Leserstimmen zu
Mord in Sunset Hall

Leonie Swann

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Das Buch beginnt aus der Sichtweise einer Schildkröte, die auf der Suche nach einem Menschen ist, der ihr ein Salatblatt geben kann. Sie findet auch einen Menschen, allerdings sieht der ganz anders aus als die anderen und hat überall rote Flecken und riecht so komisch. Das Buch hat mich mit diesen Anfang sofort gepackt! Es ist wirklich zum Piepen wie die älteren Damen und Herren sich verhalten und unterhalten. Ich kann es nur empfehlen für alle, die etwas zum Lachen brauchen!

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cosy crime

Von: Lorixx

13.09.2020

Leonie Swann hat mit "Mord in Sunset Hall" wieder einen witzigen Krimi geschrieben. Eine etwas andere Senioren-WG lebt zufrieden in Sunset Hall. Sie sind schon etwas älter, manche sind krank oder verwirrt, aber sie halten zusammen, kümmern sich umeinander und haben jede Menge Humor. Dann geschieht ein Mord... eine der Mitbewohnerinnen wird tot im Schuppen gefunden. Egal welche Wehwechen plagen, die Senioren machen sich auf die Suche nach dem Täter und spielen Detektiv. Der Roman liest sich sehr gut, Spannung gemischt mit einer guten Prise (schwarzem) Humor, wirft er auch die Frage nach dem älter werden auf. Interessante Charakter runden das Ganze ab. Ein guter Cosy-Crimi Roman.

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Unterhaltsam und witzig

Von: Jenny

09.09.2020

Ich fand die Geschichte um Agnes und ihre Rentner-WG recht unterhaltsam und spannend. Besonders die kleinen unterschwelligen Witze gefielen mir. Einen Stern Abzug gibt es, weil mir ein Teil der Handlungsstränge, die so spannend aufgebaut wurden, am Ende doch recht abrupt aufgelöst wurden. Das war etwas enttäuschend. Sonst aber eine kurzweilige Geschichte mit lustigen Charakteren.

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Von Leonie Swann hatte ich bisher nur »Glenkill« gelesen, aber der Klappentext von »Mord in Sunset Hall« sprach mich sofort an und machte mich neugierig auf die Senioren-WG mit ihren Zipperlein und der Schildkröte, die sich auf Mördersuche begibt … Und es war wirklich ein großer Spaß. Ich habe mich beim Lesen köstlich amüsiert, denn Agnes, Bernadette, Edwina, Winston, der Marschall, Charlie und Hettie werden nicht nur so liebevoll beschrieben, dass man sie schnell ins Herz schließt, man fühlt außerdem mit ihnen mit, wenn sie über Hüftschmerzen oder Nebel im Hirn klagen – und doch kann Agnes es nicht lassen und muss der seltsamen Mordserie nachgehen, die das kleine Dorf Duck End und somit auch Sunset Hall, in dem die Senioren-WG angesiedelt ist, auf Trab hält. Zu den Geschehnissen an sich möchte ich eigentlich gar nichts mehr schreiben, denn auch wenn einiges recht aberwitzig anmutet, lohnt es sich auf jeden Fall, diesen sehr unterhaltsamen und amüsanten Krimi selbst zu lesen und ganz in die Geschichte einzutauchen. Der gute Schreibstil trug sein Übriges dazu bei, dass ich das Buch förmlich verschlungen habe, denn ich musste einfach wissen, wie es weitergeht – sowohl was den Fall als auch die umtriebigen Senioren angeht – , bis ich nach gerade mal knapp drei Tagen auch die Auflösung gelesen hatte. Somit bekommt der Roman von meiner Seite eine ganz klare Leseempfehlung. Ich habe ihn mit großem Vergnügen gelesen und würde mich freuen, wenn es ein Wiedersehen mit der lustigen Seniorenbande gibt.

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Meine Meinung: Die Kurzbeschreibung dieses Buches hat mich besonders neugierig gemacht. Zu gerne wollte ich doch wissen, wie eine Senioren-WG nach einem Mörder sucht und vielleicht auch findet. Schnell musste ich allerdings feststellen, dass die keine gewöhnliche WG war. Jeder dieser älteren Herrschaften musste außerdem noch mit einem Problem oder auch einem Geheimnis aus der Vergangenheit fertig werden. In einem gewissen Alter können schon mal Gedächtnislücken auftreten oder es werden Antworten auf Fragen gegeben, die ein Polizist stellt, die für größere Verdachtsmomente sorgen. Jeder der Bewohner hat also irgendwie eine "Macke", was jetzt nicht böse gemeint ist, aber sie können schon mal sehr störend wirken. Nachdem ich mich an die Bewohner der Senioren WG gewöhnt hatte, war ich an das Buch gefesselt und wollte natürlich unbedingt wissen, wie sich denn alles verhalten hat. Es kamen Dinge ans Licht, mit denen ich nicht gerechnet hatte und ich vermutete eine gewisse Entwicklung. Am Ende war ich dann aber sehr zu frieden mit allem. Fazit: Wer ein Buch mit Spannung mag, in dem reichlich skurrile Beteiligte mitwirken, wird hier das richtige Buch finden. Ich fühlte mich gut unterhalten

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ein Lesegenuss!

Von: ELLI 2015

10.08.2020

Angefangen vom Cover bis zum Epilog auf der letzten Seite, ist der neue Krimi von Leonie Swann ein Lesegenuss! In gewohnter Swann-Manier von Anfang bis Ende ein bittersüßer hintergründiger Humor, einfach köstlich! Eine Senioren-WG, die ein selbstbestimmtes Leben bis zum Ende führen wollen. Ohne Bevormundung oder Abschiebung ins Altersheim und hätte dieses auch noch so klangvolle Na-men. Pflegeheim bleibt Pflegeheim. Eines Tages gibt es auf dem Gelände der Senioren-WG eine Leiche, durch einen gezielten Schuss in den Kopf kam die Mitbegründerin der Senioren-WG Lillith zu Tode. Da so eine Leiche aber nicht im Schuppen bleiben kann, überlegen die verbleibenden Insassen, wohin mit ihrer ehemaligen Mitbe-wohnerin. Da kommt es gerade gelegen, dass im Nebenhaus der WG eine der dort lebenden Zwil-lingsschwestern ebenfalls tot aufgefunden wird. So beschließen die WG-Senioren den Tod ihrer Mit-bewohnerin der Polizei zu melden. Schnell wird klar, dass im Ort ein Mörder umgeht, der alte Damen ermordet. Und die WG-Bewohner begeben sich mitsamt ihrer Schildkröte, trotz ihrer Gebrechen und Unpässlichkeiten, gemeinsam auf die Suche nach dem Mörder. Praktischerweise trifft auch noch die neue noch rüstige Mitbewohnerin samt Hund „Brexit“ ein. Schon geschieht ein dritter Mord und Agnes Sharp wird immer mehr klar, dass ihre Vergangenheit sie einholt, wenn nur ihr Gedächtnis sie nicht im Stich lässt. Gemeinsam gelingt es den streitbaren Senioren alle Fäden zu entwirren und den Mörder zu entlarven. Wer hintergründigen Humor mag wird dieses Buch lieben.

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Darum geht es: In der Senioren-WG Sunset Hall herrscht große Aufregung. Zwei alte Damen wurden ermordet! Lillith, eines der Mordopfer, war eine Mitbewohnerin der WG und wird schmerzlich vermisst. Die andere Dame, Mildred Puck, wohnte in der Nachbarschaft. Sie war nicht sehr beliebt, konnte sich aber seit einem Schlaganfall auch nicht mehr selbstständig bewegen. Insofern für die Senioren der WG kein großer Verlust, außer für Agnes, die früher mit Mildred befreundet war. Beide Frauen wurden erschossen mit einer alten Waffe. Die Polizei tappt im Dunkeln. Da sich die Bewohner von Sunset Hall durchaus bedroht fühlen, beschließen sie, den Mörder selbst zu stellen. Das wäre doch gelacht, immerhin sind sie zu sechst. Meine Bewertung zum neuen Buch von Leonie Swann: Ich sag mal so: Ich liebe es! So kann es gehen: Das damals so gehypte „Glennkill“ war für mich eher eine langweilige Angelegenheit. Die anderen, darauf folgenden Tierkrimis habe ich deshalb gar nicht mehr gelesen. Aber mit „Mord in Sunset Hall“ hat mich Leonie Swann komplett begeistert. Was für eine lustige, traurige, spannende und auch berührende Geschichte. Ich bin so froh, dass ich das neue Buch der Autorin gelesen habe, denn sonst wäre mir tatsächlich viel entgangen. Es ist genau die Mischung, die ich mag: Spannung ja, aber eben nicht nur, sondern auch viel Zwischenmenschliches. Ein perfektes Cosy Crime Buch, das zusätzlich noch in England spielt. Die alten Herrschaften sind mir so sehr ans Herz gewachsen, dass ich mich glatt über eine Fortsetzung und ein Wiedersehen mit Agnes, Marschall, Edwina, Bernadette, Winston, Charlie und natürlich Hettie und Brexit freuen würde. Die WG mit dem besonderen Extra (darüber erfahrt ihr im Buch mehr, das werde ich euch nicht verraten 😉 ) ist einmalig und sehr speziell. Man stelle sich mal eine Gruppe älterer Menschen vor, die versucht, einen Mordfall zu lösen, aber zwischendurch immer mal wieder vergisst, was sie eigentlich tun wollte. Es ist zeitweise schon sehr herzerweichend, insbesondere wenn Marschall oder Agnes wieder einmal komplett vom Weg abkommen, oder Agnes es einfach nicht mehr schafft ihre Gedanken in Worte zu fassen. Bei Agnes hatte ich immer eine ziemlich tüddelige Margaret Rutherford (die gute alte Miss Marple) im Kopf. Für mich war es schon traurig, zu lesen, wie sie sich oft verliert. Gleichzeitig ist es jedoch schön, zu sehen, wie sich diese Senioren gegen eine Abschiebung in eine Seniorenverwahrungsanstalt wie den Lindenhof wehren. Bevor ihr jetzt aber auf den Gedanken kommt, dass „Mord in Sunset Hall“ von Leonie Swann sehr traurig ist und ihr Unmengen von Taschentüchern braucht: Nein, das stimmt so nicht. Wie gesagt, es hält sich perfekt die Waage. Es gibt natürlich auch Spannung und sehr viele lustige und skurrile Momente. Mein Fazit zum Buch von Leonie Swann: Wenn ihr Cosy Crime Bücher liebt und gerne nebst Spannung auch viel Gefühl und Spaß in einem Buch findet, könnt ihr mit „Mord in Sunset Hall“ von Leonie Swann nichts falsch machen. Es liest sich einfach so weg und bringt euch viele schöne Lesestunden. Mit 446 Seiten hat es eine ordentliche Dicke aber (für mich) keine Längen. Langeweile kam keine auf und die alten Leutchen halten einen ordentlich auf Trab mit ihren Ideen. Und zum Schluss gibt es einen richtig spannenden Showdown, versprochen!

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Mitten in der englischen Provinz erschüttern drei Morde an alten Damen das Dorf. Auch die betagten Bewohner einer außergewöhnlichen WG auf Sunset Hall. Was ist, wenn der Täter es auf alte Damen generell abgesehen hat? Das geht natürlich nicht. Also begeben sich die Senioren auf Spurensuche... "Mord in Sunset Hall" ist ein absolut lesenswerter Krimi, der einfach Spaß macht. Er verfügt über all das, was einen guten Krimi ausmacht: eine durchdachte Handlung, eine ordentliche Portion Spannung, und Sunset Hall ist natürlich ein hervorragender Schauplatz mit wunderbar englischem Charme. Doch das Allerbeste sind die Bewohner der Senioren-WG. Schrullig, liebenswert, witzig, mit vielerlei Gebrechen des Alters versehen, aber dennoch gut drauf, kurzum man muss sie einfach mögen. Wenn also diese Combo auf Mörderjagd geht, kann nur beste Unterhaltung herauskommen. Der lebendige, flotte Schreibstil der Autorin und die herrlichen Dialoge, der schwarze Humor, der zwischen den Seiten hervorblitzt, all das ließ die 448 Seiten im Nu verfliegen. Neben diesem wunderbaren Krimierlebnis hat mir aber mindestens genauso gut gefallen mit welcher Sensibilität Leonie Swann das Thema "alt werden" in ihrem Buch verarbeitet hat. Vielleicht sind mir gerade deswegen Agnes, Edwina, Bernadette, der Marschall und der Rest der Bewohner so ans Herz gewachsen, weil sie sich letztendlich mit Problemen und Fragen beschäftigen, die uns alle irgendwann betreffen. Mir hat dieser Kriminalroman sehr schöne Lesestunden geschenkt, bei denen ich viel Schmunzeln und über das Leben so allgemein nachdenken konnte. Fazit: Welch wunderbare WG!

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