Leserstimmen zu
Connect me - verbunden mit mir selbst

Jasmin Schott Carvalheiro

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Ich habe mir von dem Buch und dem 6 Schritte Programm sehr viel versprochen, doch leider hat es mir nicht in allen Bereichen gefallen. Jasmin Schott beginnt damit ihre eigenen Erfahrungen aus der Vergangenheit zu Beschreiben, ihre Ängste, ihre Panikattacken und ihren „Schein-Modus“. Das schafft eine gewisse Nähe zur Autorin, aber auch nur wenn man diese Dinge selbst schon erlebt hat. Weiter geht es mit der Erklärung des Performance-Ichs und der Performance-Falle. Und hier ging es schon los dass mich diese Begriffe nach kurzer Zeit extrem genervt haben. Ich weiß nicht wie man sie hätte besser schreiben können - aber es hat mich einfach sehr gestört immer und immer wieder das Wort „Performance“ zu lesen. Die Erklärungen des Ichs und der Falle fand ich jedoch sehr plausibel und konnte teilweise meine eigenen Verhaltensmuster darin wieder erkennen. Ab Kapitel drei kamen dann noch das Drive-, Panic-, und Care-System dazu und da habe ich gemerkt wie ich mich langsam ausklinke und abschalte. Trotz dass ich immer wieder nachgelesen habe was damit gemeint ist, konnte ich mir die Bedeutung der Begriffe leider nicht merken, wodurch sich mir die folgenden Kapitel nicht richtig erschlossen haben. Als in Kapitel fünf noch „Mindful Commitment“ dazu kam hatte ich fast schon keine Lust mehr das Buch weiter zu lesen, tat es aber doch, da mich das 6-Schritte-Programm zu sehr interessierte. Das Programm beginnt nach ca 1/3 des Buches. Auch diese Schritte haben alle englische Bezeichnungen. Nach jedem Schritt gibt es eine kurze Zusammenfassung, die richtig gut war und die mir ehrlich gesagt gereicht hätte. Ich konnte leider mit dem Mantra zu Beginn jeden Schrittes nichts anfangen, da ich es mir nicht merken konnte und da ich wie gesagt im ersten Drittel schon meine Schwierigkeiten mit den Begriffen hatte, konnte ich leider die nötige Konzentration nicht aufbringen. So zog sich das Buch für mich ziemlich in die Länge. Ich kann nicht sagen dass ich daraus nichts mitgenommen habe, das wäre falsch zu behaupten, aber eine große Hilfe war es mir leider nicht. Da ich mich schon länger mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung usw. beschäftige hat mich vieles an verschiedene andere Ratgeber und Selbsthilfebücher erinnert und war somit nichts Neues für mich. Ich möchte auf keinen Fall die Kompetenz von Jasmin Schott in Frage stellen - davon hat sie meiner Meinung nach jede Menge! Wahrscheinlich sogar mehr als die meisten Autoren von Büchern zu diesen Themen. Aber leider habe ich zu ihrem Buch keinen richtigen Zugang gefunden, was ich sehr schade fand.

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Gefühlsbetont zum Selbstcoaching

Von: Lisa

28.09.2020

Das Buch wurde im Großen und Ganzen so verfasst, dass man sich immer wieder finden kann. Jeder kennt Situationen in der er in der Performance Falle steckt. Und man erlebt auch durchaus den einen oder anderen A-ha Effekt. Die Autorin schreibt sehr persönlich. Meiner Meinung nach ist das Buch jedoch zu Gefühlsbetont und ist eher für das Selbstcoaching gedacht.

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Typischer Ratgeber

Von: Summergirl2102

28.09.2020

Sehr angesprochen habe ich mich von dem farblich wirklich schön gestaltetem Cover sowie dem Titel gefühlt. Das Streben nach mehr Verbundenheit mit sich und dem Leben und aus dem täglichen Hamsterrad aussteigen ist sicher ein Thema, von dem sich viele Leser angesprochen fühlen werden. Das Buch ist aufgegliedert in ein 6-Schritte-Programm: 1. Grounding, 2. Detoxing, 3. Loving, 4. Bonding, 5. Bounding und 6. Growing. Zu jedem Abschnitt gibt es Übungen und am Ende immer eine kleine Zusammenfassung des jeweiligen Schrittes. Auch lässt die Autorin persönliche Erfahrungen sowie Berichte von Klienten aus ihrer Erfahrung als Psychotherapeutin einfließen. Wie in so vielen Bereichen ist es immer eine Frage des persönlichen Geschmacks, wie gut ein Buch beim Leser ankommt. Ich möchte es nicht schlecht reden. In einigen Bereichen habe ich auch Teile meiner Persönlichkeit wiedergefunden. Jedoch muss ich sagen, dass ich mich weder mit den Übungen und Meditationen identifizieren konnte, noch hat mich die Sprache gepackt, die doch sehr von Anglizismen geprägt war. Aufgrund des vielversprechenden Titels waren meine Erwartungen hoch, inhaltlich hat mich das Buch jedoch leider nicht abholen können. Was nicht heißt, dass es trotzdem für den ein oder anderen Leser völlig anders sein kann.

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Selbsterfahrung

Von: moontime

28.09.2020

Ein interessanter Ratgeber mit vielen Aufgaben und Ansätzen zur Achtsamkeit. Teilweise war es mir zu langatmig und zu viel Wiederholungen. Viele Aufgaben kannte ich obwohl ich festgestellt habe, einiges kann man immer wieder durchgehen. Manche Muster sitzen eben tief. Es war mir zu wenig Körperarbeit. Was ich gut fand, sind die vorgeschlagenen Pausen um es sacken zu lassen, die Beispiele und die Zusammenfassung am Ende. Die Autorin hat sich auf jeden Fall Mühe gegeben, die vielen verschiedenen Ansätze wie Mantren und Achtsamkeitsübungen in ein fließendes Konzept zu bringen.

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persönlich & vertraut

Von: VeroLiest

28.09.2020

Die Autorin steigt mit Ihrer persönlichen Geschichte ein, was einem das Buch sofort seriöser vorkommen lässt und Vertrautheit weckt. Auch schreibt sie zwanglos und man fühlt sich dadurch nicht zu Wegen gedrängt, die man vielleicht selbst nicht so gehen würde. Es ist sehr interessant, wie man Situationen im Leben auch von anderen Seiten betrachten kann und da kann das 6-Schritte-Programm durchaus eine gute Stütze sein (was mich betrifft). Sich selbst kennenzulernen und zu schätzen ist für sein eigenes Wohlbefinden extrem wichtig. Von der Autorin ist die allgemeine Umsetzung mithilfe von Zeilen zum Aufschreiben/Bewerten zum jeweiligen Schritt/Thema toll gestaltet. Auch die psychologischen Begriffe oder Schemas sind gut verständlich erklärt.

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Dieses Buch ist kein Selbsthilfe-Ratgeber, der allein durchs lesen alle Probleme in Luft auflösen lässt. Es verspricht nicht "tue dies, tue das und alles wird schön". So funktioniert eine seriöse Therapie nicht! Ich habe mit "connect me" Neuland betreten. Schon länger habe ich das Gefühl, im Alltag nur noch zu funktionieren und dennoch nicht voran zu kommen, ich stecke im Hamsterrad fest, in der Performance-Falle. Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der sich mitunter anfühlt wie ein Gespräch mit einer guten Freundin, einer vertrauten Person. Sie vermittelte mir das Gefühl, dass das was ich fühle, nicht grundsätzlich falsch ist, dass ich nicht "falsch" bin. Es geht nicht darum, jemandem für irgendetwas die Schuld zuzuschieben und sich darauf auszuruhen. Natürlich sind wir heute so wie wir sind aufgrund der Erfahrungen, die wir in der Vergangenheit machen mussten. Aber - und das finde ich sehr gut herausgearbeitet - WIR sind JETZT dafür verantwortlich, wie wir jetzt leben wollen. Im Buch gibt es viele Übungen. Für mich ungewohnt und nicht immer sofort umsetzbar. Kein Problem, kann ich ja noch einmal machen. Auf jeden Fall habe ich mir während des Buches, während der Übungen, Fragen stellen müssen, die ich mir bisher nicht gestellt habe oder habe stellen wollen. Ich betrachte das Buch als sehr guten Einstieg in die Thematik. Wirklich schwerwiegende Probleme wird man allein nicht lösen können. Dafür sollte man sich in professionelle Hände begeben. Sollte ich mich dafür entscheiden, hoffe ich, eine so sympathische Therapeutin wie Jasmin Schott Carvalheiro zu finden. Leider lebt sie hunderte km von mir entfernt.

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Jasmin Schott Carvalheiro hat es mit ihrem Buch "Connect me - verbunden mit mir selbst. Aus der Performance-Falle aussteigen und ein erfülltes Leben führen" geschafft, angenehm leicht zu lesende Ratgeberlektüre zu verfassen. Behutsam und ohne erhobenen Zeigefinger liefert die Autorin durch viele Übungen, die Schilderung eigener Erfahrungen und durch Klienten- / Patientenbeispiele die Möglichkeit, eigene Leistungsansprüche zu hinterfragen. Anhand eines sechsschrittigen Programms wird zu einer Weiterentwicklung persönlicher Ziele, zu einem entspannteren und bewussteren Leben angeregt, das den eigentlichen persönlichen Bedürfnissen in der immer schneller werdenden modernen Welt entspricht. Besonders glaubwürdig werden die Schilderungen der Autorin dadurch, dass sie sich im Laufe ihrer persönlichen Entwicklung selbst von ihrem bisherigen Karriereweg verabschiedet hat, um als Therapeutin einen Weg einzuschlagen, in dem sie viel glücklicher und erfüllter ist als zuvor. Vom Buch werden Leserinnen und Leser besonders dann profitieren, wenn sie bereit und fähig dazu sind, sich unangenehmen Gedanken und Gefühlen bewusst zu werden und sich auch auf anfangs möglicherweise neue/ befremdliche Übungen wie zum Beispiel Meditationen einzulassen. Gleichzeitig - und diesen Hinweis gibt auch die Autorin - könne das Buch keine Psychotherapie ersetzen. Spannend zu lesen waren die Beschreibungen der Autorin aus der gestalttherapeutischen Perspektive, welche die häufig praktizierte kognitive Verhaltenstherapie sinnvoll ergänzen können. Die gelieferten Begründungen für das 6-Schritte-Programm sind auch aus wissenschaftlicher Sicht nachvollziehbar. Ganz ehrlich geschrieben hat es mich überrascht, welche Vielzahl an positiven Impulsen ich dem Buch entnehmen konnte - zumal ich mir das Ziel gesetzt hatte mich der Lektüre sehr kritisch zu widmen. Vielleicht ist es somit indirekt auch ein Erfolg des Buches, dass ich nicht der Performance-Falle erlegen bin, mein Hintergrundwissen über Psychologie nicht anwenden MUSSTE und mich den Anregungen ganz achtsam und akzeptierend widmen konnte?

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Gemischt

Von: Leseratte

28.09.2020

In ihrem Buch "Connect me - verbunden mit mir selbst" beschreibt Jasmin Schott Carvalheiro, wie man aus der sogenannten Performance-Falle aussteigen und ein erfülltes Leben führen kann. Nach einem sehr langen Einstiegskapitel, das mir persönlich nicht so gefallen hat, wird im 2. Kapitel die Performance-Falle erklärt. Immer wieder habe ich mich total wiedergefunden, anderes hat so überhaupt keinen Anklang gefunden. Im 3. Kapitel erklärt die Autorin, wie man aus der Performance-Falle aussteigen kann. Dies tut sie anhand dreier Systeme - dem DRIVE-, dem PANIC- und dem CARE-System. Vielleicht liegt es an den vielen englischen Begriffen, aber obwohl ich vieles, was sie beschreibt, nachvollziehen kann und auch so kenne, berühren mich die Ausführungen nicht so sehr, wie das andere Bücher dieser Art tun (und das liegt nicht daran, dass ich kein Englisch kann oder an der "guten alten deutschen Sprache hänge" ;-) ). Nach einem Fragebogen zur persönlichen Performance-Falle (Fragebögen sind immer gut ;-) ) kommt ein Kapitel über das "Mindful Commitment" - wieder ein englischer Begriff, wo ich einen deutschen besser gefunden hätte. Erst dann beginnt das eigentliche Programm der 6 Schritte. Mir ingesamt zu viel Drumherum und "Vorhergelaber", bevor es zur Sache geht. Insgesamt ging es mir da zu oft um partnerschaftliche Probleme und ich fand auch nicht jede "Geschichte" so interessant. Die 6 Schritte bekommen natürlich auch wieder englische Namen - wenn man die einfach nicht beachtet und die "Untertitel" betrachtet, wird für mich schon mehr ein Schuh daraus. Die Übungen? Zum Teil tolle Übungen, zum Teil hab ich gleich weitergeblättert. Muss ja auch nicht sein, dass alle Übungen für jeden passen, jeder kann sich ja die raussuchen, die ihm zusagen. Wichtig ist auf jeden Fall, dass man sich darauf einlässt und die Übungen macht - nur Querlesen bringt nichts. So viel Neues? Ich weiß nicht - nur weil man englische Begriffe verwendet und alles ein wenig "moderner" schreibt, ...... Naja. Aber weil doch einiges Gutes dabei ist und weil ich die Grundhaltung der Autorin sehr ansprechend finde, von mir 3,5 Sterne.

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