Leserstimmen zu
Food for Future

Martin Kintrup

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Mit Food for Future hat Martin Kintrup ein Kochbuch geschrieben, bei dem es um mehr als die reine Zubereitung von Nahrung geht. Die Nachhaltigkeit im Umgang mit Lebensmitteln und Utensilien steht hier ganz klar im Fokus und ist wunderbar umgesetzt. Man merkt, mit welcher Überzeugung der Autor den Umwelt- und Gesundheitsschutz lebt und wie er andere mit seiner Leidenschaft anstecken möchte. Aufgeteilt ist das Buch dafür in folgende Sparten: Basics für die grüne Küche Eat Greener Best of the Rest Eat me, I´m tasty Do it yourself Vom Lagern und Ernten Kapitel: Die Kapitel gefallen mir grundsätzlich alle in Aufmachung, Struktur und Inhalt. Das Buch ist wertig verarbeitet und schön fürs Auge. Besonders gefällt mir die Mischung aus Fotos und kleinen Zeichnungen. So bekommt das Buch einen modernen und „hausgemachten“ Charakter. Auch die Übersichtlichkeit passt und ich habe alle nötigen Angaben auf einen Blick zur Verfügung. Besonder angetan hat es mir das Kapitel Eat me, I´m tasty, weil hier essbare Bestandteile von Nahrungsmitteln in leckere Rezepte umgewandelt werden, die man sonst eher wegwirft. Vielen Menschen ist dabei wohl nicht klar, dass man diese Teile essen kann, weil sie landläufig halt als Unkraut oder Müll abgetan werden. Das ist schade und darum werden besonders diese Seiten zu einem aktiven Teil der Nachhaltigkeit für mich. Auch den Aspekt der richtigen Lagerung finde ich ganz wichtig. In Zeiten, wo Lebensmittel teilweise schon vor dem MHD weggeschmissen werden, ist die korrekte Lagerung unumgänglich. Als ehrenamtliche Mitarbeiterin der Tafel weiß ich, wovon ich spreche. Was teilweise aus nichtigen Mängeln entsorgt wird, ist heftig. Rezepte: Kommen wir nun aber zum Hauptaspekt für die meisten Kochbuchfreunde – Rezepte. Hier bin ich ein wenig geteilter Meinung und zwar nur was den Geschmack angeht. Übersichtlichkeit und Einfachheit in der Umsetzung passen für mich gut. Bis auf Nährwertangaben finde ich auch alle benötigten Angaben zu den Rezepten (Dauer, Personen, Vegan/Vegetarisch usw.) Besonders gelungen finde ich auch hier die kleinen Zeichnungen, die sofort erkennen lassen, ob ich den Backofen, den Dörrautomat, die Pfanne oder einfach nur ein Einmachglas für die Zubereitung benötige. Leider hat uns aber nicht alles Zubereitete geschmeckt. Die Muffins waren super. Lecker, nicht trocken und bei richtiger Lagerung auch nach ein paar Tagen noch sehr gut zu essen. Der Möhrensalat und die eingelegten Zucchini trafen nicht unseren Geschmack, obwohl gerade mein Mann eigentlich Fan von solchen Produkten ist. Der Essig war in den Gerichten aber so dominant, dass er alles andere übertüncht hat. Die Wirsingchips waren nett, aber die Temperatur passte nicht so ganz. Für die Rezepte muss ich also leider ein Sternchen abziehen. Fazit: Nichtsdestotrotz bleiben 4 Sterne über für ein Buch, was besonders unter dem nachhaltigen Aspekt völlig überzeugt hat.

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Tolle Ideen

Von: Katja

28.11.2020

Begeistert habe ich das Buch aufgeschlagen und mich von viele Rezepten und Ideen angesprochen gefühlt. Doch dann waren immer wieder Zutaten dabei, die mi nicht so geläufig oder familientauglich waren

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Meine Meinung: Das Thema Nachhaltigkeit war immer schon wichtig, ist den meisten von uns aber erst seit ein paar Jahren wirklich bewusst geworden. Ich achte mittlerweile immer mehr darauf, dass ich so wenig Lebensmittel wie möglich wegwerfe und auch, dass wir mehr Saisonware kaufen. Trotzdem fällt es mir des Öfteren schwer dabei zu bleiben, denn auf den ersten Blick gibt es doch alles jederzeit zu kaufen. Woher die Ware dann kommt und welche Wege sie oftmals hinter sich hat, frage ich mich teilweise leider erst hinterher. Umso interessanter war natürlich auch “Food for Future” für mich. Als Mama von zwei Kindern interessiert es mich mittlerweile sehr, wie die Zukunft aussehen wird und ob ich etwas dazu beitragen kann, sie besser zu machen. Martin Kintrup gibt unter Anderem praktische Tipps zur Küchenausstattung und zum verpackungsfreien Einkauf. Es gibt einen übersichtlichen Saisonkalender und man erfährt, dass er zwar kein Vegetarier ist, weil er hin und wieder Lust auf Fleisch hat, er aber beim Kauf auf die Qualität achtet und in seinen Rezepten merkt man auch, dass es meist eine geringe Menge an Fleisch ist. Am meisten habe ich mich auf die Rezepte zur “Resteverwertung” und das Selbstherstellen von Soßen, Dips und Co. gefreut. Eine leckere Mexican-Salsa, oder die vegane Kürbiscremebutter waren geschmacklich ein Erlebnis, aber mein Favorit ist bislang der Weihnachtstee, auch wenn wir dafür noch mehr Obst essen müssen, als bisher, weil nur die Schalen verwendet werden. Ganz klar muss ich jedoch sagen, dass ich persönlich zu jedem Rezept Sachen kaufen musste, die ich noch nie im Haushalt hatte. Wer jetzt natürlich generell außergewöhnlich kocht, der wird vieles davon schon zuhause haben. Fazit: Ein interessantes Buch über Nachhaltigkeit und einem bewussteren Umgang mit Essen.

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Es gibt unendlich viele Kochbücher. Martin Kintrup hat seine Rezeptsammlung unter das Thema Nachhaltigkeit gestellt und so seine Zielgruppe klar bestimmt. Doch davon sollte sich niemand abschrecken lassen. ;-) Einführend liefert der Autor Informationen zu Küche & Ausstattung, Einkauf und Lebensmitteln an sich unter Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit. Bezüglich dieses Themas interessierte Leser werden nicht wirklich überrascht. Aber als Einstimmung und um sich einige Anregungen und Ansätze zu vergegenwärtigen erfüllt dieser Teil seinen Zweck. Und weniger interessierte Leser können diese Seiten auch einfach überblättern. Hilfreich ist der ausführliche Saisonkalender. Und mit diesem (ab Seite 28, also recht früh im Buch) verschiebt sich der Schwerpunkt in Richtung Rezepte. Die Ideen zu tollen vegetarischen Gerichten erfüllen die Erwartungen an ein solches Buch. Darüber hinaus zeigt Kintrup, dass in einer nachhaltig geprägten Küche auch Platz für Fisch und Fleisch bleibt. Wirklich besonders sind die Vorschläge zur Resteverwertung und auch zur Nutzung von Pflanzenteilen, die man üblicherweise auch mal einfach wegwerfen würde. Unter den zahlreichen Rezepten sollte jeder Leser neue Lieblingsgerichte identifizieren und Inspirationen für die Ernährung sammeln können. Und für Nachschub ist auch gesorgt: "Food for future für jeden Tag" wird 2021 veröffentlicht.

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Gesunde Ernährung spielt für mich eine große Rolle. Ich habe das Gefühl, dass langsam aber sicher immer mehr Menschen sich Gedanken darüber machen. Dieses Buch ist auf jeden Fall eine sehr gute Starthilfe. Inhalt: In dem ersten Kapitel gibt es Tipps und Tricks für eine grüne und nachhaltige Küche. Neben kreativen Rezepten gibt es auch Tipps zum Zero Waste, wie man am beste Reste verwertet. Einen Saisonkalender gibt es auch. Es gibt sehr viele vegetarische Gerichte, aber auch ein paar Fleischgerichte sind dabei. Am Ende gibt es noch ein paar Tipps zum Lagern und Gärtnern. Meine Meinung: In diesem Buch vereint der Autor, Martin Kintrup, die Themen gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit. Beide Themen sind aktuell und sehr wichtig. Doch wie fängt man an? Für Anfänger ist dieses Buch perfekt. Der Saisonkalender ist sehr hilfreich, ich finde ihn wirklich super. Am Anfang gibt es ein Kapitel zu nachhaltigen Lebensmitteln, was das ist und wo man die am besten einkaufen kann.Am Ende gibt es ein Kapitel zu Lagern und Ernten, was ich persönlich sehr spannend finde , da vor allem Ernten Neuland für mich ist. Mit gesunder Ernährung und Nachhaltigkeit beschäftige ich mich schon länger. Von daher wusste ich bereits viel, aber die Rezepte sind klasse, kreativ und wirklich lecker. Ich habe bereits einiges nachgekocht , leider vergessen zu fotografieren. Aber ich versichere euch, die Rezepte sind leicht nach zu machen und es schmeckt und man kann auch ohne Fleisch satt werden. Ich bin total begeistert von dem Wurzelbrot mit Walnüssen, einfach nur köstlich. Auch Wildgerichte gibt es, passt super zur Nachhaltigkeit und besseres Fleisch gibt es kaum. Ich hätte mir gerne ein Kapitel zum Keimen gewünscht, denn es ist einfach und perfekt für Anfänger. Ansonsten ist das Buch super und die Rezepte wirklich vielseitig, kreativ und köstlich.

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Kurz zusammengefasst: ein Kochbuch, wie wir es in Zukunft häufiger brauchen werden! Mit Rezepten mit Hintergedanken, Informationen zum Nachdenken und Praktischen Tipps trifft Martin Kintrup mit "Food for future" definitiv den Nerv der Zeit. Und was gibt es schöneres als leckeres Essen um für etwas zu missionieren? :)

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Der Titel Food for Future hat im ersten Moment bei mir eher eine gewisse Skepsis ausgelöst, schießen doch diese Art von Büchern derzeit wie Pilze aus dem Boden. Der Landschaftsökologe Martin Kintrup hat mich aber sehr schnell mit seinem umfangreichen Wissen zu nachhaltiger Lebensweise, seiner Unkompliziertheit und seiner absolut ehrlich gelebten, nachhaltigen und wunderbar positiven Lebenseinstellung begeistert und mitgenommen. Seine Rezepte sind einfach und doch immer auch raffiniert, vegan, vegetarisch, aber durchaus auch fleischhaltig. Er verarbeitet in seinen Rezepten gerne das, was vom Vortag übrig geblieben ist (ein paar kalte Spaghetti, eine Kartoffel, eine Semmel, ein bisschen Huhn), was schon ein bisschen schrumpelt oder unansehnlich ist (Äpfel, Birnen, ein paar Beeren), oder was sonst einfach im Müll landen würde (Blumenkohlstrünke, Kohlrabistiele, Möhrengrün). Und dabei kommen richtig leckere Gerichte raus. Er zeigt Alternativen zu ökologisch fraglichen Zutaten, wie der Avocado auf und kreiert alternativ ein Auberginenguacamole. Ich könnte diese Liste noch um eine vielfaches erweitern. Neben wunderbaren Rezepten gibt er hilfreiche Tipps zur nachhaltigen Einrichtung von Küchen, dem Anbau von Gemüsen, Kräutern und Sprossen auf der Fensterbank oder in Kisten auf Balkon und im Minigarten, dem Einkochen, Lagern und Ernten. Und das ist lange noch nicht alles. Dieses Buch ist mehr als ein Kochbuch. Es ist ein ausgesprochen hilfreicher Ratgeber für eine nachhaltige, klimafreundliche und leckere Ernährung. Übersichtlich strukturiert und mit wunderschön natürlichen Fotos. Man merkt, dass dieses Thema Martin Kintrups Herzensangelegenheit ist. Ich bin restlos begeistert.

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,Rezensionsexemplar Wie steht ihr eigentlich zu Kochbüchern? Oder generell zum Kochen? Ich liebe es zu kochen und mit Lebensmitteln herum zu probieren <3 Vor allem liebe ich es, wenn das Ergebnis am Ende auch gut schmeckt :P Dabei darf es gerne auch mal fremde Küche sein. Ich bewege mich gerne kulinarisch in anderen Kulturen und liebe es, neue Dinge zu probieren. Dabei landen auch viele „fremde“ Obst und Gemüsesorten in meiner Küche. Ich bin zufällig über dieses Buch gestolpert und war sehr interessiert daran, zu erfahren, was man denn so mit dem übrig gebliebenen Rest machen kann und auch mit regionalen, saisonalen Produkten. Das Buch „Food for Future“ bietet viele interessante Ideen und informationen darüber, wie man gut kochen und gleichzeitig was fürs Klima machen kann <3 Besonders gut finde ich den Kalender, in dem die Saisonoalen Obst, Gemüse und Kräuter aufgelistet sind. Die Rezepte, die einen Ideen für überreife Früchte geben, haben mir besonders gefallen und auch geschmeckt :D Tatsächlich habe ich jetzt schon einiges selbst gemacht, von Apple-crumble (Ich habe Himbeeren anstatt Äpfel genommen), bis zu meiner eigenen Brühe. Das Buch hat viele Vegetarische Gerichte, aber auch ein paar mit Fleisch. Dazu gibt es ein paar hilfreiche Tipps, wie man gute Produkte findet. Hihi, ich und meine Mama sind beide begeistert von den Rezepten und die Tage werden wir zusammen ein Brot daraus backen :D Ich bin sehr gespannt, ob es auch so lecker sein wird :D

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