Leserstimmen zu
Wildpflanzen essen

Leoniek Bontje, Yvet Noordermeer

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Das Buch ist echt was fürs Auge und es ist wirklich erstaunlich, welche Pflanzen einem beim Wandern oder nur spazierengehen begegnen, die wirklich essbar sind. Manche Blüten sehen nicht nur schön aus, sondern schmecken auch gut. Das Buch mit all den schönen Fotos macht wirklich lust mal selbst ein paar Blüten zu pflücken und daraus etwas feines zu zaubern. Die Rezept sind echt toll und man bekommt richtig Freude drauf. Leider gibt es auch zwei Pfannkuchen-Rezepte und einmal gibt man einfach die Blüten ins Joghurt (was für mich jetzt nicht wirklich ein Rezept ist...). Aber das ist wirklich meckern auf hohen Niveau. Das Buch zeigt einem vor allem, bei seinen Spaziergängen einfach offener durch die Welt zu gehen und sich auch mal etwas zu trauen. Einfach experimentieren und aufmerksam auf seinen Weg sein. Die Fotos sind wirklich toll gestaltet und man erkennt die gezeigten Blumen auch wirklich gut wieder. Ganz zum Schluss ist noch eine schnelle Erklärung, dass man auch Auszüge herstellen kann. Das hätte mich auch näher interessiert, für welche Leiden es welche Auszüge gibt.

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Ich lese mittlerweile durchaus viele Bücher in elektronischer Form. Dieses Buch hat meine Freude an der Schönheit eines Buches reanimiert. Es ist praktisch, weil es informativ und dazu noch gut bebildert ist. Es ist wunderschön illustriert und mit Liebe gemacht. Ich möchte es nicht mehrmissen.

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Die Wildpflanzenexpertin Leoniek Bontje und die Ernährungsberaterin Yvet Noordermeer haben in ihrem Buch "Wildpflanzen essen" über 50 Rezepte aus den verschiedensten Wildpflanzen zusammengetragen. Die Rezepte sind geordnet nach dem Sammelzeitpunkt der entsprechenden Wildpflanzen. So kann man sich im April und Mai auf die Suche nach Magnolien begeben und daraus leckeren Magnoliensirup herstellen - das war mir völlig neu. Das Brennnessel eine heilende Wirkung hat und man daraus auch leckere Suppe machen kann, war mir bekannt, dass man sie aber auch hervorragend grillen kann, nun wiederum ganz und gar nicht. Während ich selber schon Gerichte mit Bärlauch, Löwenzahn und Gundermann zubereitet habe, wäre ich nie auf die Idee gekommen, einen Kuchen mit Mädesüssblüten zu machen oder die Knospen des Klatschmohns als Kapernersatz zu verwenden (das kenne ich nur von Kapuzinerkresse). Die Pflanzen, die hier beschrieben werden, findet man in unseren Breiten nahezu überall in der Natur und zum Teil auch in den Gärten - wie Sanddorn, Haselnuss, Schlehe, Beinwell, um nur einige wenige zu nennen. Jede Pflanze wird kurz beschrieben mit den zu verwendbaren Teilen, der Heilwirkung und der Blütezeit. Als Bestimmungsbuch würde ich das Buch alleine aber nicht verwenden, dafür liegt sein Schwerpunkt zu sehr auf der Verarbeitung und Zubereitung der Pflanzen. Und da es bei der ein oder anderen Pflanze doch zu Verwechslungen etwa mit Giftpflanzen kommen kann, ist ein gutes Bestimmungsbuch oder ein Mitsammler, der sich auskennt unabdingbar. Es bietet aber eine Fülle an Rezepten, die sich leicht umsetzen lassen und dabei richtig lecker sind. Das Buch ist sehr schön übersichtlich und ansprechend gestaltet, das Cover ist schlicht und daher absolut passend, der Einband wirkt durch seine textile Struktur sehr hochwertig. Eine runde Sache also, die sich bestens als Geschenk für Naturfreunde, die Wert auf eine gesunde Ernährung legen, eignet.

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Über die Natur kann man nur immer wieder staunen und vieles weiß man gar nicht. Umso mehr hat mich dieses Buch interessiert, um zu sehen und zu erfahren, wie viele Pflanzen es eigentlich gibt, die man essen kann. Und genau diese werden hier jetzt vorgestellt und ihre Verwendung erklärt. 🌸Das Buch ist sehr übersichtlich aufgebaut. Nach einer sehr schönen Einleitung folgen die unterschiedlichen Pflanzen, die jeweils auf zwei Doppelseiten dargestellt werden. Dabei wird erklärt was für eine Wirkung sie hat, welche Teile man verwendet und wie man sie verarbeitet. Alles wird sehr gut erklärt und man kann den Erklärungen sehr gut folgen. 🌸Das Buch ist sehr schön gestaltet. Es gibt viele farbige Fotografien, wodurch man die Pflanzen natürlich auch draußen gut erkennen kann. Und alles in allem ist da ganze Buch einfach sehr ansprechend. . 🌸Wer mehr erfahren möchte, wie viele heimische Pflanzen man essen kann, sollte zu diesem Buch greifen.

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Zauberhaft

Von: Denise

17.05.2020

Dieses Buch vereint Fachwissen mit Ästhetik. Nicht nur der Inhalt ist interessant. Die Bilder und Schriftarten machen lust sich mit den Themen auseinander zusetzen.

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Es gibt zahlreiche Momente, da bedaure ich, früher nicht aufmerksamer zugehört zu haben, wenn meine Großmutter mir Dinge erklärte. Sie erklärte mir Bäume und wie ich sie unterscheiden kann, sie erklärte mir, welche Pilze man essen kann und welche nicht... und sie erklärte mir, welche Pflanzen, die man in der Natur so vorfindet man essen kann und welche nicht. Ich bezeichne das gerne als "verlorenes Wissen". Und das ist es im Grunde auch.  Jahrzehntelang habe ich mich nicht dafür interessiert. Aber seit einigen Jahren ist mir bewusst, wie blöd ich eigentlich war, die schönen Kräuter, Wildpflanzen, Beeren etc., die wir draußen so vorfinden, komplett zu ignorieren oder bestenfalls als schöne Pflänzchen zu fotografieren.  Bücher wie "Wildpflanzen essen" sind für mich eine echte Offenbarung. Mal ganz abgesehen davon, dass die "Verpackung" toll aufgemacht ist - das Buch fühlt sich toll an und sieht gut aus -, ist der Inhalt vor allem für Anfänger*innen wie mich bestens geeignet. Denn in dem Buch sind nicht nur die auf dem Cover erwähnten 50 Rezepte vorzufinden, sondern es werden die einzelnen Pflanzen vorgestellt - und zwar auch nach Jahreszeiten bzw. Monaten sortiert, in denen sie am besten geerntet werden. Auch die benötigten Utensilien werden vorab benannt und es gibt ein sehr gut gegliedertes Inhaltsverzeichnis am Anfang des Buches.  Alles wird untermalt mit wunderschönen Fotografien.  Alles ist so eindeutig - auch dank der bereits erwähnten Fotografien -, dass selbst eine Anfängerin wie ich völlig ohne Probleme einsteigen kann. Das Wichtigste sind aber sind natürlich die Rezepte. Nachdem ich nun einige von ihnen durchprobiert habe, kann ich bestätigen, dass sie allesamt funktionieren. Die Angaben stimmen soweit, die Ergebnisse sind schmackhaft.  Für mich und meine Gerichte ist das Buch eine echte Bereicherung und ich gehe mit völlig anderen Augen nach draußen. Das Handbuch erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, aber bietet einen tollen Überblick und erleichtert so den Einstieg in die wunderbare (Genuss-) Welt der Wildpflanzen. Dank der Aufmachung eignet sich das Buch zudem hervorragend als Geschenk.  Ich bin begeistert!

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Das Buch gibt einem einen wundervollen Einblick in die Natur und deren Wildpflanzen. Die einzelnen Pflanzen werden genau beschrieben und welche Teile man wie verwenden kann. Außerdem sind immer passende Rezeptideen vorhanden. Von Kräuterbrot mit Goldnessel bis Gänsefuss-Suppe. Habe in der letzten Zeit schon manches daraus ausprobiert und kann sagen die Gerichte sind super lecker geworden. Auch beim suchen der einzelnen Wildpflanzen ist das Buch sehr hilfreich, da es von der Größe in die meisten Wanderrucksäcke passt und man es daher bei der suche problemlos mitnehmen kann.

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Das optisch ansprechende Cover des Buches macht neugierig auf den Inhalt. Um es vorwegzunehmen: Der Leser wird nicht enttäuscht! Verschiedene bekannte und auch eher unbekannte Wildpflanzen werden aus zwei Perspektiven betrachtet: Heilwirkung und Essbarkeit. Die einzelnen Pflanzen werden zunächst im Detail bildlich dargestellt und ihre verschiedenen Aspekte beschrieben. Im Anschluss hieran findet man Rezepte für diese bestimmte Pflanze in Kombination mit einfachen Zutaten für gesunde und leckere Mahlzeiten. Das Buch strahlt eine hohe Wertigkeit aus, ist bunt und vielfältig, inspirierend und bietet kreative Ideen zur Erweiterung des eigenen Speiseplans. Aufgrund der fast schon poetischen Bildern und der Einfachheit der Rezepte möchte man am liebsten sofort selbst anfangen zu Sammeln und Nachzukochen. Die Palette der möglichen Anwendungen der Wildpflanzen wird durch Anleitungen für Tinkturen und Einmachtipps abgerundet. Ein absolut überzeugendes Buch für alle, die kreativ Rezepte mit neuen Zutaten ausprobieren sowie gleichzeitig einen eigenen Beitrag zur Nachhaltigkeit beitragen möchten!

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