Leserstimmen zu
Barbarotti und der schwermütige Busfahrer

Håkan Nesser

Gunnar Barbarotti (6)

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Man wird Stück für Stück in die Story reingezogen. Mal spielt es in der Gegenwart mal in der Vergangenheit. gegen Halbzeit des Buches ahnt man schon das Ende, kann sich aber nie sicher sein, ob es auch wirklich so ist. Die beiden Hauptfiguren Backmann und Barbarotti werden gut beschrieben und einem im laufe der Story nahegebracht. es war ein entspannter Nachmittag mit einem schönen Krimi

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Melancholische Geheimnisse

Von: Monika

09.11.2020

In "Barbarotti und der schwermütige Busfahrer" begleitet man Gunnar Barbarotti und seine Lebensgefährtin und Kollegin Eva bei einem Fall, der sie über Jahre hinweg begleitet. Das Schicksal des Busfahrers Albin Runge ist verworren, unübersichtlich und tragisch und es liegt den beiden viel daran, herauszufinden was alles passiert ist. Im Verlauf des Buches wird immer wieder zwischen unterschiedlichen Orten und Zeiten hin- und her gesprungen, was ich teilweise wirklich anstrengend fand. Nur die Überschriften und Personen geben manchmal einen Anhaltspunkt dazu. Zuerst fand ich die Hauptpersonen reichlich eigenartig, im Verlauf der Geschichte habe ich ihre ironische, liebevolle Art Lieben gelernt. Die beiden sind etwas gewöhnungsbedürftig, aber liebenswert und authentisch. Es lohnt sich meiner Meinung nach wirklich, Gunnar und Eva kennen zu lernen und mit den beiden gemeinsam das Geheimnis um Albin Runge zu lösen. Fans nordischer Krimis werden nicht enttäuscht sein!

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Entspanntes Lesen

Von: Hanni_1980

09.11.2020

Der neue Fall für Inspektor Babarotti ist ein entspannender und ruhiger Krimi. Wer Action und sucht ist hier falsch. Dieses Buch verspricht witzige Dialoge und eine spannende Handlung. Durch die verschiedenen Zeitebenen und Handlungsstränge tat ich mir am Anfang schwer reinzukommen. Dranbleiben lohnt sich aber auf alle Fälle.

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Ruhiger Cold Case Roman

Von: Mrs.Amy_testet

08.11.2020

Wer einen rasanten Krimi erwartet, wird hier enttäuscht. "Barbarotti und der schwermütige Busfahrer" ist eher ein stiller, ruhiger Roman, der sich mit einem 'cold case' - also einem alten ungelösten Kriminalfall - befasst. Inspektor Barbarotti und seine Kollegin Eva Backman sind nun mehr als nur Kollegen. Zunächst wollen sie ihre Beziehung geheim halten, damit dies ihre Arbeit nicht beeinflusst. Nachdem Eva Backman im Dienst von ihrer Schusswaffe Gebrauch machen musste, wird gegen die ermittelt. Barbarotti und Backman nutzen dies, um sich eine zweimonatige Auszeit auf Gotland zu nehmen. Doch dort begegnet ihnen der totgeglaubte Albin Runge. Ein Fall, den beide seinerzeit haben nicht lösen können. Überzeugt davon, Albin Runge dort auf Gotland identifiziert zu haben, beginnen sie ihre Privatermittlungen... Im Roman gibt es immer wieder Zeitsprünge. Auch wird die Erzählperspektive gewechselt. Das machte das Buch bzw das lesen für mich interessant. Durch die Rückblenden in die Jahre 2012 bis 2016 erfährt man als Leser nach und nach, was damals passiert ist. Ich empfand des Schreibstil als sehr angenehm...leise, unaufgeregt, aber dennoch spannend. Die perfekte Lektüre für einen regnerischen Herbsttag.

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Unblutiger Krimi

Von: Myriade

04.11.2020

Hakan Nesser „Barbarotti und der schwermütige Busfahrer“ 2020 Wer einen absolut unblutrünstigen, intelligenten Krimi lesen möchte, ist bei diesem Buch richtig, eigentlich bei Hakan Nesser immer. Es geht nur sehr am Rande, wenn überhaupt, um Morde. Es geht vielmehr um zwischenmenschliche Beziehungen einerseits zwischen Kommissar Barbarotti und seiner Lebensgefährtin Kommissarin Backmann und andererseits zwischen den Personen der Tragödie, die sich immer weiter von einer Tragödie wegbewegt. Mehr sei hier nicht verraten. Obendrein spielt das ganze teilweise in einer offenbar sehr malerischen einsamen Gegend Schwedens, in Gotland. Die Landschaft dort gehört gewissermaßen auch zu den Personen der Handlung. Hat mir als leichte aber nicht seichte Zwischenlektüre gut gefallen

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Das Cover von Hakan Nessers 6. Teil um Gunnar Barbarotti, ist gewohnt schlicht in gedämpften Tönen gehalten. Der Autor ist einer der wenigen Schreiberlinge, der nicht voll Power und Action durchstartet, sondern seine Geschichte langsam und bedächtig anfangen lässt und sich seinen ruhigen Stil bis zum Ende bewahrt. Ich könnte mir vorstellen, dass in der wirklichen Welt, tatsächlich so die Polizeiarbeit aussieht, viel Verwaltungskram - wenig Außeneinsätze. Man fiebert trotzdem durch das ganze Buch mit, die Story hat ihre Drehungen und Wendungen. In der Mitte des Buches dachte ich erst, dass ich weiss wer der Täter ist, da hatte ich mich aber gewaltig getäuscht. Erst zum Ende hin kam mir eine leise Ahnung, wo die Geschichte mich hinführt. Das Buch ist in Vergangenheit und Gegenwart aufgeteilt, welche abwechselnd geschildert werden. Dies ist aber keinesfalls irritierend, sondern komplex und aufeinander aufbauend erzählt, so dass man immer mehr und mehr die Zusammenhänge erkennt. Albin Runge, ein schwermütiger Busfahrer, hat vor einiger Zeit unbeabsichtigt einen schweren Busunfall verursacht, durch den mehrere Menschen ums Leben gekommen sind. Nach einigen Jahren erhält er plötzlich Drohungen, in dem ihm mitgeteilt wird, dass es bald mit seinem Leben zu Ende geht. Er entscheidet sich zur Polizei zu gehen, wo ihn Backmann und Barbarotti unter die Fittiche nehmen und in dem Fall zu ermitteln beginnen. Bald ist die ganze Abteilung der Polizei Kymlinge in den Fall involviert und versucht herauszufinden, werden den nun Nemesis ist... Hakan Nesser hat einen schönen ruhigen Schreibstil, manchmal für meinen Geschmack schon zu ruhig. Das Buch hat mich gut unterhalten, aber auch stellenweise etwas gelangweilt. Trotz allem finde ich die Story lesenswert und kann sie jedem empfehlen.

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Inhalt: Eva Backman, die Kollegin und Lebensgefährtin von Gunnar Barbarotti, hat im Dienst einen Menschen erschossen. Die beiden beschließen, sich erst mal beurlauben zu lassen und sich in die Stille Gotlands zurückzuziehen, um wieder zu sich zu kommen. Doch als sie in einem Fahrradfahrer den toten Busfahrer zu erkennen glauben, der sie vor einigen Jahren auf Trab gehalten hat, spielen Backman und Barbarotti Privatermittler. Meine Meinung: Dies ist bereits der 6. Band der Reihe um Gunnar Barbarotti, man braucht aber keine Vorkenntnisse, sondern kann diesen Roman gut wie einen Einzelband lesen, da der Fall in sich abgeschlossen ist und auch die beruflichen bzw. privaten Aspekte keiner weiteren Erklärung bedürfen. Die Handlung kommt recht gemächlich in Gang. Es scheint gar keinen wirklichen Fall zu geben, zumindest behandeln Barbarotti und Backman die Sache des bedrohten Busfahrers so. Erst nach dessen spurlosem Verschwinden von einer Fähre wird ermittelt. Es wird in verschiedenen Zeitebenen erzählt, zwischen denen Nesser hin und her springt. Das bringt etwas Leben in die Geschichte und liefert der Leserschaft immer wieder kleine Häppchen Wissen, führt zum Teil aber auch in die Irre. Das hat der Autor ganz geschickt gemacht. Die Handlung wirkt zwar ein wenig konstruiert und ist von Zufällen durchzogen, aber der Schreibstil von Håkan Nesser macht dies wieder wett. Ich habe die zum Teil ungewöhnlichen Dialoge und den subtilen Wortwitz sehr genossen. Die Reihe: 1. Mensch ohne Hund 2. Eine ganz andere Geschichte 3. Das zweite Leben des Herrn Roos 4. Die Einsamen 5. Am Abend des Mordes 6. Barbarotti und der schwermütige Busfahrer

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Außergewöhnlich

Von: Melanie Truhöl

02.11.2020

Wie in diesem Roman kenne ich Hakan Nesser noch nicht. Es ist ein außergewöhnlicher Roman. Kein Krimi, kein Thriller, Roman - so könnte man es tatsächlich nennen. Es passiert eigentlich nicht viel. Die Erzählung erfolgt in zwei Zeitzonen, die 5 Jahre auseinander liegen. Ein Busfahrer wird mit dem Tode bedroht, die Polizei nimmt es mehr oder weniger ernst. Bis er wirklich verschwindet und nicht wieder auftaucht. Ermittlungen gehen los, eine Auflösung gibt es dann in Zeitzone 2 5 Jahre später. Mir hat die Geschichte, der Verlauf, die handelnden Personen sehr gut gefallen. Am Schluß war ich schon ein wenig traurig als es zu Ende war. Obwohl es sich nicht um einen Krimi oder gar Thriller handelt kam doch hintergründig etwas Spannung auf. Barbarotti und seine Eva sind ein sehr angenehmes Paar. Es gibt nicht diese Streitigkeiten die es bei den vielen anderen Ermittlerduos so gibt. Ich kann für dieses Buch eine Leseempfehlung an diejenigen aussprechen, die es auch mal gemütlicher und ruhiger angehen lassen möchten.

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