Leserstimmen zu
Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland

Christina Henry

Die Dunklen Chroniken (1)

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Grausam gut!

Von: Melanie aus Schwechat

20.03.2020

Ich liebe es! Konnte nach harry potter kein buch fertig lesen weil sie mir zu langweilig waren. Dieses Buch hat mich mit gerissen, ich hab mir "die schwarze königin" bestellt und werde mir "looking glass" auch bestellen sobald es auf dem markt ist (teil 2 &3)

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Alice im Wunderland Fans aufgepasst - jetzt geht es ab ins Alptraumland! ET: 16.03. 🐇 Seit zehn Jahren ist Alice in einem düsteren Hospital gefangen. Alle halten sie für verrückt, während sie selbst sich an nichts erinnert. Weder, warum sie sich an diesem grausamen Ort befindet, noch, warum sie jede Nacht Albträume von einem Mann mit Kaninchenohren quälen. Als ein Feuer im Hospital ausbricht, gelingt Alice endlich die Flucht. An ihrer Seite ist ihr einziger Freund: Hatcher, der geisteskranke Axtmörder aus der Nachbarzelle. Doch nicht nur Alice und Hatcher sind frei. Ein dunkles Wesen, das in den Tiefen des Irrenhauses eingesperrt war, ist ebenfalls entkommen und jagt die beiden. Erst wenn Alice dieses Ungeheuer besiegt, wird sie die Wahrheit über sich herausfinden – und was das weiße Kaninchen ihr angetan hat … 🐇 Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Es ist düster, brutal, schonungslos, aber packend ohne Ende! Christina Henry versetzt die Alice im Wunderland Geschichte in eine finstere Alptraumwelt. Die Charaktere kommen einem alle bekannt vor, jedoch erschafft Henry ihre eigene Version von ihnen. Und das ist nicht unbedingt die Beste. Das Buch ist absolut spannend und fesselnd geschrieben - ich hab es am Wochenende in einem Rutsch gelesen. Die Stimmung ist beklemmend, dunkel und offenbart jeglichen Horror, den man sich vorstellen kann. Wir begleiten Alice und Hatcher auf ihrer Reise durch die Alte Stadt, um denjenigen zu finden, der den Jabberwock aufhalten kann. Dabei treffen wir auf schreckliche Gestalten, zwielichtige Charaktere und folgen einer Spur aus Blut. Man fliegt durch die Seiten, kommt kaum zu Atem, da sich die Ereignisse überschlagen und einen völlig in seinen Bann ziehen. Ich selbst hab mich immer mehr wie eine Verbündete von Alice und Hatcher gefühlt und wollte an ihrer Seite allen Widrigkeiten trotzen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und vergebe 5 ⭐️ Aber mit Triggerwarnung vor expliziter Gewalt.

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Bei dieser Neuinterpretation von »Alice im Wunderland« war ich recht lange auf der Suche nach dem Original, das mir durchaus geläufig ist, zumal ich erst kürzlich eine gut gemachte Graphic Novel Umsetzung von der Geschichte gelesen habe. Es taucht zwar sehr zügig das Kaninchen in der Geschichte auf (neben Alice versteht sich), aber zu Beginn ist das Gesamtkonstrukt noch recht wirr. +++ Passend zum Original? +++ Denn es hat durchaus Spaß gemacht, sich auf diesem Alternativpfad zu bewegen, obgleich ich denke, dass dieses Buch derart weit vom Original entfernt ist, dass es nicht schlimm ist, wenn der Leser es nicht kennt. Allerdings muss der Leser offen für eine schräge Welt sein und dem Nonsens nicht abgeneigt gegenüberstehen. Die markantesten Elemente des Originals lassen sich nämlich durchaus wiederfinden, wie z.B. der berühmte Kuchen und das ebenso berühmte Grinsen. Die Figuren erhalten in dieser Neuinterpretation allerdings einen vollkommen anderen Anstrich, der gleichsam verrückt wir passend ist. Allerding packt Henry einige weitere Elemente hinzu, die im Original nicht zu finden sind, hier aber sehr gut passen. Wer ist bei »Alice im Wunderland« der Gute und wer der Böse? So recht lässt sich das nicht sagen und dem Motto folgend, ist es auch hier schwierig die Fronten auszumachen. Aber auch das passt sehr gut zu dieser Geschichte. Die Sprachwahl ist dabei manchmal recht derb und die Autorin scheut auch nicht vor so manch expliziter Gewaltbeschreibung zurück. Das Buch gehört sicher nicht in Kinderhände und auch der Leser sollte diesen Stilelementen offen gegenüberstehen. Das Buch wird nicht umsonst auch dem Horror zugeordnet, enthält aber auch viele Elemente anderer Genre, so dass ein gut gewählter Mix am Ende herausgekommen ist. +++ Fazit +++ Habe ich mich zwischendurch immer wieder gefragt, wo das Original hin ist, so finde ich zum Ende des Buchs die Adaption richtig gut. Klar, man kann höchstens sagen, dass sich die Geschichte an »Alice im Wunderland« anlehnt, aber in Summe ist dieses Buch am Ende doch sehr gut gelungen, obgleich es hier und da zur Sache geht und definitiv kein Kinderbuch ist.

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Grundsätzlich hat mir das Buch sehr gut gefallen. Uns wird eine dunkle Atmosphäre geboten, der Schreibstil ist leicht zu lesen, die Geschichte spannend, brutal und stellenweise doch recht blutig (wenn teilweise auch nur kurz angedeutet) Die Charaktere Alice und Hatcher wachsen einem schnell ans Herz und man begleitet sie gerne bei ihren Abenteuern. Die Geschichte ist aus Alice Sicht erzählt, so das man von ihr und ihren Gedanken etwas mehr mitbekommt. Ums kurz zu machen...ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Jetzt kommen wir aber zu dem Punkt, der mir nicht gefallen hat und das ist die fehlende Triggerwarnung. In diesem Buch wird die Frau durchweg als Lustobjekt hingestellt, das nur dazu da ist, brutalen Schlägertypen und "Gang-Bossen" zu gefallen zu sein. Sie werden Misshandelt, zur Prostitution gezwungen, verletzt, gebrochen...und man findet nirgends einen Hinweis darauf. Selbst in den Rezensionen, die ich bisher zum Buch gelesen habe, wird das nicht erwähnt und das finde ich echt schade. Ja, es passt irgendwie zur Geschichte und ich persönlich kann das lesen und störe mich nicht daran, aber es gibt genug Frauen und Mädchen die das eben nicht gut ertragen können. Das Buch bekommt eine definitive Leseempfehlung. Wenn ihr aber mit oben angegebenem Thema nicht umgehen könnt, genießt das Buch mit Vorsicht.

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