Leserstimmen zu
Darüber reden wir später

Cornelia Achenbach

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Vielen Dank an das @bloggerportal für die Bereitstellung des Buches! Autor: Cornelia Achenbach Verlag: Wunderraum Erschienen am: 16.03.2020 Zum Inhalt: Als Magrets Mann plötzlich ins Krankenhaus kommt und dort um sein Leben ringt, muss diese ihren Alltag plötzlich neu leben und gestalten. Sie findet jedoch schnell Gefallen an ihrer neuen Situation. Magret nutzt die Zeit, um sich Fragen zu stellen, die sonst nur unter der Oberfläche schlummerten. Ist ihr Mann wirklich der Richtige für sie? Wie steht sie zu den Lebensentwürfen ihrer erwachsenen Kinder? Was blieb bisher ungesagt und warum hat sie keine tragfähige Beziehung zu ihren Geschwistern? Während Magret einen inneren Prozess durchlebt bekommt sie von ihrem Bruder Aufschriebe ihrer Mutter, die Magret nach und nach erkundet. So reist sie nicht nur in ihre Kindheit zurück, sondern auch in die Vergangenheit ihrer Eltern. Fazit: Obwohl dieses Buch einen ganz besonderen Schreibstil mit sich bringt hat es mich leider nicht überzeugen können. Die Themen des Buches und auch die innere Auseinandersetzung der Protagonistin haben mich zwar angesprochen, aber trotzdem nicht wirklich berühren können. Ich mochte Magrets phlegmatische Art einfach nicht. Sie war mir trotz aller Auseinandersetzung viel zu passiv und ich konnte keine echte Entwicklung bei ihr beobachten. Trotzdem muss ich sagen, dass die Autorin über eine differenzierte Beobachtungsgabe verfügt und diese mit einer außergewöhnlichen Sprache auf den Punkt bringt. Was nicht klar zum Ausdruck kommt, lässt die Autorin einfach „in der Luft hängen“. Auch das hat mir gut gefallen und trotzdem hat mich das Buch atmosphärisch gar nicht angesprochen. Ich kann mir aber trotzdem vorstellen, dass es viele Leser begeistern wird.

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Buchhandlung H. Th. Wenner

Von: Michaela Nienhüser aus Osnabrück

13.02.2020

Konfrontiert mit den Tagebüchern der Mutter, beginnt Margret alte Gewissheiten in Frage zu stellen und an vielen Lebensentscheidungen zu zweifeln. So nimmt sie die Mutter als junge Frau wahr, liest von ihren Träumen, aber auch von Verletzungen und Kämpfen. Völlig gegensätzlich dazu scheinen die Lebensentwürfe von Margrets Kindern. Dies lässt sie die eigene Suche nach Glück reflektieren, ihren Wunsch nach "Gesehenwerden" und die Sehnsucht nach einem anderen Leben mit Andreas. Cornelia Achenbach gelingt ein wunderbar einfühlsamer, leiser Roman.

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