Leserstimmen zu
Backen und Liebe

Lotta Zetterström, David Zetterström

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Neben der Lust an Outdoor-Aktivitäten sind Design und Zimtschnecken zwei weitere Dinge, die mir sofort einfallen, wenn ich an Nordeuropa denke. Und genau um diese beiden Dinge soll es in dem Backbuch „Backen & Liebe“ von Lotta und David Zetterström gehen, das ich heute vorstellen möchte. Eingangs finde ich es wichtig, klarzustellen, dass „Backen und Liebe“ kein reines Backbuch im Sinne einer Sammlung von bebilderten Rezepten ist. Natürlich findet man in „Backen und Liebe“ auch eine große Anzahl an Rezepten, aber daneben enthält es die persönliche Geschichte von Lotta und David Zetterström sowie eine Vorstellung von deren „Fabrique“-Bäckereien in Schweden plus einer weiterem Filiale in London sowie den zugehörigen Mitarbeitern. Hinzu kommen wundervolle Bilder von den vorgestellten Backwaren, den Personen, die diese herstellen, und den Filialen. All das macht „Backen und Liebe“ zu einem wahren Augenschmauß. Mir haben auch die Haptik des Buches – also die etwas dickeren Seiten und die Matte Optik der Bilder – sowie die Schriftarten (der meiste Text ist in einer Art Schreibmaschinenschrift geschrieben) sehr gut gefallen. Was den Inhalt der Rezepte betrifft, so liegt der Fokus eindeutig auf Broten. Und zwar ganz speziell auf den verschiedensten Arten von Sauerteigbroten. Das hat mich zugegebenermaßen zunächst ein bisschen abgeschreckt, denn ich dachte, so ein Sauerteigbrot wird mir als Laie ganz bestimmt nicht gelingen. Nachdem in Zeiten von „Corona“ die Menschen aber plötzlich angefangen haben, zuhauf zu Hause Brot zu backen, bin ich nun auch fest entschlossen, mich an einem Sauerteigbrot zu versuchen. Mal schauen, ob das was wird… Als jemand, der Süßes aller Art liebt, sprechen mich die ganzen süßen Hefeteigrezepte besonders an. Schaut Euch nur die kunstvoll geschwungenen Hefeknoten auf dem Cover an! Am Ende des Buches folgen einige nicht minder köstlich aussehende Frühstücksvariationen. Yummy. Bei mir hat „Backen & Liebe“ nicht nur die Sehnsucht nach frisch gebackenem Brot oder fluffigen Zimtschnecken hervorgerufen. Nein, ich würde darüberhinaus am liebsten sofort nach Stockholm reisen. Um eine der tollen Filialen von „Fabrique“ zu besuchen. Mal schauen, was die nächsten Monate so bringen. Vielleicht wird der Traum von der Eiskunstlauf-WM in Stockholm im März 2021 doch noch wahr…

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Ein Erlebnisbericht als Rezension Ein frisches Brot aus dem Ofen zu holen und die erste(n) Scheibe(n) davon noch warm mit Butter und etwas Salz zu essen – das ist für mich ein absolutes Glücksgefühl. Während ich bei Hefebroten ganz oft dieses beglückende Wohlsein verspüre, sind Sauerteige bei mir eine andere Sache. Irgendwie sind mir eigene Sauerteige noch nie so richtig gelungen. Zeit also, mir Hilfe zu holen! Das Buch, das im Original übrigens den schönen Titel All you need is bröd and love trägt, verspricht Einblicke in die Welt des Backens sowie in die Backstube der Zetterströms. Das Ehepaar hat 2008 eine Bäckerei in Stockholm eröffnet, wo es ihre Leckereien zu kaufen gibt. „Wir lieben Brot“ – das sagt das Ehepaar im Buch mit Worten, aber auch durch die vielen Bilder und natürlich mit jedem einzelnen Rezept. Es sind nur 27 Rezepte in dem Buch enthalten, darunter auch welche, die nichts mit Brot zu tun haben, wie Granola oder Himbeersaft. Dafür gibt es aber sogar das Rezept für die beliebten Kardamomschnecken – nur die Buttermenge verraten sie nicht! Man kann sich also selbst dran wagen und versuchen, sich ans leckere Original heranzutasten. Aber ob es je so gut schmeckt, wie bei einem Stockholmbesuch? Projekt: Sauerteig Ich habe es also gewagt, und nach dem Rezept einen Sauerteig angesetzt. Und ich nehme vorweg: Das hat leider nicht geklappt. Obwohl ich das Glas sterilisiert habe, obwohl ich mich an Zeiten und Mengen gehalten habe, mein Sauerteig wurde leider schlecht. Auch bei einem zweiten Versuch ist es mir leider nicht gelungen. Aber: Mein Schwiegervater backt ebenfalls eigenes Brot und hat mir einen Sauerteigansatz geschenkt. Es kann also erst einmal weitergehen. Ich gebe das mit dem eigenen Ansatz aber noch nicht ganz auf, ein neuer Versuch ist schon angesetzt. Backen wollte ich das Sauerteig-Toastbrot „Mr. Toast“. Erster Schritt: Dem Rezept für Pain au levain folgen! Also einmal geblättert und los geht es! Der Aufwand für zwei Laibe ist, selbst mit vorhandenem Sauerteigstarter, recht groß. Der Teig wird angesetzt, muss ruhen, wird geknetet, muss ruhen, wird gefaltet, muss ruhen, wird noch einmal gefaltet, muss noch einmal ruhen, wird ein drittes Mal gefaltet, muss noch einmal ruhen, wir geformt, muss noch einmal ruhen und wird dann gebacken. Definitiv nichts, was man mal so eben nebenbei machen kann. Aber das Ergebnis! Ein Weizenbrot mit kräftigem Sauerteigaroma, das ist eine unglaubliche Freude. Das Brot wird recht kurz bei sehr hoher Temperatur gebacken und bekommt eine knusprige Kruste und eine schöne Krume. Frisch aus dem Ofen schmeckt das Brot himmlisch, aber auch getoastet an den Folgetagen. Über die Arbeit mit dem Rezept: Für ein Rezept zunächst zu einem anderen Rezept springen zu müssen (und theoretisch, wenn man einen eigenen Sauerteig ansetzt, zu einem dritten), das ist natürlich nie optimal. Aber ich verstehe, dass es für manche Bücher und Rezeptzusammenstellungen einfach sinnvoll sein kann. So fand ich es auch hier nicht so schlimm. Ich fand es gut, dass am Anfang im Rezept stand, dass der Teig klebrig sein soll – später hat mir eine Angabe über die gewünschte Konsistenz jedoch gefehlt und ich hatte permanent das Gefühl, dass mein Teig zu klebrig ist. Ich habe also nach eigenem Gefühl noch ein bisschen Mehl zugegeben, sodass der Teig einigermaßen handhabbar war. Ein klitzekleines Manko ist für mich die Angabe über das Vorheizen des Ofens: Die wird im Text bereits vor dem Formen der Brotlaibe gegeben, die dann allerdings noch einmal 60 Minuten gehen müssen. So lange sollte der Ofen ja wohl kaum laufen? Insgesamt konnte mich das Rezept aber auf jeden Fall überzeugen! Das Brot schmeckt großartig und ist mit normalem Toast nicht zu vergleichen. Da ich nur eine Kastenform habe, habe ich den zweiten Laib frei gebacken und ein eher ciabattaartiges Brot erhalten. Frisch aus dem Ofen, mit selbstgemachter Bärlauchbutter bestrichen – das ist genau das Glücksgefühl, nach dem ich mich gesehnt habe. Was ich noch ausprobieren möchte: Natürlich die Kardamomschnecken, Roggenbrötchen und im Herbst die Pflaumenkonfitüre! Fazit: Das Buch ist eine Liebeserklärung ans Brot und die Backkunst. Es enthält Geschichten, Erklärungen und Rezepte. Es konnte mich an einigen Stellen zum Schmunzeln bringen und es löste in mir das Bedürfnis aus, mir sofort die Küchenschürze umzubinden und zu backen. Beim Durchblättern kann man die Aromen aus der Backstube fast riechen! Ein ausdrückliches Lob an dieser Stelle an Bengan Widell, der das Buch mit seinen beeindruckenden Bildern ausstattet!

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Das Buch „Backen & Liebe“ von Lauter und David Zetterström erzählt die Geschichte der Kultbäckerei Fabrique, die weit über die schwedischen Grenzen bekannt ist. Gleichzeitig beschreibt das Buch eine besondere schwedische Tradition „Fika“. „Fika“ bedeutet eine kurze Pause vom Alltag, in der man klassischerweise eine Tasse Kaffee trinkt und dazu beispielsweise eine Zimtschnecke isst. In Schweden genießt man diese Entschuldigung des Lebens mehrmals täglich. Als Jugendlicher bekam David Zetterström einen Job in einer kleinen familiengeführten Bäckerei, die nach schwedischer Tradition backte. Eigentlich wollte er sich nur was dazu verdienen, doch schnell entwickelte sich eine Liebe zum traditionellen Backhandwerk. Auch Lothar wollte sich neben dem Studium etwas dazu verdienen, sie arbeitete als Verkäuferin in einem Ladenlokal das direkt neben der Backstube lag in der David arbeitete. Jeden Morgen kaufte sie ihr Frühstück dort, die Gespräche wurden länger und intensiver, bis sie sich ineinander verliebten. Sie zogen zusammen, heirateten und verwirklichten ihren Traum von einer eigenen Bäckerei mit traditionellem Handwerk. Der Laden war winzig und es gab nicht viel Platz, die Leute standen in der Schlange bis auf die Straße hinaus. Bereits sechs Monate später eröffneten sie ihren 2. Laden in Stockholm. Mittlerweile sind es sogar 20 Fabrique-Filialen in Stockholm, London und Gotland. Es ist die Liebe zum traditionellen Handwerk nach alten Rezepten. Einige Rezepte der beliebtesten Backwaren findet man im Buch, wie: -Aprikosenbrot -Feigenbrot -Kardamomschnecken -Levantin-Brötchen -Mandelbutter -Mr. Toast -Mrs. Toast -Rhabarbersaft -Roggenbrötchen -Sauerteig -Süßer Hefeteig -Walnussbrötchen und viele weitere Köstlichkeiten. Wichtiger Bestandteil der Brote und vieler Rezepte ist ein gut geführter, aktiver Sauerteigansatz. Die Herstellung dieses Ansatzes ist im Buch Schritt für Schritt beschrieben und dauert zu Anfang 4-5 Tage bevor man den Ansatz zum Backen verwenden kann. Danach wird er jedoch nur bei gefüttert und ist stets einsatzbereit. Die schöne Aufmachung des Einbandes mit strukturierter Oberfläche und Prägedruck ist sehr hochwertig und ansprechend. In erster Linie beschreibt das Buch die Geschichte rund um die Kultbäckerei Fabrique mit Interviews und Geschichten vieler Gäste und natürlich einer Sammlung beliebte Rezepte, die man gleich ausprobieren möchte. 5 von 5 Sternen

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Ich liebe Back- und Kochbücher und ganz besonders, wenn diese ausgefallen sind. Dieses Buch ist ein Wunderwerk. Ist es Fotokunst? Unternehmensgeschichte? Tagebuch? oder doch einfach ein stylisches Backbuch? Ich weiß es nicht und bin immer wieder glücklich, wenn ich es in der Hand halte. Unglaubliche Fotoaufnahmen, Einblicke in die Bäckerei "fabrique" in Schweden und sehr simple Rezepte. Ich habe das Mandelmus bereits am ersten Tag ausprobiert und ich muss sagen, warum bin ich da nie selbst draufgekommen. Wer ein Geschenk für einen Backliebhaber sucht, wird hier sehr fündig. Ansonsten macht sich dieses Werk auch ausgezeichnet auf dem Coffeetable.

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Wer Stockholm besucht, kommt eigentlich an der Bäckerei „Fabrique“ nicht vorbei: handgemachte Brote aus dem Steinofen begrüßen einem mit einem unglaublichen Duft und die wahrscheinlich besten „Kardemummabullar“ gibt es meines Erachtens dort auch :-) Nun gibt es eine gute Nachricht für alle, die diese leckeren Kardamomschnecken & Brote auch zu Hause genießen wollen: die Inhaber Lotta und David Zetterström haben in ihrem neusten Buch „Backen & Liebe) 27 der besten Lieblingsrezepte veröffentlicht! Der Festeinband ist kein gewöhnliches Backbuch, denn es birgt eine Menge Geschichten wie „Löcher im Brot“, Briefe von Kunden und unglaublich viele Stimmungsfotos rund um die Menschen, die Bäckerei und ihre Leckereien... und alles beginnt mit einem stimmig gestalteten Buchcover, bei dem ich sofort neugierig wurde und zugegriffen habe. Vorsicht: Mal schnell nach einem Rezept suchen? Klappt nicht! Denn ich bin immer wieder bei den Fotos hängen geblieben und habe mir gerne dazu eine kleine „Kaffee-Auszeit“ genommen. Mal sollte somit nicht in Eile sein und „schnell“ etwas backen wollen... das funktioniert nicht ;) Aber es lohnt sich, die Rezepte auszuprobieren – ich habe gerade ein Roggensauerteigbrot im Ofen... nein, einen Steinofen habe ich nicht, aber das Rezept dazu klappt auch im konventionellen Backofen. Für mich ein besonderes Buch – ideal für leidenschaftliche BäckerInnen oder Stockholm- bzw. Londonfans (ja, Fabrique gibt es auch in der britischen Hauptstadt)... ein Buch zum Schmökern, Träumen und Entschleunigen, dessen Fotos so manches Mal Lust auf Brot & Gebäck und eine weitere Auszeit in Stockholm gemacht haben.

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