Leserstimmen zu
Felix und die Quelle des Lebens

Eric-Emmanuel Schmitt

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In einem Pariser Vorort gibt es das charmante Café mit dem Namen „Büro“. Betrieben von einer Senegalesin, die ein ruhiges und bescheidenes Leben mit ihrem Sohn Felix führt. Doch dann wird ihr das Ladengeschäft nebenan zum Kauf angeboten um das Büro zu vergrößern und sie stößt auf Unstimmigkeiten mit ihrem „Büro“ und die Misere beginnt. Aber keine Sorge Eric-Emmanuel Schmitt bleibt seinem Stil treu und mischt Paris, Migration, fremde Länder wie immer mit einer augenzwinkernden Botschaft in einer märchenhaft geschriebenen Geschichte. Und auch wie so oft auf nur knapp 200 Seiten. Kein schwerfälliger Text, wirklich unterhaltsam. Hier ist die treibende Kraft der untröstliche Sohn Felix. Aber es gibt neben ihm ein sehr buntes und spannendes Figurenkabinett. Ich finde auch wichtig zu erwähnen, dass ein wenig Esoterik mitschwingt, aber in aushaltbarer Dosis!

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In einem Pariser Vorort gibt es das charmante Café mit dem Namen „Büro“. Betrieben von einer Senegalesin, die ein ruhiges und bescheidenes Leben mit ihrem Sohn Felix führt. Doch dann wird ihr das Ladengeschäft nebenan zum Kauf angeboten um das Büro zu vergrößern und sie stößt auf Unstimmigkeiten mit ihrem „Büro“ und die Misere beginnt. Aber keine Sorge Eric-Emmanuel Schmitt bleibt seinem Stil treu und mischt Paris, Migration, fremde Länder wie immer mit einer augenzwinkernden Botschaft in einer märchenhaft geschriebenen Geschichte. Und auch wie so oft auf nur knapp 200 Seiten. Kein schwerfälliger Text, wirklich unterhaltsam. Hier ist die treibende Kraft der untröstliche Sohn Felix. Aber es gibt neben ihm ein sehr buntes und spannendes Figurenkabinett. Ich finde auch wichtig zu erwähnen, dass ein wenig Esoterik mitschwingt, aber in aushaltbarer Dosis!

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Felix und die quelle

Von: Cbgb

06.06.2020

Eine schöne Geschichte darüber wie die eigene Biografie und Depressionen zusammen hängen können.

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Zur Quelle des Lebens

Von: Jana H.

11.05.2020

Èric-Emmanuel Schmitt gelingt es auch in diesem Roman, große Fragen des Lebens mit Leichtigkeit anhand einer kleinen Gemeinschaft zu verhandeln. Liebevoll gestaltet er die Figuren rund um Felix, den zwölfjährigen Sohn einer senegalesischen Einwanderin. Fatou ist eine lebenskluge Frau, die ihr Pariser Café zum Lebensmittelpunkt von Außenseitern macht. Da ist die schüchterne Mademoiselle Tran, Madame Simone, die als Jules geboren wurde, der nörgelnde Philosoph Sophronides und der hochsensible Robert, Robert Larousse genannt, da er ein Wörterbuch auswendig lernt. Ihnen allen gibt Fatou eine Heimat. Als eines Tages ein Unglück über die kleine Gemeinschaft hereinzubrechen droht, wird Fatou völlig aus der Bahn geworfen. Gemeinsam unternehmen Felix und ihre Gäste alles Erdenkliche, um sie aufzumuntern. Doch das Problem sitzt tief, da hilft nicht Onkel Bamba mit seinen Späßen, nicht die gut bezahlten Marabouts, keiner bringt sie wieder zum Sprechen. Eine Lösung zeichnet sich erst ab, als Felix‘ Erzeuger sie mit auf eine Reise nimmt. Wunderbar beschrieben sind der Zusammenhalt und das Sorgen füreinander im Café. Leider wird die Geschichte im letzten Teil oberflächlich. Die Geschehnisse verlaufen wie im Zeitraffer. Wird Felix und Fatous Leben zunächst „fröhlich, drollig, zärtlich“ und sehr plastisch dargestellt und die Umstände von Fatous Erkrankung ausgearbeitet, eilt der Autor am Ende durch das Geschehen, als könne er es gar nicht erwarten, eine Lösung herbeizuführen. Leider wird sie damit sehr unwirklich. Schade.

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Ein Roman voller Hoffnung

Von: SarahV

26.04.2020

„An dem Tag schloss Mama das Büro und verkroch sich in ihrem Zimmer.“ – Für den zwölfjährigen Felix, den Protagonisten in Eric-Emmanuel Schmitts Roman „Felix und die Quelle des Lebens“, beginnt damit eine schwierige Zeit: Die Depression seiner Mutter Fatou ändert für ihn sowie für das Café, das sie im Pariser Stadtteil Belleville betreibt, alles. Doch Felix und die Stammgäste des Cafés wollen nicht tatenlos zusehen. Und tatsächlich ergibt sich eines Tages die Hoffnung, dass Fatou ihren Lebensmut wiederfindet. Doch dafür steht Felix eine weite Reise bevor… Eric-Emmanuel Schmitt lässt seinen Protagonisten für dessen Alter sehr reif erscheinen. Die weiteren Charaktere fallen durch außergewöhnliche und spezielle Eigenschaften auf. Diese Vielfalt an Persönlichkeiten ist nur eine Stärke des Romans. Der Autor versteht es – trotz der von Schwermut gekennzeichneten Thematik – eine kurzweilige und angenehm zu lesende Geschichte voller Hoffnung, Liebe und Freundschaft zu erzählen. Dabei gelingt es ihm in besonderen Maße, die Bedeutung der eigenen Herkunft hervorzuheben. Ein warmherziger Roman, den zu lesen sich lohnt.

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Felix ist ein 12 jähiger Junge, der mit seiner ursprünglich aus dem Senegal stammender Mutter Fatou in Paris lebt. Fatou ist eine lebenslustige Frau, die ein Café betreibt das, „Das Büro“ heißt, einfach damit Leute, die dort angerufen werden einfach sagen können sie wären „im Büro“. Das Café wird von allerlei Charakteren bevölkert: Da wäre einmal der Transvestit, der auf dem Strich arbeitet, obwohl er so gerne Buchhalter wäre, die schüchterne Vietnamesin und der schreckhafte Mann der das Wörterbuch auswendig lernt. Das sind Felix und Fatous Familie. Eines Tages passiert jedoch etwas und Fatou verfällt in eine apathische Depression und Felix muss es schaffen zusammen mit den Stammgästen, neuen und alten neuen Bekannten und Freunden seine Mutter „wiederzubeleben“. Ich mochte dieses Buch so sehr. Ein Aspekt, den ich an allen Büchern von Monsieur Schmitt liebe, ist es, wie er schafft die Welt durch die Augen eines Kindes zu beschreiben, die Welt von Felix dreht sich vor allem um seine Mutter, die er abgöttisch liebt und für die er wirklich alles auf sich nimmt, was mich an vielen Stellen wirklich sehr berührt hat. Felix ist sicher stärker und weiter, als ich es in seinem Alter war. Das Buch an sich, ist zwar kurz und groß geschrieben, aber es ist trotzdem voller Wahrheiten und Schönheiten. Eine Ode an die Familie, an die Freunde, an Respekt und Toleranz und eine Erinnerung, dass wir beides haben können und haben sollten – Wurzeln und Flügel. Ich kann nichts anderes sagen als ja! Lest es. Es ist wunderschön.

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Mit hohen Erwartungen bin ich an das neueste Buch von Eric-Emmanuel Schmidt herangegangen. Sein Buch "Oskar und die Dame in Rosa" gehört für mich zu den optimistischsten Büchern, die ich je zu einem so ernsten Thema gelesen habe. Die schnörkellose Sprache, in der der Autor seine Geschichten erzählt, findet man auch in seinem neuen Roman. Knappe Sätze, kurze Dialoge, das alles auf nur wenigen Seiten zu einer berührenden Erzählung zusammengefügt. Felix ist zwölf Jahre alt, als seine heile Welt auseinanderfällt. Gemeinsam mit seiner aus dem Senegal stammenden Mutter lebt er in Paris, sein Vater spielt bis zu diesem Zeitpunkt in seinem Leben keine Rolle. Das Büro - so hat Felix Mutter Fatou ihr winziges Cafe genannt - ist für die Menschen in der Nachbarschaft ein zweites Zuhause. Hier treffen die skurrilsten Charaktere aufeinander und Fatou akzeptiert sie so, wie sie sind. Durch einfache, aber ungemein wirkungsvolle Ideen und Tricks greift sie trotzdem in deren Leben ein und gibt einen Schubs in eine andere, glücklichere Richtung. Doch dann passiert in ihrem eigenen Leben etwas, das zunächst nach einer glücklichen Wendung aussieht, sich aber als Auftakt zu einer großen Katastrophe herausstellt. Die lebensfrohe, energiegeladene Fatou verliert ihren Mut und versinkt in einer Depression. Es ist Felix, der voller Entsetzen und anfänglicher Hilflosigkeit versucht, seine Mutter aus der Dunkelheit zurückzuholen. Dabei holt er sich Hilfe von ganz unterschiedlichen Personen und schließlich auch Orten. Der Roman wird konsequent aus der Sicht des zwölfjährigen Felix erzählt. Dementsprechend naiv ist der Blickwinkel und das macht einige Szenen zunächst leichter erträglich, letzten Endes aber viel schmerzhafter. Auch wenn mir einiges doch sehr fremd ist und ich auch nicht mit allen Erklärungen etwas anfangen kann, fand ich den Roman doch berührend. Als große Stärke des Autors empfinde ich seine Charakterzeichnungen. Die Außenseiter, die im Büro aufeinandertreffen - da entstehen scheinbar mühelos Bilder, die man so schnell auch nicht vergisst. Trotzdem hat mich das Buch nicht ganz überzeugt. Vielleicht liegt das aber auch nur daran, dass meine Erwartungen so hoch waren.

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Tiefsinniges Buch

Von: SummseBee

02.04.2020

Felix ist zwölf Jahre alt und lebt mit seiner Mutter Fatou in Paris. Fatou war bisher immer eine sehr lebensfrohe Person und liebt ihr kleines Café, das Dreh- und Angelpunkt ihrer schrulligen Gemeinschaft ist. Doch dann verfällt Fatou in eine Depression und ist wie ausgewechselt und total in sich gekehrt. Felix weiß nicht was mit ihr los ist und möchte sie retten... Die Geschichte wird aus der Sicht von Felix erzählt und spiegelt sehr gut seine Gefühle und Ängste wieder. Er hat Angst um seine Mutter und jede Seite erzählt von Felix Liebe zu ihr. Felix weiß nicht was mit seiner Mutter los ist und sucht bei Erwachsenen Rat. Doch diese wissen selbst nicht immer mit was sie es zu tun haben und kommen auf die absurdesten Ideen. Das Fatou an Depressionen leidet wird nur einmal kurz angeschnitten, aber man bekommt sehr gut vermittelt wie die Krankheit auf Außenstehende wirkt. Ich fand den Schreibnstil sehr flüssig und wer tiefsinnige Geschichten mag, wird von dieser wahrscheinlich ebenso berührt werden.

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