Leserstimmen zu
Happy at Home

Clea Shearer, Joanna Teplin

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Werden auch Sie »Happy at Home«! Ihr Zuhause wird so gut aussehen, dass Sie es gar nicht mehr verlassen wollen. Clea Shearer und Joanna Teplin sind die Organisationsprofis von »The Home Edit« und haben Aufräumen auf ein neues Level gehoben: Mit übersichtlichen Boxen, einheitlichen Etiketten und außergewöhnlichen Tricks finden sie sogar im kleinsten Schränkchen Platz für all unsere Habseligkeiten. Farbliche Sortierungen und hübsche wie funktionelle Aufbewahrungen und Tipps, wie man die Ordnung auch langfristig beibehält, runden das Konzept ab. Mit vielen praktischen Tipps und Anleitungen zum Aussortieren, Umstrukturieren, neu Einrichten und Organisieren und durchgehend bebildert. Auf eine sympathische und motivierende Einleitung folgen drei große Kapitel: Vorbereitungen, Musterlösungen und Ordnung halten. Die Vorbereitungen sind im Grunde simpel. Nämlich alles freizuräumen. Einfach alles. Ausnahmslos. Die Musterlösungen bieten hunderte Beispiele von perfekt organisierten Räumen, an denen man sich orientieren kann und die man sich für seine eigene Wohnung zum Vorbild nehmen kann. Das letzte Kapitel spricht wohl für sich, mit diversen Tipps, wie man die Ordnung auch langfristig anhalten kann. Die Gestaltung des Buchs ist in zwei Hinsichten einfach toll. Zum einen sind die Bilder wunderschön, zum anderen finde ich solche geordneten Räume – mit durchsichtigen Aufbewahrungsboxen, Aufschriften, nach Farben geordnetem Bürobedarf – einfach traumhaft. Ich liebe sowas. Doch nicht nur die Bilder, auch die Schriftarten und -farben sind gut gewählt und passen hervorragend zum Thema. Das Einzige, das mich bisher von richtiger Ordnung getrennt hat, ist der Fakt, dass ich nie eine offizielle Liste hatte, der ich Schritt für Schritt nachgehen konnte. Ohne Scheiß, das ist alles. Denn Listen sind cool und motivieren extrem (0der vielleicht bin ich einfach etwas schräg und neurotisch). Man hat einen konkreten Plan, und muss sich selbst auch nicht zu viele Gedanken machen. Aufräumen ist ohnehin schon mit viel Anstrengung verbunden. Zerbricht man sich vorher den Kopf darüber wie man was tun sollte, damit alles funktioniert, rafft man sich am Ende gar nicht mehr auf. Deshalb funktioniert dieses Buch. Und es funktioniert gut. Es hat mir jedenfalls sehr geholfen, und war eine liebevolle Anleitung, die einfach Spaß gemacht hat!

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Ordnung schaffen und vor allem ganz wichtig ausmisten! Genau das möchte ich machen, wie gerade jeder in Corona-bleib-daheim-Zeiten. Doch wie macht man das am besten? Ich muss sagen, dass das Buch vor allem visuell viel her macht. Fast auf jeder Seite sind wunderschöne Fotos von aufgeräumten Schränken und ordentlichen Räumen. Auch die Räume von Berühmtheiten wie Gwyneth Paltlow werden hier aufgeräumt. Was ich echt auch übernehmen möchte ist, meine Bücher in Regenbogenfarben zu ordnen und nicht nach Größen. Regenbogenfarben sorgen für Harmonie und es sieht gleich ordentlicher aus. Ansonsten fand ich die Tipps jetzt nicht wirklich aufregend und neu. Die Fotos luden wirklich dazu ein, alles ordentlicher zu stapeln in den Schränken, aber so ganz für Normalos ist das auch nix. Ich habe zum Beispiel keinen Vorratsraum und keine Waschküche in der ich ein Riesenregal habe um meine Waschtabs im runden Schraubglas aufzubewahren. Mal abgesehen davon, dass dies für Kinder und die Verschluckungsgefahr auch weniger toll ist. Auch sind die Tipps nix für Zerowaster oder Minimalisten. So wird zB. empfohlen Toilettenpapier in Papier einzuwickeln, da es dann weniger verstaubt. Verstaubtes Toilettenpapier im Corona-Bunker! Wo gibt es denn sowas! Die goldene Schrift außen ist ansonsten wirklich ansprechend und das Buch macht sich gut auf dem Coffee-Table. Die Bilder innen triggern dennoch zum Ordentlich werden. Die Umsetzung ist aber fraglich. Farblich getrennte Wachsmalstifte und Spielzeug im Kinderzimmer...wie lange? Es sei denn man hat einen kleinen Monk daheim. Als Anreiz ist das Buch bestimmt großartig, aber man sollte nicht vergessen, dass manche Tipps nur mit riesen Haus oder ordnungliebenden Kindern umsetzbar sind.

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Clea Shearer und Joanna Teplin aus Nashville haben eine ungewöhnliche Leidenschaft: Sie haben sich der Ordnung verschrieben und sie zu ihrem Beruf gemacht. Ihre spezielle Aufräum- und Organisationstechnik stellen sie in diesem Buch vor – eine Mischung aus praktischer Anleitung und Bildband. Ich war neugierig zu erfahren, inwiefern sie sich von der KonMari-Methode der Aufräum-Queen Marie Kondo unterscheidet. Der Aufbau und die visuelle Umsetzung spiegeln das Thema in bester Manier wieder. Übersichtlich und systematisch erklären die Expertinnen die einzelnen Schritte, um sein Zuhause funktional und zugleich ästhetisch zu organisieren und langfristig Ordnung zu halten. Dabei zeigen sie eine besondere Schwäche für Vorratskammern und Regenbogenfarben. Zu Beginn erläutern sie die nötigen Vorbereitungen wie eine gründliche Bestandsaufnahme seines Hab und Guts und das Ausmisten. Dabei möchte man allzu gern zum angenehmeren Teil, dem Sortieren und Einräumen, vorspringen, doch dieser Part folgt erst im zweiten Teil. Hier nehmen sich die Autorinnen einen Raum nach dem anderen vor und zeigen anhand von schönen Fotografien verschiedene Kniffe, um den vorhandenen Platz optimal zu nutzen und Ordnung und Übersichtlichkeit zu schaffen. Dazu zählen zum Beispiel die Aufbewahrung in aufeinander abgestimmten Vorratsdosen, Körben und Boxen und ihre konsequente Beschriftung, der Einsatz von Türregalen oder Rollwägen. Über so manch ungewöhnlichen Tipp wie Reinigungsprodukte und Lotions nach Duft zu sortieren musste ich schmunzeln. Die Vielzahl der Aufbewahrungsboxen, die man sich anschaffen müsste, finde ich etwas abschreckend und aus ökologischer Sicht bedenklich. Ich neige eher dazu, Verpackungsmaterial zu upcyclen, was allerdings lang nicht so ansprechend aussieht wie die gezeigten Musterlösungen. Diese lassen sich in der Realität wohl nur bedingt umsetzen. Dass die Aufräumexpertinnen sichtlich Spaß bei der Sache haben und uns Einblick in ihre Arbeit und in Interieurs von Prominenten wie Gwyneth Paltrow gewähren, sorgt immerhin für Schmökerspaß.

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Das Buch wirkt auf den ersten Blick etwas dick und groß aber das finde ich sogar umso besser. Die vielen abgebildeten Beispiel-Illustrationen kommen damit viel besser zur Geltung. Happy at Home ist durch die beiden Gründerinnen Clea Shearer und Joanna Teplin entstanden. Anfangs erfährt man ein wenig über die beiden und wie es dazu kam, dass sie sich gefunden haben. Tja manchmal gibt es Vorbestimmungen im Leben und oft liegt das Bauchgefühl genau richtig – so war es bei den beiden zumindest. In der Einleitung lernt man auch die humorvolle Art und Weise kennen. Die Texte sind verständlich geschrieben, nicht zu lang aber auch nicht zu kurz und immer mit einem Augenzwinkern. Als ich das Buch gelesen hatte, hatte ich das Gefühl, als würde ich mit einer guten Freundin reden. Genau dieses Gefühl braucht es aber bei derartigen Ratgebern. Damit schafft man eine gute Verbindung und lässt sich auf den Versuch ein etwas zu verändern oder eben anzupacken und schreckt nicht zurück. Alleine das Cover finde ich schon sehr inspirierend und glaubt mir die Bilder im Buch sind es auch! Wer sich übrigens noch mehr Infos einholen möchte dem kann ich nur den Instagram Kanal der beiden empfehlen. Was ich auch ganz cool finde ist, dass man den ein oder anderen Raum von berühmten Hollywood Personen sehen kann. Die beiden sind nämlich in den USA sehr berühmt geworden mit ihrer Taktik Ordnung ins Zuhause zu bekommen. Das Buch ist sehr übersichtlich aufgeteilt. Das Herz besteht aus drei Säulen: Vorbereitungen, Musterlösungen und Ordnung halten. Die Einleitung an sich ist aber auch sehr hilfreich und übersichtlich. Es gibt Fragen, bei denen man schauen kann, ob man sich hier wieder finden kann wie z.B. Ist Ordnung dein Ding? Mit entsprechenden Antworten und ja ich war immer mindestens mit 1x „Ja“ dabei😅 Aber gut sonst hätte ich mir dieses Buch zum Rezensieren auch nicht ausgesucht. Die Säulen möchte ich dir kurz vorstellen, damit du besser herausfinden kannst, ob dieses Ordnungsbuch auch etwas für dich wäre: Vorbereitung Hier geht es ans eingemachte und man wird auch gleich darauf aufmerksam gemacht, dass man sich an die Schritte halten und diese eben nicht auslassen oder überspringen soll. Macht auch Sinn. Nehmen wir als Beispiel den Kleiderschrank. Man soll alles ausräumen, Gruppen erstellen und dann ausmisten. Wie oft habe ich mich selbst dabei erwischt, wenn ich vor hatte den Kleiderschrank zu entmisten, dass ich ein Teil nach dem anderen in die Hand genommen habe, überlegt habe, in Erinnerungen geschwelgt bin usw. also komplett falsch – kein Wunder, dass ich relativ schnell die Lust daran verloren hatte CLICK Also unter dieser Devise kann ich schon mal bestätigen, es hilft ungemein, wenn man sich an die einzelnen Schritte hält und sich ein Glas Wein oder Tee, je nach Lust und Laune dazu gönnt. Ich lasse dann auch oft meine Lieblingsmusik laut laufen und zelebriere solche Ausmistaktionen! Der Ansatz der beiden, man soll sich nur nicht stressen lassen, lässt mich wieder auf das eingangs erwähnte Gefühl zurückkommen, als würde man die Sache mit Freundinnen anpacken. Übrigens wird empfohlen erstmal mit etwas kleinem anzufangen wie z.B. einer kleinen Schublade – und die haben wir doch alle DIESE EINE SCHUBLADE CLICK Sie gehen dann thematisch auch kurz auf die übrigen Räume bzw. die besonderen Ecken ein und spätestens, wenn man den Blick in seinem eigenen Zuhause schweifen lässt, fängt man an einzuordnen, was wohl eher leicht fallen würde und was erst etwas später in Angriff genommen wird, wenn man genügend Übung darin hat. Babyschritte reichen ja auch oft schon aus! Natürlich kommen auch die Fragen fürs Ausmisten wieder ins Spiel wie z.B. Brauche ich das? etc. Auch immer mit einer kleinen Erklärung, damit auch niemand behaupten kann er hätte es nicht verstanden🤭 Musterlösungen Die Musterlösungen sind aufgeteilt nach Räumen bzw. Ecken, diese umfassen: Eingangsbereich Waschküche Badezimmer Arbeitszimmer Spielbereich Kleiderschränke Küche Vorratskammer Die Idee der beiden eine Art Rezeptbuch zu erstellten fand ich ganz cool. Im Rezeptbuch holen wir uns schließlich die Anregung auch zuerst über die Bilder. Bei den Musterlösungen ist dies eben auch der Effekt. Für jedes Bild gibt es zudem auf diesen Bereich zugeschnittene Infos und Tipps. Hier habe ich mir schon eine kleine IKEA Liste angefertigt. Aber die Sachen werde ich erst besorgen, wenn ich final fertig mit den Räumen bin. Ich möchte mich an die Schritte halten und es hat so auch den Nebeneffekt, dass man dann nach einiger Zeit auf die Liste schauen kann und prüft, was davon man wirklich anschaffen möchte oder, ob sich hier und da etwas überholt hat. So mache ich das übrigens mittlerweile auch beim Klamottenkauf. Ich setzte es auf meine Wunschliste und dann schaue ich immer wieder mal durch und erst nach ein paar Tagen mache ich die finale Bestellung – rate mal was dann passiert 🙆‍♀️ Richtig, vieles wird dann gar nicht genommen, weil es einfach nur ein Impuls in dem Moment war es unbedingt haben zu wollen und nach einigen Tagen bin ich da gar nicht mehr so scharf drauf. Unsere Vorratskammer hatten wir beim Einzug in die Wohnung 2019 schon gleich entsprechend sinnvoll eingerichtet mit Regalen. Ich habe eigentlich alles in Gläsern untergebracht. Für die Putzsachen möchte ich mir aber noch Kästen kaufen die ich aufeinander stapeln kann. Sieht besser aus und spart doch wieder Platz! Ordnung halten Tja Ordnung machen ist oft einfacher als Ordnung halten, oder? 🤭 Aber auch hier geben die beiden ein paar Tipps mit und auch für Anregungen wird gesorgt. Es werden einige Seiten und Instagram Kanäle empfohlen bei denen man sich Anregungen aber eben auch den täglichen Reminder zum Ordnung halten holen kann. Das System der beiden ist einfach konzipiert und mit ein wenig mehr Elan, Fantasie zur Gestaltung und Mut auch definitiv umsetzbar. Ich bin natürlich noch lange nicht fertig in der Wohnung – ich will mich schließlich nicht stressen lassen. Ich habe für mich viele Notizen gemacht und strukturiert wie ich mir die einzelnen Räume vorstelle und was ich verändern möchte. Step-by-step wird in den weiteren Wochen daran gearbeitet und spätestens im Juli, wenn ich meinen Sommerurlaub habe werde ich Gas geben um final fertig zu sein. Hier habe ich mir schon eine ruhige und gemütliche Atmosphäre mit wenig Detail geschaffen und dort mich hinzusetzen entspannt mich ungemein, egal was der Tag für Bürden mir bereitete hatte!

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Autor: Clea Shearer/Joanna Teplin Titel: Happy at Home – Raum für Raum zum perfekt organisierten Zuhause Erschienen: 13.04.2020 Genre: Sachbuch Verlag: Mosaik Seitenzahl: 256 Seiten Klappentext: Werden auch Sie »Happy at Home«! Ihr Zuhause wird so gut aussehen, dass Sie es gar nicht mehr verlassen wollen. Clea Shearer und Joanna Teplin sind die Organisationsprofis von »The Home Edit« und haben Aufräumen auf ein neues Level gehoben: Mit übersichtlichen Boxen, einheitlichen Etiketten und außergewöhnlichen Tricks finden sie sogar im kleinsten Schränkchen Platz für all unsere Habseligkeiten. Farbliche Sortierungen und hübsche wie funktionelle Aufbewahrungen und Tipps, wie wir die Ordnung auch langfristig beibehalten, runden das Konzept ab. Meine Meinung/Kritik: Clea und Joanna sind zwei Mütter, die gemeinsam eine Firma aufgebaut haben. >The Home Edit< zeigt ihre Liebe für Organisation und Sauberkeit und das gepaart mit Witz und Charme. Mit einem wunderschön gestalteten farbigen Buch nehmen sie uns mit in ihre Welt, in die Welt eines Organisationsprofis. Ganz nach dem Motto, alles wird beschriftet und in anschauliche Boxen verpackt, um diese dann farblisch zu sortieren, führend die zwei Mütter uns durch die Zimmer anderer Familien die ihre Unterstützung benötigten. Darunter auch Stars wie Gwyneth Paltrow mit ihrer Speisekammer. Auf der Buchrückseite wird in goldenen Buchstaben versprochen, „Ordentlich, ästhetisch und happy ins Wohlfühlzuhause.“ Davon, und von dem schönen und ansprechenden Cover angelockt, freute ich mich mein Zimmer oder auch die Wohnung nächstes Jahr in eine Wohlfühloase zu verwandeln. Anfangen kann man immer. Viel Text gibt es in dem Buch nicht. Bloß die Vorbereitung sowie der Schluss mit Tipps zum ordentlich bleiben wurden mit Text ausgestattet. Der Mittelteil hatte dies allerdings auch nicht nötig da die Bilder mit den kleinen Stichworten für sich sprachen. Eingeteilt in Unterkategorien wie Eingang, Badezimmer oder auch Küche wurden wir von Raum zu Raum mitgenommen. Wir erhalten unterschiedliche Ideen wie man sein Zuhause einrichten kann. Manch ein Stil gefiel mir mehr mach einer weniger aber insgesamt hat es mir Spaß gemacht, die einzelnen Ideen für mich zu nehmen und eigene Ideen zu entwickeln. Von einem Regenbogen Bücherregal halte ich mich trotzdem fern. Ihre Devise: „Regenbogenfarben lassen uns wohlfühlen“ zeigt sich in jedem Raum. Sogar im Kinderzimmer werden die Wachsmalstifte und Legosteine farblich sortiert. Wie das Kind es wohl schafft die neue Ordnung beizubehalten? Ich denke gar nicht. Dafür sind dann wieder die Ordnungsfanatischen Mütter unter uns da die die Hoffnung nicht aufgeben. Das Buch hatte einiges an Witz und Charme. Meine Lieblingsstelle war wohl die, wo es darum ging, das Pizza aufwärmen als Kochen zählt und Sekt zu Wasser gehört. Es machte sie sympathisch und aufgrund einiger Anekdoten konnte man sehen, dass auch sie nicht immer alles zu 100% ordentlich haben. Sie sind alles andere als Perfekt und das ist gut so. Insgesamt erhält das Buch von mir positive 4 von 5 Sternen, da es ansprechend gestaltet ist. Die Bilder entzerren das Ganze und erhalten die Lust am weiterstöbern. Selbst wenn es nur zur Ideenfindung dient. Ab und zu war es mir einfach zu steril und perfekt weswegen es einen Punkt Abzug gibt. So wird keine Wohnung dauerhaft aussehen können wenn man zwei oder drei Kinder hat. Ein bisschen Unordnung kann auch den Tag verschönern.

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Gut gefällt mir, dass die Seiten am Rand farblich nach Räumlichkeiten markiert sind. So kann man sehr schnell den passenden Raum aufschlagen. Ich muss gestehen, dass ich schon den Anfang recht schwierig finde. Die Autorinnen schlagen vor, alles auszuräumen. ALLES! Ohne Ausnahme. Danach wird es in Kategorien eingeteilt, damit Gleiches bei Gleichem steht. Ehrlich gesagt schreckt mich der Gedanke, dass dann mein Haus erstmal total Kopf steht schon ab. Man hat ja nicht nur 2-3 Dinge, sondern Hunderte oder gar Tausende und die alle raus zu räumen… danach lebe ich im Chaos. Ich hätte ehrlich gesagt Angst davor, dieses Chaos nicht wieder in den Griff zu bekommen. Gut, sie raten auch, erstmal mit einer Schublade anzufangen und sich erst nach und nach den größeren Projekten zu widmen. Vielleicht muss man das wirklich genau so mal ausprobieren. Grundsätzlich ist die Idee, alles, was zusammen gehört, auch zusammen zu lagern natürlich sinnvoll. So passiert es weniger, dass man die 4. Packung Alufolie kauft, weil man die anderen drei Packungen an unterschiedlichen Orten aufbewahrt und überhaupt keinen Überblick darüber hat. Nicht, dass mir das passieren würde… NEIN! 😉 Den allerbesten Tipp finde ich: “Nur keine Gewissensbisse“. Wer kennt das nicht? Das Dekostück, dass man noch nie leiden mochte, aber von einem lieben Menschen geschenkt bekommen hat? Die Lieblingshose, die schon seit 10 Jahren nicht mehr passt und (seien wir realistisch) auch nie wieder passen wird. Weg damit! Solche Dinge nehmen nur Platz weg. Man muss nicht alles aufheben, vor allem, wenn man es einem nicht gefällt, nur weil es einem geschenkt wurde. Wenn man ganz ehrlich ist, dann bringt dieses Buch keine wirklich neuen Erkenntnisse. So oder anders hat man die Tipps schon überall gelesen. Der Vorteil ist, dass sie übersichtlich zusammengefasst und mit wirklich sehr ansprechend gestalteten Bildern versehen sind. Vor allem die Fotos machen Lust darauf, auch zuhause aufzuräumen. Ob es danach auch nur annähernd so aussieht, wenn ich es versuche, das lasse ich mal lieber dahingestellt. Auch wenn die Autorinnen sagen, dass sie selbst auch nicht das Händchen fürs dekorieren hatten, bevor sie angefangen sind, so glaube ich, dass man schon irgendwie eines dafür haben muss. Irgendwie hatte ich mir von diesem Buch deutlich mehr versprochen. Mehr praktische Tipps, wie man Schubladen und Schränke vernünftig organisiert. Eigentlich ist die Quintessenz dieses Buches, dass man Kästen kaufen soll, viele Kästen, diese beschriftet und in die Schränke stellt. So einfach und doch so schwierig… Gut gefallen haben mir einige Vorschläge, z. B. die Reinigertabs in Bonbongläsern aufzubewahren, wenn man diese offen stehen haben muss. Sieht edel aus und dadurch wirkt es gleich aufgeräumter, als hätte man einfach den Pappkarton auf dem Regal stehen. Oder auch der Tipp, Kästen und Kartons zu beschriften, so dass man immer gleich weiß, was sie enthalten. Ich neige dazu, die Dinge, bei unbeschrifteten Kartons, doch wieder irgendwo rein zu werfen. Vielleicht bringt auch mich eine Beschriftung dazu, mich an mein eigenes Ordnungssystem zu halten. Die eine oder andere Anregung wird bei mir auf jeden Fall umgesetzt werden. Machen wir uns nichts vor… aufräumen muss dann doch noch jeder von uns selbst. Dieses Buch bietet viele schöne Fotos von aufgeräumten Schränken und Schubladen, die Lust darauf machen, auch das eigene Zuhause ein bisschen zu verschönern. Von mir gibt es 3 Sterne für einen Ratgeber, von dem ich mir mehr versprochen hatte, als schöne Fotos und den Rat, sich Kästchen für die Schränke zu kaufen.

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Ich bin ein absoluter Monk, nur leider habe ich einen Mann und 4 Kinder. Dieses Buch ist atemberaubend schön, wenn auch sehr schwierig genau so umzusetzen. Ich habe mit meinen Kindern die Ordnungen in entsprechenden Kinderzimmern veranschaulicht, aber es ist erfolglos geblieben. Die Bilder sind sehr ansprechend und auch das Konzept, spricht mir aus der Seele. Ideal für alle Ordnungsfans, wenn Sie die absolute Perfektion erreichen wollen. Es müssen nur alle mitmachen:)

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Happy at Home - der perfekte Buchtitel für die Corona-Zeit! Das Cover verrät, um was es genau geht: Hier ist Ausmisten und Aufräumen angesagt. Und das klingt gut. Wollten wir das nicht alle schon längst mal machen? Und sind trotz Corona mal wieder nicht dazu gekommen? Jetzt ist Schluss damit, versprechen die beiden Amerikanerinnen Clea Shearer und Joanna Teplin. Sie haben mit "The Home Edit" eine Aufräumfirma gegründet, die via Instagram so erfolgreich wurde, dass die beiden sogar offiziell damit werben dürfen, dass sie Promis aus der ersten Liga helfen, ihr großes und luxuriöses Zuhause auf Vordermann zu bringen. Das Geheimnis ihres Erfolges? Kleine Schritte - und die Farben des Regenbogens. Konkret lautet ihr Rat folgendermaßen: Erst mal nur mit einer Schublade anfangen. Mehr nicht. Eine Schublade ist rasch ausgeräumt, der Inhalt schnell sortiert. Anschließend hat man direkt ein Erfolgserlebnis. Das können auch Aufräum-Muffel nachvollziehen. Das Sortieren läuft dann nach Gruppen ab, wie man auch auf dem Cover schön sehen kann. Gewürze kommen zu Gewürzen, Toppings zu Toppings und Müsli zu Müsli. Mit dem Gruppen-System findet sich später alles einfach wieder, zumal man Schubladen und Kästen entsprechend beschriften kann. Das Ausmisten ist ein Bereich, der eventuell psychologische Hürden bereithält. Aber zum Aufräumen gehört es nun mal dazu, Dinge, die nicht mehr benötigt werden, wegzugeben. Dabei muss man nicht das tun, wofür Marie Kondo zu Recht kritisiert worden ist, und alles einfach wegschmeißen. Auch hier empfehlen die Autorinnen, Gruppen anzulegen: Dinge, die repariert werden müssen, Sachen, die gespendet werden und, nun ja, der lausige Rest, den man wirklich nur noch der Mülltonne überantworten kann. Beim Zusammenstellen der neuen Ordnung geht es dann um Farben, und das ist ein wirklich cleveres Prinzip, das auch Kinder schnell nachvollziehen können: Wer viele Dinge der gleichen Gruppe an einem Ort aufbewahrt (zum Beispiel Stifte oder Klamotten oder Schuhe) sortiert sie am besten nach einem Farbschema. Der Regenbogen bietet sich an, denn er sieht hübsch aus - sogar so hübsch, dass man mit der Idee Insta-Star werden kann. Wenn das erste farbliche Zusammenstellen einmal geschafft ist, fällt es später leicht, herausgenommene Gegenstände wieder an die richtige Stelle zu hängen. Diese ganzen Tipps und Hinweise garnieren die beiden Freundinnen mit launigem Text und jeder Menge Fotos, auf denen man sehr viele sehr ordentliche Regale bewundern kann. Die an den Praxisteil anschließenden Musterlösungen gehen offenbar davon aus, dass man in einer Villa mit 14 Zimmern wohnt, aber man hat ja zum Glück vorab den allgemeinen Teil gelesen und weiß, wie man die Luxus-Beispiele auf die eigene Zwei-Zimmer-Wohnung übertragen kann.

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