Leserstimmen zu
#Education For Future

Gerald Hüther, Marcell Heinrich, Mitch Senf

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Tolles Buch für Eltern

Von: Nina

14.10.2020

Ich finde das Buch großartig. Es erklärt Eltern, worauf es in der Kindheit wirklich ankommt, zeigt einen Weg auf, die Schulzeit möglichst entspannt zu meistern, und wie freie Berufswahl unabhängig von Schulnoten möglich ist. Klare Empfehlung für alle Eltern!

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Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, da ich selber zwar noch Lehramts-Studentin bin aber mich natürlich auch außerhalb des Studiums gern belesen und weiterbilden möchte. Generell kann ich sagen, dass das Buch wirklich für Eltern, Erzieher und Lehrer ansprechend und anregend ist. Auch gibt es Anreize und Ideen, welche gut im Unterricht angewendet werden können und generell reflektiert werden können. Kommen wir nun dazu weshalb ich diesem Buch nur 3 Sterne geben. Ja, ich bin Studentin in diesem Bereich und habe dadurch schon den ein oder anderen Text diesbezüglich gelesen und Eltern die dies bisher nicht getan haben, mögen mir hier widersprechen.. aber ich muss sagen, dass diese Ideen zwar gut und richtig aber leider nichts Neues sind. Bildung wird immer mehr bedürfnisorientiert und die Kompetenzen stehen im Vordergrund, kein sinnloses Pauken von unwichtigen Sachinhalten. Auch bin ich ebenso der Meinung, wie im Buch, dass die Notengebung veraltet und nichtsaussagend über den jeweiligen Schüler*inn ist. Jedoch gibt es auch hier schon Schulmodelle die eben diese Notengebung nicht vollziehen und zukunftsorientiert unterrichten. Also wie gesagt es ist nichts Neues, für Personen, welche sich in diesem Bereich etwas schon Belesen haben. Fazit: 'Education for Future' ruft einem erneut ins Gedächtnis, dass das alte Schul-/Lernmodell nicht mehr tragbar ist. Es erläutert auch kleine Handlungsanweisungen, welche man zur Verbesserung einsetzen kann, jedoch fehlt mir da etwas Konkretes. Ich hätte mir mehr Methoden zur Veränderung gewünscht, nicht nur Aussagen darüber weshalb eine Veränderung folgen muss.

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Inhalt Wie muss Bildung in Zukunft gesehen und umgesetzt werden um die Erwachsenen von Morgen auf die Herausforderungen und Chancen vorzubereiten, die im aktuellen gesellschaftlichen Wandel liegen? Wie ist unser heutiges Bildungssystem zustande gekommen und was bedeutet Bildung eigentlich? Ist Bildung das gleiche wie Sich-Wissen-Aneignen oder steckt womöglich mehr dahinter? Und was brauchen Kinder und Jugendliche eigentlich um ihr ganz individuelles Talent wahrzunehmen und zum Ausdruck zu bringen? All diesen Fragen gehen der Hirnforscher Gerald Hüther und die Coaches Marcell Heinrich und Mitch Senf auf den Grund und versuchen Antworten darauf zu geben. Meine Meinung Normalerweise käme ich nie auf die Idee in einem Buch Textmarker zu verwenden. Dass ich das bei diesem Buch trotzdem getan habe, sagt demnach schon viel aus. Denn hier wollte ich nicht nur einzelne Sätze als Zitate festhalten, sondern gleich ganze Textabschnitte, die für mich so zentral in meinem Bildungsverständnis sind, dass ich sie am liebsten jedem Menschen, der beruflich oder privat mit (Schul-)Kindern zu tun hat, als Pflichtlektüre in die Hand drücken möchte. Ich habe mich selten bei einem Buch so oft dabei erwischt, wie ich zustimmend mit dem Kopf nicke, wie bei diesem. Bevor ich anfing das Buch zu lesen, habe ich mir die Frage gestellt, wie es gelingt, dass gleich drei Menschen zusammen ein Buch schreiben und wie gut so ein Buch denn dann wohl sein kann. Spoiler: es ist großartig! Das Buch ist nämlich in zwei Teile aufgeteilt: im ersten Teil beschäftigt sich der Hirnforscher Gerald Hüther mit dem aktuellen Stand unseres Bildungssystems und welche Mechanismen dahinter stecken, dass es zum einen so entwickelt wurde und dass es zum anderen bisher so gut wie keine flächendeckende Anpassung an die heutigen Rahmenbedingungen gegeben hat. Es waren ein paar Sätze dabei, die ich zwei-, dreimal lesen musste, um den Zusammenhang zu verstehen, aber abgesehen davon konnte ich Hüthers Gedankengängen und Schlussfolgerungen sehr gut folgen. Im zweiten Teil des Buches widmen sich die Coaches Marcell Heinrich und Mitch Senf dann der Frage, was Kinder und Jugendliche brauchen und nachhaltig lernen zu können. Dabei geht es in erster Linie nicht um die räumlichen und ausstattungstechnischen Aspekte von Bildungseinrichtungen, sondern um Dinge wie Selbstwirksamkeit, Bindung und Neugier. Anhand ihrer jahrelangen Erfahrung mit Lehrern, Eltern und Schülern zeigen sie auf, wie wir Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg begleiten können ohne zum (allwissenden) Wegweiser zu werden. Abgerundet werden diese Erfahrungen durch drei Geschichten, die sie selbst erlebt haben und die zeigen, dass es weniger auf Wissen als vielmehr auf Erfahrung, Leidenschaft und Neugier ankommt. Fazit Aufbau und Struktur: 5 Sterne Verständlichkeit: 4 Sterne Schreibstil: 4 Sterne Gesamtwertung: 4 Sterne

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