Leserstimmen zu
Dein kaltes Herz

Sharon Bolton

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Dies war mal wieder ein Thriller, den ich verschlungen habe, so spannend und verwirrend – was ich wirklich gut finde, da man als Leser wirklich gefordert wird zum nachdenken. Sharon Bolton hat einen tollen Schreibstil und mit der eisigen Landschaft auch zu Gänsehaut beigetragen. Ziemlich atmosphärisch und manchmal auch düster fand ich das Buch echt super. Oh, da beginne ich ja zu Anfang schon mit dem Fazit, aber das muss einfach gesagt werden! Ich möchte auch gar nicht zu viel verraten, denn was bereits im Klappentext des Buches steht, muss ausreichen, um zu sagen, ja, das Buch will ich lesen. So ging es mir und ich habe das erste mal von dieser Autorin ein Buch in der Hand gehabt (was aber nicht das letzte Buch sein wird). Sie schreibt die Geschichte in verschiedenen Zeitebenen und aus unterschiedlichen Perspektiven, das finde ich ja immer schon mal einen großen Pluspunkt, kann man sich doch da viel mehr in die einzelnen Protagonisten rein versetzen. Und auch wenn dies manchmal etwas verwirrend erscheint, reizt mich so ein Thriller viel mehr. Felicity ist auf der Flucht vor ihrem Ehemann. Damit begibt sie sich bis nach Südgeorgien. Auch wenn das ihrem Therapeuten nicht so recht gut erscheint, denn er meint, sie ist sehr labil. Aber was wirklich passiert ist und warum Felicity selbst nicht so genau weiß, wieso sie so eine Angst vor ihrem Mann hat, das erfährt der Leser erst viel später. Was das Ganze noch spannender macht. Dieser komplexe Aufbau von ihrer Psyche, der sich das ganze Buch hinzieht ist so voller Wendungen und so spannend, dass ich das Buch kaum weglegen konnte. Für mich wirklich ein sehr dramatischer Thriller mit komplexer Psychologie wie ich es liebe! Ich werde nun öfters zu den Büchern der Autorin greifen.

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Für mich war dieser Thriller sehr undurchsichtig. Der Klappentext klingt sehr vielversprechend, aber leider konnte er mich nicht in seinen Bann ziehen. Die Charaktere haben mir alle nicht zugesagt, ich fand sie alle unsympathisch außer den Therapeut Joe. Das Buch schafft eine sehr düstere Atmosphäre, was ich gerne mag und auch der Schauplatz auf Südgeorgien hat mich fasziniert. Hätte ich es nicht in einer Leserunde gelesen, hätte ich es höchst wahrscheinlich abgebrochen. Denn noch gefällt mir das Cover und der Schreibstil war auch ok. Vielen Dank an @pepperlikesleeping @annithr

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Voller Vorfreude begann ich diesen Thriller von Sharon Bolton. Die Geschichte ist in 4 Teile gegliedert, 2 in der Gegenwart und 2 verschiedene Rückblicke. Der Leser wird zu Beginn direkt mit in das kalte Südgeorgien genommen. Eine düstere, einsame und verzweifelte Stimmung breitet sich aus. Sharon Bolton verliert sich für mich leider etwas zu sehr in ausführlichen Landschaftsbeschreibungen, sodass mir manchmal die Gedanken abschweiften. Der Schreibstil erforderte von mir einige Konzentration, da es viele Personenwechsel, Ereignisse und Informationen gab, die im Einzelnen wichtig waren oder auch manchmal nicht. Die Idee der Story fand ich sehr gut und wurde auch durchgängig weiter ausgeführt. Für meinen Geschmack waren die Zusammenhänge jedoch schnell zu durchschauen; da hätte ich mir noch etwas verzwicktere Wendungen gewünscht. Alles in allem ist es ein interessanter Thriller, mit einer düsteren und kalten Atmosphäre, der allerdings in Sachen Nervenkitzel Luft nach oben hat.

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Die junge Glaziologin Dr. Felicity Lloyd befindet sich auf der kleinen antarktischen Insel Südgeorgien am südlichen Polar-kreis. Sie nutzt die einmalige Gelegenheit, um dort mit einer Gruppe anderer Wissenschaftler die Gletscher zu erforschen … und sich vor einem Verfolger namens Freddie zu verstecken. Es leben kaum Menschen dort, nur gelegentlich läuft ein Schiff mit Passagieren, die eine Rundreise machen, die Insel an. Jetzt wartet Felicity nervös auf das letzte Schiff der Saison – danach ist sie dank der totalen Isolation erst einmal für ein paar Monate in Sicherheit vor Freddie. Doch ihr Albtraum wird Realität, denn diesmal befindet sich ihr Verfolger unter den Reisenden. Felicity weiß, dass sie in der Falle sitzt, denn er wird sie hier überall finden. Doch sie hat einen Plan … Resümee: Das Buch besteht aus 4 Teilen, wobei Anfang und Ende in der Gegenwart in Südgeorgien angesiedelt sind und den Rahmen bilden. Teil 2 und 3 spielen neun bzw. zwei Monate zuvor im englischen Cambridge, wo Felicity bei Joe Grant in psychotherapeutischer Behandlung gewesen ist. Durch diese Rückschau erfährt der Leser peu à peu immer mehr über die Vergangenheit der jungen Forscherin sowie deren Persönlichkeit … und gerät zunehmend in Sorge um sie, aber auch um die Menschen, die sie umgeben. Auch die anderen Protagonisten geben einem Rätsel auf, man weiß zum Teil nicht, wie man deren Verhalten einordnen soll, welche Absichten sie verfolgen. Diese beiden mittleren Passagen werden sehr ausführlich erzählt und sind durch viele inhaltliche Ähnlichkeiten stellenweise recht langatmig geraten. Der letzte Teil knüpft zwar unmittelbar an die Ereignisse des Anfangs an, jedoch sieht man nun mit dem Wissen um ihre Persönlichkeit Felicitys Verhalten mit ganz anderen Augen. Das macht den Ausgang der Ereignisse in Südgeorgien unkalkulierbar und die Handlung spannend. Wer sind Felicity und Freddie? In welcher Beziehung stehen sie zueinander? Welche Absichten verfolgt der Mann? Welche Motivation treibt Joe Grant an? Und wer sind die geheimnisvolle Bamber, die in Südgeorgien auftaucht, und Shane, der in Cambridge eine Rolle spielt? Die einzelnen Abschnitte werden abwechselnd aus der Sicht dieser Protagonisten geschrieben. Erst gegen Schluss werden die Zusammenhänge vollständig aufgeklärt … und auf den Leser wartet so manche Überraschung. Fazit: ein vielschichtiger, komplexer (Psycho-) Thriller, dem an einigen Stellen eine Raffung gutgetan hätte

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Der Thriller von Sharon Bolten „Dein kaltes Herz“ ist ein Buch, wo mich das Cover sofort angesprochen hat. Der folgende Klappentext hat sein übrigens dazu beigetragen das Buch zu lesen. An der Stelle möchte ich mich beim Goldmann Verlag bedanken, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Eine angelegene Insel, umgeben von ewigem Eis – und es gibt kein Entkommen ...Die Angst vor ihrem Ehemann Freddie hat Felicity bis ans Ende der Welt getrieben: auf die kleine antarktische Insel Südgeorgien, kurz vor dem Südpol. Jedes Mal, wenn sich ein Schiff nähert, sucht Felicity ein Versteck auf und beobachtet die Passagiere durch ihr Fernglas. Sehnsüchtig wartet sie darauf, dass der Winter kommt und das Eis die Insel für ein paar Monate von der Außenwelt abschneidet. Schließlich trifft das letzte Schiff der Saison ein – und Felicitys Albtraum wird wahr: Freddie ist an Bord. Und er wird nicht ruhen, bis er ihr Auge in Auge gegenübersteht … Zu Beginn des Buches habe ich mich mit der Schreibweise etwas schwer getan, was sich jedoch nach einigen Kapiteln gelegt hat. Schon von den ersten Seiten an umgibt die Story eine äußerst düstere und beklemmende Atmosphäre, die sich über das ganze Buch wie ein Schleier legt. Noch nie war ich bei einem Buch so dermaßen hin – und hergerissen, dass ich es weglegen wollte, da es schon sehr viel Konzentration erforderte, aber gleichzeitig war es so spannend, dass ich es nicht weglegen konnte. Die Charaktere sind sehr authentisch dargestellt und machen es einem leicht, sich in die jeweiligen Protagonisten hineinzuversetzen. Das Leben der Hauptperson Felicity ist getrieben, Geheimnisvoll und völlig bizarr. Das ganze Buch ist in 3 Teile und mehrere Zeiten unterteilt. Diese sind sowohl an unterschiedlichen Orten aber auch unterschiedliche Zeiten, was jedoch geschickt miteinander verbunden ist und ganz klar dargestellt. Okay, gerade im zweiten Teil war vielleicht das ein oder andere Kapitel zu viel, jedoch wurde das Buch dadurch nicht zäh oder langweilig, nur hätte die Autorin die Dinge etwas schneller auf den Punkt bringen können. Die Protagonisten, aber auch die jeweiligen Handlungsorte sind unglaublich faszinierend gut an die Story angepasst. Die Beschreibung des ewigen Eis in Südgeorgien, geben mir auch jetzt noch ein eisiges Gefühl. Noch nie habe ich in einem Buch den Titel „Dein kaltes Herz“ so dermaßen zu spüren bekommen. Der Thriller ist meiner Meinung nach ganz klar ein Psychothriller mit dem vollen Sortiment an Nervenkitzel und allem was das Genre hergibt. „Dein kaltes Herz“ ist ein Buch für Wollsocken und Kuscheldecke und eine dampfende Tasse Heißgetränk!

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Felicity hat eine Stelle in einer Forschungseinrichtung auf einer abgelegenen Insel nahe der Antarktis angenommen, um ihrem Ehemann zu entkommen, der erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassen wurde. Als sich ihre Befürchtungen bestätigen und sie seinen Namen auf einer Passagierliste findet, beginnt sie eine waghalsige Flucht durch das ewige Eis. Ihr Therapeut Dr. Joe Grant sorgt sich hingegen sehr um seine ehemalige Patientin, ahnt aber nicht, welche Gefahren ihr alle bevorstehen… Mit „Dein kaltes Herz“ hat Sharon Bolton einen Thriller geschrieben, der einer meiner absoluten Entdeckungen dieses Jahres ist und mich nicht mehr losgelassen hat. Denn schon die oben beschriebene Grundidee ist äußerst reizvoll, Felicitys Ängste sind dabei sehr genau beschrieben und geben dem Leser einen sehr detaillierten Einblick in ihre Gefühlswelt, auch wenn immer ein Hauch des Unbekannten bleibt. Man leidet mit der erfolgreichen Polarforscherin, kann ihre Handlungen nachvollziehen, kann aber eben nicht alles durchblicken – ein sehr gelungener Widerspruch, den die Autorin gekonnt auszukosten versteht. Felicitys Flucht wird immer dramatischer, bis ein harter Umschwung zu einer anderen Szenerie um ihren Therapeuten eingebaut ist. Hier lernt der Leser die Figur noch einmal von einer anderen Seite kennen, erfährt Unerwartetes von ihr und bekommt einen Rückblick auf ihre Therapiesitzungen, kann im weiteren Verlauf aber auch den Ermittlungen in einer Mordserie beiwohnen – Joes Mutter soll Todesfälle an obdachlosen Menschen aufklären. Dass hier ein stärkerer Zusammenhang besteht und die Fäden irgendwie zusammenlaufen, ist zwar vorauszusehen, Bolton hat aber immer noch genügend Überraschungen parat, um den Druck nicht geringer werden zu lassen – zumal sich die Szenerie dann schon so sehr zugespitzt hat, dass man unbedingt die weiteren Ereignisse erfahren möchte. Die Atmosphäre, die die Autorin besonders im ersten Teil schafft, ist fesselnd und beeindruckend geraten. Die Beschreibungen der eisigen Weiten der Antarktis verbinden sich hervorragend mit Felicitys Ängsten, und auch ansonsten reißt die Stimmung nicht ab – von einigen etwas zu langsam erzählten Momenten im zweiten Teil mal abgesehen. Mir gefällt auch, wie realistisch und detailverliebt die Charaktere beschrieben sind und mit wie viel Background diese gestaltet wurden. Auch der psychologische Aspekt der Serie wurde akkurat angelegt, sodass sich der Leser auch noch etwas Fachwissen aneignen kann. „Dein kaltes Herz“ fesselt von Anfang an, bietet hochdramatische Szenen und psychologischen Einschlag, besticht durch eine dichte Stimmung und lebensnahe Charaktere. Die beklemmende Szenerie wird durch einige Ereignisse aus der Vergangenheit fast unerträglich beschrieben, doch auch der aktuelle Verlauf ist der Autorin bestens gelungen. Vielschichtig, komplex, aber dennoch flüssig geschrieben – ein sehr empfehlenswerter Thriller!

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Spannung pur!

Von: Be-Nerdy

19.10.2020

Woah! Spannung pur! “Dein kaltes Herz” startet in der Gegenwart, Felicity ist in Südgeorgien und wartet sehnsüchtig darauf, dass das letzte Schiff der Saison kommt, in der Hoffnung dass Freddie nicht dabei ist. Dann kommt ein großer Teil, bei dem wir nach und nach erfahren, wie und warum sie überhaut dorthin gekommen ist. Und zum Schluss sind wir dann wieder dort, wo es in Südgeorgien stoppte um zu erfahren wie es ausgeht. Ich fand beide Settings sehr spannend und ich habe so richtig mit fiebern können. Sogar unheimlich fand ich es an vielen Stellen aber warum genau, das möchte ich hier natürlich nicht spoilern. Aber man hatte halt sehr oft eine unbekannte Gefahr und hat irgendwie damit gerechnet, dass jeden Moment was aus dem Dunkeln angreift 😀 Die Spannungsbögen sind hier wirklich super und auch wenn man das ein oder andere schon leicht geahnt hat, sprachen doch immer irgendwelche anderen Dinge dagegen und erst auf den letzten Metern, erfährt man, was da überhaupt Sache war. Und es gab da so den ein oder anderen Überraschungsmoment. Für mich auf jeden Fall unheimlich gut geschrieben. Die Charaktere sind jetzt nicht unbedingt was Besonderes und ich konnte auch nicht immer ganz nachvollziehen, wie Felicity so reagiert hat, aber die Story war so toll und so spannend, dass es mich nicht weiter gestört hat. Und da sie auch sonst nicht nervig oder so waren, passte das alles. Fazit Dein kaltes Herz hat mich unfassbar gepackt und hat für mich eine super spannende Story. Packend von vorne bis hinten und sehr gut geschrieben. Man ist sich nie ganz sicher woran man gerade ist, auch wenn man meint, schon etwas zu ahnen. Die Charaktere sind nichts Besonderes aber angenehm. Für Thriller Fans auf jeden Fall eine Empfehlung 🙂

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Meine Meinung: Diesen Spannungsthriller erzählt die Autorin in vier Teilen, wovon mir Teil eins und vier am meisten zugesagt haben, da sie beide im ewigen antarktischen Eis von Südgeorgien spielen. Diese umwerfende Landschaft mit den unwirtlichen eisigen Lebensbedingungen auf einer Forschungsstation wird wunderbar plastisch und sehr realitätsnah von Sharon Bolton geschildert. Die Arbeit der Wissenschaftler dort ist oft gefährlich und sie können sehr schnell in lebensbedrohende Situationen kommen, durch die nicht vorhersehbaren Bewegungen der Gletscherplatten. Die Autorin schreibt in einem super flüssigen, bildhaften und gefälligem Stil, dem man leicht folgen kann. Der Roman wird von verschiedenen Protagonisten erzählt und gewinnt dadurch einen mitreissenden und sehr spannenden Verlauf auf das Geschehen in Teil zwei und drei. Die Glaziologin Felicity verliert sich in panischen Angst-Vorstellungen über ihren Ehemann Freddie, der ihr Vertrauen missbraucht und ihr Ungeheuerlichkeiten angetan hat. Sie sucht und bekommt Hilfe und Zuwendung bei ihrem Therapeuten Joe. Auch er hat mit Gespenstern aus seiner Vergangenheit zu kämpfen und wird von seiner Mutter , einer Polizeikommissarin der Stadt, beruhigt und unterstützt. Diese Zeit in Cambridge wird in meinen Augen in Teil zwei und drei zwar ausführlich , bunt und lebendig , aber leider etwas langatmig erzählt, so dass ich kurzzeitig ein wenig das Interesse am Buch verlor. Diese beiden Abschnitte sind aber trotz ihrer Länge sehr wichtig, um sich überhaupt ein Bild von Felicity's Ängsten, ihrem Charakter und ihrem Verhältnis zu ihrem Therapeuten Joe machen zu können. Im Teil vier dreht die Handlung wieder voll auf, getragen durch Joe, seine ungewöhnliche Mutter, die Wissenschaftler in Südgeorgien und Freddie - dem ungeliebten Ehemann, den Felicity aus ihrem Kopf verdrängen möchte, der aber nun eine furchtbar bedrohende Präsenz für Felicity in Süd Georgien bekommt,,,, Meine Bewertung: VIER **** Sterne. Ich war fasziniert von diesem Thriller und hatte einige spannende Stunden, die mich aus dem >Hier und Jetzt< rissen und abgelenkt haben. Mein Dank geht an die Autorin und den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar!

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