Leserstimmen zu
Felix und die Quelle des Lebens

Eric-Emmanuel Schmitt

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Ein Roman voller Hoffnung

Von: SarahV

26.04.2020

„An dem Tag schloss Mama das Büro und verkroch sich in ihrem Zimmer.“ – Für den zwölfjährigen Felix, den Protagonisten in Eric-Emmanuel Schmitts Roman „Felix und die Quelle des Lebens“, beginnt damit eine schwierige Zeit: Die Depression seiner Mutter Fatou ändert für ihn sowie für das Café, das sie im Pariser Stadtteil Belleville betreibt, alles. Doch Felix und die Stammgäste des Cafés wollen nicht tatenlos zusehen. Und tatsächlich ergibt sich eines Tages die Hoffnung, dass Fatou ihren Lebensmut wiederfindet. Doch dafür steht Felix eine weite Reise bevor… Eric-Emmanuel Schmitt lässt seinen Protagonisten für dessen Alter sehr reif erscheinen. Die weiteren Charaktere fallen durch außergewöhnliche und spezielle Eigenschaften auf. Diese Vielfalt an Persönlichkeiten ist nur eine Stärke des Romans. Der Autor versteht es – trotz der von Schwermut gekennzeichneten Thematik – eine kurzweilige und angenehm zu lesende Geschichte voller Hoffnung, Liebe und Freundschaft zu erzählen. Dabei gelingt es ihm in besonderen Maße, die Bedeutung der eigenen Herkunft hervorzuheben. Ein warmherziger Roman, den zu lesen sich lohnt.

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Felix ist ein 12 jähiger Junge, der mit seiner ursprünglich aus dem Senegal stammender Mutter Fatou in Paris lebt. Fatou ist eine lebenslustige Frau, die ein Café betreibt das, „Das Büro“ heißt, einfach damit Leute, die dort angerufen werden einfach sagen können sie wären „im Büro“. Das Café wird von allerlei Charakteren bevölkert: Da wäre einmal der Transvestit, der auf dem Strich arbeitet, obwohl er so gerne Buchhalter wäre, die schüchterne Vietnamesin und der schreckhafte Mann der das Wörterbuch auswendig lernt. Das sind Felix und Fatous Familie. Eines Tages passiert jedoch etwas und Fatou verfällt in eine apathische Depression und Felix muss es schaffen zusammen mit den Stammgästen, neuen und alten neuen Bekannten und Freunden seine Mutter „wiederzubeleben“. Ich mochte dieses Buch so sehr. Ein Aspekt, den ich an allen Büchern von Monsieur Schmitt liebe, ist es, wie er schafft die Welt durch die Augen eines Kindes zu beschreiben, die Welt von Felix dreht sich vor allem um seine Mutter, die er abgöttisch liebt und für die er wirklich alles auf sich nimmt, was mich an vielen Stellen wirklich sehr berührt hat. Felix ist sicher stärker und weiter, als ich es in seinem Alter war. Das Buch an sich, ist zwar kurz und groß geschrieben, aber es ist trotzdem voller Wahrheiten und Schönheiten. Eine Ode an die Familie, an die Freunde, an Respekt und Toleranz und eine Erinnerung, dass wir beides haben können und haben sollten – Wurzeln und Flügel. Ich kann nichts anderes sagen als ja! Lest es. Es ist wunderschön.

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Mit hohen Erwartungen bin ich an das neueste Buch von Eric-Emmanuel Schmidt herangegangen. Sein Buch "Oskar und die Dame in Rosa" gehört für mich zu den optimistischsten Büchern, die ich je zu einem so ernsten Thema gelesen habe. Die schnörkellose Sprache, in der der Autor seine Geschichten erzählt, findet man auch in seinem neuen Roman. Knappe Sätze, kurze Dialoge, das alles auf nur wenigen Seiten zu einer berührenden Erzählung zusammengefügt. Felix ist zwölf Jahre alt, als seine heile Welt auseinanderfällt. Gemeinsam mit seiner aus dem Senegal stammenden Mutter lebt er in Paris, sein Vater spielt bis zu diesem Zeitpunkt in seinem Leben keine Rolle. Das Büro - so hat Felix Mutter Fatou ihr winziges Cafe genannt - ist für die Menschen in der Nachbarschaft ein zweites Zuhause. Hier treffen die skurrilsten Charaktere aufeinander und Fatou akzeptiert sie so, wie sie sind. Durch einfache, aber ungemein wirkungsvolle Ideen und Tricks greift sie trotzdem in deren Leben ein und gibt einen Schubs in eine andere, glücklichere Richtung. Doch dann passiert in ihrem eigenen Leben etwas, das zunächst nach einer glücklichen Wendung aussieht, sich aber als Auftakt zu einer großen Katastrophe herausstellt. Die lebensfrohe, energiegeladene Fatou verliert ihren Mut und versinkt in einer Depression. Es ist Felix, der voller Entsetzen und anfänglicher Hilflosigkeit versucht, seine Mutter aus der Dunkelheit zurückzuholen. Dabei holt er sich Hilfe von ganz unterschiedlichen Personen und schließlich auch Orten. Der Roman wird konsequent aus der Sicht des zwölfjährigen Felix erzählt. Dementsprechend naiv ist der Blickwinkel und das macht einige Szenen zunächst leichter erträglich, letzten Endes aber viel schmerzhafter. Auch wenn mir einiges doch sehr fremd ist und ich auch nicht mit allen Erklärungen etwas anfangen kann, fand ich den Roman doch berührend. Als große Stärke des Autors empfinde ich seine Charakterzeichnungen. Die Außenseiter, die im Büro aufeinandertreffen - da entstehen scheinbar mühelos Bilder, die man so schnell auch nicht vergisst. Trotzdem hat mich das Buch nicht ganz überzeugt. Vielleicht liegt das aber auch nur daran, dass meine Erwartungen so hoch waren.

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Tiefsinniges Buch

Von: SummseBee

02.04.2020

Felix ist zwölf Jahre alt und lebt mit seiner Mutter Fatou in Paris. Fatou war bisher immer eine sehr lebensfrohe Person und liebt ihr kleines Café, das Dreh- und Angelpunkt ihrer schrulligen Gemeinschaft ist. Doch dann verfällt Fatou in eine Depression und ist wie ausgewechselt und total in sich gekehrt. Felix weiß nicht was mit ihr los ist und möchte sie retten... Die Geschichte wird aus der Sicht von Felix erzählt und spiegelt sehr gut seine Gefühle und Ängste wieder. Er hat Angst um seine Mutter und jede Seite erzählt von Felix Liebe zu ihr. Felix weiß nicht was mit seiner Mutter los ist und sucht bei Erwachsenen Rat. Doch diese wissen selbst nicht immer mit was sie es zu tun haben und kommen auf die absurdesten Ideen. Das Fatou an Depressionen leidet wird nur einmal kurz angeschnitten, aber man bekommt sehr gut vermittelt wie die Krankheit auf Außenstehende wirkt. Ich fand den Schreibnstil sehr flüssig und wer tiefsinnige Geschichten mag, wird von dieser wahrscheinlich ebenso berührt werden.

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Poesie

Von: Mkikira

26.03.2020

Das Buch regt sehr zum Nachdenken an und man beginnt selbst über sein eigenes Leben zu reflektieren. Der kleine Felix ist für sein Alter sehr erwachsen, als seine Mutter an Depression erkrankt und der einst frohe Ort sich ins negative wendet führt Felix weg ihn nach Afrika. Hier erfährt er wieder was die waren Quellen des Lebens sind und wie viel Wert Familie und Freunde sind.

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Felix und seine lebenslustige, heißgeliebte Mama Fatou bringen mit ihrem Pariser Café Freude ins Leben zahlreicher ganz besonderer Stammgäste. Bis eines Tages die Bürokratie in Erscheinung tritt und Fatou scheinbar alle Lebensfreude raubt. Sie starrt nur mehr ins Leere, spricht nicht mehr. Kein Wunder, dass Felix sich kaum mehr zu Helfen weiß. Gut, dass er nicht allein auf der Welt ist. Und so begibt er sich auf eine mühsame Reise zu den Wurzeln des Übels. Dabei lernt er nicht nur Vieles über sich, sondern auch über die Vergangenheit seiner Mutter, die diese stets versucht hatte hinter sich zu lassen. Schmitts Roman ist eine Einladung an jeden einzelnen, die Welt mit wachen Augen zu betrachten, sich das Staunen am Leben zu erhalten und vor allem Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft zum eigenen Leitstern zu erwählen und die eigenen Wurzeln nicht zu vergessen. Ich habe mich von der Geschichte um den jungen Felix und seine Mutter durchweg gut unterhalten gefühlt. Mit erfrischender Leichtigkeit holt einen der Autor ins beschauliche Café und die unendlichen Weiten Afrikas. Dabei kann man sich von den beiden Hauptfiguren durchaus auch eine Scheibe abschneiden. Manchmal muss man sein Leid teilen, um es zu überwinden. Ein ganz besonderer kleiner Roman, der einem einen nachdenklichen, aber schönen Nachmittag lang begleitet.

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Wer Märchen schätzt ist hier genau richtig. Voller Emotionen begleitet man die Hauptperson. Flüssig zu lesen und nicht schal vorhersehbar. Ich habe das Buch bereits weitergereicht. Kann es nur empfehlen.

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Felix und die Quelle des Lebens

Von: Kirsten

23.03.2020

Eine sehr rührige Geschichte um Felix und seiner Mutter Fatou .Eine starke Frau die ihr Leben mit ihrem Sohn alleine zu meistern versucht.In Ihrem Cafe sind die Stammgäste ihre Familie.Der Tod Ihres Nachbarn schreibt sie sich auf die Fahne und fällt in Depressionen und spricht nicht mehr .Dann taucht Felix Vater auf und bringt sie nach Afrika,in ihre Heimat..und trifft auf den Heiler Loum und hilft ihr ....Eine wunderbare Geschichte zum Leben zurück .

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