Leserstimmen zu
Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic)

Walter Moers

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Die Stadt der träumenden Bücher gehört für mich in seiner Romanform zu den Highlights der deutschsprachigen Fantastik. Kann man ein Werk, das eine Fülle an Details und an Anspielungen auf den Literaturbetrieb enthält, als Comic umsetzen? Walter Moers hat es in Zusammenarbeit mit Florian Biege getan. Graphic Novels gehören nicht zu meiner gewöhnlichen Lektüre, deshalb war ich sehr gespannt, wie die Umsetzung der Buchvorlage gelungen ist und ob nicht zu viel verloren ging. Die Geschichte der Graphic Novel folgt (logischerweise) der der Romanvorlage Die Stadt der träumenden Bücher, die bereits 2004 erschienen ist: Hildegunst von Mythenmetz bekommt von seinem Dichtpaten Danzelot nach dessen Tod ein Manuskript eines unbekannten Dichters vererbt. Der Text ist so vollkommen, dass sie Hildegunst in eine Sinnkrise stürzt und er beschließt, dieses Dichtergenie zu suchen, um von ihm zu lernen. Seine Suche führt ihn in die Stadt Buchhaim. In Buchhaim treffen alle Facetten des Literaturbetriebs aufeinander, denn die Stadt ist Literaturbetrieb. Autoren, Leser, Verleger, Kritiker, Buchhändler, Antiquare und und und… Das bietet einiges an Platz, um einerseits das Lesen zu feiern, andererseits auch um den Literaturbetrieb zu parodieren und kritisieren. Literatur ist wie (fast) immer bei Moers das Meta-Thema hinter der Geschichte. Wer Die Stadt der träumenden Bücher bereits als Roman kennt, der wird diese Kürzungen schnell finden. So fehlt z.B. die Kometenwein-Geschichte beim Trompaunenkonzert, oder die Bienenbrot-Episode. Der Fokus liegt deutlich darauf, die Haupthandlung voranzubringen. Der Geschichte schadet das nicht, denn die weggelassenen Stellen sind sorgfältig genug ausgewählt. Das Tempo der Haupthandlung wird ohne diese Details ein wenig schneller, lässt sich an den wirklich wichtigen Stellen trotzdem noch genug Zeit für Erklärungen und Tiefe. Und das, was ohne die Sidestorys an Atmosphäre verloren gehen könnte, wird am Ende durch die graphische Gestaltung wieder kompensiert. Die Illustrationen der Graphic Novel wurden von Walter Moers in Zusammenarbeit mit Florian Biege erstellt. Der Stil ähnelt daher den gewohnten schwarzweiß-Illustrationen aus Moers‘ Romanen, nur eben farbig coloriert. Die Zeichnungen sind aufwändig gestaltet und sehr atmosphärisch. Die Lindwurmfeste ist in griechisch angehauchtem Stil gehalten, ein Utopia für Dichter. Buchhaim wirkt handwerklich-solide und die Katakomben angemessen finster und mysteriös. Ist es gelungen, Buchhaim, seine Bewohner und die Katakomben passend darzustellen? Ich beantworte diese Frage mit einem eindeutigen Ja. (Dies ist die gekürzte Version meines Reviews zum Buch, der hier zu finden ist: https://kapitel7.de/walter-moers-die-stadt-der-traeumenden-buecher-graphic-novel-teil-1/ )

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Natürlich kann man keinen Roman mit 456 Seiten Satz für Satz in einen Comic pressen, das wäre utopisch! … doch was Walter Moers und Florian Biege hier in dieser Graphic Novel geleistet haben, ist wirklich enorm! Hervorragend umgesetzt, ohne allzu starke Kürzungen! Der junge Hildegunst von Mythenmetz ist wie alle Großechsen auf der Lindwurmfeste aufgewachsen. Einem Ort, an dem jeder davon träumt, einmal ein großer Schriftsteller zu werden. Nach dem Tot seines Dichterpate Danzelot von Silbendrechsler vermacht ihm dieser ein Manuskript, das im Ausdruck und Stil so einzigartig und vollkommen ist, das es in ihm die stärksten Emotionen hervorruft. Um den Verfasser ausfindig zu machen, beschließt Hildegunst nach Buchhaim, in die Stadt der träumenden Bücher zu reisen, wo an jeder Straßenecke finstere Antiquariate auf Kunden lauern, wo magisch begabte Buchimisten ihr Unwesen treiben und auch sonst zahllose Gefahren auf ihn warten! Das Abenteuer kann beginnen … In diesem ersten Band von „Die Stadt der Träumenden Bücher“ kann der Leser auf jeder einzelnen Seite qualitativ hochwertige und künstlerisch anspruchsvolle Grafiken bewundern. Selbst die Schrift wurde eigens für diesen Comic entworfen. Die Umsetzung ist opulent, detailverliebt und auch von der Farbgestaltung her sehr passend zum Inhalt der Geschichte. Es war spannend mit zu verfolgen, wie die beiden Autoren die doch blumige und spaßige Vielfalt in Walter Moers Sprache in Bildform umgesetzt haben! Ich hatte beim Lesen des Romans zwar nie Probleme mir Hildegunst von Mythenmetz als am Schreibtisch sitzenden Schriftsteller vorzustellen, doch wie er sich bewegt, wie er läuft und rennt, das wurde mir erst in dieser Graphic Novel so richtig bewusst! Natürlich wäre es ratsam, die zamonischen Werke bereits zu kennen, sonst muss man einfach kleine Abstriche hinnehmen. So bekommen zum Beispiel die Auftritte von Hachmed Ben Kibitzer oder Inazea Anazazi nicht die gewünschte Erklärung bzw. die Wichtigkeit, die sie noch im Roman haben. Maßnahmen, die der Kürzung des Romans geschuldet sind. Auch bildnerische Anspielungen auf nicht weiter erwähnte Charaktere werden so im Verborgenen bleiben … Vielleicht wäre es taktisch klüger gewesen, das doch sehr ausführliche Glossar, das am Ende des Buches auf den Leser wartet, an den Anfang zu setzen? Dadurch würde der Leser schon mit etwas mehr Detailwissen in die Geschichte einsteigen. Aber würde das nicht auch das Bild und den Aufbau der Graphic Novel zerstören?

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Rezension zu „Die Stadt der Träumenden Bücher“ Teil 1 von Walter Moers und Florian Biege - Graphic Novel Inhalt: Als der Pate des jungen Dichters Hildegunst von Mythenmetz stirbt, hinterlässt er ihm ein geheimnisvolles Manuskript. Dieses ist so makellos, dass Hildegunst nicht anders kann, als dem Geheimnis seiner Herkunft nachzugehen. Die Spur führt nach Buchhaim, der „Stadt der Träumenden Bücher“, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern in den Wahnsinn treiben und sogar töten können. Teil 1 erzählt, wie Hildegunst nach Buchhaim kommt, es ihn in die Katakomben verschlägt, wo Bücher sein Leben bedrohen, und wie er in der Ledernen Grotte die geheimnisvollen Buchlinge trifft. Meine Meinung: Zu Beginn muss ich erst einmal sagen, das war mein erster Graphic Novel und ich habe das Buch „Die Stadt der Träumenden Bücher“ von Walter Moers vorher nicht gelesen! Trotzdem bin ich total begeistert, freue mich auf Band 2, den ich auch schon zuhause habe und werde mir das Buch zu den Comics auch noch holen. Ich bin erst seit kurzem ein Walter Moers Fan geworden und auch dieses Schmuckstück (es ist wirklich, wirklich, wirklich ein Schmuckstück) hat mich wieder völlig begeistert. Der Schreibstil ist natürlich nicht wie in Büchern, trotzdem sehr humorvoll und mit einer wahnsinnig phantasievollen Art und Weise geschrieben wie es nur ein Walter Moers kann. Ich bin total begeistert und habe mich wahnsinnig lange mit diesem Buch beschäftigt. Man entdeckt auf jeder Seite ständig etwas neues, es ist wunderbar darin zu blättern und ich greife oft danach einfach nur um reinzuschauen. Die Seiten sind wahnsinnig hochwertig und die Bilder finde ich persönlich einfach toll. Die einzelnen Bilder und Seiten sind textergänzend und sehr detailreich. Die Farbgestaltung der Bilder hat mich auch sehr gut gefallen und ich fand sie immer passend. Zur Thematik des Buches kann ich auch nur sagen, ich bin geängstigt, begeistert und wie ich merke während des Rezensierens, etwas sprachlos. Die Geschichte ist wunderbar, spannend, gruselig und lebendig zugleich. Ich finde im Buch liest man die Liebe zu Büchern immer wieder heraus und das hat mir wahnsinnig gut gefallen. Also wieder mal ein Moers Buch/ Comic/ Graphic Novel das mich in allen Punkten überzeugen konnte. Fazit: 5 von 5 Sternen, ein faszinierendes Buch. Das war alles was ich sagen kann, denn ich muss jetzt sofort Band 2 anfangen!

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Zu allererst möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken, welches mir vom Albrecht Knaus Verlag über das Bloggerportal bereitgestellt wurde. Dieser Fakt beeinflusst aber in keiner Weise meine persönliche Meinung zu diesem Buch. Der Post enthält somit auch unbezahlte Werbung und die Rechte liegen beim Verlag. Allgemeines zum Buch Titel: Die Stadt der träumenden Bücher Band 1: Buchhaim Autor: Walter Moers Reihe: Die Stadt der träumenden Bücher Comic ( Band 1 von 2 ) Verlag: Albrecht Knaus Format: Gebunden Seiten: 112 Erscheinungsdatum: 06.11.2017 Genre: Fantasy Klappentext Buchhaim ist die „Stadt der Träumenden Bücher“, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern auch in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können. Walter Moers` fantastische Abenteuergeschichte um den jungen Dichter Hildegunst von Mythenmetz, der das Geheimnis eines makellosen Manuskriptes ergründet, hat weltweit die Leser begeistert. Nun gibt es diese Geschichte aus dem Abenteuerreich der Literatur als prächtige Graphic Novel. In jahrelanger Arbeit hat Walter Moers seinen Romantext auf die Bedürfnisse einer Graphic Novel umgearbeitet und in Form eines Szenarios Hunderte von Bildern skizziert, die Florian Biege in enger Zusammenarbeit mit dem Autor kongenial in einen brillanten Comic von plastischer Farbigkeit verwandelt hat. Herausgekommen sind zwei staunenswerte Bände, eine filmische Neuerzählung des Romans, angereichert mit einem Glossar und einer Panorama-Klapptafel (Band 1) und einem „Making of“ (Band 2). Band 1, „Buchhaim“, erzählt, wie Hildegunst in die Stadt der Träumenden Bücher kommt, wie es ihn dort in die Katakomben verschlägt, wo Bücherjäger sein Leben bedrohen und er auf das geheimnisvolle Volk der Buchlinge trifft. Meine Meinung Natürlich ist dies nur meine persönliche Meinung und nur weil ich diesem Buch diese Bewertung zukommen lassen, heißt es nicht, dass es auf jeden anderen zutrifft. Dieser Blogbeitrag ist eine kleine Besonderheit, da ich mir etwas Hilfe geholt habe. Mein Freund, dessen Name nicht genannt werden darf ( und ja das ist eine Harry Potter Anspielung ) kennt die Bücher des Autoren ziemlich gut, wohingegen ich die Story, auf dem das Grapic Novell basiert nur grob kenne. Seine Meinung findet ihr weiter unten. Ich habe ihn natürlich nicht irgendwie beeinflusst. Wie bereits erwähnt, habe ich von Walter Moers nur „Die Stadt der träumenden Bücher“ angelesen, was keineswegs an einem schlechten Schreibstil liegt, sondern schlichtweg daran, dass ich so viele andere Bücher bei mir zuhause habe. Das Cover ist wirklich schön und zum präsentieren im Regal ist es wie gemacht. Im Paket waren ebenfalls ein Poster, mit einem Buchzitat und eine Broschüre. Ich persönlich habe eher wenig Erfahrungen mit Graphic Novells aber mir hat dieses wirklich gut gefallen. Die Illustrationen haben ihren komplett eigenen Stil und sind sehr detailliert. Manchmal weiß man nicht genau, wo man zuerst hinschauen soll, da einem immer wieder neue Dinge auffallen. Die letzte Seite der Geschichte war ein Bild zum Aufklappen und ich glaube, dass ich mich damit mind. 7 Minuten mit beschäftigt habe. Ebenfalls ist im hinteren Teil des Buches ein Glossar zu finden, wo einige Begriffe der von Moers geschaffenen Welt erklärt werden. Dies ist wirklich hilfreich, falls man noch ein ganz neuer Besucher in Zamonien ist. Der Schreibstil ist flüssig und humorvoll aber etwas anderes habe ich ehrlich gesagt nicht von dem Autor erwartet, da ich schon im Buch, auf dem das Grapic Novell basiert einen Vorgeschmack auf seinen Humor und Schreibstil bekommen habe. Leider konnte aufgrund der Kürzung der Sätze der Humor nicht ganz so gut transportiert werden, wie im eigentlichen Buche aber für das Leseerlebnis hat es mich nicht gestört. Ebenso hat es mich nicht überrascht, dass einige Szenen gestrichen worden sind, aber das war zu erwarten, da sonst das Buch bestimmt sehr dick geworden wäre. Die Geschichte an sich ist wirklich spannend und ich würde nicht zwingend sagen, dass dieses Buch nur etwas für Erwachsene ist. Die Geschichten von Walter Moers begeistern Jung und Alt. Ich bin wirklich gespannt, wie es mit Hildegunst von Mythenmetz weitergeht und ich denke, dass ich doch nochmal zum Buch greifen werde, zur Freude meiner besseren Hälfte. Seine Meinung Hallo liebe Bücherfreunde, ich wurde von Paula gebeten eine Gastrezension zum Graphic Novell „Die Stadt der Träumenden Bücher“ Teil 1 zu schreiben. Sie hat mich gefragt, da ich alle Walter Moers Bücher gelesen habe. Zumindest die Romane, die in der Welt Zamonien spielen. Ich war sehr gespannt, ob ich davon so begeistert sein würde, wie von den Büchern selbst. Äußerlich ist das Buch sehr ansprechend. Das Cover ist interessant und spannend designt. Eindeutig ein Exemplar, das man sich ins Regal stellen kann. Man muss allerdings erwähnen, dass die ursprüngliche Buchfassung ebenfalls ein Blickfang sein kann. Nachdem ich die ersten paar Seiten gelesen habe, fällt mir sofort auf, wie stark das Buch gekürzt worden ist. Dazu muss man fairer Weise sagen, dass es kaum anders zu lösen ist. Man kann das Buch kaum als Graphic Novell darstellen ohne drastische Kürzungen vorzunehmen. Zum Teil scheint es mir auch so zu sein, dass die Chronologie der Geschichte etwas verändert worden ist, um die gekürzten Stellen zu kompensieren und dem Leser eine sinnvolle Geschichte präsentieren zu können. Zum Glück wurde der Sinn der Geschichte dabei nicht verändert. Überprüft habe ich diesen Eindruck allerdings nicht. Leider habe ich den Eindruck, dass die Kunstfertigkeit des Autors, die seine Fans so lieben, in diesem Novell nicht richtig zur Geltung kommt. Für alle von euch, die Walter Moers nicht kennen oder nicht wissen, welche Eigenschaften ich meine, folgt nun ein kleiner Überblick. Walter Moers beherrscht es ausgezeichnet eine unglaublich fantasievolle und detailreiche Welt zu schaffen. Er hat die Fähigkeit mit seinem Schreibstil die Welt, die er beschreibt, in den Köpfen seiner Leser lebendig werden zu lassen. Ich empfinde es leider so, dass Walter Moers mit seinen Worten und eigenen kleinen Zeichnungen, die er gelegentlich in seine Bücher integriert (ihr alle kennt seine Zeichnungen bestimmt aus Käpt’n Blaubär), die Geschichte um Hildegunst von Mythenmetz besser zum Leben erwecken kann, als es die Darstellungen des Graphic Novell schaffen. Und das, obwohl die Darstellungen, des Novell extrem detailliert und optisch ansprechend sind. In einigen von ihnen kann man sich durchaus verlieren. Im weiteren Verlauf des Novell fällt mir auf, dass eine wichtige Szene aus dem Buch fehlt, die für den 2. Buchteil „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“ fehlt. Ebenso fällt es schwer die charakterliche Entwicklung des Bösewichtes nachzuvollziehen, welche im Buch meisterhaft gelungen ist. Ich habe den Eindruck, dass das Novell nicht für eingefleischte Fans gemacht wurde, sondern eher auf eine andere Zielgruppe abzielt. Ich vermute, dass es eher Kinder ansprechen soll oder meinetwegen auch Neueinsteiger in das Leseuniversum von Moers und Lesemuffel. Die extrem fantasievollen und ideenreichen Bücher sind eher etwas für Jugendliche und Erwachsene. Das angefügte Glossar ist ein nettes Extra und könnte auch ein Buch für sich füllen. Es gibt bereits für alle Zamonien-Romane von Moers eine Art Begriffslexikon. Dieses Glossar ist allerdings nur auf diesen Roman abgestimmt und mit faszinierenden und erklärenden Zeichnungen ergänzt. Für mich stützt der Aufbau des Glossars die Theorie, dass das Novell für Kinder oder Neueinsteiger ist. Es erleichtert die Orientierung in der neuen Welt und ist einfach und kreativ gestaltet. Zum Schluss erwartet Ihr, liebe Freunde, natürlich eine Empfehlung und ein Fazit. Wenn ich das Buch nicht gelesen hätte, würde ich dem Novell 4 von 5 Sternen geben. Die Darstellungen sind gelungen und fesselnd. Die Geschichte ist für sich genommen noch immer spannend und kreativ. Für mich persönlich ist es ganz ok und war nett zu lesen, aber ich würde immer jedem das Buch empfehlen. Es ist natürlich schwierig etwas gegen das Novell zu sagen, da es in Kooperation mit dem Autor entstanden ist, aber für mich sind die Bücher einfach das Nonplusultra. Da Novell kann einem meiner Meinung nach nicht diesen Eindruck vermitteln. Liebe Grüße Der Freund, dessen Name nicht genannte werden darf Von uns gibt es 4 von 5 Sternen.

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Kurzbeschreibung In dieser Graphic Novel erwartet Hildegunst von Mythenmetz ein wahrhaft interessantes Rätsel. Denn er wird, nachdem er einen unsagbar wertvollen Fund in Form eines Manuskriptes macht, auf einen Pfad geführt der alles verändert. Zumindest in Hildegunsts Leben. Er macht sich auf die Suche nach dem Verfasser des Manuskriptes und landet in Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher. Diese Stadt macht ihrem Namen alle Ehre, aber nicht nur literarische Meisterwerke erwarten hier Hildegunst, sondern auch gefährliche Begegnungen und ein Geheimnis des Verfassers, der ihn noch tiefer in die Geheimnisse der Stadt einzuweben scheint. Wundervolle Umsetzung dieser Story von Walter Moers in eine Graphic Novel mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet und von Florian Biege illustriert. Cover Das Cover ist einfach nur herrlich passend zum Inhalt und zur Geschichte und ein gelungener Eyecatcher mit Hildegunst von Mythenmetz in der Mitte von Unterlagen und Büchern. Ich liebe diesen Stil des Zeichners Florian Biege und auch der Charakteristika des Autors. Schreibstil Der Autor Walter Moers hat hier seinen Roman zu der Grapic Novel Variante hervorragend umgesetzt und ich bin begeistert von der liebevoll gestalteten Art und auch der Idee dazu. Für mich ein Meisterwerk das in mein Buchregal einziehen darf. Der Illustrator Florian Biege hat es wunderbar gezeichnet und vor allem stimmig zum Inhalt mit vielen Details. Dazu die Romanfiguren die mir hier sehr gut gefallen und man gespannt ist und mitfiebert was wohl als nächstes passiert. Meinung Ein Manuskript das alles durcheinander bringt … In dem Fall schon mal das Leben von Hildegunst von Mythenmetz. Denn sein Leben wird verändert durch das Ableben seines Dicht-Paten Danzelot und somit dessen Nachlass dem Manuskript. Dieses Manuskript ist so formvollendet geschrieben, dass sich Hildegunst auf die Suche nach dem Verfasser macht was ich nur allzu gut verstehen kann, denn er möchte den Autor als seinen neuen Lehrmeister gewinnen. Allerdings ist dies gar nicht so einfach, vor allem, wenn eben dieser in Buchhaim wohnt, der Stadt der Träumenden Bücher. Hier laufen sogar Wandelnde Buchattrappen herum und verkünden Buchnews und Rezensionen. Ich bin als Buchnerd total begeistert und hab die Szenerie aufgesaugt, dass muss man mir nicht zweimal sagen, da wäre ich sofort mit dabei. Aber Buchhaim ist nicht nur sehr buchig und wunderschön, denn hier lauert auch noch ein Abgrund und zwar unter der Stadt, wo nicht nur seltene Bücher schlummern, und Bücherjäger unterwegs sind, sondern auch Monster lauern oder auch der Schattenkönig selbst. Hört sich gruselig an und ist es auch. Selbst ich, als Buchliebhaber, wäre nie im Leben bereit in die Katakomben zu gehen, vor allem wenn es dort riesige Monsterspinnen geben würde oder Fallen, oder wer weiß noch was. Jedenfalls könnt ihr euch vorstellen, dass der liebe Hildegunst in Schwierigkeiten gerät und das nicht in kleine, sondern wenn schon, dann richtig in große. Ich liebe die Idee einer Buchstadt mit Geheimnissen und Gefahren und einer Story die mich begeistert hat. Fazit Absolut faszinierende und sehr gelungene Umsetzung des Buches als Grapic Novel! Ein Weg, ein Ziel und jede Menge Umwege. Die Reihe Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic): Band 1: Buchhaim Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic): Band 2: Die Katakomben 5 von 5 Sternen

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Wenn bereits der Roman solche Eindrücke hinterlassen hatte, dann ist es für eine Neuerzählung umso schwieriger zu glänzen. Das Buch, welches vom Verlag stellenweise als Comic, stellenweise als Graphic Novel bezeichnet wird, kommt recht hochwertig her mit glänzendem Hochglanzpapier und detailverliebten Bildern. Allerdings ist die Geschichte, die erzählt werden soll, komplex. Und Bilder müssen nun einmal den Inhalt reduzieren, sonst funktionieren sie nur noch bedingt. Besonders die so charakteristische Sprache von Moers habe ich im Comic vermisst. Zwar gibt es längere Passagen und werden Bildketten aufgebaut, doch das verschachtelte, das plauderige, das alles fehlt natürlich in Bildern. Stattdessen wird die Handlung schnell vorangetrieben. Positiv möchte ich hervorheben, dass die Bilder wirklich mit viel Liebe gemalt wurden – wer Moers kennt, der kann entdeckt viele versteckte Details auf die die Sprache nicht direkt hinweist. Für Neueinsteiger in die Zamonienwelt dagegen muss zwangsläufig einiges verloren gehen. Ich rate daher keinesfalls vom Comic ab, aber wer nur Roman oder Comic lesen möchte, dem lege ich doch den Roman ans Herz, der nicht minder schön von Moers selbst bebildert wurde. Fazit: Liebevolle Bilder, die Moers Detailverliebtheit im Kleinen aufzeigen können. Ein schöner Zusatz für Moers-Fans, aber wer sich in Zamonien verlieben möchte, sollte zum Roman greifen!

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Meine Meinung Bei dieser Ausgabe handelt es sich um den ersten Teil des Comics bzw. der Graphic Novel zu dem Roman „Die Stadt der Träumenden Bücher“ von Walter Moers. Ich habe das Buch letztes Jahr bereits gelesen und rezensiert und war absolut begeistert von der Kreativität dieser Geschichte. Mit der Graphic Novel konnte ich nochmal nach Buchhaim und in die Welt von Zamonien zurückkehren. Was zunächst jedem direkt ins Auge springt, wenn man den Comic in die Hand nimmt, ist die wundervolle Aufmachung. Jede einzelne Seite ist mit detaillierten Bildern, Zeichnungen und Illustrationen versehen, die so liebevoll gestaltet sind, dass man direkt in den Bann der Geschichte gesogen wird. Die Handlung ist die gleiche wie in dem Roman, allerdings wird sie sehr verkürzt dargestellt. Man kann, wenn man das Buch nicht gelesen hat, den Verlauf der Geschichte in der Graphic Novel gut und ohne Logiklücken nachvollziehen. Allerdings geht doch einiges verloren, was die Geschichte so besonders macht. Deswegen kann ich nur empfehlen erst den Roman zu lesen, bevor man zum Comic greift. Der Schreibstil ist ähnlich wie man ihn aus anderen Comics kennt. Einige Passagen wurden genauso wie sie im Roman vorkommen, wortwörtlich in den Sprechblasen oder Erzählerboxen übernommen, was mir besonders gut gefallen hat, weil gerade der wortgewandte Sprachgebrauch von Walter Moers mich im Roman absolut begeistern konnte. Zur Ausstattung der Graphic Novel gehört neben der Haupthandlung auch ein Glossar. Hierbei sind am Ende alle wichtigen und im Comic vorkommenden Begriffe aufgelistet und erklärt, damit man als „Nicht-Kenner“ der Geschichte die Welt von Zamonien besser verstehen kann. Dieses Detail hat mir gut gefallen, da ich so mein Gedächtnis noch einmal auffrischen konnte. Insgesamt ist die Graphic Novel zu dem Roman „Die Stadt der Träumenden Bücher“ wirklich gut gelungen und wahnsinnig schön und detailliert aufgemacht. Zwar konnten nicht alle Inhalte des Romans dargestellt werden, aber es handelt sich hierbei auch eben „nur“ um einen Comic, der die Geschichte eben nur in gewissen Zügen darstellen kann. Aus diesem Grund finde ich, dass diese Graphic Novel eher etwas für Kenner des Romans geeignet ist, die einfach nochmal in die Geschichte rund um Hildegunst von Mythenmetz abtauchen wollen. Zwar kann man die Handlung auch nachvollziehen, wenn man das Buch nicht gelesen hat, allerdings würde ich jedem die Reihenfolge erst Buch, dann Comic empfehlen.

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Das Cover ist wunderschön. Es zeigt Hildegunst mit den kleinen Buchlingen, wie er mit den Büchern leibt und lebt. Die Comic Illustration ist wirklich fabelhaft, so detailliert und vielfältig. Die Geschichte reißt einen so mit, wie es auch sein sollte. Die Städte von den einzelnen Gebiete sind sehr interessant und man will unbedingt mehr sehen. Auch das Glossar am Ende ist für die, die einzelne Details nicht ganz verstanden haben, eine gute Erklärung. Meine Meinung: Im voraus danke ich schon mal für die beiden Rezensionsexemplare! Ich habe die beiden Comics aufgesaugt und sie nicht ein einziges Mal weggelegt. Ich habe zuvor das richtige Buch nicht gelesen, weshalb es wirklich eine andere und schöne Sichtweise gewesen ist. Mir haben vor allem die Bilder dieser galaktischen und fantasievollen Welt gefallen sowie die Zitate der Buchlinge, von den berühmten Dichtern. Ich finde, dass das Buch seinen Preis wirklich Wert ist. Jeder der Bücher mag, sollte sich den Comic anschauen. Doch für jüngere Leser ist dieses Buch nicht zu empfehlen, da auch manchmal gewalttätige Szenen mit Blut detailliert zu sehen sind.

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