Leserstimmen zu
Das Knistern der Sterne

Claire Hoffmann

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Spannendes Buch

Von: lisalolligs

11.02.2020

Ein wirklich sehr spannendes Buch, ich habe es bis zum Ende verschlungen. Vor allem das Ende war sehr spannend aufgebaut, da man nicht wusste, was mit Balthasar geschehen ist, alles deutete auf Selbstmord hin ... Eigentlich ein trauriges Ende, aber ganz zum Schluss hat sich ja dann doch alles zum Positiven entwickelt ... Sehr gut finde ich auch die Geschichte mit Luis, echt mal ganz was anderes, habe vorher auch noch nie von so einer Krankheit gehört. Einfach mal ein ganz anderer Roman, nicht so typische Liebespaar-Geschichten. Oft musste ich auch über Balthasars Kommentare schmunzeln, echt witzige Anekdoten dabei. Balthasar und Stella haben vielleicht vieles falsch gemacht in Ihrem Leben, aber letztendlich haben Sie es geschafft, einen Neuanfang zu schaffen, der viel Gutes verheißt. Dieses Buch macht Mut, wenn man meint, man ist im Leben echt am Ende angekommen, man weiß nicht mehr weiter, so gibt es immer wieder eine Wendung, sodass das Leben doch wieder weitergeht und es auch wieder, wenn man es so gar nicht mehr glaubt, schön werden kann. Ein Neuanfang. Wir Menschen sind alle so unterschiedlich und doch können wir gemeinsam was Tolles bewirken. Das beweist für mich dieses Buch.

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Ein kleines Erlebnis

Von: Pilharm

10.02.2020

Im Zentrum des Romans stehen Stella und Balthasar. Die Idee mit einer wildfremden und dazu noch alten Person eine Kreuzfahrt zu unternehmen, fand ich sehr spannend! Das Kreuzfahrtschiff, die Ausflüge und das Entdecken von neuen Dingen spielte eine absolute Nebenrolle. Stattdessen handelt der Roman tatsächlich vom Verzeihen, Reflektieren und dem Mut etwas zu ändern. Stella Milewski befindet sich in einer handfesten Lebenskrise. Sie hat ihren Job verloren, ihre Ehe ist in die Brüche gegangen und – was sie am traurigsten macht – sie hat ihre „Gabe“ verloren. Stella ist Masseurin und vermochte es, jedem ihrer Patienten mit den Händen Gutes zu tun. Sie hat die „Problemzonen“ sicher gespürt und konnte immer helfen – dieses Gespür ist plötzlich verschwunden und Stella fühlt sich ungemein hilflos und unsicher. Auf einer Parkbank begegnet sie dem knapp 80jährigen Balthasar, der sie kurzentschlossen auf eine Kreuzfahrt einlädt. Er ist jedoch ein wenig wunderlich und seine Bedingung ist: während er auf der Kabine bleibt, soll sie sich einen schönen Urlaub machen und ihm jeden Abend beim Essen ausführlich von ihrem Tag berichten. Das Cover und der Plot waren wirklich überzeugend, doch der Inhalt konnte mich leider nicht in seinen Bann ziehen.

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Stella, eine etwa 40-jährige Frau, hat alles verloren, was ihr Leben bislang zusammenhielt: den Mann, den Job, die Wohnung. In dieser Situation bekommt sie ein ungewöhnliches Angebot: Sie soll einen 70-Jährigen auf einer Kreuzfahrt als eine Art Gesellschafterin begleiten. Die Einladung ist an allerlei Bedingungen geknüpft, die die Protagonisten dazu bringt nach und nach Geheimnisse ihrer Vergangenheit aufzudecken und Lügengebäude einstürzen zu lassen. Ein wunderbares Buch über Freundschaft, Liebe, über Lebenslügen und den Mut zur Wahrheit und damit die Kraft für einen Neuanfang. Die Figuren sind originell und ungewöhnlich, die Geschichte reißt mit, wird mal amüsant , mal ernsthaft erzählt - Fazit: absolut lesenswert.

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Ich habe "Das Knistern der Sterne" von Claire Hoffmann als Testleser Buch der Random House Gruppe bekommen. Ohne die Testleser Aktion hätte ich mir dieses Buch wahrscheinlich nicht gekauft, da ich ansonsten mehr in die Richtung SciFi oder Fantasy tendiere. Jedoch muss ich zu meiner Freude gestehen, das ich einen heiden Spaß beim lesen hatte. Die Hauptfiguren Stella, eine Frau mittleren Alters, dessen Leben gerade in einem Scherbenhaufen vor ihr liegt, Balthasar, ein mysteriöser älterer Herr mit einer nicht minder mysteriösen Vergangenheit und nicht zuletzt Luis, ein kleiner Junge der überall hinkommt, treffen in diesem sehr leichtfüßig geschriebenen Roman zusammen um gemeinsam 15 Tage auf einem Kreuzfahrtschiff zu verbringen. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich über den Schreibstil und den Handlungsfluss der Geschichte so gefesselt, das ich das Buch nicht weglegen konnte. Meine Frau meinte gestern zu mir, als ich die letzten 6 Seiten lesen wollte, "wie kann man nur in so kurzer Zeit so viele Seiten lesen". Es geht, wenn es spaß macht. Die 5 Sterne sind berechtigt, auch wenn mir während des Lesens ein paar Fehler im Buch aufgefallen sind. Stella und Balthasar haben einige Dialoge im Buch bei denen auf zwei, drei Seiten die logische Abfolge nicht stimmt. Allerdings habe ich die Seiten drei mal gelesen um den Fehler zu finden. Auch sind mir an einigen Stellen Rechtschreibfehler aufgefallen. Das mindert aber nicht das lesevergnügen. Ganz im Gegenteil. Eher kommt es mir so vor wie bei der kleinen Schatulle, kleine Fehler machen das Buch erst zu dem was es ist. Ein liebevoller, spannender und fesselnder Roman über das Leben und was wir daraus machen. In diesem Sinne möchte ich mich bei Claire Hoffmann für dieses Lesevergnügen bedanken.

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Das Knistern der Sterne

Von: Amadea

22.01.2020

Wie ist es, wenn unser Selbstbild ins Wanken kommt? Wenden wir uns ab von den Menschen und Situationen, die unangenehme Gefühle auslösen? Claire Hoffmann beschreibt in ihrem Roman das Zusammentreffen von Stella und Balthasar. Diese Begegnung wird wegweisend für Menschen, die ihnen zufällig begegnen. Das Klischee einer Kreuzfahrt wird hier nicht erfüllt, was sehr erfreulich ist. Das Cover ist modern, lässt aber nicht erahnen, welch brillianter Roman sich dahinter verbirgt.

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Stella steht vor den Scherben ihres Lebens: Ehe gescheitert, Job weg, keine Wohnung. In diesem Zustand lernt sie den siebzigjährigen Literaturprofessor Balthasar kennen. Er bietet ihr an ein paar Wochen seine Begleiterin auf einem Kreuzfahrtschiff zu sein. Einzige Bedingung: sie darf keine Fragen zu seiner Vergangenheit stellen. Zunächst genießt Stella ihre Zeit an Bord des Schiffes. Doch nach und nach muss sie sich eingestehen, dass ihr Leben nicht so war, wie es ihr schien. Und in den gemeinsamen Gesprächen mit Balthasar, der seine Kabine während der Reise kaum verlässt, ahnt sie immer mehr, dass ihr Gönner nicht der ist, der er vorgibt zu sein. Gemeinsam müssen sich beide ihrer Vergangenheit und auch ihrer Zukunft stellen. Die Autorin beschreibt in einer einfachen, aber nicht langweiligen Sprache die Begegnung von Stella und Balthasar. Amüsante wie ernste Situationen halten sich hier ausbalanciert die Waage. Zusammen mit den allabendlichen Gesprächen zwischen den beiden, ist ein wundervolles Buch über Begegnungen, Verlust, Neuanfang und Selbstreflexion entstanden, das man geradezu verschlingt, sobald man mit lesen begonnen hat. Es wird an keiner einzigen Stelle langweilig. Für mich ein Buch, das auf meiner Favoritenliste für 2020 ganz oben landen wird.

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Super Buch !

Von: rena t. aus wuppertal

13.01.2020

Ich gebe wirklich selten fünf Sterne, weil ich sehr kritisch bin, aber dieses Buch bekommt sie ! ***** ! Ich habe es grad gelesen, und bin noch ganz hin und weg ! Wichtig: es hat ein gutes Ende ! Richtig gut. Das ist für mich immer wichtig. Schließlich lese ich, um etwas Abstand vom Alltag zu haben ! Um abzutauchen. Und das kann man wunderbar in diesen knapp 300 Seiten. Menschen, die schon etwas in ihrem Leben erlebt haben oder etwas mehr, werden sich hier wieder finden. Der eine ist 7o, Balthasar und er hat Dinge hinter sich, die er lieber verschweigt. Auch Stella gegenüber, die er zu einer Kreuzfahrt einlädt. Sie sagt fast spontan zu, u.a., weil es ihr im Moment nicht wirklich gut geht: Sie ist aus der gemeinsamen Wohnung von ihr und ihrem Mann ausgezogen. Die Art, wie die Autorin alles beschreibt, läßt einen nicht mehr los. Ich hatte Lust, das Buch in einem Rutsch auszulesen, weil man wirklich nach jeder Seite wissen will, wie es weiter geht. Aber um 4 Uhr nachts habe ich dann doch eine Pause eingelegt. Auch das Thema 'Kreuzfahrten' wird nicht unkritisch gesehen, aber auf eine sehr sanfte Weise, die einfach so miteinfließt. Das Buch macht Mut in jeder Hinsicht, besonders zu Neuanfängen. Und es geht um die Magie, Menschen kennenzulernen. Das Geben und Nehmen dabei. Und neben Menschen, ob groß oder klein, geht es um Sterne, Meer, Inseln. Und dieses 'Wow' - Gefühl, was man manchmal bekommt, und was einen so wunderbar lebendig werden läßt. Einfach ein tolles Buch ! So wunderbar zum Abtauchen ;).--

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Titel und Klappentext werden diesem Roman nicht annähernd gerecht. Beschrieben werden Balthasar, der Stella auf unorthodoxer Weise eine Stellung bei sich als Gesellschafterin verschafft. Das Ganze befristet für einige Wochen auf einem Kreuzfahrtschiff. Ein Kind spielt ebenfalls eine Rolle und nichts ist so, wie man denken würde. Das gilt für den Inhalt wie für die Art der Erzählweise gleichermaßen. Lesenswert: unbedingt! Episodenartig und doch zusammenhängend berichtet Stella Balthasar abends in dessen Kabine, was sie an Bord erlebt hat. Denn er verlässt diese nur selten. Mit der Zeit stellt sich heraus, dass er nicht der ist, der er zu sein vorgibt. Aber das ahnt man schon länger. Stella wiederum hat eine verkorkste Vergangenheit und ihr ist etwas Wichtiges abhanden gekommen, davon erfährt man früh. Sie langweilt sich ein wenig auf dem Schiff und gibt sich selbst eine Aufgabe. Durch diese lernt sie, was sie bisher antrieb und das ist keine positive Erfahrung. Sowohl Balthasar als auch Stella lernen und ziehen ihre eigenen Schlüsse daraus.  Hoffmann schreibt zwar locker, aber so, dass man dranbleiben will. Sie schürft die Charaktere der beiden Hauptfiguren nach und nach frei. Schafft eine Geschichte bei der ich ein, zwei Mal dachte, wie sie wohl da wieder rausfinden wird? Überraschend und mit völlig ungeahntem Ende! Ein lesenswerter Roman, gut verfasst mit einigen Spannungsbögen und vergnüglichen Szenen. Denn Stella kommt auf reichlich Ideen während der Kreuzfahrt, die sie direkt ausprobiert. Es menschelt also. Man hält ab und zu die Luft an, weil es so speziell wird. Und ich musste oft grinsen. Trotzdem ist es keine Komödie. 

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