Leserstimmen zu
Der Gesang der Flusskrebse

Delia Owens

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Kya, das Marschmädchen - allein gelassen, aufgefangen von der Natur, vorverurteilt von der Gesellschaft... Ich bin wirklich hin und weg von diesem wundervollen Hörbuch! Die Autorin hat in meinen Augen ein wahres Meisterwerk vollbracht - emotional aufwühlend, voller Spannung, wunderschönen Natur-und Tierbeschreibungen sowie einem überraschenden Ende. Von Beginn an, war ich vom Schreibstil dieses Buches gefesselt. Es ist eher ruhig, aber durchweg flüssig geschrieben. Durch die wunderschönen, bildhaften Erzählungen konnte ich Kya´s Welt förmlich spüren und wurde in die Marschlandschaft entführt. Und nicht nur das, Delia Owens erweckt die Protagonisten durch ihre geschickte Schreibweise und dem gekonnten sprachlichen Umgang, förmlich zum Leben. Man kann mit ihnen mitfühlen, Freud und Leid fühlen. Da ist Gänsehaut vorprogrammiert. Je mehr sich die Protagonisten entwickeln, desto mehr Spannung wird auch aufgebaut und man hat einfach den Drang immer weiter hören zu wollen. Das Ende...wow...grandios und absolut nicht vorhersehbar! Ich möchte gar nichts vom Inhalt des Buches verraten, nur jedem anraten, sich Zeit zu nehmen, dieses wundervolle Werk zu lesen oder zu hören! :-) Ein ganz großes Lob gebührt außerdem der Sprecherin, Luise Helm, die auch diesem Hörbuch wieder die besondere Note gibt. Luise Helm hat eine sympathische Stimme und schafft es, die unterschiedlichsten Charaktere sprachlich perfekt in Szene zu setzen. Würde es die Möglichkeit geben, mehr als 5 Sterne zu vergeben, würde ich dieses auf jeden Fall tun!!! Eine absolute Kaufempfehlung, die noch lange nachwirkt!

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Überzeugende Tragik

Von: Anne aus Berlin

26.04.2020

Für Kya sind alltägliche Dinge wie familiäre Geborgenheit, Essen und Sicherheit keine Selbstverständlichkeit. Schon als Kind erfährt sie, was es Bedeutet Verlassen zu werden. Ohne Eltern und Geschwister schlägt sie sich alleine durch und findet ihre neue Familie im Marschland. Die Geschichte, die in "Der Gesang der Flusskrebse" von Delia Owens erzählt wird, hat mich in ihrer Tragik sehr bewegt. Trotzdem bleibt das erwartete Gefühl der Verzweiflung aus. Stattdessen werden wir Teil des starken Überlebenswillen Kyas. Nach dem Lesen der Inhaltsangabe dachte ich zuerst an einen Kriminalroman mit einer Liebesgeschichte am Rande. Ich finde da wird ein falscher Eindruck vermittelt. Es geht um das Erwachsenwerden Kyas, einem Kind das schuldlos von der Gesellschaft gemieden wird. Die Thematik wird sehr authentisch beschrieben. Die Geschichte überzeugt eher in ihrer glaubwürdigen Tragik, als mit packender Spannung.

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