Leserstimmen zu
Barbarotti und der schwermütige Busfahrer

Håkan Nesser

Gunnar Barbarotti (6)

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Wahnsinnig spannend und besonders

Von: Eisteepfirsich

28.10.2020

Dies ist das neueste Buch aus der Krimireihe rund um Inspektor Barbarotti und seiner Partnerin und Kollegin Eva Backman. Eva hat bei einem Polizeieinsatz einen Jugendlichen erschossen, wird daraufhin suspendiert und nimmt sich mit Barbarotti eine Auszeit auf Gotland. Aber zur Ruhe kommen die beiden dort nicht wirklich - durch Zufall treffen die beiden den Busfahrer aus einem alten Fall wieder. Er kann es aber doch gar nicht, er ist gestorben. Oder nicht? War es ganz anders? Es gilt von nun an diesen mysteriösen Fall zu lösen und das ganze ist wahnsinnig spannend geschrieben. Ab der Hälfte des Buches ungefähr nimmt die Geschichte wahnsinnig viel Fahrt auf und man möchte wahnsinnig gerne wissen, was es alles mit dem mysteriösen Busfahrer auf sich hat. Was ist damals wirklich passiert? Sehr empfehlens- und lesenswert.

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Kleckse und Späne

Von: Miki094

28.10.2020

lernte des Schwermuts öde Höhle des Lebenstumults brodelnden Kessel zu wollen und leben, zu bezwingen und erdulden, mich stark und klug zu stählen. Dieses Gedicht ist dem Roman zuvorgestellt und während der Lektüre blätterte ich immer wieder zurück und las es. Es gibt irgendwie die Stimmung des schwermütigen Busfahrers wieder , der seine Geschichte in einem Notizbuch mit dem Titel " Kleckse und Späne " erzählt. Inspektor Barbarotti und seine Kollegin und Lebensgefährtin Eva Backman ermitteln , als Albin Runge ( Der Busfahrer ) mit Drohbotschaften terrorisiert wird.Zwei Handlungsstränge 2013 und 2018 werden geschickt verwoben und kulminieren in einem Finale , das mich wirklich überrascht hat. Hakan Nesser ist wieder ein klassischer Skandinavienkrimi geglückt , der mich wirklich gefesselt hat und den ich gerne weiter empfehle.

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Nesser schreibt seine Kriminalromane, wie Meisterdiebe ihre Tat planen, durchdacht, präzise elegant und mit einer ganz eigenen künstlerischen Note. Und hier tut er es wieder. Der Fall, auf den das inzwischen auch privat verbandelte Ermittlerpaar Barbarotti und Backmann trifft, führt sie einige Jahre zurück in der Zeit, zu einem Busfahrer, der an einem Unfall beteiligt war, bei dem es mehrere Tote gab. Nicht nur, das diesen Mann die eigene Schuld niederdrückt, eine Art Racheengel hat beschlossen, Vergeltung zu üben. Und das tut dieser dann auch. Backmann war damals die Kommissarin, die das spätere Opfer um Hilfe gebeten hat. Und dieser von Schuld gebeutelte Mann, der kommt der Kommissarin auch ganz aktuell in den Sinn, denn auch sie ist schuld am Tod eines Menschen, weil sie die vermeintlich richtige oder vielleicht doch falsche Entscheidung getroffen hat. Und so entstehen zwei Erzählebenen, zwischen denen sich der Autor elegant hin und her bewegt und so für zusätzliche Kurzweil und Spannung sorgt. Auch sonst wird es nicht vergessen, das Spiel mit der Sprache, ein wichtiges Nesser-Merkmal, das so herrlich in den Ermittlerdialogen, die schon fast Duellen gleichkommen, seinen Ausdruck findet. Dieses Buch hat alles, was es erlaubt, einem Krimifall auch wirklich die Bezeichnung Kriminalroman zuzugestehen, eine das Geschehen tragende Spannung, realistische unaufgeregte Ermittlerarbeit und 'menschliche Kontakte' mit viel Lebendigkeit. Ein echter Nesser ist das eben, sehr zu empfehlen, natürlich auch für Neuzugänge.

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Gut wie immer

Von: MAPEWU

25.10.2020

Wer HAKAN NESSER Bücher kennt, wird auch hier nicht enttäuscht. Es hat mich wieder mal gut unterhalten, wie immer enttäuschte mich der Schriftsteller nicht. Leicht zu lesen, flüssig geschrieben, klare Gliederung. Mit Hakan Nesser Bücher macht man nicht falsch. Immer wieder .... Unterhaltung war gut

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Ein fesselndes Buch

Von: Linus aus NRW

24.10.2020

Dieses Buch ist wirklich sehr gut geschrieben. Manchmal muss man mal einen Satz 2 mal lesen um genau zu merken aus welcher Sichtweite es gerade geschrieben ist. Die ganze Geschichte ist aus vielen Sichtweisen und Charakter geschrieben, was genau den Charm dieses Buches ausmacht. Ich kann es wirklich nur empfehlen. Man ist trotz der manchmal etwas anderen Schreibweise direkt in der Geschichte drin und fühlt mit

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gut lesbar, ein echter Nasser

Von: yttrium

23.10.2020

Der 6te Band von Hakan Nasser ist spannend und tiefgründig. Der Wechsel zwischen den Jahren verwirrt erst ein bisschen aber mit der Zeit ist man neugierig wie es denn weitergeht. Auch der Schreibstil ist nüchtern und packend. Hakan Nasser schafft es die Details so gut zu beschreiben das man das Gefühl hat voll dabei zu sein. Also mein Fazit ist das jeder der Krimis mag dieses Buch gelesen haben sollte.

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Um nachfolgende Reszension besser einordnen zu können, so sei den Lesenden auf den Weg gegeben, dass es sich nicht nur um meinen ersten Barbarotti-, sondern um meinen ersten Hakan Nesser-Roman überhaupt handelt, ich bin also Quereinsteiger in jeder denkbaren Hinsicht. So, nachdem das geklärt ist, folgt meine inhaltliche Einschätzung: Ich habe selten einen so bemerkenswerten Schreibstil für einen Krimi erlebt und muss sagen, dass ich sehr angetan bin! Sprachlich durchaus mit Anspruch, die Charaktere klar gezeichnet und immer wieder von einer gewissen ironischen Grundstimmung durchzogen. So war das Lesen schon ganz abseits der Story eine große Freude und ich kann hier eindeutige 5 von 5 möglichen Sternen vergeben. Die Story hat mir ebenfalls gefallen, hier würde ich allerdings an der ein oder anderen Stelle kleine Abzüge geltend machen. Der Spannungsbogen ist zwar sehr gut gemacht und ich habe über weite Teile der Geschichte deren Ende nicht kommen sehen, hier und da funktioniert das meiner Meinung nach allerdings unter anderem über leicht gedehnte Ausführungen und einer etwas zu argen Vermischung zeitlicher Ebenen. Daher vergebe ich hier 4 von 5 Sternen, was sich im Mittel zu 4,5 Sternen verrechnet. Da man diese nicht vergeben kann, wird den Regeln der Mathematik folgend auf 5 Sterne aufgerundet und ich finde, dass das auch in Ordnung geht, ich hatte jedenfalls viel Spaß beim Lesen und es wird sicherlich nicht der letzte Roman dieser Reihe oder des Autors gewesen sein, den ich lesen werde. Danke dafür!

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Kriminalroman der besonderen Sorte

Von: Blackie 177

23.10.2020

Inspektor Barbarotti ermittelt auf Gotland, nachdem seine neue Lebensgefährtin, Eva Backman, im Dienst einen Mann getötet hatte. Man nutz die Einsamkeit und Zeit und rollt einen 5 Jahre alten Fall neu auf, den man damals nicht lösen konnte. So beginnt dieser klassische Kriminalroman. Klassisch für mich, weil die Polizeiarbeit so beschrieben wurde, wie man sich diese vorstellt. Es war mein erstes Buch vom Autor und ich hatte wechselnde Ansichten. Manchmal empfand ich das Buch spannend und dann wieder zu langatmig. An einigen Stellen fühlt man sich in einen schwedischen Reiseführer versetzt. Die Zeitenwechsel von der Detektivarbeit der Gegenwart zur Polizeiarbeit der Vergangenheit tragen dabei zur Spannung bei und stören nicht. Auch wenn ich dem Buch nur 3 Sterne gegeben habe, kann ich es weiterempfehlen. Es hat sich flüssig gelesen und man hat Zeit, seine eigenen Schlussfolgerungen zum / zu den Tätern zu ziehen. Das Ende bezeichne ich als doof, warum wird hier aber nicht verraten.

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