der Autor hat sehr viel Wert darauf gelegt, dass nicht nur Menschen gegen Besessene kämpfen. Stattdessen beschreibt er Taktik und Manöver von leichter und schwerer Reiterei, Speerträgern, Bogenschützen etc. Und insbesondere diese Manöver sind es, durch die die Schlachten unbeschreiblich episch werden. Allein der Gedanke daran, wie die schwere Reiterei in einem lebensgefährlichen Manöver in vollem Galopp durch die Reihen der Bogenschützen prescht, woraus ohne blindes Vertrauen, absolute Kontrolle und perfekte Harmonie ein Blutbad werden würde, beschert mir schon wieder Gänsehaut und lässt mir vor Ergriffenheit Tränen in die Augen schießen. (Nun gibt es zwei Bücher, bei denen ich während des Schreibens der Rezension in Tränen ausgebrochen bin: Battle Mage 1 und Battle Mage 2.) Das gesamte Buch ist so bildgewaltig geschrieben, dass es die ganze Zeit wie ein richtig packender, krasser Schlachtenfilm, der mit Taktik überzeugt statt mit Blut, vor meinem inneren Auge ablief. Obwohl der Krieg und die damit einhergehenden Kämpfe einen Großteil des Buches einnehmen, hat der zweite Teil von „Battle Mage“ auch wieder vielfältige und abwechslungsreiche Handlung zu bieten: Schließlich ist Falco offiziell noch kein Kampfmagier, Meredith ist dem großen Geheimnis, das vor ihm verborgen wird, noch nicht auf die Spur gekommen, die Königin muss sich immer noch dagegen wehren, gestürzt oder verheiratet zu werden, und das Problem mit den schwarzen Drachen besteht weiterhin. Ich habe total gebannt die unterschiedlichen Handlungsstränge verfolgt; auf der einen Seite neugierig, welche Geheimnisse offenbart werden würden, auf der anderen Seite mit den Nerven am Ende, wenn ich aufgrund zwischenzeitlicher Perspektivwechsel auf die Antagonisten genau wusste, dass die Figuren gerade in eine Falle laufen. Ich mochte wirklich sehr, wie die vielen kleinen Geschichten, die das Buch erzählt, nach und nach zu einer beeindruckende, grandiosen Gesamthandlung verschmolzen sind. Fazit Dieser zweite Band steht dem überragenden ersten Teil in nichts nach. Die ergreifenden Beschreibungen und die mitreißende Atmosphäre haben mich so mitgenommen, dass ich unfassbar viel geheult habe beim Lesen. Ich habe nie epischere, bildgewaltigere Schlachten mit einer perfekteren Mischung aus Detailreichtum und Gesamtüberblicken gesehen. Und auch die übrige vielfältige, abwechslungsreiche Handlung habe ich gebannt und neugierig verfolgt. Die vielen Puzzleteile sind in „Battle Mage – Rückkehr des Drachen“ zu einem grandiosen Gesamtbild verschmolzen, für das ich alle fünf Schreibfedern vergebe. Ich bedanke mich beim Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar!

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