Leserstimmen zu
The Mister

E L James

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"The Mister" wurde mir als Hörbuch durch den Random House Verlag / der Hörverlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, meine Meinung wird dadurch jedoch nicht beeinflusst. Worum es geht: Durch einen tragischen Unfall erbt Maxim Trevelyan den Adelstitel, das Vermögen und die gesamte Verantwortung die dazu gehört in seiner Familie. Bisher musste er nie etwas tun und hat seine Zeit zumeist mit Frauen und ohne Verantwortung gebracht. Das änderte sich schlagartig und darauf war er nicht vorbereitet. Doch statt sich voll und ganz auf seine neue Aufgabe zu konzentrieren, hat er nur Augen für Alessia Damachi. Was hat diese Frau nur an sich, dass er an nichts mehr anderes denken kann? Und warum macht sie so ein Geheimnis aus ihrer Vergangenheit? Als Alessia sich öffnet, ist es schon fast zu spät sie zu beschützen. Kann Maxim sie trotz allem retten? Verlag: Random House / Der Hörverlag Spielzeit: 16 h 30 min Sprecher: Matthias Scherwenikas & Regina Gisbertz Das Cover hat mich bereits seit dem erscheinen neugierig gemacht. Rundum ist das Buch in schwarz gehalten und auf dem Cover sieht man ein Fluss sowie das gegenüberliegende Ufer. Aufgelockert wird es durch herabhängende Zweige, welche die Szenerie ein wenig einrahmen. In der Mitte prangt in Pinker Schrift der Titel sowie die Autorin. Für mich ein wirklicher Hingucker, gerade durch den Stilbruch der knallig pinken Schrift auf der sehr malerischen Szenerie. Die Story hat mich im Verlauf wirklich sehr überrascht, da der Fokus für mich nicht unbedingt nur auf der körperlichen Anziehung, sondern auch auf der Intimität der beiden im Umgang miteinander lag. Natürlich gab es einige Sex Szenen, was bei diesem Genre auch zu erwarten ist, trotzdem empfand ich es als nebensächlich. Die beschriebenen Sex Szenen waren zudem sehr erotisch und nicht obszön beschrieben und vor allem nicht im Stil von "Shades of Grey". Wer einen BDSM Roman erwartet, ist bei diesem Buch absolut fehl am Platz, auch wenn ich bei einer Anspielung von E. L. James wirklich herzhaft lachen musste. Was mir gut gefallen hat, war die Rolle, welche Musik in dieser Geschichte eingenommen hat. Man spürte richtig wie die beiden auch darüber eine Verbindung aufgebaut haben und die Szenen fand ich sehr schön gestaltet und emotional. Das Grundprinzip dieser Geschichte hat man bereits in vielen anderen Romanen ähnlich genutzt, dennoch fand ich die Umsetzung hier, mit Alessia als illegaler Einwanderin und allen daraus resultierenden Folgen sowie Beweggründen, sehr spannend und herausragend. Das Ende hat mich ein wenig enttäuscht, weshalb es nicht für eine 5 Sterne Bewertung gereicht hat. Zu den Charakteren hatte ich sehr schnell einen Zugang, Maxim hat innerhalb der ersten Kapitel bereits gezeigt, dass hinter der Fassade ein wirklich netter Kerl steckt, welcher im Leben aber einfach Glück hatte und seine nette Seite nie wirklich zeigen musste. Ich habe ihn gerade in der zweiten Hälfte als sehr umsichtig, fürsorgend und verständnisvoll erlebt. Alessia war in meinen Augen von Beginn an eine sehr toughe Frau, die aus ihrer Situation das beste macht und sich nicht zu schade ist für ihre Träume und Ziele zu kämpfen. Die Kombination der beiden hat mir wirklich sehr gut gefallen. Den Schreibstil empfand ich während des Hörens als sehr angenehm und leicht. Ich konnte der Geschichte gut folgen und auch bei Unterbrechungen habe ich immer schnell wieder den Anschluss gefunden. Der Perspektiven wechsel zwischen der Sicht von Maxim und der Sicht von Alessia ist in meinen Augen sehr passend gewählt. Die Erzähler haben mir ausgesprochen gut gefallen. Ich fand ihre Stimmen sehr angenehm und nicht aufdringlich. Auf das gesamte Hörbuch gesehen haben diese beiden gut mit einander harmoniert und passten zu meinem Bild von Maxim und Alessia. Fazit: Mich hat "The Mister" wirklich positiv überrascht, da es gerade bei den erotischen Szenen nicht in Richtung Shades of Grey geht. Durch die angenehmen Erzähler Stimmen würde ich dieses Hörbuch allen weiterempfehlen, die erotische Literatur mögen, dabei aber auch gerne noch ein wenig Handlung drum herum haben.

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Warum habe ich mich für dieses Hörbuch entschieden? Um 50SoG wurde ein Riesen-Wirbel gemacht, aber der Film hat mich sehr enttäuscht. Nun war ich gespannt, wie E.L. James neues Werk so ist. Cover: Aufgrund des Covers (ungeachtet des Schildes) hätte ich nicht beim ersten Blick auf den Handlungsort London getippt, aber dennoch finde ich es nicht schlecht. Es wirkt irgendwie harmonisch und doch irgendwie wieder nicht. Auch würde ich nicht direkt auf eine (erotische) Liebesgeschichte schließen. Inhalt: Maxim Trevalyan ist reich, attraktiv und musste noch nie wirklich arbeiten. Letzteres ändert sich aber, als er einen Adelstitel, Geld und ein paar Anwesen seiner Familie erbt. Nebenbei hat er aber noch ein ganz anderes Problem, er hat sich in seine Putzfrau Alessia Demachi verkuckt, die erst seit Kurzem in England ist. Als sie ihre Vergangenheit einholt, muss Maxim Alessia beschützen, dabei fängt es an, zwischen den beiden richtig zu knistern. Handlung und Thematik: Die Handlung ist durchzogen von vielen Klischees und auch nicht immer flüssig. Manchmal zieht es sich ein wenig und viele Sachen wiederholen sich. Die Sexszenen sind nicht sehr abwechslungsreich. Allerdings gibt es einige spannende Momente und der Schluss rundet das ganze wieder ab. Die Story wird einerseits aus Maxims Ich-Perspektive erzählt und andererseits von Alessias Perspektive in der dritten Person. Hierfür gibt es zwei verschiedene Sprecher, sodass man immer gleich weiß um wen es gerade geht. Die Beschreibungen Cornwalls und von Albanien hätten noch besser sein können, so richtiges Kopfkino hatte ich hier leider nicht. Dafür wurden Maxim und Alessia ausgiebig beschrieben. ACHTUNG *Spoiler an* Ich finde es gut, wie die Autorin das Thema Albanien und der Kommunismus bzw. auch das Thema Menschenhandel einbindet und behandelt. *Spoiler aus* Charaktere: Maxim war mir anfangs nicht ganz so sympathisch. Das hat sich aber innerhalb der ersten beiden Stunden geändert. Alessia wirkte naiv und übermäßig jung, was aber aufgrund ihrer Vergangenheit passend war. Ihr Charakter hat ganz gut gepasst und sympathisch wurde sie mit der Zeit auch. Sprecher: Das Buch wurde sowohl von Matthias Scherwenikas als auch von Regina Gisbertz gelesen. Am Anfang wurde ich mit dem männlichen Sprecher überhaupt nicht warm, er hörte sich gelangweilt an, als ob er gleich einschlafen würde. Auch an Regina Gisbertz musste ich mich bei ihrer wörtlichen Rede an sie gewöhnen, weil sie sich sehr kindlich anhörte. Mit der Zeit wurde es aber besser. Manchmal waren aber beide etwas langsam, wodurch sich das Hörbuch dann teilweise etwas gezogen hat. Persönliche Gesamtbewertung: Nette klischeebehaftete Story die teilweise Längen hat. Aber durch ein paar spannende Stellen und das gelungene Ende würde ich sagen, ist das Hörbuch auf jeden Fall hörenswert.

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Tolles Buch

Von: Mrs. Strange

10.06.2019

Durch die vielen schlechten Kritiken hatte ich so gar keine Lust dieses Buch zu lesen. Der Anfang war auch etwas holprig. Und dann habe ich die Welt nicht mehr verstanden. Dieses Buch hatte mich total in seinen Bann. Die Protagonisten Maxim und Alessia waren so wunderbar herausgearbeitet ich konnte beide nur lieben. Maxim, dafür, wie er Alessia behandelt und beschützt. Alessia weil sie so wunderbar echt war. Es gab so viele wunderschöne und sinnliche Momente zwischen den beiden. Und das alles ohne unechtes und überzogenes Drama. Klar, es ist eine neumoderne #cinderellastory aber dennoch einmalig. Ich fand es wunderbar die Liebesgeschichte der beiden mitzuerleben. Sie war spannend, herzerwärmende und total romantisch. Im Vergleich zu #fiftyshadesofgrey ist auch der Schreibstil um Längen besser. Ich als Albanerin habe auch gemerkt, dass sie sich wirklich auch mit der Geschichte und den Menschen Beschäftigt haben muss. Nur für mich und ganz persönlich: mir hat es Spaß gemacht, einige Sätze in meiner Sprache zu lesen. Von mir gibt es für dieses Buch 4/5 Sternen im Bereich Liebesroman. Eine klare Leseempfehlung für alle, die keinen neuen BDSM Roman erwarten und noch nicht durch die vielen schlechten Rezensionen beeinflusst sind 😊💖

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Das Cover ist mysteriös und schön zu gleich. Im Vordergrund sind in Rosa bzw. Pink Titel, Autor und Sprecher genannt. Dahinter verbirgt sich eine Landschaft am Fluss. Von überall ragen Zweige ins Bild. Ich bin total begeistert von dem Cover es hat etwas besonderes an sich, was ich nicht in Worte fassen kann. Das Hörbuch wartet mit zwei Sprechern auf. Matthias Scherwenikas liest jeweils die Abschnitte, die aus der Sicht von Maxim Trevelyan als Ich- Erzähler geschrieben sind. Regina Gisbertz übernimmt die Abschnitte von Alessia Demachi in der dritten Person. Durch diese strickte Trennung weiß ich als Hörer ganz genau aus welcher Sicht die Geschichte gerade erzählt wird. Ich habe beiden Sprechern gerne gelauscht. Wobei für mich die Stimme von Regina Gisbertz irgendwie lauter war, als die von Matthias Scherwenikas. So habe ich die Lautstärke in meinem Auto immer wieder dem Sprecher anpassen müssen. Das tat meinem Hörvergnügen aber keinen Abbruch. Ich bin an die Geschichte ganz unvoreingenommen gegangen. Ich habe versucht keinen Vergleich zur Erfolgsreihe „Shades of Grey“ zu ziehen. Sondern das Buch als alleiniges gehört. Ich fand die Geschichte von Alessia erschreckend. Ich kann mir in meiner behüteten Welt so einen Weg kaum vorstellen. Ich finde ihre Ängste kommen im Hörbuch sehr gut rüber. Man kann mit ihr mitfühlen und ist die ganze Zeit auf der Hut. Bloß nicht auffallen. Maxim ist als Gegenspieler da ein ganz anderes Kaliber. Er ist mit Geld und Macht aufgewachsen und nimmt sich alles was er braucht. Die Charaktere Alessia und Maxim werden sehr gut dargestellt. Man bekommt direkt ein Gespür für sie. Durch die abwechselnde Erzähltechnik bekomme ich als Leser bzw. Hörer einen tieferen Einblick in beide Personen. Und so kann ich besser mit ihnen mitfiebern. Am meisten fasziniert hat mich das Klavierspiel von Alessia. Bei der Erzählung konnte ich den Klängen lauschen. Zu gerne hätte ich im selben Raum gestanden und ihr beim Spielen zugeschaut. Durch die Beschreibung der Farben zu den einzelnen Tönen bzw. Ton-Arten nahm die Musik auch vor meinem Auge bunte Gestalt an. Ich habe mir immer wieder überlegt welche Farbe für Alessia jetzt wohl gerade spielt. Diese Szenen sind mir ans Herz gegangen. Für mich war das Hörbuch ein tolle Inszenierung durch die wechselnden Sprecher. Ich habe die Worte nur so verschlungen. Man darf dieses Buch nicht mit Shades of Grey vergleichen, denn es ist etwas ganz anderes. Wer ähnlich viel Erotik und BDSM sich erhofft wird von diesem Buch enttäuscht sein. Doch wer sich auf einen tollen Liebesroman freut, der macht mit diesem Buch nicht verkehrt.

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The Mister E. L. James Eins gleich mal vorweg, ich mag die Stimme unglaublich gerne, super Betonung und einfach angenehm in den Ohren! Ganz bewusst habe ich den Bestseller der Autorin beim Lesen aussen vor gelassen, da dieses Buch eine eigene Geschichte enthält und vollkommen anders ist und es verdient hat eigenständig bewertet zu werden. Die junge Albanierin Alessia flieht nach London, kommt bei einer Freundin ihrer Mutter unter und arbeitet bei Mister Maxim als Putzfrau. Maxim selbst hat gerade einen schrecklichen Verlust erlitten, worauf hin er mit einem Schlag Verantwortung übernehmen muss. Sein privilegiertes Leben war bisher von Spaß und Betthäschen gekrönt, die junge Alessia staunt nicht schlecht das sie jedes Mal, wenn sie seine Wohnung aufräumt Kondome im Müll findet. Eines Tages ist er zufällig in seiner Wohnung als Alessia dort putzt und plötzlich ist er verwirrter als jeh zuvor. Als der jungen Frau Gefahr droht, steht er, ohne mit der Wimper zu zucken, für sie ein. Der Roman ist unglaublich inhaltsreich und besitzt einige spannende Momente. Man sollte schon sehr gut zuhören, das fällt bei der Sprecherstimme auch sehr leicht. Die Protagonisten werden facettenreich, charismatischen und in ihren zugedachten Rolle gut dargestellt. Jeder einzelne Charakter konnte mich überzeugen, jedoch blieben am Ende einige Punkte offen. Natürlich könnte es sein das dies beabsichtigt ist und eventuell auf eine Fortsetzung schließen lässt, zumal das Ende sehr abrupt ist. Der Inhalt dieses Romans hat mir sehr gut gefallen, was mich aber wirklich sehr gestört hat war der Schreibstil und da half auch die tolle Stimme in meinem Ohr nicht. Mitunter hatte ich das Gefühl ein Memo zu hören war. Ich bekam mehrere abgehackte Sätze und Worte zu hören, die für mich überhaupt nicht rund waren. Mitunter musste ich mir manches zweimal anhören um den Sinn zu verstehen. Ich weiß nicht ob es an einer schlechten Übersetzung gelegen hat oder ob die Autorin ihren Stil verloren hat. Dies fand ich sehr schade, denn wie bereits erwähnt, ist die Geschichte selbst sehr interessant und lebendig. Daher gibt es von mir auch nur vier Sterne. 

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Der attraktiver, reicher Maxim Trevelyan hat es gut im Leben, er ist wohlhabend aufgewachsen, musste noch nie arbeiten und dank seine Äußeres hat er kaum eine Nacht allein verbracht. Das alles ändert sich, als Maxims großer Bruder Kit bei einem Motorradunfall verunglückt, Maxim den Adelstitel, das Vermögen und die Anwesen seiner Familie erbt. Obwohl er keiner Weiser vorbereitet ist, muss er die Verantwortung übernehmen und mit Geschäftlichem herumschlagen. Doch seine größte Herausforderung stellt seine geheimnisvolle, schöne Putzfrau Alessia dar. Er ist fasziniert von ihr und fühlt er sich stark zu ihr hingezogen. Alessia lebt erst seit Kurzem in England, kennt niemanden, außer eine Freundin von ihrer Mutter und besitzt gar nichts, nicht mal Socken aber eine sehr gefährliche Vergangenheit. Sie ist sehr dankbar auf den Job und wünscht sie sich nur einen besseren Zukunft. Aber auch Alessia ist von dem gutaussehenden jungen Mann sehr fasziniert. Aus Faszination und Verlangen wird einer glühenden Leidenschaft, einer Leidenschaft, wie die beiden noch nie erlebt hatten. Als Alessia von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, versucht Maxim sie zu schützen. Doch auch Maxim hat ein Geheimnis... Das lange warten hat es gelohnt, wieder eine schöne Geschichte von der Autorin, was ich gerne gelesen habe. Obwohl die stolze Seitenanteil (600), bin ich zwischen den Seiten geflogen. Es ist typisch E.L James, gefühlsvoll, leidenschaftlich und unterhaltsam. Es mag sein, die Thematik nicht was Neues sein -reiche Mann, arme Frau aber jeder Autor erzählt die Story auf eigener Art und Weiser. Und ja, hier geht es um Sex, um viel Sex aber mein Gott, wer sie sich auf dem Genre verlässt, muss man meine Meinung nach auch nicht meckern. Der Schreibstil ist leicht und locker, sodass man ohne Verständnisprobleme lesen kann. Erzählt wird die ganze abwechseln aus zwei Sichten und genau deswegen hab ich ein Punktabzug. Wo aus der Sicht von Maxim in der Ich-Perspektive erzählt wird, wird die Alessias teil aus der Sicht von eines Erzählers. Ich habe mir der Sicht von Alessia sehr gewünscht. Es ist eine schöne erotische Liebesgeschichte fürs zwischendurch.

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Okay, ich muss sagen ich habe dieses Buch mit gemischten Gefühlen begonnen zu lesen. Da ich schon die andere Reihe der Autorin (Shades of Grey) kenne, wusste ich schon auf was ich mich da einlasse. Und jetzt kommt das große Aber. Ich wurde überrascht, und das im positiven Sinne. Erstmal zum Cover, ich finde es gut, dass sie das englische Cover gelassen haben, denn es passt einfach mal super gut. Was habe ich erwartet? Ganz ehrlich? Ich dachte wirklich, es kommt ein weiterer Abklatsch von Shades of Grey, wo es schon zur Sache geht und auch teilweise unschöne Wörter fallen. Das Gegenteil war der Fall. Die Geschichte von Alessia und Maxim ist kitschig und absolut klischeehaft aber dennoch spannend. Ich mochte es einfach irgendwie. Ich mochte, wie die Protagonisten miteinander agieren und das selbst im Leben eines Schwerreichen nichts perfekt ist. Klar, es gab Szenen, die ich auch ein bisschen weit her geholt fand, aber der positive Teil überwiegt da auf jeden Fall. Das Buch spielt in London, was für mich auf jeden Fall wieder ein Pluspunkt war. Ich liebe Storys über England, obwohl bei dieser Story das Land eher eine Nebensache war. Natürlich wäre dieses Buch nicht von E L James, wenn nicht auch schlüpfrige Szenen vorkommen würden. In diesem Buch war dies allerdings nicht so übertrieben, wie beispielsweise bei Shades of Grey. Maxim mochte ich total gern. Er ist so ein typischer Schwiegermutter-Typ, der einen nur anlachen muss und schon ist man auf Wolke 7. Insgesamt ist er sehr charmant und immer sehr besorgt und das obwohl er ein hohes Tier ist. Alessia dagegen fand ich ganz komisch, ich mochte manchmal ihre Art und Weise nicht und konnte auch ihre Gedanken und Gefühle nur schwer nachvollziehen. Zum Ende hin wurde es besser, aber bei ihr passten einige Sachen nicht zusammen. Interessant fand ich zudem, das die albanische Kultur mit eingebracht wurde und man mehr über das Leben der armen Familien des Landes gelernt hat. Es hat mich teilweise fasziniert und dennoch erschreckt, da Menschenhandel und Gewalt im eigenen Haushalt keine Fiction ist. Den Schreibstil der Autorin mochte ich ganz gern, sie hat eine angenehme Art ihre Botschaft zu vermitteln und beschreibt diese ohne das die Geschichte zu langatmig wird. "The Mister" ist ein Buch, was man wirklich guten Gewissens lesen kann. Es ist auf keinen Fall zu krass oder sonstiges.

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Meine Meinung: Fans von E.L. James haben wohl lange auf Nachschub von ihr gewartet. Und da ist er – „The Mister“! Ich persönlich mochte Fifty Shades of Grey ganz gerne, sodass für mich klar stand, dass ich dieses Buch auch lesen werde. Umgeben von vielen negativen Meinungen habe ich mich in dieses Buch gestützt und muss ganz ehrlich sagen, dass ich es nicht schlecht fand. Einige Schwächen hat es schon, aber alles in allem hat mir die Geschichte richtig gut gefallen! Was man aber sagen muss ist, dass sie speziell ist und ich somit verstehen kann, dass sie manchen Lesern nicht gefällt. Ich gehöre glücklicherweise nicht dazu! Das Buch hat einen außergewöhnlichen Aufbau, an den ich mich echt erstmal gewöhnen musste. Denn die Sichten der beiden Protagonisten wechseln innerhalb der Kapitel, aber nicht, indem die Namen über dem Abschnitt stehen sondern, indem sich die Erzählperspektive ändert. Alessias Sicht wurde im Er-/Sie-Stil erzählt und Maxims in der Ich-Perspektive. Das hat mich am Anfang wahnsinnig gestört, aber etwa nach den ersten hundert Seiten habe ich mich schließlich auch daran gewöhnt. Der Prolog macht sofort Lust auf mehr, denn er ist super spannend geschrieben. Insgesamt hat die Autorin einen ziemlich fließenden Schreibstil, der mich zum Weiterlesen animiert hat. Gleichzeitig fand ich die Geschichte auch richtig spannend, sodass ich das Buch manchmal Stunden nicht aus der Hand legen konnte. Das Cover ist meiner Meinung nach echt gut gelungen, da es gleichzeitig auch zur Geschichte passt. Irgendwie strahlt es für mich eine Art der Idylle aus, die beruhigend wirkt. Die Idee hebt sich auch mal von den gängigen Covern aus dem Genre ab. Wie man es übrigens nicht anders von E.L. James kennt, ist das Buch wieder ein richtig schön dicker Wälzer. An dieser Stelle muss ich einfach die Qualität des Einbandes loben, denn trotz der 600 Seiten hat sich keine einzige Leserille gebildet! Die Charaktere sind ein bisschen außergewöhnlich. Alessia ist eine wunderschöne, kluge Albanerin, die von ihrem alten Leben geflüchtet und Maxim in den Schoß gefallen ist. Sie ist wirklich wirklich WIRKLICH schüchtern und auch ein klein bisschen naiv, doch mit der Zeit entwickelt sie auf jeden Fall auch eine eigene Persönlichkeit. Obwohl sie ihre Erziehung nie komplett ablegen kann. Maxim hingegen ist auf der Sonnenseite des Lebens aufgewachsen und musste sich nie um etwas Sorgen machen. Die Autorin hat versucht, einen arroganten reichen Schönling zu erschaffen, was ihr meiner Meinung nach nicht gelungen ist. Maxim ist nett und zuvorkommend und nichts anderes. Ich persönlich finde das überhaupt nicht schlimm, aber die Ausschweifungen, die ab und zu eingebaut wurden, um ihn härter dastehen zu lassen, haben einfach nicht zu ihm gepasst. Ich habe für mich persönlich während des Lesens entschieden, dass Maxim für mich kein Bad Boy ist sondern eher ein Good Guy. Trotzdem trifft hier arm auf reich, schüchtern auf selbstbewusst.. und bekanntlich ziehen sich Gegensätze ja an, oder? Mein Fazit: „The Mister“ ist ein unterhaltsamer und spannender Roman, der mir ein paar schöne Lesestunden beschert hat. Ich denke Fans von Fifty Shades of Grey kommen hier auch auf ihre Kosten – wer die Reihe schon nicht mochte, der wird auch hier höchstwahrscheinlich enttäuscht werden. Mir persönlich hat es trotz kleinerer Schwächen gefallen, deswegen kann ich euch auch meine Leseempfehlung aussprechen! Ich freue mich schon auf Band 2, denn das Ende von Band 1 ist auf jeden Fall ein kleiner Cliffhanger, mit dem man aber gut leben kann! Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und den Goldmannverlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. 4 Sternchen von 5 Sternchen

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