Leserstimmen zu
Ihr habt keinen Plan, darum machen wir einen!

Der Jugendrat der Generationenstiftung, Claudia Langer

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Hut ab!

Von: Teodora Vutova

04.12.2019

Das Buch hat mir die Glaube an die Jugend zurück gegeben. Ich erkenne mich selbst und sehe die Zukunft meiner Tochter in den Schriftstellern. Eine aufgeweckte Generation, die dafür kämpft, was alle bevor eingerichtet haben. Eine Generation, für die die Autoritätsfrage unwichtig ist (Teile die gleiche Meinung seit meiner Kindheit). Ein Aufruf an die ältere Generation, an die Politiker, dass sich die Zeiten geändert haben und noch mehr geändert werden müssen. Ich würde sehr gerne euch raten, das Buch zu lesen, um eure Kinder besser verstehen zu können.

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Weckruf

Von: Ker Kriti

03.12.2019

Ein Weckruf, umfassend und engagiert verfasst und ausgearbeitet. Kein Lamentieren sondern Fakten und Lösungsvorschläge, akribisch recherchiert und weitergedacht. Wir befinden uns vermutlich in der Endzeit der uns bekannten Zeit. Ohne radikale Änderungen von allen Individuen wie auch Staaten steuern wir immer schneller dem Abgund entgegen, dieses Buch mahnt, rüttelt auf und bietet auch noch die Lösung. Leider wird es nur von denkeden, bewussten Menschen gelesen werden, die Masse ist zu träge und ignoriert, dass der schmale Grat uns bald nicht mehr tragen wird. Für die Erde nur ein Fliegenschiss der Geschichte, für die Menschheit der Wendepunkt. Dieses Buch macht Mut, den Autoren zolle ich hohen Respekt, danke.

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„Mit dem Weiter-so-wie bisher muss jetzt Schluss sein!“, diese Aussage aus dem Vorwort, von Wissenschaftler und Physik-Professor Harald Lesch, kann ich nur zustimmen. Wenn man mit offenen Augen durch unsere Welt geht, sieht man allzu deutlich, das etwas im Argen liegt und es unverzichtbar und höchste Zeit wäre endlich eine ökologisch denkende Gesellschaft zu schaffen. Eine Abwendung vom Egoismus des Einzelnen wäre wünschenswert, doch die Einstellung „Nach mir die Sintflut“, ist leider sichtlich weit verbreitet. Das Fachbuch „Ihr habt keinen Plan, darum machen wir einen!“, wurde initiiert von dem Jugendrat der Generationen Stiftung und herausgegeben von der Unternehmerin und Gründerin der Internetplattform Utopia, Claudia Langer. Acht junge Leute haben sich Gedanken gemacht, zu den großen Themen unserer Zeit, zu Problemen, die uns bewegen und versucht konkrete Pläne zur Lösung zu schmieden. Sie halten unserer Gesellschaft gnadenlos den Spiegel vor und sagen rigoros was sie meinen, die ungeschminkte und oft unbequeme Wahrheit. Allerdings die vorwurfsvolle Art und Weise wie zu Beginn des Buches mit den älteren Generationen abgerechnet, wird fand ich nicht angebracht, denn im Nachhinein sind immer alle Schlauer und Wissen alles besser. Das kann man sich ehrlich gesagt schenken, es ist Geschichte und im Nachhinein sowieso nicht mehr zu ändern. Mit dieser Tatsache muss man umgehen und es in der Zukunft eben besser machen, ohne Urteil und Vorurteil, sonst wird man nichts erreichen außer Empörung. Viele dringende Themen und deren Lösung werden im Buch aber endlich einmal offen angesprochen und dargelegt. Darauf eingehend versuchen die jungen Autoren Lösungen zu generieren, die nicht immer angenehm klingen und auch auf Ablehnung stoßen werden, da unbequem, unvorstellbar, unannehmbar, unfinanzierbar, ungeheuerlich……einfach provokant, ein Aufschrei, wohl beiderseits;) Unsere Gesellschaft wird aber um Änderungen in vielen Bereichen nicht umhinkommen und hier werden sie endlich mal konkret, ehrlich und auch mahnend ausgesprochen. Dieses mutige und politische Manifest lohnt es auf alle Fälle zu lesen und zu diskutieren. Sicherlich wird nicht alles umsetzbar sein, steht aber hiermit zur Diskussion. Auch wird es bei vielen Angelegenheiten auf ein globales Engagement ankommen, von dem wir gefühlt gerade Meilen entfernt stehen. Doch ein Anfang mit Vorschlägen in die richtige Richtung ist mit diesem Buch gemacht. Auch wenn es vielleicht einige aufregen wird, regt es doch zum Nachdenken und zu politischem Denken an.

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Lesenswert und wichtig

Von: Melanie

02.12.2019

Das Vorwort von Harald Lesch hat mich gepackt, dazu veranlasst, weiter zu lesen, mit positiven Gefühlen im Herzen, trotz des Druckes, den jeder von uns im Wettlauf mit der Klimakrise spüren sollte. Aber dann... Mit großer Klappe und harschem Ton wird die Generation "Not gonna happen" beschimpft und verurteilt. Ich persönlich habe ein großes Problem mit dieser Art der Kommunikation. Das rüttelt mich nicht auf, es schreckt mich ab. Müssen wir handeln? JA! Aber auf jemanden schimpfen um sich etwas später anzubiedern, das brauch ich nicht. Im Nachhinein ist man immer schlauer. Haben unsere Eltern und Großeltern bewusst die Klimakrise heraufbeschworen? Ich sage nein. Aber es wird jetzt Zeit zu handeln, die Augen zu öffnen, Verhaltensweisen zu ändern. Daher bin ich froh, weitergelesen zu haben. Die jungen Autoren haben sehr gute Ideen, die es Wert sind, darüber zu sprechen, nachzudenken und auch zu handeln. Doch wenn wir realistisch sind, muss der Startschuss endlich von der Politik erfolgen. Und zwar richtig. Unsere Wirtschaft wird nicht untergehen, wenn wir ökologischer produzieren, Handel betreiben, Forschen und Leben. Vieles wird sich ändern (müssen), aber die Kosten einer Klimakatastrophe sind um ein vielfaches höher. Schluss mit Styropordämmungen auf Häusern, Autos mit 200 PS und mehr, Whiteboards in den Klassen und Laptops für jeden Schüler, billigen Agrarimporten, Subventionierung von Kohle, Massentierhaltung, Einfuhr von Gülle, Billigfleisch und Sojaprodukten aus Amerika. Gerade auch der globale Zusammenhalt wird im Buch gefordert, alleine kann den Wandel niemand schaffen. Lange Rede, kurzer Sinn: Lesen Sie dieses Buch. Es vermittelt Fakten und Möglichkeiten und zeigt auf, wie wichtig es ist, dass jeder von uns laut den Wandel in der Politik fordert und selbst ein Stück zur Rettung beiträgt.

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„Es gibt doch schon so viele Bücher über den Klimawandel.“ Diesen oder ähnliche Sätze höre ich oft, wenn ich über dieses Buch spreche. Es geht jedoch um viel mehr. Die Autor*innen befassen sich ganzheitlich mit der existenziellen Frage, wie wir der Menschheit eine lebenswerte Zukunft geben können. Es geht um Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit, Neuausrichtung des ökonomischen Denkens und Handelns, um Weiterentwicklung der Demokratie, um Entwicklungshilfe, die diesen Namen verdient, und vieles mehr. Es liegt auf der Hand, dass innerhalb dieses Spektrums Klimawandel und Ökologie eine grundlegende Rolle einnehmen. Die Autor*innen steigen mit einer langen Tirade von Vorwürfen an die Generation „it’s not gonna happen“ ein. Sofern man sich angesprochen fühlt, ist das erst einmal hart. Den Übergang zum eigentlichen Plan bildet dann die authentische konstruktive Einladung zum gemeinsamen Handeln. Und das spricht an: Lass Dich auf unsere Ideen ein! Das Buch verdient die Bezeichnung Plan. In konsequent formulierten Gedankenketten werden insgesamt zehn Themenfelder behandelt: Was ist das Problem? Was sind die voraussichtlichen Folgen der Fortsetzung der bisherigen Verhaltensweisen? Welche konkreten Lösungsansätze gibt es? Das ist für die Adressaten des Buches genau die richtige Dosierung. Ausgefeilte Finanzierungskonzepte und lückenlose juristische Ausarbeitungen sind nicht die Aufgabe dieses Buch-Projektes. Die Autor*innen schreiben in einer eindrucksvoll klaren und schnörkellosen Sprache. Auf unnötige Fremdwörter und Satzverschachtelungen wird verzichtet. Die einzelnen Themenfelder werden separat behandelt. Somit kann sich der eilige Leser auch mit einzelnen Abschnitten beschäftigen. Was mach das Buch mit dem Leser? Es fordert ihn auf, sich selbst infrage zu stellen. „Gehöre ich auch zur Generation ‚it‘s not gonna happen‘? Bin ich veränderungsbereit? Und wenn ja, inwiefern?“ Das sind die Fragen, die sich aufdrängen. Damit gewinnt der Untertitel „Darum machen wir einen“ eine ganz neue Bedeutung. Es bringt den Leser nämlich dazu, seinen eigenen Plan zu machen - in welcher Hinsicht auch immer. Die Lektüre wirkt also nach. Und genau das wollen die Autor*innen ja erreichen.

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Ungenügendes Manifest

Von: Robby Basler aus Frankfurt am Main

30.11.2019

Ein Generationenvertrag wird überflüssig. Zudem muss der alte Generationenvertrag nicht gekündigt werden, er wurde bereits gebrochen von der Generation der Alten. Er ist daher überflüssig, weil das Mitbestimmungsrecht bzw. die Wählerstimme der Jugend mit einem Faktor gewichtet sein muss, dessen Multiplikator so im Gewicht steht, dass zwischen den Generationen der Jugend und den Alten ein Gleichgewicht auf Augenhöhe herrscht. Die Jugend benötigt dafür ein Grundeinkommen, um wie die Erwachsenen über finanzielle Mittel zu verfügen, Lobbyarbeit im Parlament betreiben zu können und genügend Anreiz zu besitzen, damit Parlamentarier auch wirklich Interesse zeigen, sich für die Interessen der Jugend einzusetzen. Darüber hinaus benötigt der Minderjährige als träger eigener Rechte ein Kinderrecht. Zudem um dieses, das Kinderrecht, das Mitbestimmungsrecht, das Recht auf Grundeinkommen glaubwürdig gegen Verletzung abzusichern, ein explizites Opferentschädigungsgesetz für Minderjährige. Idealer Weise muss hierfür die Jugend der Welt global diese Forderungen angehen, gegebenenfalls auch mit dem Mittel des unbefristeten Generalstreiks, sich der Gesellschaft total zu verweigern. Die vom Staat durchzusetzenden Ordnungsbußgelder für das dadurch entstehende Schule schwänzen wird die Eltern dazu bringen, sich auf die Seite der Jugend zu stellen oder aber mit Gewalt gegen die Jugend zu agieren. Dies könnte auch zu staatlicher Inobhutnahme führen, so dass tausende Minderjährige in Lager verbracht werden müssten, was den Staat in den Kollaps führen würde. Der Weg ist also machbar. Klimawandel und Kapitalismus sind erzeugt, weil die Jugend ihrer Mitbestimmung beraubt waren. Die Wurzel allen Übels ist also die Unterwerfung der Jugend. Diese daraus zu befreien, muss erstes Gebot sein. So lange dies nicht geschehen ist, lässt sich die Ausbeutung, der Raubbau und die Vernichtung nicht stoppen. Das Generationenmanifest ist daher zu mild angegangen, es wirkt wie ein Bittbrief, eine beratende Funktion erlangen zu dürfen, um bei Verletzungen eines neuen Generationenvertrages grundgesetzlich klagen zu dürfen. Das reicht nicht aus, das nimmersatte Krokodil des Kapitalismus zu töten. Es wird fressen, bis nichts mehr da ist, aus das Gewinn erzeugt werden kann. Es wird selbst vor Menschenfleisch und Luft nicht halt machen, diese zu vermarkten. Nur die Befreiung der Jugend aus der gesellschaftlichen Unterwerfung kann das noch aufhalten. Ihr natürlicher Instinkt nach sozialer Nähe, solidarischem Miteinander ist noch nicht verkümmert. Sie sind noch nicht unfähig dagegen anzukämpfen, sich im Kleister des Systems verhaften zu lassen. Sie haben noch die Visionen eigener Lebensmodelle. Gestalteten sie diese generationengerecht, gäbe es noch eine Rettung in letzter Stunde. Ist diese Zeit abgelaufen, ist es vorbei mit der zivilisierten Menschheit und das Planetensterben der Mutter Erde schreitet fort. In diesem Notstand braucht es konsequentes Auftreten der Jugend, auch mit dem Mittel der Gewalt, wenn dies erfordert ist. Denn die Degradierung zum Minderjährigen erfolgte nur auf Veranlassung ausgereifter Menschen, die sich mit der Betitlung „Erwachsener“ ein Vorrecht gegenüber 1/3 der Menschheit schufen, sie zu versklaven, auszubeuten und zu unterdrücken. Bis heute hält Missbrauch, Misshandlung und Ausbeutung der Jugend an. Die Zeit ist jetzt reif, dies zu beenden. [editiert: Bitte beschränken Sie sich auf Ausführungen zum bewerteten Buch.]

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Von: C.H.

27.11.2019

Das sollte JEDER lesen

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Eine dringliche Klageschrift an das etablierte System

Von: Florian Kretschmer

08.12.2019

Seit dem letzten Jahr ist die Klimakrise wieder in aller Munde, Greta Thunberg wird als Idol einer ganzen Generation gefeiert und hat die größte Protestbewegung seit langer Zeit ins Leben gerufen. Millionen von Menschen haben uns allen wieder klar gemacht: Die Erde brennt! Unser aller Handeln muss sich von jetzt an grundlegend verändern um das Schlimmste zu verhindern. In diesem Werk greift ein Team von jungen Aktivisten die Forderungen von Fridays For Future auf, um eine machbare Lösung gegen die drängendsten Probleme unserer Zeit zu finden. Fundiert auf belegten wissenschaftlichen Erkenntnissen haben diese jungen Leute gemeinsam einen Plan aufgestellt, der auf den ersten Blick sehr radikal erscheint. Doch diese radikalen Ideen sind im Anbetracht des fortschreitenden Klimawandels dringend notwendig. Nun ist es an der Zeit gemeinsam diese Ideen zum Anlass zu nehmen und Taten folgen zu lassen! Umwelt- und Klimaschutz muss gelebter Alltag werden. Mich zumindest hat dieses Buch angeregt, mein eigenes Verhalten zu überdenken. Leider schweift das Buch zum Ende hin zu sehr vom eigentlichen Thema ab und versucht auch auf weitere aktuelle Probleme der heutigen Zeit (Digitalisierung, Generationengerechtigkeit, etc.) Lösungen zu finden. Dennoch ist dieses Buch für alle, denen die Erde, unser Zuhause, am Herzen liegt, ein Must-Read.

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