Leserstimmen zu
Das Knistern der Sterne

Claire Hoffmann

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Das Knistern der Sterne

Von: Klaudia Wanner

24.03.2020

Ein sehr einfühlsames Buch. Etwas für lange Abende.

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Sinn des Lebens

Von: Carmen

21.03.2020

Der Einband des Buches ist schön gestaltet und verlockt einen, das Buch zu lesen. Das Buch handelt von der Physiotherapeuti Stella, deren " Gabe " es ist, mittels ihrer Hände, das Leid der Menschen zu erfühlen und durch Massage zu behandeln. Allerdings verliert sie - impulsiv wie sie ist - diese Gabe, verliert ihren Arbeitsplatz und verlässt ihren Mann und ihre Wohnung, relativ zu Beginn des Buches. Durch Zufall kommt sie in einer Jugendherberge unter und lernt einen älteren Herrn namens Balthasar im Park kennen. Vorsicht Spoiler! Der ältere Herr lädt sie spontan zu einer bereits gebuchten Kreuzfahrt in getrennten Kabinen ein. Als Bedingung soll sie ihn abschirmen, keine Fragen zu stellen und ihm abends beim gemeinsamen Dinner vom Tag auf dem Schiff und den Ausflügen berichten. Sie lernt zu Beginn ihrer Reise den aufgeweckten Jungen Luis kennen, der Sohn einer Schiffsmitarbeiterin ist und gesundheitsbedingt auf dem Schiff lebt, wo er auch von seiner Mutter Yolande unterrichtet wird. Auf dem Schiff verkuppelt sie Paare und hilft auch anderen Menschen, zu sich selbst zu finden. Dabei entdeckt sie, dass sie ihre Gabe zurückerlangt und auch sich schließlich helfen kann. Sie zieht Schlussstriche, wo sie nötig sind und findet zu ihrem eigenen Ich wieder zurück. Sie kommt einem Geheimnis auf die Spur und am Ende findet sie ih Seelenheil auf Helgoland. Die Buchheldin mußte erst einmal durch das Tal der Tränen gehen und zu sich selbst finden, um besser wieder dazustehen und gestärkt mit neuem Mut durch eine neue Zukunft zu gehen. Das Buch ist liebevoll geschriebenen und hat einen schönen Zauber inne. Es liest sich gut und ist auch ein idealer Reisebegleiter.

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Wie das Leben so spielt.

Von: Maumau

09.03.2020

Pleite, allein und dann auch noch mutlos weil man das Leben für trostlos und ungerecht findet. Aber es geht auch anders wie man dann liest. Sie erlebt einen Traum der sich all ihre Schicksal Schläge vergessen lässt wenigstens für eine kurze Zeit. Man wird dann wieder mit der eigenen Wahrheit über sein so fiesem Leben zurück geholt. Aber sie hat auch endlich einen Platz zum Neuanfang gefunden. Sehr schön zum Lesen.

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Inspirierend

Von: ja_de_21

25.02.2020

Eine neue Liebesgeschichte, ein bisschen Ablenkung für zwischendurch. Das war mein erster Eindruck von "Das Knistern der Sterne" von Claire Hoffmann. Das Cover ist hübsch, aber spiegelt mit den Sternen, dem Schiff und dem Mond lediglich den Klappentext und den Titel wieder. Die Beschreibung des Buches, das kann ich nach dem Lesen sagen, gibt nicht im Ansatz wieder, was in diesem Buch alles passiert. Stella ist frisch getrennt, hat ihren Job verloren und keine Idee für ihre Zukunft, als sie Balthasar trifft. Der ehemalige Uniprofessor überzeugt sie, mit ihm eine Kreuzfahrt zu unternehmen und ihr Glück auf dem offenen Meer zu suchen. Alles ist kostenlos für sie, aber es gibt zwei Bedingungen: Keine Fragen zu seiner Vergangenheit und sie berichtet ihm jeden Abend von ihrem Tag. Also macht sich Stella mit ihm auf den Weg, am Anfang noch skeptisch, aber mit der Liebe zum Meer verändert sie sich und langsam auch ihr Leben. Ich kann nicht mit Bestimmtheit sagen, was dieses Buch zu etwas so besonderem macht. Immer wieder sind Zitate in die Geschichte eingewoben, nicht unbedingt leicht zu verstehen, aber sie verändern den Schreibstil. Claire Hoffmann schreibt schon fast philosophisch über das Leben, Veränderungen oder manchmal auch nur das Abendessen. Alles scheint eine Leichtigkeit zu haben, die Geschichte von Stella hat bei mir genauso für Erinnerungen, wie für Wünsche gesorgt. Die Beschreibungen vom Meer sind so echt, dass man es beinah selber sehen kann und das Salz fast selber riecht. Die Autorin verändert die Sicht auf das Leben, genauso wie sich die Protagonistin zwischen den Seiten verändert. Anfangs ist Balthasar noch ein merkwürdiger, älterer Mann mit einem großen Bedarf an Aufmerksamkeit und vielen Geheimnissen. Der Schreibstil ist zu kompliziert und die Zitate sind unverständlich. Aber nach den ersten Seiten konnte ich die Magie spüren, von der auf der Rückseite des Buches die Rede ist. Ein wundervolles Buch, das ich ausnahmslos jedem empfehlen möchte.

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Eine Kreuzfahrt zu sich selbst

Von: Lissi Stieberitz

24.02.2020

Ich habe ohne große Erwartungen mit dem Lesen dieses Romans angefangen. Eigentlich dachte ich sogar, das Buch wäre sicher nicht ganz mein Fall. Die beiden Hauptcharaktere sind deutlich älter als ich und ich befürchtete, mich nur schwer in sie hineinversetzen zu können. Doch dieser Gedanke hat sich als falsch herausgestellt. Der Erzählstil hat eine Menge dazu beigetragen. Er ist sehr bildhaft und detailreich, was es am Anfang schwer für mich machte, in das Buch hinein zu kommen. Spätestens ab Betreten des Kreuzfahrtschiffes habe ich dieses dann aber verschlungen. Was nicht zuletzt an der Darstellung der Charaktere lag: Besonders die beiden Wichtigsten, Stella und Balthasar, erscheinen anfangs äußerst geheimnisvoll, ja fast schon rätselhaft. Der Leser erfährt hauptsächlich nur das über sie, was sie selbst in Gesprächen über sich preisgeben. Daneben bekommt der Leser Einblick in Stellas Gedankenwelt und wird so in ihr Handeln involviert, leidet mit ihr und begleitet sie auf der Suche nach sich selbst auf ihrem Neuanfang. Daneben gibt es eine Reihe verschiedenster Nebenfiguren. Was mir bei ihnen besonders gut gefällt, ist, dass jede dieser Nebenfiguren eine in sich geschlossene Episode darstellt. Sie alle begegneten dem Leser mehrmals im Laufe des Romans und werden nicht nur einmal erwähnt und irgendwann vergessen. Wer Zitate liebt und gerne über das Leben nachdenkt, wird dieses Buch lieben. Denn es steckt voller Anregungen sich selbst, sein Umfeld, menschliches Handeln und zwischenmenschliches Agieren zu hinterfragen und zu verstehen. Die vielen Zitate und weisen, philosophischen Ratschläge Balthasar haben mir anfangs den Lesefluss erschwert, aber insgesamt dazu geführt, dass ich viel über die Dialoge nachgedacht habe. Insgesamt wirkt der Roman stimmig und in sich geschlossen. Ich hatte nicht erwartet, dass sich so vielen Geheimnisse um die Vergangenheiten der beiden Hauptfiguren ranken. Mich hat er mit einem guten, wohligen Gefühl im Bauch zurückgelassen und ich werde sicher noch länger über das eine oder andere Zitat und dessen Bedeutung für mich nachgrübeln.

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Leserstimme

Von: Franconia

24.02.2020

Partner weg, Job weg, Lebenslust weg, irgendwie alles weg; man ist am Boden zerstört, nichts macht mehr Sinn oder Spaß, man möchte nur noch allein sein, Wunden lecken und sich selbst erst einmal gehörig bemitleiden - viele kennen diese Situation. In der sich auch die Hauptperson dieser Geschichte befindet. Dann lernt sie Balthasar kennen, der sie auf eine Reise einlädt, die sich als Reise zu sich selbst entpuppt. Auf einer Kreuzfahrt, auf der sie nicht nur ihren Gastgeber etwas besser kennen lernt und feststellt, dass auch dieser das eine oder andere Geheimnis hütet und in dessen Leben auch so einiges nicht gut gelaufen ist; sie lernt einige Menschen kennen, die alle ihr Päckchen zu tragen haben. Und nicht nur sie, sondern auch der Leser stellt fest, dass man sich mit seiner Lebenssituation auseinandersetzen muss, sich Fehler eingestehen muss, ehrlich zu selbst sein muss - und dringendst aufhören sollte, in Selbstmitleid zu zerfließen. Und dann muss man eben ein bisschen aufräumen in seinem Leben, sich auch mal entschuldigen und vor allem sich selbst verzeihen. Dann kann das was werden mit dem Neustart.... Schönes Buch, nett zu lesen, aber: manchmal ein bisschen viel drum herum erzählt und das Ende ist ein bisschen zuviel happy end...

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“Eine unvergessliche Geschichte über den Mut zur Wahrheit, Neuanfänge und die Magie, die jeder Begegnung innewohnt“ (Zitat Buchrücken) Hand auf’s Herz: Wer von euch hat trotz Klimawandel schon mal eine Kreuzfahrt unternommen? Ich gehöre hin und wieder zu den Kreuzfahrern, deshalb bin ich auch so neugierig auf dieses Buch gewesen und habe mich sehr über das Rezensionsexemplar von Randomhouse gefreut. Zum Inhalt: Stella, frisch getrennt, arbeitslos und ohne feste Bleibe, wohnt inzwischen in einer Jugendherberge. Noch während sie in Selbstmitleid zerfließt, trifft sie auf den siebzigjährigen Literaturprofessor Balthasar. Balthasar bittet sie, ihn auf eine Kreuzfahrt zu begleiten. Er zahlt und sie muss lediglich mit ihm gemeinsam in seiner Kabine zu Abend essen, von ihrem Tag erzählen und darf keine persönlichen Fragen stellen. Stella nimmt das verlockende Angebot an und schon genießt sie das Leben an Bord des großen Kreuzfahrtschiffes. Balthasar hält Wort, abgesehen von den Abendessen, kann sie ihre Reise gestalten, wie sie möchte. Schnell lernt Stella verschiedene Passagiere und den besonderen Jungen Luis kennen. Doch von Abend zu Abend fällt es Stella schwerer, Balthasar nicht mit privaten Fragen zu löchern, während sie aber immer mehr von sich Preis gibt. Scheinbar haben beide noch nicht mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen. Während man bei Stella den Grund kennt, tappt der Leser bei Balthasar aber im Dunkeln. So spitzt sich die gemeinsame Reise von Balthasar und Stella immer weiter zu. Das Buch beginnt sehr vielversprechend. Mit Beginn der Kreuzfahrt, wurden die Gespräche zwischen Stella und Balthasar, aber auch zwischen Stella und den anderen Passagieren sehr philosophisch. Zum Teil musste ich mich sehr konzentrieren, um den Faden der Geschichte nicht zu verlieren. Das Ende des Buches hat mich dann allerdings wieder in den Bann gezogen und gewann durch sein überaus überraschendes Ende. Claire Hoffmann ist mit „Das Knistern der Sterne“ auf jeden Fall ein ganz besonderer Roman gelungen.

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„Das Knistern der Sterne“ hat mein Interesse geweckt, da der Klappentext so offen gehalten ist. Man weiß nicht, was einen erwartet – ein Abenteuer, ein Drama oder eine Liebeskomödie. Claire Hoffmanns Schreibstil hat mir vom Satzbau her gefallen, da ich Schachtelsätze liebe. Auch die philosophischen Ansätze fand ich interessant und das Buch sprachlich gelungen. Doch der Inhalt des Romans hat mich leider an kaum einer Stelle richtig gefesselt. Nie hatte ich das Gefühl, das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu können. Selbst nach dem Lesen bleiben noch Fragen offen. Vorsicht Spoiler! Wie hat Balthasar zum Beispiel unbemerkt das Schiff verlassen können? Ich wurde mit den Charakteren das ganze Buch über nicht richtig warm. Sowohl Stella als auch Balthasar, die beiden Protagonisten, wirkten für mich als Leser distanziert und auf eine gewisse Weise nicht greifbar. Vielleicht wäre es in diesem Zusammenhang besser gewesen, wenn die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Stella geschrieben wäre. Die Nebencharaktere haben mich ebenfalls nicht wirklich angesprochen, da ihre Gefühle beim Lesen leider kaum rüberkamen. Einzig der Charakter Luis bringt etwas Wärme und Lebendigkeit in die Geschichte. Da zum Ende hin die negativen Auswirkungen von Kreuzfahrten auf die Umwelten angesprochen wurden, belohne ich den Roman mit einem Stern mehr, als er eigentlich von mir bekommen hätte. Ich würde „Das Knistern der Sterne“ Personen empfehlen, die an einem Scheideweg ihres Lebens stehen und sich eine Geschichte wünschen, die mit Lebensweisheiten gespickt ist. Auch als Reiselektüre auf einer Kreuz- oder Schifffahrt würde der Roman sehr gut passen.

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