Leserstimmen zu
Das Knistern der Sterne

Claire Hoffmann

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Eine schöne Geschichte, mit viel Gefühl

Von: Verena Böck

06.05.2020

Die Handlung wird auf dem Buchumschlag schon treffend beschrieben. Ich habe das Buch über einen längeren Zeitraum gelesen und konnte der Geschichte trotz dessen gut folgen. Leider sind die Dialoge, die bei den Abendessen erfolgen oft schwierig nachzuvollziehen und ähneln eher einem Drehbuch, in dem die Bezeichnungen für die entsprechenden Personen fehlen. Die Geschichte, die sich zwischen diesen Gesprächen abspielt, finde ich schön leicht und abwechslungsreich. Die Handlung und die Entwicklung der Geschichte ist bis zum Ende fliesend erzählt und schlüssig. Mir fehlt, hier und da ein bisschen die Liebe zum Detail. Im Großen und Ganzen eine gelungenes Buch für einen lauen Sommerabend.

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Alle Enttäuschungen hinter sich

Von: Lille

24.04.2020

Der Roman beschreibt das Leben was eigentlich sinnlos geworden ist. Sie hat ja wirklich alles verloren und nur noch ihre 2 Koffer. Für sie ist das Angebot von Balthasar ja ein neuer Anfang. Aber es gibt auch viele Geheimnisse und sie wird dann mit der Wahrheit konfrontiert. Nicht sehr ecken frei geschrieben aber in einer Art doch fesselnd und interessant.

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sehr konstruiert, zu viel des Guten

Von: Leserin K

07.04.2020

Die Geschichte hat mich nach ihrer Beschreibung auf dem Klappentext sehr angesprochen, und ich hatte mich richtig auf das Buch gefreut. Leider hat es mich in der Umsetzung dann doch sehr enttäuscht. Der Erzählstil war mir zu flach, die Geschichte in weiten Teilen konstruiert und unrealistisch. Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, dass die Autorin alle Sorgen und Themen dieser Welt unbedingt mit der Geschichte abhandeln wollte. Die Dialoge des "Gönners" mit der "gestrandeten Frau" und die vielen Protagonisten, die auf so wundersame Weise von Stella "bekehrt" werden, wirkten für mich sehr gesucht und gekünstelt. Mehrmals dachte ich beim Lesen "Auch das noch - jetzt wird es aber wirklich zu viel des Guten". Es hat mich schlichtweg nicht berührt, mir fehlte die echte Auseinandersetzung mit den Themen. Die Geschichte wirkte für mich eher wie ein unrealistisches Märchen mit platter Moralformulierung.

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Zum Nachdenken

Von: Diebecca

06.04.2020

In dem Buch Das Knistern der Sterne von Claire Hoffmann geht es um Stella, die den siebzigjährigen Balthasar trifft. Er lädt sie auf eine Kreuzfahrt ein, sie ist arbeitslos und frisch getrennt. Sie darf ihm keine Fragen zur Vergangenheit stellen. Sie sagt zu und genießt das Leben an Bord. Sie findet zu sich selbst zurück, doch Balthasar hat etwas zu verbergen. Auch Stella wird mit einer unbequemen Wahrheit über ihr Leben konfrontiert. Das Cover ist relativ dunkel, passt aber zum Titel. Beim Titel habe ich mich nach der Bedeutung gefragt. Das Buch ist flüssig zu lesen. Stella und Balthasar unterhalten sich viel, es geht viel um Literatur und Bücher, aber auch viel um das Leben. Sie tauschen Gedanken und Gefühle aus. Nur die Vergangenheit sparen beide irgendwie aus, da sie Geheimnisse haben. Beide Personen sind nicht gleich zu durchschauen, ich habe etwas gebraucht, um zu verstehen, was mit den beiden los ist. Dadurch ist es aber auch spannend. Es geht um Begegnungen und Bekanntschaften. Es geht darum anderen zu helfen, es geht aber auch darum, zu sich selbst zu finden. Das ganze findet auf einem Kreuzfahrtschiff statt. Ein Buch, das teilweise zum Nachdenken anregt, teilweise aber einfach nur verwirrend ist.

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Das Knistern der Sterne

Von: Klaudia Wanner

24.03.2020

Ein sehr einfühlsames Buch. Etwas für lange Abende.

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Sinn des Lebens

Von: Carmen

21.03.2020

Der Einband des Buches ist schön gestaltet und verlockt einen, das Buch zu lesen. Das Buch handelt von der Physiotherapeuti Stella, deren " Gabe " es ist, mittels ihrer Hände, das Leid der Menschen zu erfühlen und durch Massage zu behandeln. Allerdings verliert sie - impulsiv wie sie ist - diese Gabe, verliert ihren Arbeitsplatz und verlässt ihren Mann und ihre Wohnung, relativ zu Beginn des Buches. Durch Zufall kommt sie in einer Jugendherberge unter und lernt einen älteren Herrn namens Balthasar im Park kennen. Vorsicht Spoiler! Der ältere Herr lädt sie spontan zu einer bereits gebuchten Kreuzfahrt in getrennten Kabinen ein. Als Bedingung soll sie ihn abschirmen, keine Fragen zu stellen und ihm abends beim gemeinsamen Dinner vom Tag auf dem Schiff und den Ausflügen berichten. Sie lernt zu Beginn ihrer Reise den aufgeweckten Jungen Luis kennen, der Sohn einer Schiffsmitarbeiterin ist und gesundheitsbedingt auf dem Schiff lebt, wo er auch von seiner Mutter Yolande unterrichtet wird. Auf dem Schiff verkuppelt sie Paare und hilft auch anderen Menschen, zu sich selbst zu finden. Dabei entdeckt sie, dass sie ihre Gabe zurückerlangt und auch sich schließlich helfen kann. Sie zieht Schlussstriche, wo sie nötig sind und findet zu ihrem eigenen Ich wieder zurück. Sie kommt einem Geheimnis auf die Spur und am Ende findet sie ih Seelenheil auf Helgoland. Die Buchheldin mußte erst einmal durch das Tal der Tränen gehen und zu sich selbst finden, um besser wieder dazustehen und gestärkt mit neuem Mut durch eine neue Zukunft zu gehen. Das Buch ist liebevoll geschriebenen und hat einen schönen Zauber inne. Es liest sich gut und ist auch ein idealer Reisebegleiter.

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Erwartungen nur teilweise erfüllt

Von: Michaela Lohr

17.03.2020

Das Cover fand ich erst einmal sehr schön und auch an die Geschichte hatte ich hohe Erwartungen. Zuerst finde ich die Idee toll, dass Alt und Jung aufeinander treffen, sie voneinander lernen und beide ihre Stärken und Schwächen haben. Auch der rote Faden ist erkennbar, die Geschichte findet einen runden Abschluss und endet so ganz anders als erwartet. Das Ende hat mich auch emotional mitgenommen und angesprochen. Dafür fand ich den Rest eher dürftig. In keine der Hauptfiguren konnte ich mich richtig hineinversetzen und die Autorin schaffte es leider nicht, ihr Denken und Handeln für mich nachvollziehbar zu machen. Es wurde zwar das Thema Neuanfang behandelt, doch die Wandlung der Figuren war zu oberflächlich ausgearbeitet meiner Meinung nach. Außerdem gab es einige orthografische Fehler im Buch, was nicht sein dürfte.

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Das Cover hat mich sofort angezogen. Zu sehen ist ein Kreuzfahrtschiff hinter dem der Mond groß am Himmel zu sehen ist. Passend zum Titel sind Sterne am Himmel. Zwei Möwen fliegen am Mond vorbei. Für mich als Kreuzfahrer ein Cover, das Lust macht auf mehr. Die Protagonisten Stella und Balthasar treffen sich scheinbar zufällig auf einer Bank am See. Stellas Leben ist gerade komplett auf den Kopf gestellt worden. Sie ist Anfang 40, arbeitslos und frisch von ihrem Ehemann getrennt. In dieser Stimmungslage bietet Balthasar, ein 70 jähriger Literaturprofessor ihr eine gemeinsame Kreuzfahrt an. Wie hätte Stella da nein sagen können? Die Kreuzfahrt findet unter ganz fest gestecktem Rahmen statt: gemeinsames Abendessen, Tageserzählungen von Stella und bloß keine Fragen stellen. So konnte ich beim Lesen nur eine Beziehung zu Stella aufbauen, Balthasar blieb für mich einfach unnahbar und irgendwie mysteriös. Wobei ich die Konstellation der zwei schon sehr spannend fand, denn Stella konnte einfach nicht aus ihrer Haut und musste immer wieder Fragen stellen, um an das Geheimnis von Balthasar zu kommen. Die Route des Schiffes ist für mich immer noch ein Traum. Die Reise geht von Kapstadt zu den Kanaren. Hier hätte ich mir ein paar mehr Eindrücke von den einzelnen Stationen gewünscht. Ich gehe zwar zusammen mit Stella an Land, doch ist der Fokus auf Stellas Seelenheil gerichtet und nicht auf die schönen Orte entlang der Route. Für Stella ist die Reise eine Suche nach sich selbst, ihren Wünschen und der Wahrheit. Sie geht sehr reflektiert mit sich um und scheint auf den rechten Pfad zu gelangen. Ich habe das Buch schnell durchgelesen. Die Sprache der Protagonisten war sehr gewählt und so genoß ich es, einfach mal etwas anderes zu lesen. Der gewohnten einfachen Sprache zu entgehen und mich auf den zum Teil philosophischen Schlagabtausch von Balthasar und Stella einzulassen. Nach der Lektüre blieb ich mit gemischten Gefühlen zurück. Zum Einen fand ich die Veränderung von Stella gut, wie sie nach und nach mit der Sprache heraus rückte, was wirklich zu ihrer Arbeitslosigkeit und dem Eheaus geführt hat. Zum Anderen habe ich mir bei dem Cover und dem Klappentext etwas mehr Kreuzfahrt- Feeling gewünscht. Wobei ihr gerade die Seekrankheit und wie man damit umgeht nicht zu kurz kommt. Man sollte immer auf alles vorbereitet sein. Ganz besonders ans Herz gewachsen ist mir der kleine Junge an Bord. Zu dem möchte ich aber gar nicht zu viel verraten. Den muss man einfach erleben. Wer Lust hat, sich auf eine Reise der Reflexion, Vergebung und Veränderung zu begeben wird an diesem Buch seine Freude haben. Die Unterhaltungen der Protagonisten sind einfach zu schön. Doch wer auf einen Kreuzfahrt Roman hofft, wird hier eher enttäuscht werden. Das Kennenlernen von Land und Leute kommt für mich hier persönlich einfach zu kurz. Dafür steht die Suche nach sich selbst und der Wahrheit zu sehr im Fokus, wobei diese Suche durchaus spannend erzählt wird.

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