Leserstimmen zu
Freefall – Die Wahrheit ist dein Tod

Jessica Barry

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Kurz zum Inhalt: Die 30-jährige Allison überlebt als einzige einen Flugzeugabsturz in den Rocky Mountains. Ihr Begleiter ist tot. Und Ally weiß: sie muss fort, so schnell wie möglich, denn sie wird gejagt. Kann sie aus der Wildnis vor ihrem Verfolger fliehen? Als Allisons Mutter Maggie von dem Flugzeugabsturz hört, will sie nicht an den Tod ihrer Tochter glauben. Obwohl sie seit zwei Jahren keinen Kontakt mehr zu ihr hatte, beginnt sie zu recherchieren: wer war diese Frau, zu der Allison in den letzten Jahren geworden ist? Was sie dabei herausfindet, hätte sie sich niemals träumen lassen... Meine Meinung: "Freefall" ist als Thriller deklariert, jedoch fehlt dem Ganzen ein wenig der Thrill. Es ist eine pausable Geschichte über einen Mutter-Tochter-Konflikt und über den Egoismus der Reichen, die glauben, mit allem durchzukommen und sich mit Geld alle Freiheiten erkaufen zu können; der Thrill kommt eher nur nebenher. Außerdem gibt es einige Logikfehler: einerseits wird Ally seit dem Flugzeugabsturz vom "bösen Mann" verfolgt, wobei ich mich noch die ganze Zeit wunderte, wie derjenige schneller die Absturzstelle finden konnte als die Rettungskräfte. Weiters taucht derjenige öfter in Allys Nähe auf, greift sie aber nicht an. Daher ging ich davon aus, dass sie nicht getötet werden soll. Doch gegen Ende plötzlich will der Mann sie auf einmal umbringen? Warum hat er die vielen Möglichkeiten davor nicht genutzt? Unlogisch. Ebenso die Auflösung des Täters. Laut Allys Gedanken zu Beginn war ich mir absolut sicher dass es derjenige gar nicht gewesen sein könnte, aber nach nochmaligem nachlesen habe ich gemerkt, wie geschickt die Autorin den Leser hier in die Irre führt. Allerdings hat mir die Geschichte hinter dem Mutter-Tochter-Konflikt gut gefallen. Es ist authentisch und aus dem Leben gegriffen, und ich kann hier gut nachvollziehen, warum sich Ally von ihrer Mutter distanziert hat. Ich kann aber auch Maggies Tat nachvollziehen. Und auch Maggies Recherchen über Allys Leben in den letzten Jahren und über ihren Verlobten Ben und dessen Pharmakonzern waren spannend zu verfolgen, teilweise aber etwas langatmig. Auch fand ich Maggie als Person im Gegensatz zu Allison viel besser ausgearbeitet, mit viel mehr Gefühlen und Tiefen. Allys Flucht durch die Wildnis hätte detaillierter dargestellt werden können, und oft wusste ich bei ihren Gedanken nicht, wann es um Vergangenes und wann um aktuelle Geschehnisse ging. Die Auflösung des Täters hat mich zuerst überrascht, da ich dachte, das kann gar nicht sein. Doch nach der Irreführung der Autorin zu Beginn des Buches, war es dann doch logisch und schlüssig. Von den Sprecherinnen war ich nur zur Hälfte begeistert - Gabriele Blum, die Maggie spricht, hat eine ruhige, klare Stimme, die sich gut artikuliert. Yara Blümel hingegen, die Allison spricht, hat eine für mich nervige hohe Pieps-Stimme; weiters hat sie einen 'SCH'-Aussprachefehler, weshalb es für mich leider nicht sehr angenehm war, den Parts der Allison zuzuhören. Fazit: Gute Idee des Plots; nur die Umsetzung hätte besser sein können. Ich vergebe 3,5 Sterne.

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Meine persönliche Meinung Cover: Das Cover ist für das Auge sehr ansprechend und verspricht eine sehr spannende, sowie Dramatische Story. Von der Gestaltung her ist es schon recht düster, aber passend zum Geschehen. Der Inhalt: Die Anfang dreißigjährige Ally, die als einzige Passagierin an Bord eines Flugzeug in den Rocky Mountains den Absturz überlebt hat, kämpft nun um ihr Leben. Zunächst wird die Geschichte aus ihrer Sicht geschildert. Der Hörer/Leser erlebt mit, wie Ally sich schwer verletzt und mit Schmerzen durch die Wälder schleppt. Zugleich scheint noch jemand hinter Ally her zu sein, der ihren Tod will. Das wird von der Autorin sehr bildhaft dargestellt, so dass man sich gleich in den ersten paar Minuten auf das Geschehen einlassen kann und glaubt, das alles selbst live mitzuerleben. Als Ally aufgrund des Absturzes für tot erklärt wird, glaubt einzig und allein ihre Mutter Maggie an deren Überleben. Die aus der Ich-Perspektive geschilderten Situationen wechseln zwischen Maggie und Ally. An den richtigen Stellen macht die Autorin einen Switch zwischen den beiden Protagonistinnen, so dass enorm viel Spannung aufkommt. Während Ally durch die Wildnis irrt, versucht Maggie herauszufinden, was genau passiert ist. Sie hatte jahrelang keinen Kontakt zu ihrer einzigen Tochter, welche sich seit dem verändert zu haben scheint. Die Autorin baut hier gekonnt Rückblicke in die Vergangenheit ein, welche es leichter machen, beide Protagonistinnen besser zu verstehen. Die düstere Stimmung des Buches ist beinahe greifbar. An den richtigen Stellen lässt Jessica Barray hier Spannung aufkommen, jedoch wird manches in die Länge gezogen. Ich persönlich hätte das Buch eher in die Kategorie Psychothriller oder sogar Familiendrama eingeordnet. Die beiden Hörbuchsprecherinnen haben beide sehr angenehme Stimmen und es macht Spaß, ihnen zu lauschen. Ich habe das Hörbuch immer während der Fahrt zur Arbeit und nach Feierabend gehört und mich schon richtig auf die Autofahren gefreut. Mein Fazit: Hier ist der Autorin ein sehr spannendes und packendes Psychodrama gelungen mit Sogwirkung. Wegen der Längen, die manchmal aufkamen, gebe ich dem Buch leider nicht die volle Punktezahl, jedoch für das tolle Setting verdiente 4 von 5 möglichen Büchersternchen.

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‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Der Klappentext hat mich fasziniert und ich bin immer noch hin und her gerissen, was ich von dem Hörbuch halten soll. Die Handlung an sich hätte echt der Burner werden können. Da war viel Potential für Thriller, aber der langatmig beschreibende Schreibstil der Autorin hat das total ausgebremst. Es wird alles Mögliche bis ins kleinste Detail beschrieben, was in den meisten Fällen überflüssig ist, weil noch nicht mal Stimmung aufkommt. Beide Protagonistinnen, Ally und ihre Mutter Maggie, erzählen in der Ich-Form. Dies wir an jede Kapitelbeginn durch den Namen deutlich gemacht. Da auch zwei unterschiedliche Sprecherinnen für das Buch gewonnen wurden, hört man dies schon an der Sprecherin. Aber im Buch sind die Überschriften natürlich nützlich. Ein Buch in der Ich-Perspektive zu schreiben ist nicht einfach, das sagt jeder Autor, und dies hätte sich Barry auch zu Herzen nehmen sollen. Selbstverständlich ist es schwierig, das Wort „Ich“ nicht inflationär zu verwenden, aber das ist eine selbstgewählte Herausforderung. Es gab Momente, in denen 3 Sätze hintereinander mit „Ich“ begannen und die Beschreibungen der Figuren waren alle recht emotionslos. Ja, Ally wird durch den Wald gejagt, aber ich konnte nicht wirklich mitfiebern. Da sind wir wieder bei dem beschreibenden Schreibstil. Es kamen keine Emotionen bei mir an. Alles war irgendwie steril. Und zu guter Letzt waren in beiden Handlungssträngen auch noch Retrospektiven, die nach und nach enthüllten, wie es zur aktuellen Situation gekommen ist. Diese immer auf Anhieb zu identifizieren, war nicht immer einfach. Die beiden Sprecherinnen haben ihr Bestes gegeben, um den Protagonistinnen Leben einzuhauchen, aber leider ist es nicht wirklich gelungen. Okay, bei den Klischees, die Ally und Maggie erfüllen, ist es auch echt schwierig. Wenn ich darauf näher eingehe, spoiler ich euch. Aber lasst euch gesagt sein, mir war schon nach einem Viertel klar, wohin die Reise geht und beide Frauen waren mir nicht sympathisch. Trotzdem vergebe ich knappe 3 Sterne, denn die Idee ist klasse, die Sprecherinnen holen das absolut Beste raus und das letzte Fünftel ist echt spannend. ‘*‘ Klappentext ‘*‘ Ein Flugzeug stürzt in den Rocky Mountains ab, einzige Überlebende ist die dreißigjährige Ally. Völlig auf sich gestellt, muss sie sich durch die Wildnis kämpfen. Doch jemand ist hinter ihr her - jemand, der finster entschlossen ist, dass niemand überleben wird. Als Allys Mutter Maggie von dem Absturz erfährt, plagen sie Schuldgefühle - sie hatte keinerlei Kontakt mehr zu ihrer Tochter und jetzt kann sie nicht an ihren Tod glauben. Sie versucht, möglichst viel über Allys Leben herauszufinden, doch was sie dabei erfährt, hätte sie sich niemals träumen lassen.

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𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥 Ally überlebt einen Flugzeugabsturz in den Bergen. Ihr Partner allerdings nicht. Weitere Passagiere waren nicht an Bord. Es beginnt ein Kampf ums Überleben. Doch dabei ist sie nicht alleine. Denn sie wird verfolgt. Und ER beabsichtigt nicht, dass jemand den Absturz überlebt hat und schon gar nicht Ally. Zu gleicher Zeit erfährt Maggie, Allys Mutter von dem Absturz und dem vermeintlichen Tod ihrer Tochter. Doch Sie will nicht wahrhaben, dass Ally tod ist, auch wenn alle anderen dies behaupten. Sie beginnt Allys Vergangenheit zu ergründen und erfährt Dinge über ihre Tochter die sie sich nie hätte vorstellen können. Und so gerät auch sie ins Visier von Allys Verfolger. 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘 Die Autorin hat es geschafft mich gekonnt in die Irre zu führen, und hat so für ein sehr überraschendes Ende gesorgt. Die Sprache ist sehr bildhaft, wodurch die Gefühle der Protagonisten besonders hervorgehoben werden. Insbesondere Allys Einsamkeit, Verzweiflung und Angst sind durch die bildhafte ausschmückende Sprache gut hervorgehoben worden. Sehr positiv fand ich auch, dass die Hauptprotagonistinen Ally und Magie von unterschiedlichen Sprecherinnen gesprochen wurden. Die beiden Stimmen passen hervorragend zu den Charakteren. Der Mittelteil zieht sich ein wenig. Die Geschichte erwäckte zeitweise bei mir das Gefühl einen Roman über das Zerfürfniss zwischen Mutter und Tochter zu lesen. Der Kampf ums Überleben von Ally geriet dabei ein wenig in den Hintergrund was die Spannung minderte. Die männlichen Charaktere werden ebenfalls von den weiblichen Sprecherinnen gesprochen. Bei Ben hatte ich dabei immer das Gefühl als würde eine Teenagerin einen Mann imitieren. Es wirkte sehr gekünstelt. Und besonders die Bezeichnung "Baby" von Ben ging mir auf die Nerven gerade bei der Stimmlage der Sprecherin. Dies machte ihn für mich von Beginn an extrem unsympathisch. Insgesamt ist Free Fall ein gelungener Thriller mit einer riesen Überraschung am Ende und einem sehr interessanten Thema. Dieses Buch ist absolut zu empfehlen. ⭐⭐⭐⭐/5

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„Free Fall“ habe ich in der dtv-Vorschau erblickt und dachte mir „wow das hört sich richtig gut an“. Da ich aktuell viel Auto fahre, habe ich die Geschichte als Hörbuch gehört. Daher gehe ich in der folgenden Rezension auch auf die Vertonung ein. Worum geht es? Ein Flugzeug stürzt über den Rocky Mountains ab und der Pilot stirbt bei diesem Unfall. Ally jedoch kann sich retten und flüchtet vom Unfallort. Sie kämpft sich durch die Wildnis und versucht zu überleben. Doch warum muss sie fliehen? Sie führte die letzten Monate ein glamouröses Leben mit einem einflussreichen Mann an ihrer Seite. Schnell wird jedoch klar, dass sie nicht umsonst flieht und sie bringt dadurch nicht nur sich selber in Gefahr… Meine Meinung Der Einstieg in das Hörbuch ist mir super leicht gefallen. Man befindet sich als Hörer sofort mitten im Geschehen des Flugzeugabsturzes. Die Stimme der Hauptprotagonistin Ally ist sehr abgehackt und schnell, was zusätzlich Spannung aufbaut. Sie spricht kaum in ganzen Sätzen, weil sie auf Autopilot schaltet und nur noch weg will. Allgemein fand ich die Sprecherin sehr angenehm zu hören. Der andere Part des Hörbuchs wird von ihrer Mutter gesprochen, die fassungslos über die Ereignisse ist. Nach und nach erfährt man immer mehr über die Verhältnisse zwischen Mutter und Tochter, die nicht wirklich rosig waren, denn sie haben sich aufgrund eines Vorfalls in der Familie über zwei Jahre nicht gesehen. Trotzdem kämpft Maggie für ihre Tochter und will das tragische Unglück nicht wahrhaben. Sie ahnt jedoch nicht, dass sie sich durch das Wühlen im Leben ihrer Tochter selber in große Gefahr bringt. Durch die Recherche und die Rückblicke von Ally erfährt man immer mehr über Allys Zukunft, die die letzten zwei Jahre nicht immer so toll aussah. Ich fand die Story wirklich unglaublich spannend und komplex aufgebaut. Man erfährt nur sehr langsam die einzelnen Zusammenhänge und tappt die meiste Zeit im Dunklen. Mehrere Verstrickungen fügen sich dann letztendlich zu einem Puzzle zusammen und offenbaren ein furchtbares Geheimnis, das Ally beinahe das Leben gekostet hätte. Ein paar kleine Kritikpunkte habe ich jedoch. Zuerst muss ich leider sagen, dass es mir aufgrund der Sprecher sehr schwierig gefallen ist zu unterscheiden, wann die Personen nun etwas in Gedanken sagen oder wann sie wirklich sprechen. Diese Übergange waren so nahtlos, dass es mir stellenweise nicht rauszuhören war, was es nun war. Ebenfalls konnte sich Ally jetzt nicht wirklich in mein Herz schleichen. Auf der einen Seite fand ich sie unfassbar naiv und beeinflussbar, auf der anderen Seite schlägt sie sich wie ein Profi durch die Wildnis. Irgendwie haben die unterschiedlichen Seiten von Ally kein Gesamtbild für mich ergeben. Ich konnte sie nicht richtig greifen, was vielleicht beim Buch etwas leichter ist, wenn man sich noch mehr mit ihr beschäftigen kann. Das Ende war wirklich richtig spannend und ich habe das letzte Drittel am Stück gehört. Ich wollte einfach endlich wissen, wie die einzelnen Fäden zusammenhängen und wie es endet. Die Autorin liegt mit „Free Fall“ definitiv ein tolles Debüt hin und es wird nicht das letzte (Hör-)buch von ihr für mich gewesen sein. FAZIT. Eine spannende Story, die aber für mich aber wenig Elemente eines Thrillers aufweist, da es sehr viel um die Familiengeschichte Allys geht. Trotzdem ist die Story wirklich spannend und reißt einen vor allem am Ende nochmal richtig mit. Aufgrund der Kritik ziehe ich ein Lesezeichen ab. Bewertung: 4 von 5 Lesezeichen.

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Seit der grausamen Contergan-Affäre wissen wir es, den Pharmaproduzenten ist nicht zu trauen. Im vorliegenden Thriller handelt es sich auch um solch einen Medikamentenskandal. Dabei lassen die ersten Kapitel nicht ahnen worum es hier eigentlich geht. Eine junge Frau überlebt nur knapp einen Flugzeugabsturz in den Bergen Colorados, packt ein paar lebensnotwendige Sachen aus dem Flugzeugwrack ein und flieht sofort von der Landestelle, ohne auf Such- und Rettungstrupps zu warten. Wir erfahren nicht warum sie das tut, weshalb sie so schnell wie möglich die größtmöglichste Distanz zwischen sich und dem Flugzeug bringen will. Ich musste auch ihre Umsicht bewundern, mit der sie vorgeht: sie untersucht das Flugzeugwrack nach brauchbaren Sachen für die Flucht: Seile, Decken, Kabel, praktische Kleidungsstücke. Wasser trinkt sie nur, nachdem sie es mit Jodtabletten trinkfähig gemacht hat Indes erfährt ihre Mutter von ihrem schrecklichen Unfalltod und kann nicht glauben, dass ihre Tochter nun nicht mehr leben soll. Sie versucht herauszufinden, wie Allison in den letzten zwei Jahren gelebt hat und entdeckt, ihre Tochter hat ein ganz anderes Leben geführt als sie, Maggie, geglaubt hat. Den ganzen Roman durch alternieren die Szenen: einerseits Allison auf der Flucht und stetig in Acht vor einem immer näher rückenden Feind und andererseits Maggie, die Nachforschungen anstellt und immer mehr herausfindet, wo und wie Allison gelebt hat und wieso sie in Gefahr ist. Auf der einen Seite die junge Frau die durch Wälder und unwegsames Gelände flieht und andererseits die Mutter, die Kaffee oder Tee aufsetzt, mit der Polizei oder ihrer Freundin spricht, in der Bibliothek Internetrecherche betreibt, nach San Diego fliegt um die Wohn- und Wirkenstätten ihrer Tochter zu entdecken. Während Allisons physische Flucht irgendwann langsamer wird, sprich sie muss nicht mehr selber laufen sondern hat nun ein Auto mit dem sie quer durch Amerika zu ihrer Mutter fährt, beschleunigt sich Maggies Leben, es treten neue Menschen in ihren Umkreis, helfen ihr oder bedrängen sie, bringen sie in Gefahr bis es zum großen Showdown kommt. Und da geschieht der eine kleine Schwachpunkt des Romans. Das Showdown ist ein wenig zu Hollywoodmässig aufgebaut. Bis auf den Bösen überleben alle Guten in der Szene. Aber vielleicht, wenn man am Anfang einer Thriller Karriere steht so wie Barry, zögert man zu viele „Gute“ sterben zu lassen. Wie gesagt, das ist in meinen Augen ein kleines Manko. Zwei Personen überleben direkte Schüsse aus nächster Nähe, eine davon sogar einen Kopfschuss. Ansonsten habe ich nichts auszusetzen. Die Sprache ist so richtig den dargestellten Szenen angepasst: ruhig fließend bei Maggie und abgehackt, hektisch bei Allison, um dann langsam, aber stetig zu wechseln. Es ist ein subtiler Wechsel, zum Ende wird die Sprache in den Kapiteln beider Frauen rasant und angespannt. An dieser Stelle auch ein Lob an die Übersetzerin Susanne Goga-Klingenberg, die diesen subtilen Geschwindigkeitswechsel im Schreibstil gekonnt ins Deutsche gebracht hat. Fazit: ein beachtenswertes Debüt das Jessica Barry nicht als Debütantin dastehen lässt.

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Das Hörbuch zu Free Fall ist so interessant. Ich hab beim Hören richtige Gänsehaut bekommen und wollte die ganze Zeit wissen wie es weitergehtund was passiert. Von der Autorin hatte ich bisher noch nie was gehört, aber als ich das Hörbuch sah, musste ich es haben. Es hat mich nicht enttäuscht und war die ganze Zeit über sehr interessant und spannend. Ich kann es nur jedem empfehlen. Freefall Die Wahrheit ist dein Tod bekommt von mir volle 5 ⭐

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Lauf um dein Leben

Von: gerlisch aus Bremke

22.02.2020

Inhalt: Ein kleines Privatflugzeug stürzt in den Rocky Montains ab. Der Pilot kommt ums Leben, aber der einzige Passagier, Allison Carpenter überlebt. Die befindet sich auf der Flucht und kämpft in der Wildnis ums Überleben. Als ihre Mutter Maggie von dem Absturz erfährt, will sich nicht glauben, dass ihre Tochter umgekommen ist. Sie versucht auf eigene Faust Ermittlungen anzustellen und gerät dadurch selbst in Gefahr. Meinung: Die Story beginnt recht spannend mit dem Flugzeugabsturz und wechselt anschließend immer zwischen zwei Handlungssträngen hin und her. Der Leser erfährt Stückchen für Stückchen um was es in diesem Thriller geht, allerdings bleibt dadurch die Spannung ein bisschen auf der Strecke. Gut fand ich durch die intensive Erzählung, dass ich dadurch die Protagonisten gut kennenlernen konnte. Dafür würde ich das Buch aber nicht unbedingt als Thriller bezeichenen. Den Grundgedanken der Geschichte fand ich nicht schlecht und auch die Umsetzung ist durch den flüssigen und angenehmen Schreibstil ganz gut gelungen. Trotzdem bin ich mit den Charakteren nicht richtig warm geworden, irgendetwas hat mir gefehlt ohne dass ich es genau benennen könnte. Fazit: Durch das ansprechende Cover erwartet der Leser definitiv mehr Spannung, in diesem Roman fehlte aber das Nervenkitzeln. Ich habe mich aber trotzdem gut unterhalten gefühlt.

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