Leserstimmen zu
Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland

Christina Henry

Die Dunklen Chroniken (1)

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Düster, blutig und fesselnd – und ein wenig schräg

Von: Daniela Anders aus Eggenstein-Leopoldshafen

25.10.2020

Mit „Pulver“ ruhiggestellt kann Alice, inzwischen 26 Jahre alt, sich an nichts mehr erinnern. Sie denkt nur immer wieder an einen Mann mit langen Ohren und an ein ausgestochenes Auge. Nachdem sie und Hatcher gemeinsam fliehen, gerät Alice natürlich in „Pulver-Entzug“. Das bringt so nach und nach ihre Erinnerungen wieder zum Vorschein. Und die sind nicht nett. Auch Hatcher hat eine üble Vergangenheit, die stückchenweise zu Tage tritt. Die beiden müssen ein besonderes Schwert finden, mit dem sie den Jabberwock, das dunkle Wesen, besiegen können. Dazu müssen sie zu allen Bossen der dunklen Stadt, um Informationen zu erhalten. Doch die Bosse sind alles andere als freundlich und trachten ihnen nach dem Leben. Die Geschichte ist düster, stellenweise sehr brutal, es fließt viel Blut und es geschehen wirklich üble Grausamkeiten und dennoch würde ich es nicht als Horror bezeichnen, sondern als dunklen Fantasyroman. Es macht Spaß, Alice und Hatcher auf ihrer Mission zu begleiten, durch die ihre Vergangenheit wieder lebendig wird und die immer neue, weitere Informationen enthüllt. Super die Parallelen zur Ursprungsgeschichte „Alice im Wunderland“ und das Setting ist auch wirklich genial. Ich hätte mir bei den Spannungsspitzen, also z.B. bei den jeweiligen Treffen mit den Bossen, nur etwas mehr Tiefgang gewünscht. Das wurde für meinen Geschmack zu hopplahopp abgehandelt. Vor allem auch das Aufeinandertreffen mit dem nahezu unbesiegbaren Jabberwock. Das war eher recht unspektakulär. Der leichte, detailreiche Schreibstil hat mir gut gefallen und auch wenn ich die Geschichte irgendwie seltsam fand (ich kann da gar nicht den Finger drauflegen, warum das so war), hat sie mich doch völlig gepackt und gefesselt. Ich fühlte mich beim Lesen an Tim Burton-Filme erinnert, die mir ausgesprochen gut gefallen. Ganz klar: ich werde weiterlesen. „Finsternis im Wunderland“ ist nämlich nur der erste Teil der Alice-Chroniken. Und ich muss jetzt einfach wissen, wie es mit Alice und Hatcher (eine Liebesgeschichte ist da nämlich auch noch dabei) weitergeht.

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"Hier fügte man jemand anderem Leid zu, bevor er einem Leid zufügen konnte." Inhalt: Alice ist schon seit einigen Jahren in einem Hospital gefangen, weil alle sie für verrückt halten. Doch sie selbst weiß gar nicht wieso genau, da ihr die Erinnerungen dazu fehlen. Als eines Tages ein Brand ausbricht, nutzt sie die Chance und flieht gemeinsam mit ihrem Freund Hatcher - der Axtmörder. Dabei gelingt auch einem anderen, gefährlichen Wesen die Flucht und Alice und Hatcher sind die Einzigen, die ihn aufhalten können. Auf der Suche nach einer Klinge, holt die beiden zwangsweise die Vergangenheit ein. Meine Meinung: Als ich das Buch kaufte, hat mich natürlich wie immer der Titel dazu verlockt. Ihr wisst ja, dass ich ein großer Fan von Alice im Wunderland bin und alles verschlinge, das auch nur annähernd damit zu tun hat. Bei diesem Buch habe ich ein spannendes Fantasy-Buch erwartet, doch man bekommt viel mehr als das. Denn bei "Die Chroniken von Alice" schwingt eine große Brise Psycho-Thriller und Horror mit. Wie ich das finde? Super! Es ist zwar nicht die erste Neuerzählung, die in diese Richtung geht, aber definitiv einzigartig und super spannend. Zuerst weiß man noch gar nicht, was einem erwarten wird und in welche Richtung das Ganze geht. Auch zum Ende hin kann man sich dessen noch nicht zu 100% sicher sein. Ein bisschen wie bei "Sucker Punch", falls ihr den Film kennt. Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass alles aufgelöst wird, indem es sich als Traum einer Irren herausstellt. Doch anscheinend ist Alice gar nicht so irre wie gedacht - oder zumindest hat sie sich ihre Albträume nicht eingebildet, denn irre ist sie irgendwie trotzdem. 😲 Auch Hatcher war nicht umsonst in der Klinik. Er bekommt regelmäßig Stimmungsschwankungen, redet ständig vom Jabberwock (was eine wichtige Rolle im Buch spielt) und verliert leicht die Kontrolle. Ehe man's sich versieht, steck seine Axt im nächsten Kopf. 😝 Auf der Suche nach der magischen Klinge, die die Dunkelheit aufhalten, werden Alice und Hatcher mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und erhalten beide Stück für Stück ihre Erinnerungen zurück. Dabei begegnen sie ziemlich irren Charakteren, die man lieber nicht als Nachbar haben möchte. Es ist wirklich eine super Mischung aus Elementen aus dem klassischen Alice im Wunderland und komplett neuen Interpretationen. Auch die Brise Horror passt perfekt hinein. Ich war total ins Buch vertieft und es gehört zu meinen Lieblingen des Jahres, allerdings gab es auch etwas, das mir nicht ganz so gut gefallen hat. Das waren genau genommen zwei Dinge: 1. Alles wird chronologisch und ohne Lücken erzählt, doch ausgerechnet die spannenden, entscheidenden Szenen beginnen und enden abrupt, so ohne jeden Zusammenhang. Wirklich mehr als schade! Ich würde das gerne näher erläutern und Beispiele nennen, aber das würde zu sehr spoilern. 2. Das Ende war sooo langweilig. Es gibt keinen spektakulären Kampf oder spannende Wendungen. Es endet wirklich total simpel. Und deshalb gibt es Punktabzug und damit bleiben noch 4⭐

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Eine dunkle und gruselige Neuerzählung des allseits bekannten Klassikers. Die Idee hinter diesem Buch klang für mich total interessant. Eine "böse" Neuerzählung des Klassikers "Alice im Wunderland". Und gerade als Thriller- und Grusel-Fan wollte ich diese Version der Geschichte natürlich unbedingt lesen. Insgesamt muss ich aber leider sagen, dass mir die Idee zwar wahnsinnig gut gefallen hat, ich aber von der Umsetzung sehr enttäuscht war. Viele Themen wurden nur sehr oberflächlich behandelt, wo ich mir mehr Tiefgang gewünscht hätte. Außerdem hätte ich mir von einer "dunklen Nacherzählung" tatsächlich mehr gruselige Elemente gewünscht. Vielleicht hatte ich da aber auch einfach falsche Vorstellungen vom Buch, da es als Roman betitelt ist. Aber durch den Titel "Finsternis im Wunderland" hatte ich mit einer düsteren, gruseligen Geschichte gerechnet. Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen und sie hat auch Spannung aufgebaut, die meiner Meinung nach leider immer wieder sehr schnell abgeebbt ist. Konkret: Die Spannung wurde gut aufgebaut, bis es zu einem Treffen zwischen Alice und einem der Bösen kam. Diese Situation, die für den Leser total spannungsgeladen ist und deren Ausgang ungewiss erscheint, wird dann aber innerhalb einer halben Seite gelöst, ohne wirklich spannungsreich zu sein. Trotzdem fand ich die Parallelen zu Alice im Wunderland, gerade was manche Charaktere, Orte oder Begebenheiten angeht sehr treffend und gut beschrieben. Die Charaktere waren sehr authentisch und gut beschrieben. Bei Hatcher war ich mir bis zum Schluss nie so ganz sicher, was ich von ihm halten soll. Aber die Entwicklung von Alice, von einem eingeschüchterten, verängstigten jungen Mädchen hin zu einer erwachsenen Frau, die für sich selbst einsteht und sich von Niemandem etwas sagen lässt, fand ich sehr schön zu beobachten. Insgesamt fand ich das Buch nicht schlecht, es gab wirklich spannende Szenen und für mich wurden die Elemente des Originals gut mit neuen Elementen verknüpft, sodass eine eigenständige Geschichte entstanden ist, deren Ursprung trotzdem noch zu erkennen ist. Ich werde den zweiten Band auf jeden Fall lesen und bin gespannt darauf, was hier noch passieren wird und wie die Geschichte weiter geht.

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Ich bin ein großer Fan von „Alice im Wunderland“. Schon als junges Mädchen fand ich die Serien im Fernsehen super spannend und faszinierend. In den letzten Jahren habe ich immer mehr Alice-Adaptionen, von „Alice im Zombieland“ bis „Dark Wonderland“ gelesen. So war ich auch auf dieses Schätzchen sehr gespannt. Vor allem, weil es wirklich ser gehypt wurde. Trotzdem war ich mir sehr unsicher, ob das Buch mir gefallen würde, da es ja doch eher Horror sein sollte. Anzahl der Seiten: 352 Verlag: Penhaligon Verlag Preis: 18,00€ ISBN: 978-3764532345 Link zum Buch* Seit zehn Jahren ist Alice in einem düsteren Hospital gefangen. Alle halten sie für verrückt, während sie selbst sich an nichts erinnert. Weder, warum sie sich an diesem grausamen Ort befindet, noch, warum sie jede Nacht Albträume von einem Mann mit Kaninchenohren quälen. Als ein Feuer im Hospital ausbricht, gelingt Alice endlich die Flucht. An ihrer Seite ist ihr einziger Freund: Hatcher, der geisteskranke Axtmörder aus der Nachbarzelle. Doch nicht nur Alice und Hatcher sind frei. Ein dunkles Wesen, das in den Tiefen des Irrenhauses eingesperrt war, ist ebenfalls entkommen und jagt die beiden. Erst wenn Alice dieses Ungeheuer besiegt, wird sie die Wahrheit über sich herausfinden – und was das weiße Kaninchen ihr angetan hat Das Cover hat mich persönlich nicht besonders angesprochen. Man erkennt den weißen Hasen, oder besser das Kaninchen, das man auch aus der usprünglichen Geschichte schon kennt. Mit der Taschenuhr und den langen Ohren wirkt es auf dem Cover schon ein bisschen gruselig und wenig einladend. Auch damit wird es seiner Rolle im Buch mehr als gerecht. Mir persönlich haben aber am meisten die Pfotenabdrücke auf dem Buchschnitt super gefallen. Die waren richtig süß und auch an den Stellen gut gesetzt. Alice ist eine junge Frau, die schon seit 10 Jahren im Krankenhau, oder eher in der Psychatrie, lebt. Sie wurde nach eine traumatischen Nacht mit einer langen Wunde im gesicht und Blut-, sowie Gewaltspuren gefunden. Nachdem sie immer wieder anfing, von einem Kaninchen zu sprechen, dass ihr das angtan hat, sahen ihre Eltern sich gezwungen, sie in das Irrenhaus in der alten Stadt zu verfrachten. Dort verbringt sie ihre Tage, abgestumpft durch Pulver und alleingelassen in ihrer Zelle. Doch Alice ist nicht ganz allein. Über ein Mäuseloch hat sie Kontakt zu dem Mann in der Zelle neben an: Hatcher. Er ist wegen einer Gräultat in seiner Vergangenheit in das Krankenhaus gesperrt worden. Ansonsten haben sie keinen Kontakt zur Außenwelt. Auch ihre Familien kommen sie nicht, oder in Alice Fall, nicht mehr besuchen. Als es den beiden eines Tages gelingt, aus dem Irrenhaus auszubrechen, machen sie sich auf den Weg in ein neues Leben. Doch in der alten Stadt, die durch Gewalt, Mord und Blut gezeichnet ist, ist es für die beiden mehr als Schwer, ein ruhiges Leben zu finden. Vor allem, wenn ein Monster sein Unwesen treibt und unzähligen Menschen das Leben kostet. Alice und Hatcher machen sich, eher unfreiwillig, auf den Weg, um die dunkle Macht zu besiegen, die sie bedroht. Ich mochte Alice gerne. Man merkt ihr an, dass sie als junges Mädchen „eingesperrt“ wurde und seitdem keinen Kontakt zur Außenwelt hatte. Dadurch wirkt sie, gerade zu Beginn der Handlung, noch sehr naiv und gutgläubig. Sie selbst merkt auch an, dass sie eigentlich gar nicht weiß, wer sie ist, da sie so früh so abgeschottet wurde. Ihre Erinnerungen sind auch getrübt, sodass sie sich nicht erinnert, was genau in jener Nacht geschah, als sie mit Dor in die alte Stadt ging. Auch Hatcher erinnert sich nicht mehr wirklich an seine Vergangenheit. Die beiden bilden ein wirklich gutes Team. Irgendwie ist da etwas zwischen ihnen, aber so richtig lies es sich für mich nicht fassen. Trotzdem fand ich die Beziehung zwischen den beiden sehr spannend. Hatcher ist ein spezieller Charakter, den man mögen muss und auf den man sich einlassen sollte. Er wirft einen mehr als nur einmal in einen Zwiespalt. Henry schafft es, eine durchweg spannende Geschichte zu schreiben. Sie verbindet Fantasyelemente (Zauberer) mit klassischen Elementen aus der bekannten Alice-Reihe (Grinser, Raube, Jabberwock). Für mich war es auch nie zu brutal, da ich persönlich nicht fand, dass es äußerst detaillreich beschrieben wurde, wenn jemand starb (und es sterben viele). Klar, es ist düster, teilweise unmenschlich und bedrückend, aber für mich nicht so schlimm, wie ich dachte, dass es werden würde, als ich laß, dass es eine Horrorgeschichte sein soll. Ich persönlich finde, dass das Buch eventuell für manche Menschen Triggerwarnungen gebraucht hätte. Da gerade das Thema Vergewaltigung öfter aufkommt, sollte man hier Betroffene Personen warnen. Ich fand die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Vor allem aber das Ende fand ich sehr überraschend und doch passend. Die ganze Zeit passiert viel und vor allem auch blutiges, sodass ich das ruhige Ende mit dem überraschenden Ende schon sehr genossen habe. „Die Chroniken von Alice“ ist eine düstere und doch sehr brutale Neuerzählung der ursprünglichen Alice im Wunderland-Geschichte. Mir persönlich hat sie wirklich richtig gut gefallen. Ich könnte für mich jetzt nicht sagen, dass es wirklich Horror gewesen sein soll. Da habe ich mit deutlich schlimmerem gerechnet. Für manche könnte am Anfang eine Triggerwarnung fehlen. Mich konnten Alice und Hatcher von der ersten Seite an fesseln. Ich mochte die beiden sehr gerne und bin schon gespannt, wie es mit ihnen weitergehen wird.

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Das Cover Ich finde das Cover wunderschön!! Es ist definitiv eins meiner liebsten im Regal. Es weckt sofort die Neugier und ist ein schöner Blickfang. Ich liebe es! Außerdem ist Gestaltung des Buches (der Buchschnitt) richtig schön! Der Schreibstil Die Autorin hat einen wundervollen Schreibstil, der ein flüssiges Lesen ermöglicht und schnell fesselt. Direkt zu Beginn des Buches war ich schon gefangen und war von der Geschichte beeindruckt! Es war dauerhaft spannend und einzigartig. Die Autorin hat einen sehr bildgewaltigen Schreibstil, der einigen ekligen Stellen vielleicht zu viele Bilder im Kopf erzeugt hat. Die Handlung Von der Handlung hatte ich insgesamt ein bisschen mehr erwartet. Mir schien es die ganze Zeit nur darum zu gehen, wen Alice und Hatcher als nächsten töten sollen/ müssen oder wollen. Andererseits hat mich die Geschichte total gefesselt und war von Anfang an besonders, neu und fesselnd. Die Geschichte hat nichts mehr mit der kleinen Alice und dem lieben Kaninchen zu tun. Es ist düster und enorm brutal! Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht! Die Charaktere Die Charaktere sind (zum Leidwesen von Alice) sehr interessant und haben einige Geheimnisse, die gelüftet werden möchten. Der Leser kommt den Charakteren zwar nicht besonders nah, aber das hat mich nicht gestört. Es macht sie nur umso mysteriöser und geheimnisvoller. Ich bin sicher im zweiten Band werden sie uns noch oft überraschen. Fazit Die düstere Adaption von Alice im Wunderland hat mir sehr gut gefallen! Es ist spannend und fesselnd bis zum Schluss. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil, der einen durch die Geschichte treibt und die nächste Seite herbeisehnen lässt. Ich bin gespannt auf den zweiten Band!

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Ein herrlich aufgemachtes Buch mit einem passenden Cover, Kaninchenspuren, die über Unter- und Vorderschnitt des Buches "laufen" und auf dem Vorsatzpapier vorne die eindringliche Warung: Folge NICHT dem Kaninchen ... und auf dem Vorsatzpapier hinten: ... es sei denn, du wünscht dir noch mehr Tod und noch mehr Irrsinn. Sehr nette Einstimmung für ein Buch, vom dem ich nicht wusste, was ich davon erwarten soll. Nun ja, losgelegt und ab hinein. Als Liebhaber der urspünglichen Alice-Geschicht war ich gespannt, wie denn die dunklen Seiten des Wunderlands aussehen könnte. Und ja, sie sind SEHR düster. Man kennt es ja schon von anderen Autoren/innen, die sich bekannt Stoffe geschnappt haben und auf ihre eigene, meist düstere Art nacherzählt haben, aber Christina Henry hat es einer gut geschriebenen und absolut lesenwerten Art in einen, man kann fast sagen Slasher-Roman gewandelt. Was für mich auch die Aussage zulässt, dass er für Jugendliche unter 16 Jahre nicht unbedingt geeignet ist. Absolut gelungen ist der Plot, der beschreibt, wie Alice durch ihre ersten Erlebnisse im Wunderland bei der Rückkehr quasi für verrückt erklärt wird und fast ein Jahrzehnt in eine psychiatrische Anstalt gesperrt wird, wo sie auch schon ersten Kontakt mit richtig durchgeknallten Charakteren hat. Faszinierend ist Christina Henrys Art, wie sie dem Leser durchaus Zeit lässt, das Wunderland zu erkunden, ihn aber dann immer wieder in diverse äusserst dunkle Ecken lockt, wo es dann doch gehörig zur Sache geht. Nicht nur für Fantasy-Fans absolut lesenswert. Bin schon extrem gespannt auf den zweiten (und dritten) Teil.

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Ein FESSELNDES Buch

Von: Daniela Bruckner aus 93149 Nittenak

23.09.2020

Ich liebe die Geschichte, momentan lese ich den 2ten Teil und bin mehr als begeistert. Die geschichte und die Charaktere sind so toll Umgesetzt und man will immer unbedinht wissen wie es weiter geht. Nur zu empfehlen!!!

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Die Chroniken von Alice – Finsternis im Wunderland gehört zu meinen Jahresfavoriten dieses Jahr. Ein Buch das mich innerhalb weniger Tage in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen hat. Diese Neuinterpretation des alten Kinderklassikers hat mich ergriffen und in seine tiefen und dunklen Abgründe gezogen. Insgesamt baut die Story eine stetige Spannungskurve von Beginn des Buches bis zum Ende hin auf. Wobei die Lösung so banal war das ich fast Lachen musste. Nach all der Grausamkeit war alles so leicht und verrückt, dass es wieder zu dem Hintergrund ´Alice im Wunderland´ passte. Wie der Klappentext bereits verriet, raubte Alice mir meinen Schlaf indem ich grübelte und überlegte, wo die einzelnen Charaktere die wir kennen und lieben gelernt haben, wieder auftauchen werden. So durften wir das weiße Kaninchen, die Raupe und die Grinsekatze begrüßen und aufs neue Lieben oder Hassen lernen. Die ganze Geschichte spielt in einer queren Parallelwelt. Es gibt parallelen mit unserer Zivilisation und doch ist es auf seine Art und Weise anders und Fantastisch. Der Schreibstil hat mir hier besonders gut gefallen, er passte einfach so gut in diese düstere Welt rein, dass es sich zu einem ergänzte. Die Autorin muss selbst ein verrücktes Genie sein um so etwas hervorzubringen. Die Charaktere haben mir vor allem wegen ihrem Denken, Handeln und ihrem Ideenreichtum gefallen. Viele Kleinigkeiten wie der klein machende Kuchen oder aber auch das Verschwinden der Grinsekatze sind so nah am Original das es nicht wie der Versuch wirkte, etwas vollkommen anderes zu erschaffen. Vielmehr ist es eine in sich geschlossene Erzählung einer vollkommen neuen Geschichte eingebettet in alte Erinnerungen die jedoch eine düstere Kehrseite haben. Alice wie wir sie kennen, als kleines süßes Mädchen voller Fantasy und Irrsinn ist nicht mehr da. Wir haben hier nun eine Erwachsene die versucht, in ihrem Leben wieder alles zu normalisieren nur um herauszufinden, dass nie wieder etwas normal sein wird. Sie zeigte eine Entwicklung von dem armen Menschen der in der Anstalt festsitzt und der Frau die sie bei dem Kampf war, den sie bestreiten muss. Insgesamt war Alice zwar nicht der Lieblingscharakter aber auf jeden Fall mein Lieblingsprotagonist. Hatcher habe ich weder lieben noch hassen gelernt. Er war für mich viel mehr der Sidekick der sie beschützt und versucht, sie durch die Alte Stadt zu bringen und seine Vergangenheit wiederzufinden. Trotzdem kann ich nicht sagen, dass er überflüssig wäre. Ohne ihn hätte die Geschichte ganz anders und vor allem direkt in den ersten Kapiteln geändert. Obwohl ich mir noch hätte vorstellen können, dass am Ende rauskommt, dass Alice alles nur träumte. Mein Favorit ist eindeutig die Grinsekatze gewesen. Bereits im Original mochte ich sie sehr aber die Düstere Version namens Grinser hat mir gleich viel mehr gefallen. Bei ihm wusste man nie, auf welcher Seite er ist oder weswegen er etwas macht. Insgesamt erhält das Buch von mir die vollen fünf Sterne da ich wirklich nichts zu bemängeln hatte und das Buch einfach Liebe. Band zwei wird direkt hinterher gekauft und gelesen.

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