Leserstimmen zu
Ihr habt keinen Plan, darum machen wir einen!

Der Jugendrat der Generationenstiftung, Claudia Langer

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Wichtig, aber viel zu plakativ

Von: Maria

10.04.2020

Jeder dieser Texte wäre in Zeitungen oder Zeitschriften perfekt. Das Anliegen kann man nur unterstützen. Aber muss man diese - zu einem großen Teil - durchaus gut lesbaren Essays in einem Buch versammeln? Für mich eindeutig nicht. Wenn ich etwas zum Thema "Rettung der Welt" lesen möchte, finde ich dazu in der seriösen Presse mehr als genug. Aber vielleicht gibt es Menschen, die das anders sehen, die die Problematik gerne kompakt aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet haben wollen. In dem Fall: meine absolute Kaufempfehlung.

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Guter Ausgangspunkt zum Weiterdenken

Von: Ulrich

03.03.2020

"Ihr habt keinen Plan", lautet der Titel des Buchs und einen solchen stellt der Jugendrat der Generationen-Stiftung darin auf. Gegen die Klimakrise, zur Vermeidung eines ökologischen Kollapses (hier Ökozid genannt), für eine generationengerechte Wirtschaft, sozial gerechte Arbeit, Bildung, Demokratie, Abrüstung, Migrationspolitik und digitaler Zukunft. Bei diesen vielen Themen auf 251 Seiten in luftiger Schrift ist klar, dass einige Fragen offen bleiben. Aber dieses Buch gibt eine klare Übersicht und es ist ein Anfang. Natürlich präsentiert das Buch nicht immer Konkretes zur Umsetzung der vielen Forderungen. Aber es ist ein wichtiger Ausgangspunkt zum Weiterdenken. Bevor man sich an die Umsetzung macht, braucht man eine begründete Zielsetzung, und die ist hier ausführlich dargeboten.

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Ein Plan ? UNSER Plan !!!

Von: Sylvia B.

27.01.2020

Wer bis dato noch keinen Plan hatte, sollte dieses Buch lesen und dann handeln. Es gibt so viel zu tun und jeder kann seinen Beitrag leisten ! Hier schreiben junge Menschen, die nicht wegsehen wollen oder der Politik das Feld überlassen, hier wird informiert und gefordert. Protest muss nicht gewaltsam sein, die Feder hat auch eine Überzeugungskraft, besonders wenn Taten und Wissen dahinter stehen !

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Brandaktuell

Von: Flipmo

13.01.2020

Dieses Buch ist wichtig. Für Menschen die sich bisher schon mit dem Klimawandel beschäftigt haben, birgt es nicht sehr viel Neues aber es ist auf jeden Fall lesenswert. Alle Probleme werden auf den Punkt gebracht. Das Vorwort von Harald Lesch wertet alles nochmal auf.

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Inhalt: Eine Generation, die lange Zeit als unpolitisch belächelt wurde, steht auf, organisiert Proteste, an denen landesweit Hunderttausende und weltweit Millionen teilnehmen. Angesichts schwindender Ressourcen und globaler Vermüllung stellen sie die Forderung nach nachhaltigem Klima- und Umweltschutz. Acht Autoren und Aktivisten, Mitglieder des Jugendrates Generationen Stiftung, warnen nicht nur vor den Gefahren, denen sich die heutigen 14- bis 25-Jährigen ausgesetzt sehen. In genau recherchierten Beiträgen, die mit den Erkenntnissen anerkannter Wissenschaftler abgeglichen sind, stellen sie konkrete Forderungen, nehmen uns alle in die Verantwortung und entwerfen eine Vision, die die Kraft hat, Generationen zu vereinen. Das Buch beginnt mit einem Vorwort von Harald Lesch, den ich wirklich sehr schätze und dessen Sendungen ich mir sehr gerne ansehe. Ich finde es toll dass er sich hinter die Autoren stellt und sie durch sein Vorwort unterstützt. Es ist in zehn Kapitel bzw. 10 Bedingungen unterteilt, die wiederum in zwei Kapitel gegliedert sind. Und gleich zu Beginn möchte ich meinen einzigen Kritikpunkt erwähnen, denn das hat mich wirklich unglaublich beim Lesen gestört: es ehrt die Autoren sehr, dass sie allen gerecht werden wollen, aber dieses Gendering war einfach zu viel des Guten. Auf jeder Seite stolpert man mindestens einmal über Autor*innen, über Politiker*innen, über Manager*innen. Nach den ersten paar Seiten war ich extrem genervt und habe die Sternchen verflucht. Bitte nicht übel nehmen, aber das hätte man sich wirklich sparen können! Nun weiter zum Buch: Es ist kein reines „Klimarettungsbuch“, wie ich es zuerst annahm. Vielmehr ist es ein Leitfaden zur Rettung unserer Welt, da wir die Welt und unsere Zivilisation nur retten können wenn an allen Baustellen so schnell wie möglich gearbeitet wird. Es geht nicht nur um die Klimakatastrophe in die sich die Menschen hineinmanövriert haben, es geht auch um die Wirtschaft, die so nicht weiter voran getrieben werden darf. Es geht um soziale Ungerechtigkeit, die aus ungerechter Wirtschaft resultiert und wodurch die Menschheit immer mehr in Arm und Reich auseinander driftet. Es geht um Bildung, die für jeden zugänglich sein muss! Die Verhältnisse und die Herkunft dürfen nicht entscheiden ob jemand Zugang zu Bildung bekommt oder nicht. Denn genau das bringt Arm und Reich immer weiter auseinander! Genau das führt zu einer Vormachtstellung der Reichen, die wiederum die Wirtschaft beherrschen und deren Richtung bestimmen, nur um noch reicher und ungerechter über unsere Welt zu herrschen. Daraus resultiert die Gefährdung der Demokratie, denn wo Ungleichheit, Ungerechtigkeit und Neid und Hass sind, ist undemokratisches Gedankengut schnell geschürt. Das Buch zeigt auf, wie sehr alles miteinander verbunden ist und wie notwendig es ist, dass wir daran arbeiten. Die Autoren haben klare Vorstellungen was wir, die Politiker und die Verantwortlichen marktbeherrschender Konzerne ändern müssen! Sie haben einen tollen Plan! Und wenn ich die Kritiker höre, die sagen „das ist doch alles nichts Neues“ - ja, das ist richtig! Dieses jungen Menschen haben das Rad nicht neu erfunden, aber sie wollen es zum Drehen bringen - und das ist genau das was alle vorher versäumt haben, was immer wieder aufgeschoben wurde! Seit Jahrzehnten warnen Wissenschaftler vor dem, worin wir heute fest stecken! Und ich hoffe dass diese jungen Menschen, die Autoren dieses Buches, endlich wachrütteln konnten. Das kann man nur mit radikalen Vorschlägen und Maßnahmen, das kann man nur wenn man polarisiert. Denn das ewige „man könnte ja mal irgendwann“ hat uns in unsere schlimme Lage gebracht. Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen - egal welches Geschlecht, welches Alter und welcher Herkunft! Die Rettung von uns allen geht auch jeden von uns etwas an!

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Manch Interessantes

Von: Anne L.

07.01.2020

Vorab: Der Jugendrat der Generationen besteht aus Studierenden und wird von Studierten unterstützt. Alles entsteht aus einer privilegierten Stellung heraus. Fakt ist, es muss sich was ändern. Die Digitalisierung schreitet voran, es wird einen Arbeitsplatzwandel geben und damit auch ein neues soziales Gefüge. Wir "Alten" werden immer mehr, die Jungen sind weniger, somit kann der Generationenvertrag nicht funktionieren und es müssen andere Wege beschritten werden. Allerdings sehe ich den Weg in Richtung Sozialismus als fragwürdig an, denn wir hatten schon mal einen "real existierenden Sozialismus". Die Politik stagniert, so kann keine Bewegung in ein überholtes System kommen. Doch wird es mit Jüngeren besser? Schließlich sind sie auch Menschen und werden sich irgendwann von irgendjemanden verleiten lassen. Verkehrsinfarkt: Güter sollen auf die Schiene. Das hatten wir ja mal, nun ist die Bahn eine AG geworden, die Regierung hat sich aus der Verantwortung gezogen. In dem Buch werden viele brisante Themen angesprochen, doch dieser anklagende Schreibstil und diese Überheblichkeit einer Generation gegenüber, finde ich unangebracht. In dem ganzen Kontext fehlt mir das Wort "Verzicht", denn wenn Änderungen kommen sollen, bringen sie meist Verzicht mit sich. Mal sehen, was der Jugendrat erreicht.

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Handeln, jetzt

Von: Simi159

02.01.2020

Die Acht Autoren und Aktivisten, Mitglieder des Jugendrates Generationen Stiftung versuchen mit diesem Buch endlich Bewegung in die Leserschaft ihres Buches zu bringen. Denn ihrer Meinung nach haben wir keinen Plan und können aber einen solchen, oder besser 100 Forderungen, in diesem Buch finden. Jeder für sich hat sich den Themen Klimakrise, soziale Gerechtigkeit, KI und Bildung auseinander gesetzt. Es wurden Erkenntnisse und Wissenschaftliche Daten abgeglichen, und so wird aufgezeigt, dass bei vielen Themen schon länger Zeit zum Handeln ist. Die 100 Forderungen sollten also nicht nur gelesen und mal wieder diskutiert sowie totgeredet werden, sondern alsbald wie möglich umgesetzt werden. Fazit: Vorweg, ja die 100 Forderungen sind nicht neu, bahnbrechend oder spektakulär- wie auch- viele der Themen werden schon seit Jahrzehnten diskutiert und zum Teil von den regierenden Parteien vor sich hergeschoben und totgeredet. Jetzt geht es ums TUN und das ANFANGEN, sofort. Das wie und wo, findet man im Buch. Ich habe keine neuen Ideen erwartet, ich war eher neugierig auf den Ton und wie die Autoren diese heißen Eisen angehen werden. Ja, da ist Wut, doch da ist auch sehr viel Hoffnung und ein unbändiger Glaube, dass wir, selbst ohne einen Plan jetzt, es schaffen können. Es macht Spass sich mit all diesen Themen so kompakt auseinander zusetzen, selbst wenn man zu denen gehört, die angeblich keinen Plan haben oder nicht handeln wollen…. unbedingt lesen…5 STERNE.

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Anregend und Aufrüttelnd!

Von: Gabriele

30.12.2019

"Mit dem Weiter so wie bisher muss jetzt Schluss sein!" (H.Lesch) - Und wie es gehen kann, dafür gibt es fundierte Pläne! Wer das bestreitet, kann und sollte sie in diesem Buch nachlesen! Sorgen wir dafür, dass viele dieser Pläne umgesetzt werden - schnell, mutig und entschlossen! Ich wünsche dem Buch, dass es hierzu viele Menschen - und besonders politisch Verantwortliche - dazu anregt!

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