Leserstimmen zu
Wildpflanzen essen

Leoniek Bontje, Yvet Noordermeer

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Ein wirklich tolles Buch, dass meiner Meinung nach für blutige Anfänger jedoch nicht geeignet ist, daher gibt es nur 8/10 Punkten. Die Aufmachung des Buches hat mich sehr überzeugt. Der Stil ist sehr schön ordentlich. Auch der Inhalt ist gut sortiert, so dass man sich schnell zurechtfindet. Mir hat es wirklich gut gefallen, dass es zu jeder Jahrezeit Wildpflanzen gibt. Auch die beigefügten Rezepte sind wirklich toll. Sie sind verständlich und erfordern keine Ausgefallenen Utensilien oder Zutaten. Etwas problematisch finde ich, dass gerade bei Pflanzen mit Verwechslungsgefahr nicht näher beschrieben wird (z.B.: Bilder der Giftpflanze, Tips zur Unterscheidung, …) worauf man achten soll. Das macht die Verwendung des Buches für manche der Pflanzen gerade für Anfänger etwas schwerer. Persönlich kann ich es jedoch trotzem sehr weiterempfehlen, wenn man sich unsicher ist sollte man jedoch nochmal recherchieren. Das Buch vermitteln auf eine sehr Naturverbunde Art und Weise, wie man lokale Wildkräuter in die Küche einbeziehen kann. Dabei liefert das Buch tolle Rezeptideen, die gut umsetzbar und nicht zu kompliziert sind.

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Obwohl ich ein Dorfkind bin, weiß ich über Pflanzen viel weniger, als ich gerne würde. Trotzdem reizt es mich seit vielen Jahren, mehr Pflanzen aus der Heimat zu erkunden und zuzubereiten. Also brauche ich Hilfe. Ich frage gern erfahrene Menschen um Rat, lese, benutze im Zweifelsfall noch einmal die ein oder andere Pflanzenbestimmungsapp. Wie passend, dass jetzt gerade ein neues Buch zu Wildpflanzen erschien. Das wollte ich mir unbedingt genauer ansehen. Erster Eindruck: Das Buch hat ein handliches Format, das kann man auch gut mitnehmen, in den Garten, in den Wald, es passt in den Rucksack. Gleichzeitig sieht es wertig aus. Die Farbgestaltung ist angenehm, die Schriftart simpel, erinnert an Schreibmaschinenschrift. Das Inhaltsverzeichnis – und auch das gesamte Buch – ist nach Monaten sortiert, in denen geerntet werden kann. Los geht es also mit Magnolien oder Brennnesseln im März und April, über Waldmeister und Rotklee im Mai und Juni, wilde Rauke und Klatschmohn im Juli und August, Buschmalve und Hagebutten im September und Oktober bis zu Ideen für den Winter. Vor den eigentlichen Pflanzen- und Rezeptseiten steht eine Seite mit wichtigen, nützlichen Informationen. Respektvoll mit der Natur umgehen: Nur ernten, was man braucht, umsichtig sein. Vorsichtig sein: Nur sammeln, was man zweifelsfrei erkennt. Zu jeder Pflanze gibt es zunächst eine Doppelseite. Links eine Detailaufnahme der Pflanze, sodass man diese gut erkennen kann. Rechts eine Kurzbeschreibung: Wann blüht oder wächst die Pflanze, was kann man davon essen, wie wirkt die Pflanze. Auf den nächsten Seiten folgen, zumindest bei den meisten Pflanzen, ein oder zwei Rezepte. Magnoliensirup, Brennnesselsuppe oder Walnusslikör – das klingt für mich alles nach soliden Rezepten mit Pflanzen, die ich zweifelsfrei erkenne. Gundermannpesto, Flammkuchen mit Schafgarbe oder Kartoffelstampf mit Kletten-Labkraut? Klingt reizvoll, auch wenn ich die Pflanzen noch nicht kenne. Da würde ich vermutlich noch einmal recherchieren. Gibt es Pflanzen die ähnlich aussehen? Mit solchen Informationen ist das Buch eher sparsam. Auf die Pflanzen, fertig, los! Ich ziehe also durch den Garten, pflücke zunächst Bärlauch. Den kenne ich ja! Nicht weit entfernt sind zarte erste Brennnesseltriebe, davon pflücke ich auch ein paar, denn ich würde gerne das Kräuterbrot ausprobieren. Auch finde ich Knoblauchsrauke, davon wächst in unserem Garten eine Menge. Der Joghurtdip mit Knoblauchsrauke klingt gut! Mein Schwiegervater erzählt, dass Knoblauchsrauke beim Erhitzen ihren Geschmack verliert. Ich lese nach und finde mehrere Quellen, die da bestätigen. Auch beim Trocknen ginge demnach der Geschmack verloren. Das wäre eine Information, die ich mir auch im Buch gewünscht hätte. (K)ein Kochbuch? Für mich ist dieses Büchlein nicht in erster Linie ein klassisches Kochbuch. Ich lese nicht ein Rezept, beschließe, es auszuprobieren und kaufe dann ein. Ich durchstöbere das Büchlein, werde inspiriert, in die Natur zu gehen, meine Region zu erkunden, den Garten zu inspizieren. Ich schlage in dem Büchlein nach, nutze es als Ratgeber. Die Rezepte klingen gut und ich merke mir einige davon vor: Wenn die Walnüsse grün sind, möchte ich den Likör ansetzen. Ich möchte die Augen offenhalten, nach Vogelmiere und Acker-Senf, und den Salat ausprobieren! Ich möchte Waldmeister sammeln und einen Maiwein ansetzen. Fazit Es ist für mich ein gelungenes Buch, eine große Freude. Es ist hübsch, handlich, praktisch und robust. Es gibt es kein Stichwortverzeichnis, keine alphabetische Sortierung; nur das doppelseitige Inhaltsverzeichnis hilft, sich zurechtzufinden. Aber, wie gesagt: Die Gliederung nach Monaten ist praktisch. Die Pflanzenbilder sind schnörkellos und helfen gut, die Pflanzen zu erkennen und zu finden. Auch die Rezeptbilder sind sehr ansprechend. Dazwischen gibt es weitere ganzseitige Bilder, z. B. vom Sammeln, von Gartenfeiern oder gemeinsamen Unternehmungen. Die geben dem Büchlein eine persönlichere Note, trotzdem hätte es für mich davon etwas weniger sein können. Ich komme da auf rund 15 Seiten, auf denen ich lieber noch das ein oder andere Rezept oder eine weitere Pflanze gehabt hätte.

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Dieses Buch ist für alle geeignet, die sich gerne Anregungen für den kulinarischen Umgang mit Wildpflanzen holen möchten. Es ist ein wirklich liebevoll gestaltetes Buch, welches sich durch den Einband sehr hochwertig anfühlt. Die vorgestellten Pflanzen sind jahreszeitlich geordnet und sind professionell portraitiert, sodass die vegetativen Merkmale gut erkennbar sind. Gut gefallen haben mir auch die kleinen Infoseiten, in denen knapp z.B. auf die Heilwirkung eingegangen wird. Zu jeder Pflanze gibt es 1 Rezept, welches ebenfalls ansprechend gestaltet ist. Hierbei finde ich es toll, dass von Brot über Getränke, Desserts und Hauptspeisen alles vertreten ist und man merkt, dass man vieles auch für mehr als 'nur' Salat nutzen könnte. Ich werde definitiv das ein oder andere ausprobieren, sobald der Frühling fortgeschritten ist!

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Unbedingt mal ausprobieren

Von: MariaH

13.04.2020

Ich muss sagen, dass mir das Buch richtig gut gefällt. Es ist vom Format her kompakt, die Infos und Bilder sind trotzdem sehr ansprechend und übersichtlich. Auf jeden Fall machte mich das Buch nicht nur neugierig darauf, es mal mit ein paar Wildpflanzen als Nahrungsmittel selber auszuprobieren, sondern es auch wirklich mal zu tun. Jetzt im Frühjahr ist noch nicht so viel verfügbar, sodass ich nur die einfacheren Rezepte ausprobierte, wie z.B. Tomatensalat mit Feta und Löwenzahn oder Omelett mit Bärlauch. Da die Rezepte aber sehr ansprechend und nicht überladen sind, werde ich im Laufe des Jahres mit Sicherheit noch mehr ausprobieren. Das Buch hilft jedenfalls, die Pflanzen zu identifizieren und auch entsprechend zu nutzen. Zuerst gibt es eine kurze Einführung, was zu beachten ist, was benötigt wird und wie man bei der Ernte am Besten allgemein vorgeht. Allerdings musste ich bei dem Hinweis, nicht unter Kniehöhe zu ernten ein wenig schmunzeln, denn bei Gänseblümchen, Löwenzahn, etc. dürfte das ein wenig schwierig werden. Praktisch finde ich auch die Reihenfolge, dass immer zwei darauffolgende Monate zur Ernteübersicht zusammengefasst und anschließend die jeweiligen Pflanzen in Bild und Text vorgestellt werden; welche Teile Verwendung finden, Heilwirkung, Blütezeit und ggf. zusätzliche wichtige Informationen. Danach kommt bei den meisten Pflanzen ein zugehöriges Rezept. Allerdings wird auch im Infotext schon darauf hingewiesen, wozu welches Kraut verwendbar ist. Wie gesagt finde ich das Buch recht ansprechend, wenn man sich einen allgemeinen Überblick über essbare Wildpflanzen verschaffen und es auch mal versuchen möchte. Die Bindung ist schön robust und man kann es wunderbar auch mal in die Natur mitnehmen, wenn man unterwegs etwas genauer identifizieren möchte. Also insgesamt ein gutes Einstiegsbuch für essbare Wildpflanzen.

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Eine gute Idee...

Von: Christiane

12.04.2020

und ich mag das Buch. Gut finde ich die Auflistung nach Monaten und Pflanzensorten. Doch habe ich mir von dem Buch etwas mehr erhofft. Die meisten Rezepte machen auf mich den Eindruck, als wären die Wildpflanzen eher nur eine der Zutaten, und teilweise braucht es frische Produkte, die man nicht unbedingt immer gerade zur Hand hat. Super, wenn man einen eigenen Garten hat oder direkt in Naturnähe wohnt. Aber trotz gut gemeinter Tipps z.B. nur die oberen Pflanzenteile zu verwenden, möchte ich keine Pflanzen hier im Park ernten. Denn ich weiß zwar, wie schnell Brennnesseln wachsen, aber ich weiß nicht, wieviel Katzen, Hunde oder Füchse sie letzte Woche bewässert haben, als sie noch kleiner war. Aber wenn sich die Gelegenheit ergibt, würde ich schon sehr gerne mal das ein oder andere Rezept probieren und auf die Brennnesselsuppe freue ich mich jetzt schon.

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Das Buch ist recht handlich und der Einband ist toll.  Es gibt eine kurze Einleitung, je ein Vorwort der Autorinnen und dann geht es auch schon mit den Beschreibungen der Pflanzen und den Rezepten los. Zu jeder Pflanze gibt es eine kurze Beschreibung, die Angabe der verwendeten Teile, der Heilwirkung und der Blütezeit. Auf der nächsten Seite folgt dann meist ein Rezept. Diese sind wirklich toll! Ich finde das Buch an sich ganz schön, allerdings hatte ich mir ausführlichere Beschreibungen der Pflanzen vorgestellt. Für Jemanden, der sich mit den einzelnen Wildpflanzen nicht auskennt, dürfte das Erkennen der Pflanzen in der freien Wildbahn nicht so einfach sein. Es gibt zwar zu jeder Pflanze ein sehr schönes Bild, aber zum eindeutigen Identifizieren ist mir das zu wenig.  Fazit: Ein schönes Buch mit tollen Rezepten für Menschen, die sich schon etwas mit den Wildpflanzen auskennen. 

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Wie der Titel schon verrät geht es in dem Buch darum Wildpflanzen zu essen. Die Aufmachung des Buches ist wunderschön, das Buch ist auch sehr hochwertig verarbeitet und hat eine handliche größe. Das Buch ist in vier Hauptabschnitte unterteilt und verrät Rezeptideen von März bis Oktober. Es wird auf einer Doppelseite je die Pflanze gezeigt als auch die Verwendung, Heilwirkung und Blütezeit. Auf der nächsten Seite wird dann noch auf Rezeptideen eingegangen. Die man aus den jeweiligen Pflanzen oder deren Bestandteilen herstellen kann. Die jeweiligen Ideen sind abwechslungsreich und bieten für jeden Geschmack etwas . Leider habe ich noch nicht geschafft ein Rezept nachzukochen, aber auf den ersten Blick wirken die Rezepte sehr gut auf mich. Alles im allen würde ich das Buch gut bewerten auch wenn mir ein paar Kleinigkeiten gefehlt haben. Wie zum Beispiel die Pflanzen im Vergleich zu ähnlich aussehenden um sie zu unterscheiden oder auch wo man die Pflanzen findet. Aber alles in allen war das Buch Top.

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,,Wildpflanzen essen - Handbuch mit mehr als 50 Rezepten" von Leoniek Bontje und Yvet Noordermeer ist ein schönes Buch zu r Bestimmung und Verarbeitung von Wildpflanzen von Südwest. Inhalt: Die Heilpflanzenexpertin, Leoniek Bontje, und die Ernährungsberaterin, Yvet Noordermeer, zeigen in diesem Buch heimische Superfoods, die direkt vor der Haustür wachsen und gepflückt werden können. Egal, ob im Wald, auf dem Feld, im eigenen Garten oder mitten in der Stadt - die Wildpflanzen lassen sich überall finden und zu köstlichen Gerichten zubereiten. Meine Meinung: Meiner Meinung nach ist das Buch sehr schön aufgebaut, da immer zuerst die Pflanze, mit detaillierten Informationen zur Blütezeit, zu verwendbaren Teilen, zur Heilwirkung usw., vorgestellt wird. Darauf folgt dann das Bild der jeweiligen Pflanze und tolle Rezepte. Zudem ist das Buch wirklich sehr gut und verständlich geschrieben. Was mich etwas stört ist, dass die Bestimmung der Pflanzen nicht so gut funktioniert, weil nicht bei jeder Wildpflanze die giftigen Doppelgänger (auch mit Bild) gezeigt werden, sodass dafür teilweise ein zusätzliches Buc benötigt wird. Mir gefällt die minimalistische Aufmachung und Gestaltung sehr gut, da man dadurch nicht erschlagen wird von den ganzen Rezepten und Bilder, sodass sich ein schönes harmonisches Bild ergibt. Insgesamt: Insgesamt gefällt mir das Buch jedoch wirklich sehr gut, sodass ich es als Ergänzung zu einem anderen Wildpflanzen-Buch empfehlen kann, da die Gefahr giftige Doppelgänger zu pflücken relativ hoch ist, wenn man die Unterschiede nicht ganz kennt. Die Rezepte und Illustrationen des Buches gefallen mir jedoch umso besser, weshalb ich 4 von 5 Sternen vergebe.

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