Leserstimmen zu
Darüber reden wir später

Cornelia Achenbach

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Ganz anders

Von: get lucky

10.04.2020

Ein Buch: Ganz anders! „Darüber reden wir später“ - Cornelia Achenbach Ein Erstlingswerk! (Werbung-Buchrezension) Ein kleines Leben im Einfamilienhaus mit Garten, die zwei Kinder längst ausgezogen. Den Lebenstraum, Bücher zu schreiben, hat Margret aufgegeben. Als ihr Mann ins Krankenhaus muss, bleibt sie allein zurück – ein Zustand, der ihr fast gefällt. Sie beginnt, sich Fragen zu stellen. Ist Gert der Richtige? Hätte sie sich damals auf Andreas einlassen sollen? Zur Ablenkung gibt Margrets Bruder ihr die Tagebücher der verstorbenen Mutter zu lesen. Auf einmal ist sie mit einer Liebe konfrontiert, die Krieg und Flucht überstand – und ein Ereignis, über das nie jemand sprach. Bis Ingrid, die ältere Schwester, die jahrelange Distanz durchbricht und endlich zu reden beginnt. Vom Titelbild geleitet, ging ich davon aus, dass es sich um einen geschichtlichen Roman handelt, eine Genre, die ich immer schätze. So, jetzt war ich im Heute gelandet bei Margret. Es ist wirklich ein anderes Buch, es leise, tiefgründig, und die Sprache sehr besonders und malerisch! Viele Details werden ausführlich beschrieben. Margret tun sich viele Fragen auf, ihre Wünsche, ihr Lebenstraum, Sehnsüchte nach bisher Ungelebtem,... Ich bin nicht Typ Margret, ich hadere zur Zeit nicht so viel, versuche allem etwas Positives abzugewinnen, trotzdem hat es sich gelohnt dieses Buch zu lesen! Lieben Dank an @randomhouse !

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Vielen Dank an das @bloggerportal für die Bereitstellung des Buches! Autor: Cornelia Achenbach Verlag: Wunderraum Erschienen am: 16.03.2020 Zum Inhalt: Als Magrets Mann plötzlich ins Krankenhaus kommt und dort um sein Leben ringt, muss diese ihren Alltag plötzlich neu leben und gestalten. Sie findet jedoch schnell Gefallen an ihrer neuen Situation. Magret nutzt die Zeit, um sich Fragen zu stellen, die sonst nur unter der Oberfläche schlummerten. Ist ihr Mann wirklich der Richtige für sie? Wie steht sie zu den Lebensentwürfen ihrer erwachsenen Kinder? Was blieb bisher ungesagt und warum hat sie keine tragfähige Beziehung zu ihren Geschwistern? Während Magret einen inneren Prozess durchlebt bekommt sie von ihrem Bruder Aufschriebe ihrer Mutter, die Magret nach und nach erkundet. So reist sie nicht nur in ihre Kindheit zurück, sondern auch in die Vergangenheit ihrer Eltern. Fazit: Obwohl dieses Buch einen ganz besonderen Schreibstil mit sich bringt hat es mich leider nicht überzeugen können. Die Themen des Buches und auch die innere Auseinandersetzung der Protagonistin haben mich zwar angesprochen, aber trotzdem nicht wirklich berühren können. Ich mochte Magrets phlegmatische Art einfach nicht. Sie war mir trotz aller Auseinandersetzung viel zu passiv und ich konnte keine echte Entwicklung bei ihr beobachten. Trotzdem muss ich sagen, dass die Autorin über eine differenzierte Beobachtungsgabe verfügt und diese mit einer außergewöhnlichen Sprache auf den Punkt bringt. Was nicht klar zum Ausdruck kommt, lässt die Autorin einfach „in der Luft hängen“. Auch das hat mir gut gefallen und trotzdem hat mich das Buch atmosphärisch gar nicht angesprochen. Ich kann mir aber trotzdem vorstellen, dass es viele Leser begeistern wird.

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Buchhandlung H. Th. Wenner

Von: Michaela Nienhüser aus Osnabrück

13.02.2020

Konfrontiert mit den Tagebüchern der Mutter, beginnt Margret alte Gewissheiten in Frage zu stellen und an vielen Lebensentscheidungen zu zweifeln. So nimmt sie die Mutter als junge Frau wahr, liest von ihren Träumen, aber auch von Verletzungen und Kämpfen. Völlig gegensätzlich dazu scheinen die Lebensentwürfe von Margrets Kindern. Dies lässt sie die eigene Suche nach Glück reflektieren, ihren Wunsch nach "Gesehenwerden" und die Sehnsucht nach einem anderen Leben mit Andreas. Cornelia Achenbach gelingt ein wunderbar einfühlsamer, leiser Roman.

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