Leserstimmen zu
The Mister

E L James

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Klar hab ich mich als Shades of Grey Liebhaberin auf dieses Buch gefreut und war da auch echt neugierig drauf, ob E L James das ganze toppen kann bzw. auf den gleich hohen Niveau weiter machen kann... Cover, Titel und Klappentext sind jedenfalls ganz ansprechend. Die Charakteren finde ich persönlich gut gewählt und auch die Geschichte gefällt mir zu Beginn recht gut. Leider ist das ganze doch recht vorhersehbar und irgendwann hat man das Gefühl, das das ganze durch ständige Wendungen nur unnötig in die Länge gezogen wird. Mir fehlt hier definitiv etwas mehr Spannung und Leidenschaft. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, aber hiermit konnte mich die Autorin nicht wirklich überzeugen! Es ist nicht komplett schlecht, ist aber meiner Meinung nach definitiv kein Must read!

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Meinung: Über „The Mister“ habe ich schon so viele schlechte Rezensionen gelesen, dass ich das Buch einfach lesen musste. Ganz ehrlich, so schlecht fand ich es gar nicht. Im Gegenteil, die Story hat mich im Verlauf wirklich überrascht. Hier steht nicht unbedingt die körperliche Anziehung der beiden im Vordergrund, sondern ehe der Umgang miteinander, was ich wiederum sehr schön fand. Selbstverständlich gab es in diesem Buch auch Sex Szenen, das habe ich von der Autorin nicht anders erwartet. Jedoch sind diese nicht im Stil von „Shades of Grey“, was auch hier nicht hingepasst hätte. Wer mit diesen Erwartungen an diese Geschichte geht, ist hier absolut fehl am Platz. Ganz besonders toll fand ich auch, wie die beiden mit Musik eine ganz besondere Bindung aufgebaut haben, diese Szenen waren besonders emotional und schon beschrieben. Maxim, ist ein toller Charakter. Schon nach den ersten Kapiteln hat man gesehen, dass hinter seiner Fassade ein echt netter Kerl steckt. Vor allem ab der Hälfte des Buches spürte man wie fürsorgend und Verständnis voll er ist. Alessia, habe ich von Anfang an als eine starke Frau kennengelernt, die aus ihrer Situation das Beste macht und vor allem, dass sie für ihre Ziele und Träume zu kämpfen bereit ist. Fazit: Ich fand die Geschichte rund um Alessia und Max ganz okay. Nichts Weltbewegendes, aber auch nicht so schlecht, wie so viele meinen! Natürlich kann ich auch die verstehen, denen das Buch nicht gefallen hat, immerhin ist jedes Buch Geschmackssache. Jedoch finde ich, dass man dabei Sachlich bleiben sollte. Bei manchen Rezensionen hat man eher das Gefühl, dass es darum geht das Buch einfach nur schlecht zu machen. Was ich wiederum sehr schade finde. Macht euch ein eigenes Bild.

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Rezension zum Hörbuch „ The Mister von E.L.James“ Worum geht es... London 2019. Das Leben meint es gut mit Maxim Trevelyan. Er ist attraktiv, reich und hat Verbindungen in die höchsten Kreise. Er musste noch nie arbeiten und hat kaum eine Nacht allein verbracht. Das alles ändert sich, als Maxim den Adelstitel, das Vermögen und die Anwesen seiner Familie erbt – und die damit verbundene Verantwortung, auf die er in keiner Weise vorbereitet ist. Seine größte Herausforderung stellt aber eine geheimnisvolle, schöne Frau dar, der er zufällig begegnet. Wer ist diese Alessia Demachi, die erst seit Kurzem in England lebt und nichts besitzt als eine gefährliche Vergangenheit? Maxims Verlangen nach dieser Frau wird zur glühenden Leidenschaft – einer Leidenschaft, wie er sie noch nie erlebt hat. Als Alessia von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, versucht Maxim verzweifelt, sie zu beschützen. Doch auch Maxim hütet ein dunkles Geheimnis. Meine Meinung Zunächst möchte ich mich beim Hörverlag bedanken, das sie mir dieses Hörbuch bereit gestellt haben. Dies wird meine Meinung jedoch nicht beeinflussen. Ich hatte ja schon einiges über das neue Buch von EL James gehört, und wie es so ist sind die Meinungen sehr verschieden. Manche mögen die Geschichte um Maxim und Alessia und mache überhaupt nicht. Ich kann die Leser die sagen es kommt Christian und Ana nicht heran gut verstehen, jedoch muss ich sagen, nur weil EL James damit ihren Durchbruch hatte, und alle verrückt nach Mr. Grey waren, so soll man auch anderen Werken der Autorin eine Chance geben..... Ich für meinen Teil kann sagen das die Geschichte um Maxim und Alessia alles andere als schlecht war. Natürlich hatte man auch hier ein klein wenig das Klischee „Reich trifft Arm und Naiv“, aber dennoch ganz anders als man denkt. Alessia ist alles andere als so naiv wie manch Leser sie darstellen und Maxim nicht abgehoben weil er nun der Lord ist. Beide Charaktere waren wirklich super, und man spürte auch beim hören wie sie Gefühle für einander aufbauten. Maxim und auch Alissa waren sehr Sympathisch und Authentisch. Doch einen Makel hatte das Buch....Das Ende!!! Was bitte hat sich Frau James da gedacht, ein solch offenes Ende stehen zu lassen? Ich dachte da ich dieses Buch als Hörbuch hatte es fehlten ein paar Dateien aber, NEIN das Ende war wirklich so abrupt und offen stehend das man hoffen muss das es weiter geht. Dennoch ein wirklich gelungenes Buch. 5/5 Sterne

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Inhalt: London 2019. Das Leben meint es gut mit Maxim Trevelyan. Er ist attraktiv, reich und hat Verbindungen in die höchsten Kreise. Er musste noch nie arbeiten und hat kaum eine Nacht allein verbracht. Das alles ändert sich, als Maxim den Adelstitel, das Vermögen und die Anwesen seiner Familie erbt – und die damit verbundene Verantwortung, auf die er in keiner Weise vorbereitet ist. Seine größte Herausforderung stellt aber eine geheimnisvolle, schöne Frau dar, der er zufällig begegnet. Wer ist diese Alessia Demachi, die erst seit Kurzem in England lebt und nichts besitzt als eine gefährliche Vergangenheit? Maxims Verlangen nach dieser Frau wird zur glühenden Leidenschaft – einer Leidenschaft, wie er sie noch nie erlebt hat. Als Alessia von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, versucht Maxim verzweifelt, sie zu beschützen. Doch auch Maxim hütet ein dunkles Geheimnis. Meine Meinung: Auf dieses neue Buch von E L James war ich sehr gespannt. Meiner Meinung nach hat sie sich mit den 50 Shades of Grey-Werken literarisch nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Erfolgreich war sie damit, das will ich ihr gar nicht absprechen – schließlich habe ich ja auch alle drei Teile gelesen – aber geschrieben fand ich die Bücher echt schlecht. Nun aber zu „The Mister“. Auch hier bleibt sie sich ihrem Motto „Schuster bleib bei deinen Leisten“ treu und weicht nicht ab von der Konstellation armes (in dem Fall wortwörtlich zu nehmen) unerfahrenes Mädchen trifft auf schwerreichen Tausendsassa. Beide verlieben sich unsterblich, entdecken die körperliche Leidenschaft füreinander und alles könnte so schön sein, wenn da nicht dunkle Geheimnisse und Gefahren aus der Vergangenheit die junge Liebe bedrohen würden. Cinderella 2019. Hat sich vor 200 Jahren gut bei den Brüdern Grimm verkauft und läuft auch heute noch. Ich habe das Buch als Hörbuch-Fassung gehört und fand es sehr gut gelesen. Das hat für mich auf jedenfalls schon viel gerettet. Generell tue ich mir schwer mit den unterwürfigen Frauenbildern von E L James, aber diese Dynamik macht ja einen großen Teil ihrer Stücke aus. The Mister war ganz ok und hat ein sehr durchschnittliches Erlebnis bei mir hinterlassen. Damit war es weit mehr als erwartet und somit eigentlich schon wieder positiv 🙂

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"The Mister" wurde mir als Hörbuch durch den Random House Verlag / der Hörverlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, meine Meinung wird dadurch jedoch nicht beeinflusst. Worum es geht: Durch einen tragischen Unfall erbt Maxim Trevelyan den Adelstitel, das Vermögen und die gesamte Verantwortung die dazu gehört in seiner Familie. Bisher musste er nie etwas tun und hat seine Zeit zumeist mit Frauen und ohne Verantwortung gebracht. Das änderte sich schlagartig und darauf war er nicht vorbereitet. Doch statt sich voll und ganz auf seine neue Aufgabe zu konzentrieren, hat er nur Augen für Alessia Damachi. Was hat diese Frau nur an sich, dass er an nichts mehr anderes denken kann? Und warum macht sie so ein Geheimnis aus ihrer Vergangenheit? Als Alessia sich öffnet, ist es schon fast zu spät sie zu beschützen. Kann Maxim sie trotz allem retten? Verlag: Random House / Der Hörverlag Spielzeit: 16 h 30 min Sprecher: Matthias Scherwenikas & Regina Gisbertz Das Cover hat mich bereits seit dem erscheinen neugierig gemacht. Rundum ist das Buch in schwarz gehalten und auf dem Cover sieht man ein Fluss sowie das gegenüberliegende Ufer. Aufgelockert wird es durch herabhängende Zweige, welche die Szenerie ein wenig einrahmen. In der Mitte prangt in Pinker Schrift der Titel sowie die Autorin. Für mich ein wirklicher Hingucker, gerade durch den Stilbruch der knallig pinken Schrift auf der sehr malerischen Szenerie. Die Story hat mich im Verlauf wirklich sehr überrascht, da der Fokus für mich nicht unbedingt nur auf der körperlichen Anziehung, sondern auch auf der Intimität der beiden im Umgang miteinander lag. Natürlich gab es einige Sex Szenen, was bei diesem Genre auch zu erwarten ist, trotzdem empfand ich es als nebensächlich. Die beschriebenen Sex Szenen waren zudem sehr erotisch und nicht obszön beschrieben und vor allem nicht im Stil von "Shades of Grey". Wer einen BDSM Roman erwartet, ist bei diesem Buch absolut fehl am Platz, auch wenn ich bei einer Anspielung von E. L. James wirklich herzhaft lachen musste. Was mir gut gefallen hat, war die Rolle, welche Musik in dieser Geschichte eingenommen hat. Man spürte richtig wie die beiden auch darüber eine Verbindung aufgebaut haben und die Szenen fand ich sehr schön gestaltet und emotional. Das Grundprinzip dieser Geschichte hat man bereits in vielen anderen Romanen ähnlich genutzt, dennoch fand ich die Umsetzung hier, mit Alessia als illegaler Einwanderin und allen daraus resultierenden Folgen sowie Beweggründen, sehr spannend und herausragend. Das Ende hat mich ein wenig enttäuscht, weshalb es nicht für eine 5 Sterne Bewertung gereicht hat. Zu den Charakteren hatte ich sehr schnell einen Zugang, Maxim hat innerhalb der ersten Kapitel bereits gezeigt, dass hinter der Fassade ein wirklich netter Kerl steckt, welcher im Leben aber einfach Glück hatte und seine nette Seite nie wirklich zeigen musste. Ich habe ihn gerade in der zweiten Hälfte als sehr umsichtig, fürsorgend und verständnisvoll erlebt. Alessia war in meinen Augen von Beginn an eine sehr toughe Frau, die aus ihrer Situation das beste macht und sich nicht zu schade ist für ihre Träume und Ziele zu kämpfen. Die Kombination der beiden hat mir wirklich sehr gut gefallen. Den Schreibstil empfand ich während des Hörens als sehr angenehm und leicht. Ich konnte der Geschichte gut folgen und auch bei Unterbrechungen habe ich immer schnell wieder den Anschluss gefunden. Der Perspektiven wechsel zwischen der Sicht von Maxim und der Sicht von Alessia ist in meinen Augen sehr passend gewählt. Die Erzähler haben mir ausgesprochen gut gefallen. Ich fand ihre Stimmen sehr angenehm und nicht aufdringlich. Auf das gesamte Hörbuch gesehen haben diese beiden gut mit einander harmoniert und passten zu meinem Bild von Maxim und Alessia. Fazit: Mich hat "The Mister" wirklich positiv überrascht, da es gerade bei den erotischen Szenen nicht in Richtung Shades of Grey geht. Durch die angenehmen Erzähler Stimmen würde ich dieses Hörbuch allen weiterempfehlen, die erotische Literatur mögen, dabei aber auch gerne noch ein wenig Handlung drum herum haben.

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Von: Ellen Krahn aus Frankfurt am Main

14.07.2019

Nachdem der Inhalt, schon mehrfach beschrieben wurde, kann ich mir das, denke ich sparen. Ich war damals positiv überrascht von der Fifty Shades of Grey Reihe von E.L.James, die Bücher waren schön zu lesen und obwohl es Liebesromane sind, mochte ich die Vielschichtigkeit der Charaktere und die Tatsache, dass die Bücher trotzdem irgendwo nicht komplett vorhersehbar sondern teilweise spannend waren. All das fehlt mir extrem bei diesem Buch, mir kam es dauerhaft so vor als wäre das Buch auf die Wünsche des Lesers angepasst und dadurch erschien es mir zu einfach ( so merkwürdig das jetzt auch klingt) . Der Mangel an Komplexität hat sich vor allem in den ( Achtung ! kleinerer Spoiler) Entführungen geäußert die so kurz und wenig ausgeschmückt beschrieben wurden, dass ich mich gar nicht in die Situation reinversetzen konnte. Grundsätzlich besteht das Buch deshalb aus lauter Liebesszenen und "Geschmachte" (was zu erwarten war und wogegen ich auch nichts auszusetzen habe), die sich im Verlaufe des Buches immer weiter anhäufen und deshalb gefühlt 90 Prozent des Buches ausmachen, weshalb die Charaktere, die ich eigentlich sehr interessant finde, nur sehr oberflächlich beschrieben werden. Es fehlt einfach die Möglichkeit die Charaktere besser kennenzulernen und nachzuvollziehen. Alles in allem ein bisschen Schade, das Buch ist total schnell gelesen, allerdings denkt man sich danach auch dass in den letzten 600 Seiten irgendwie nicht so viel passiert ist. Trotzdem ist die Geschichte im weiten Bogen gut nur leider sehr schwach umgesetzt.

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Ein neues Buch von E. L. James, der Autorin der Fifty Shades of Grey-Reihe…als ich das erfahren habe, war ich neugierig auf das Buch geworden. Auch auf der Leipziger Buchmesse wurde das Buch angepriesen und ich wollte mich gerne auf ein Exemplar bewerben. In der Geschichte geht es um Maxim, der durch den Tod seines Bruders den Adelstitel eines Earls erhält, und um Alessia, die kürzlich nach England gekommen ist und bei Maxim putzt. Hier stellt sich schon heraus, dass man auf zwei unterschiedliche Gesellschaftsschichten trifft. Maxim ist sexy und ein Aufreißer, der nichts von Beziehungen hält und fast jeden Tag eine andere Frau im Bett braucht. Allerdings als Alessia in seiner Wohnung auftaucht, ist es sofort um ihn geschehen. Er denkt zwar trotzdem oft nur an das Eine und Körperliche, aber dennoch kommt er nicht von ihr los. Alessia ist dahingehend schüchtern und wortkarg. Nach und nach erfährt man, woher sie kommt (aus Albanien) und das ihr Weg nach England beschwerlich war. Alessia fühlt sich auch schwer zu Mister Maxim hingezogen, da sie so eine Pracht von Mann noch nie gesehen hat. An sich klingt es nach einer netten Story, aber die Umsetzung war leider ziemlich schlecht. Als erstes bin ich über den Schreibstil gestolpert. Es gibt zwei Erzählperspektiven. Aus Maxims Sicht wird aus der Ich-Perspektive erzählt und aus Alessias aus der dritten Person. Nachdem ich mich daran gewöhnt habe, kam ich besser in die Story hinein. Aber dennoch konnte mich die Geschichte nicht vom Hocker reißen. Die Dialoge waren manchmal einfach nur plump und es kam keine richtigen Emotionen auf. Die Charaktere blieben eher oberflächlich und flach. So konnte ich keine großen Gefühle zu der Liebe zwischen den beiden entwickeln und die Anziehung wurde meist nur auf das Körperliche reduziert. Man erfährt so gut wie gar nichts über die Charaktere, außer der Gemeinsamkeit, dass sie gerne Piano spielen. Auch die Nebencharaktere spielten kaum eine Rolle. Man merkt zwar, dass Maxim um seinen Bruder trauert, aber auch dort fehlte es mir an jeglichen Emotionen. Es wird nur hier und da mal erwähnt. Zwischendurch war ich schon kurz davor, das Buch abzubrechen, da sich dieses einfach nur in die Länge zog und vor sich hinplätscherte. Aber durch Alessias Vergangenheit kam dann noch etwas Drama auf und dies steigerte die Spannung. So wollte ich dann doch wissen, wie das ganze Drama ausgeht. Zum Ende hin kamen die Charaktere auch etwas aus sich heraus, sodass doch noch etwas Sympathien entwickeln konnte. E. L. James greift hier Themen wie Flüchtlinge und Menschenhandel auf, aber geht jedoch dazu nicht mehr in die Tiefe. Alles wird nur oberflächlich behandelt. Im Nachhinein frage ich mich, wie sie 600 Seiten damit füllen konnte. Vielleicht wäre etwas mehr Spannung aufgekommen, wenn man nicht alles so ausgedehnt hätte und manches nicht immer wiederholt hätte. Außerdem war vieles auch vorhersehbar. Einzig hervorzuheben ist, dass E. L. James die Orte um London und Cornwall anschaulich dargestellt hat. Fazit: An sich eine nette Idee. Aber leider hat mir die Umsetzung nicht wirklich gefallen. Es gab einfach zu viele Durststrecken im Buch, erst gegen Ende kam etwas Spannung auf. Die Dialoge waren ziemlich flach, aber auch die Charaktere blieben eher oberflächlich. Ich habe von der Geschichte mehr erwartet und wurde ziemlich enttäuscht. Es kommt defintiv nicht an FSOG heran, denn da hing förmlich an den Seiten und da gab es mehr Spannungsmomente. Bewertung: 2 / 5 Vielen Dank an den Goldmann Verlag, für das Rezensionsexemplar.

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Warum habe ich mich für dieses Hörbuch entschieden? Um 50SoG wurde ein Riesen-Wirbel gemacht, aber der Film hat mich sehr enttäuscht. Nun war ich gespannt, wie E.L. James neues Werk so ist. Cover: Aufgrund des Covers (ungeachtet des Schildes) hätte ich nicht beim ersten Blick auf den Handlungsort London getippt, aber dennoch finde ich es nicht schlecht. Es wirkt irgendwie harmonisch und doch irgendwie wieder nicht. Auch würde ich nicht direkt auf eine (erotische) Liebesgeschichte schließen. Inhalt: Maxim Trevalyan ist reich, attraktiv und musste noch nie wirklich arbeiten. Letzteres ändert sich aber, als er einen Adelstitel, Geld und ein paar Anwesen seiner Familie erbt. Nebenbei hat er aber noch ein ganz anderes Problem, er hat sich in seine Putzfrau Alessia Demachi verkuckt, die erst seit Kurzem in England ist. Als sie ihre Vergangenheit einholt, muss Maxim Alessia beschützen, dabei fängt es an, zwischen den beiden richtig zu knistern. Handlung und Thematik: Die Handlung ist durchzogen von vielen Klischees und auch nicht immer flüssig. Manchmal zieht es sich ein wenig und viele Sachen wiederholen sich. Die Sexszenen sind nicht sehr abwechslungsreich. Allerdings gibt es einige spannende Momente und der Schluss rundet das ganze wieder ab. Die Story wird einerseits aus Maxims Ich-Perspektive erzählt und andererseits von Alessias Perspektive in der dritten Person. Hierfür gibt es zwei verschiedene Sprecher, sodass man immer gleich weiß um wen es gerade geht. Die Beschreibungen Cornwalls und von Albanien hätten noch besser sein können, so richtiges Kopfkino hatte ich hier leider nicht. Dafür wurden Maxim und Alessia ausgiebig beschrieben. ACHTUNG *Spoiler an* Ich finde es gut, wie die Autorin das Thema Albanien und der Kommunismus bzw. auch das Thema Menschenhandel einbindet und behandelt. *Spoiler aus* Charaktere: Maxim war mir anfangs nicht ganz so sympathisch. Das hat sich aber innerhalb der ersten beiden Stunden geändert. Alessia wirkte naiv und übermäßig jung, was aber aufgrund ihrer Vergangenheit passend war. Ihr Charakter hat ganz gut gepasst und sympathisch wurde sie mit der Zeit auch. Sprecher: Das Buch wurde sowohl von Matthias Scherwenikas als auch von Regina Gisbertz gelesen. Am Anfang wurde ich mit dem männlichen Sprecher überhaupt nicht warm, er hörte sich gelangweilt an, als ob er gleich einschlafen würde. Auch an Regina Gisbertz musste ich mich bei ihrer wörtlichen Rede an sie gewöhnen, weil sie sich sehr kindlich anhörte. Mit der Zeit wurde es aber besser. Manchmal waren aber beide etwas langsam, wodurch sich das Hörbuch dann teilweise etwas gezogen hat. Persönliche Gesamtbewertung: Nette klischeebehaftete Story die teilweise Längen hat. Aber durch ein paar spannende Stellen und das gelungene Ende würde ich sagen, ist das Hörbuch auf jeden Fall hörenswert.

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