Leserstimmen zu
Backen und Liebe

Lotta Zetterström, David Zetterström

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Neben der Lust an Outdoor-Aktivitäten sind Design und Zimtschnecken zwei weitere Dinge, die mir sofort einfallen, wenn ich an Nordeuropa denke. Und genau um diese beiden Dinge soll es in dem Backbuch „Backen & Liebe“ von Lotta und David Zetterström gehen, das ich heute vorstellen möchte. Eingangs finde ich es wichtig, klarzustellen, dass „Backen und Liebe“ kein reines Backbuch im Sinne einer Sammlung von bebilderten Rezepten ist. Natürlich findet man in „Backen und Liebe“ auch eine große Anzahl an Rezepten, aber daneben enthält es die persönliche Geschichte von Lotta und David Zetterström sowie eine Vorstellung von deren „Fabrique“-Bäckereien in Schweden plus einer weiterem Filiale in London sowie den zugehörigen Mitarbeitern. Hinzu kommen wundervolle Bilder von den vorgestellten Backwaren, den Personen, die diese herstellen, und den Filialen. All das macht „Backen und Liebe“ zu einem wahren Augenschmauß. Mir haben auch die Haptik des Buches – also die etwas dickeren Seiten und die Matte Optik der Bilder – sowie die Schriftarten (der meiste Text ist in einer Art Schreibmaschinenschrift geschrieben) sehr gut gefallen. Was den Inhalt der Rezepte betrifft, so liegt der Fokus eindeutig auf Broten. Und zwar ganz speziell auf den verschiedensten Arten von Sauerteigbroten. Das hat mich zugegebenermaßen zunächst ein bisschen abgeschreckt, denn ich dachte, so ein Sauerteigbrot wird mir als Laie ganz bestimmt nicht gelingen. Nachdem in Zeiten von „Corona“ die Menschen aber plötzlich angefangen haben, zuhauf zu Hause Brot zu backen, bin ich nun auch fest entschlossen, mich an einem Sauerteigbrot zu versuchen. Mal schauen, ob das was wird… Als jemand, der Süßes aller Art liebt, sprechen mich die ganzen süßen Hefeteigrezepte besonders an. Schaut Euch nur die kunstvoll geschwungenen Hefeknoten auf dem Cover an! Am Ende des Buches folgen einige nicht minder köstlich aussehende Frühstücksvariationen. Yummy. Bei mir hat „Backen & Liebe“ nicht nur die Sehnsucht nach frisch gebackenem Brot oder fluffigen Zimtschnecken hervorgerufen. Nein, ich würde darüberhinaus am liebsten sofort nach Stockholm reisen. Um eine der tollen Filialen von „Fabrique“ zu besuchen. Mal schauen, was die nächsten Monate so bringen. Vielleicht wird der Traum von der Eiskunstlauf-WM in Stockholm im März 2021 doch noch wahr…

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Ich dachte mir, ich nutze meine freie Zeit, um ein bisschen zu backen und mit Zimtschnecken zumindest geschmacklich nach Skandinavien zu verreisen. "Backen & Liebe" hat mich daher sofort angesprochen, denn es ist ein Buch schwedischer Autoren mit skandinavischen Klassikern und Backhandwerk auf hohem Niveau. Von Aprikosenbrot über Mums-Mums bis Walnussbrot ist hier vieles vertreten. Das Buch ist wunderschön illustriert und zeigt die Geschichte des Backhandwerks und insbesondere die Geschichte um Lotta und David Zetterström und 'Fabrique'. Auf 222 Seiten wurden allerdings lediglich 27 Rezepte abgedruckt; der Großteil sind Fotos aus der Entstehungszeit und Entwicklung des Bäckerunternehmens, Einblicke in das Familienleben der Zetterströms und insgesamt mehr Lifestyle im angesagten Hyggestil statt Backbuch mit Rezepten. Da ich aufgrund des Covertextes davon ausging, dass es ein Rezept für Zimtschnecken geben wird, war ich sehr enttäuscht, dass es im ganzen Buch keins gab. Lediglich das Rezept für Kardamomschnecken war zu finden; allerdings in wirklich schlechter Qualität. Dazu kommt, dass in diesem Rezept die Mengenangabe der Butter ein Geheimnis bleiben sollte und daher mit xxx Gramm benannt wird... tja, und damit schwierig zum Nachbacken... Insgesamt ein schönes Buch für anspruchsvolle Bäcker oder diejenigen, die schöne Fotos zu diesem Thema mögen und sich für die Geschichte von 'Fabrique' interessieren. Ich habe letztlich das Kardamom gegen Zimt getauscht und die Butter grob geschätzt und bin sehr happy mit meinem Cinnamonrolls.

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Ein Erlebnisbericht als Rezension Ein frisches Brot aus dem Ofen zu holen und die erste(n) Scheibe(n) davon noch warm mit Butter und etwas Salz zu essen – das ist für mich ein absolutes Glücksgefühl. Während ich bei Hefebroten ganz oft dieses beglückende Wohlsein verspüre, sind Sauerteige bei mir eine andere Sache. Irgendwie sind mir eigene Sauerteige noch nie so richtig gelungen. Zeit also, mir Hilfe zu holen! Das Buch, das im Original übrigens den schönen Titel All you need is bröd and love trägt, verspricht Einblicke in die Welt des Backens sowie in die Backstube der Zetterströms. Das Ehepaar hat 2008 eine Bäckerei in Stockholm eröffnet, wo es ihre Leckereien zu kaufen gibt. „Wir lieben Brot“ – das sagt das Ehepaar im Buch mit Worten, aber auch durch die vielen Bilder und natürlich mit jedem einzelnen Rezept. Es sind nur 27 Rezepte in dem Buch enthalten, darunter auch welche, die nichts mit Brot zu tun haben, wie Granola oder Himbeersaft. Dafür gibt es aber sogar das Rezept für die beliebten Kardamomschnecken – nur die Buttermenge verraten sie nicht! Man kann sich also selbst dran wagen und versuchen, sich ans leckere Original heranzutasten. Aber ob es je so gut schmeckt, wie bei einem Stockholmbesuch? Projekt: Sauerteig Ich habe es also gewagt, und nach dem Rezept einen Sauerteig angesetzt. Und ich nehme vorweg: Das hat leider nicht geklappt. Obwohl ich das Glas sterilisiert habe, obwohl ich mich an Zeiten und Mengen gehalten habe, mein Sauerteig wurde leider schlecht. Auch bei einem zweiten Versuch ist es mir leider nicht gelungen. Aber: Mein Schwiegervater backt ebenfalls eigenes Brot und hat mir einen Sauerteigansatz geschenkt. Es kann also erst einmal weitergehen. Ich gebe das mit dem eigenen Ansatz aber noch nicht ganz auf, ein neuer Versuch ist schon angesetzt. Backen wollte ich das Sauerteig-Toastbrot „Mr. Toast“. Erster Schritt: Dem Rezept für Pain au levain folgen! Also einmal geblättert und los geht es! Der Aufwand für zwei Laibe ist, selbst mit vorhandenem Sauerteigstarter, recht groß. Der Teig wird angesetzt, muss ruhen, wird geknetet, muss ruhen, wird gefaltet, muss ruhen, wird noch einmal gefaltet, muss noch einmal ruhen, wird ein drittes Mal gefaltet, muss noch einmal ruhen, wir geformt, muss noch einmal ruhen und wird dann gebacken. Definitiv nichts, was man mal so eben nebenbei machen kann. Aber das Ergebnis! Ein Weizenbrot mit kräftigem Sauerteigaroma, das ist eine unglaubliche Freude. Das Brot wird recht kurz bei sehr hoher Temperatur gebacken und bekommt eine knusprige Kruste und eine schöne Krume. Frisch aus dem Ofen schmeckt das Brot himmlisch, aber auch getoastet an den Folgetagen. Über die Arbeit mit dem Rezept: Für ein Rezept zunächst zu einem anderen Rezept springen zu müssen (und theoretisch, wenn man einen eigenen Sauerteig ansetzt, zu einem dritten), das ist natürlich nie optimal. Aber ich verstehe, dass es für manche Bücher und Rezeptzusammenstellungen einfach sinnvoll sein kann. So fand ich es auch hier nicht so schlimm. Ich fand es gut, dass am Anfang im Rezept stand, dass der Teig klebrig sein soll – später hat mir eine Angabe über die gewünschte Konsistenz jedoch gefehlt und ich hatte permanent das Gefühl, dass mein Teig zu klebrig ist. Ich habe also nach eigenem Gefühl noch ein bisschen Mehl zugegeben, sodass der Teig einigermaßen handhabbar war. Ein klitzekleines Manko ist für mich die Angabe über das Vorheizen des Ofens: Die wird im Text bereits vor dem Formen der Brotlaibe gegeben, die dann allerdings noch einmal 60 Minuten gehen müssen. So lange sollte der Ofen ja wohl kaum laufen? Insgesamt konnte mich das Rezept aber auf jeden Fall überzeugen! Das Brot schmeckt großartig und ist mit normalem Toast nicht zu vergleichen. Da ich nur eine Kastenform habe, habe ich den zweiten Laib frei gebacken und ein eher ciabattaartiges Brot erhalten. Frisch aus dem Ofen, mit selbstgemachter Bärlauchbutter bestrichen – das ist genau das Glücksgefühl, nach dem ich mich gesehnt habe. Was ich noch ausprobieren möchte: Natürlich die Kardamomschnecken, Roggenbrötchen und im Herbst die Pflaumenkonfitüre! Fazit: Das Buch ist eine Liebeserklärung ans Brot und die Backkunst. Es enthält Geschichten, Erklärungen und Rezepte. Es konnte mich an einigen Stellen zum Schmunzeln bringen und es löste in mir das Bedürfnis aus, mir sofort die Küchenschürze umzubinden und zu backen. Beim Durchblättern kann man die Aromen aus der Backstube fast riechen! Ein ausdrückliches Lob an dieser Stelle an Bengan Widell, der das Buch mit seinen beeindruckenden Bildern ausstattet!

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Das Buch „Backen & Liebe“ von Lauter und David Zetterström erzählt die Geschichte der Kultbäckerei Fabrique, die weit über die schwedischen Grenzen bekannt ist. Gleichzeitig beschreibt das Buch eine besondere schwedische Tradition „Fika“. „Fika“ bedeutet eine kurze Pause vom Alltag, in der man klassischerweise eine Tasse Kaffee trinkt und dazu beispielsweise eine Zimtschnecke isst. In Schweden genießt man diese Entschuldigung des Lebens mehrmals täglich. Als Jugendlicher bekam David Zetterström einen Job in einer kleinen familiengeführten Bäckerei, die nach schwedischer Tradition backte. Eigentlich wollte er sich nur was dazu verdienen, doch schnell entwickelte sich eine Liebe zum traditionellen Backhandwerk. Auch Lothar wollte sich neben dem Studium etwas dazu verdienen, sie arbeitete als Verkäuferin in einem Ladenlokal das direkt neben der Backstube lag in der David arbeitete. Jeden Morgen kaufte sie ihr Frühstück dort, die Gespräche wurden länger und intensiver, bis sie sich ineinander verliebten. Sie zogen zusammen, heirateten und verwirklichten ihren Traum von einer eigenen Bäckerei mit traditionellem Handwerk. Der Laden war winzig und es gab nicht viel Platz, die Leute standen in der Schlange bis auf die Straße hinaus. Bereits sechs Monate später eröffneten sie ihren 2. Laden in Stockholm. Mittlerweile sind es sogar 20 Fabrique-Filialen in Stockholm, London und Gotland. Es ist die Liebe zum traditionellen Handwerk nach alten Rezepten. Einige Rezepte der beliebtesten Backwaren findet man im Buch, wie: -Aprikosenbrot -Feigenbrot -Kardamomschnecken -Levantin-Brötchen -Mandelbutter -Mr. Toast -Mrs. Toast -Rhabarbersaft -Roggenbrötchen -Sauerteig -Süßer Hefeteig -Walnussbrötchen und viele weitere Köstlichkeiten. Wichtiger Bestandteil der Brote und vieler Rezepte ist ein gut geführter, aktiver Sauerteigansatz. Die Herstellung dieses Ansatzes ist im Buch Schritt für Schritt beschrieben und dauert zu Anfang 4-5 Tage bevor man den Ansatz zum Backen verwenden kann. Danach wird er jedoch nur bei gefüttert und ist stets einsatzbereit. Die schöne Aufmachung des Einbandes mit strukturierter Oberfläche und Prägedruck ist sehr hochwertig und ansprechend. In erster Linie beschreibt das Buch die Geschichte rund um die Kultbäckerei Fabrique mit Interviews und Geschichten vieler Gäste und natürlich einer Sammlung beliebte Rezepte, die man gleich ausprobieren möchte. 5 von 5 Sternen

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Dass man insbesondere dann richtig erfolgreich mit einer Sache werden kann, wenn diese vor Herzblut nur so strotzt, beweisen Lotta und David Zetterstörm, die sich nach Studium und Arbeit in der Bankenwelt dann doch für die Gründung einer Bäckerei entschieden. Mit „Backen & Liebe. Richtig gutes Backwerk von Sauerteigbrot bis Zimtschnecke“ (südwest Verlag) erklären sie den Hype um ihre Kultbäckerei „Fabrique“. Und wie so oft in letzter Zeit kommt dieses mehr als stylische Paar mit dem überaus ästhetischen Buch natürlich aus Schweden (obwohl es mittlerweile auch in England Filialen gibt) und und verströmt astreinen Hygge-Charme. Alleine das Cover macht sofort Lust auf Backwaren und wenn das Buch, das mehr Lifestyle als Backbuch ist, dann noch mit seinen unzähligen Bildern von Broten und Brötchen, Gästen und Mitarbeitern, Cafes und Bäckereien aufwartet, ist es eh um einen geschehen. Super stimmig das Ganze, sehr sympathisch und einfach so unglaublich authentisch und relaxt, Wahnsinn. Rezepte gibt es zuerst für „Weizensauerteig“ und „Roggensauerteig“, „Pain au levain“, „Sesamtoast“, „Levain-Brötchen“, Brote mit „Käse & Oliven“, „Roggenbrötchen“, „Walnussbrot“. Tolle Bilder, viele in schwarz-weiß und fabrique3zudem weiter viele Stimmungsfotos rund um die Factory. Etwas ungünstig finde ich, dass bei „Kardamomschnecken“, das Rezept quer über zwei Seiten gedruckt ist, zudem in einer Kursivschrift mit Schatten und der Titel komplett drüber läuft. Offensichtlich will man hier nicht wirklich, dass das wer nachbackt. Auch „Süßer Hefeteig“, „Wonder Walnut“, „Semlor“, „Rhabarberschnecken“, „Croissants“, „Aprikosentaler“, „Feigenbrot“, „Aprikosenbrot“ und „Granola“ würde ich sofort probieren wollen. Sieht das alles gut aus, ganz ehrlich. Schade, dass für die mindestens so verlockend aussehenden Safranschnecken, die Zimtschnecken, das Toscafudge und die Hallongrottor keine Rezepte zur Verfügung gestellt werden. Einem den Mund wässrig machen und dann das, das ist echt gemein. Aber so ein paar Geheimnisse müssen wohl bleiben, damit man weiterhin den „Kultstatus“ aufrechterhalten kann. Und klar, das Buch ist durchaus Werbung für die Bäckereien der Zetterströms. Überall das Logo, unglaublich viele Bilder der Betriebe, Erzählungen und Portraits der Mitarbeiter und Stammkunden und und und. Trotzdem gefallen mir Konzept und Buch super und wenn ich jemals an einer „Fabrique“ vorbeilaufe, werde ich mit Garantie einkehren und mir eine von den verdammten Safranschnecken holen.

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Backen & Liebe

Von: Christina

18.02.2020

Das Buch „Backen & Liebe“ von Lotta und David Zetterström, die Gründer der Kultbäckerei „Fabrique“ mit über 20 Filialen in Schweden, London und Gotland, widmet sich voll und ganz – wie der Titel unmissverständlich widerspiegelt – der Liebe zum Backen. Neben der Liebe zum Backen, dem Backen als Handwerkskunst, untermalt mit sorgfältig ausgewählten Rezepten, steht auch die Entstehung der Kultbäckerei mit ihren handelnden Personen im Vordergrund des Buches. Zum Einstieg beinhalten die ersten Seiten des Buches einige persönliche Worte der Autoren, die ihre Passion zum Backen mit dem Slogan „Wir lieben Brote“ unterstreichen und darüber hinaus in die schwedische Tradition der „Fika“ einleiten. Die Fika – eine kurze Pause vom Alltag – sollte man idealerweise mit einer Tasse Kaffee und einem (selbst-)gebackenen Teilchen der Bäckerei „Fabrique“ starten und macht damit neugierig auf die nachfolgenden Rezepte des Buches. Zunächst wird die Geschichte von David und Lotta, wie die beiden sich kennenlernten und damit auch die Entstehung ihrer Bäckerei „Fabrique“, skizziert. Die ersten großflächigen Bilder geben Einblicke in die Anfänge der Bäckereien und in ihre erste kleine Filiale in Stockholm. Die drei Sektionen des Buches, in denen die Rezepte zu finden sind, heißen „Stockholm“, „London“ und „Rute“ und verweisen damit auf die bisherigen Standorte der Fabrique-Filialen. In jedem dieser Kapitel finden sich – wenn auch nicht immer an ähnlicher Stelle – einleitende Sätze, um die persönliche Verbundenheit der Autoren zum jeweiligen Ort zum Ausdruck zu bringen. Neben den Rezepten stehen auch immer mal wieder kleine Geschichten von Stammgästen sowie Mitarbeiter/innen der Fabrique-Filialen sowie die allgemeinen Entstehungsgeschichten einzelner Rezepte im Vordergrund. Die Rezepte sind allesamt gleich aufgebaut und mit großzügigen, teils dunklen, Bildern untermalt – unterscheiden sich stellenweise von der Optik und sind einem der drei Sektionen zugeordnet. Neben der klassischen Zutatenliste, der Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie der Portionsgröße beinhalten manche Rezepte auch zusätzliche Hinweise und erweiterte Tipps zur optimalen Zubereitung. Angaben zur Gesamt-Zubereitungszeit und des Schwierigkeitsgrades sind in den Rezepten nicht angegeben. Gebacken habe ich die Gerichte „Wonderful Walnut“ aus der Sektion „Stockholm“ und das „Granola“ aus der Sektion „Rute“. Den Anweisungen des Rezeptes konnte ich sehr gut folgen, da die Rezepte sehr klar und schrittweise strukturiert sind, sodass man stets einen guten Überblick hat. Mit den beiden Rezepten, der Umsetzung und dem Ergebnis waren meine Testesser und ich voll und ganz zufrieden, sodass es sowohl die Walnussschnecken als auch das Granola häufiger geben wird. Obwohl ich mit den von mir getesteten Rezepten sehr zufrieden bin, war ich doch etwas enttäuscht darüber, dass die meisten Rezepte im Buch nicht alltägliche Zutaten, einen angesetzten Sauerteig und/oder viel Zeit benötigen. Natürlich ist Zeit ein wichtiger Faktor, wenn es darum geht, ein gutes Brot zu backen. Aufgrund der insgesamt geringen Anzahl an Rezepten, im Vergleich zur Seitenanzahl des Buches, hätte ich mir aber dennoch mehr Rezepte gewünscht, die sich auch in einem Nicht-Bäcker-Arbeitsalltag umsetzen lassen. Nichtsdestotrotz hat mich das Ansetzen eines eigenen Sauerteiges sehr neugierig gemacht und ich werde sicherlich noch das Roggensauerteigbrot aus dem Buch testen! Die Angabe der Gesamtzubereitungszeit ist meiner Meinung nach gerade beim Backen hilfreich und hat mir hier in den Rezepten gefehlt. Mehrere Gehzeiten des Teiges führen dazu, dass schnell viele Stunden vergehen, bis das Backprodukt fertiggestellt ist. Ein schneller Überblick über die Gesamtzubereitungszeit kann hier helfen zügig einzuschätzen, welches Rezept sich gerade zur Umsetzung eignet und welches vielleicht nicht. Zusammenfassend bleibt zu dem Buch von Lotta und David Zetterström zu sagen, dass es sich hier nicht um ein klassisches Backbuch handelt. Das Buch bringt einem vielmehr die Geschichte der Autoren sowie die Entstehung der Fabrique-Filialen näher und untermauert dies mit zahlreichen Geschichten und Bildern. Leider geraten durch Bilder, die stellenweise sehr groß und dunkel wirken, die wirklich qualitativ hochwertigen Rezepte in den Hintergrund. Dass die beiden Autoren das Backhandwerk verstehen und lieben wird dem Leser eindrücklich vermittelt und was die Rezepte angeht, so gilt hier vermutlich „Qualität statt Quantität“. Einen kleinen faden Beigeschmack hat bei mir jedoch die immer wiederkehrende Präsenz der „Fabrique-Filialen“ hinterlassen. Das Buch „Backen & Liebe“ ist daher für alle zu empfehlen, die die Liebe zum Handwerks des traditionellen Backens erleben wollen, vor zeitaufwendigeren Rezepten nicht zurückschrecken und sich darauf freuen, die Zeit und Arbeit in leckere selbstgebackene Backwaren – vor allem Brote – zu investieren.

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Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut. Die Bilder sind sehr schön und eher rustikal. Man bekommt richtig Lust sich in die Küche zu stellen und sein eigenes Brot zu backen. Das Buch ist nicht wirklich in verschiedene Abschnitte aufgeteilt. Dennoch gibt es einige Zwischenteile bei denen verschiedene Geschichte erzählt werden. Beispielsweise einmal “Der Tagesrhytmus eines Bäckers” oder von “Zwei Stammgästen die erzählen”. Das Buch ist nicht nur Backbuch von den Fabrique Bäckereien, sondern hat auch einen Hang zur Selbstdarstellung. Ich denke wer diese Läden schon einmal besucht hat, wird es deswegen nochmal schöner finden in diesem Buch zu schmökern. Insgesamt gibt es nur 27 Rezepte, was ich für ein Backbuch leider schon relativ wenig finde. Zudem trägt das Buch den Untertitel “Richtig gutes Backwerk – Von Sauerteigbrot bis Zimtschnecke”. Das suggeriert dem Leser es gäbe ein Rezept für Zimtschnecken, das jedoch fehlt. Stattdessen findet man nur ein Rezept für Kardamomschnecken. Das fand ich persönlich sehr schade, da innerhalb des Buches auch oft von besagten Zimtschnecken gesprochen wurde, ein Rezept leider nicht aufgeführt wurde. Während ich dieses Buch genauer angesehen habe, kam bei mir öfter die Frage auf, ob das Buch wirklich als Backbuch eingestuft werden sollte. Denn ein klassisches Backbuch ist es wirklich nicht. Dennoch ist es sehr schön durch die Seiten zu blättern. Die Bilder sind sehr künstlerisch und sprechen das Auge an. Die Rezepte die ich ausprobiert habe, waren wirklich sehr lecker. Allerdings hat es mich etwas gestört, dass bei den Kardamomschnecken die Menge an Butter nicht angegeben war und stattdessen “xxx g ( die genaue Menge ist unser Geheimnis)” dort stand. Immerhin zahlt man nicht gerne 26,00 € für ein unvollständiges Backbuch. Wenn das Rezept wirklich geheim bleiben soll, fände ich es besser wenn es gar nicht erst mit ins Buch genommen wird. Trotz meiner Kritikpunkte hat mir das Buch recht gut gefallen. Die Rezepte sind sehr lecker und es lohnt sich die Zeit zu nehmen diese auszuprobieren. Ich denke das wichtigste bei diesem Buch ist, dass man zuvor weiß worauf man sich einlässt. Denn dann kann man sich an diesem Buch wirklich erfreuen.

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Inhalt: Richtig gutes Brot backen – genau dabei hilft dieses Buch. Lotta und David Zetterström, die Gründer der schwedischen Kultbäckerei „Fabrique“, zeigen das mit inspirierenden Bildern und vielen köstlichen Rezepten für würziges Brot, knusprige Brötchen und aromatisches Süßgebäck. Erfahren Sie alles Wichtige über die Herstellung von unglaublich gutem Backwerk und werfen Sie einen Blick in die quirlige kleine Welt, die hinter den Türen der Bäckerei steckt. Das Buch für alle, die Brot und Backen lieben. Meine Meinung: Hier gewähren uns die Kultbäcker von „Fabrique“ einen Einblick hinter die Kulissen. Die Rezepte sind originale, wie man sie sonst nur in deren Filialen finden kann. Zugegeben, die Rezepte sind etwas anspruchsvoller – aber die Arbeit lohnt sich, denn die Backwerke sind ein reinster Genuss. Auch sonst bietet das Buch mit seinem Background-Stories eine gute Unterhaltung. Optisch schön gestaltet hält es gut die Waage zwischen Coffeetable – und Rezeptbuch.

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