Leserstimmen zu
Wenn die Dunkelheit endet

Constance Sayers

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Meine Meinung: Ihr wisst ja, was ich immer gerne sage: manchmal sind die zufälligen Funde mitunter die Besten. So erging es mir dieses Mal mit "Wenn die Dunkelheit endet". Es war das Cover, das mich in den sozialen Netzwerken sofort ansprach und schon hatte ich mir die Details dazu gesucht und der Klappentext machte mich direkt neugierig. Und was soll ich sagen: das Buch ist ausgelesen und ich bin immernoch absolut geflasht! Die Geschichte ist nicht geradlinig, sondern in verschiedene Zeitabschnitte unterteilt. Grundlage ist das Jahr 2012, in dem die junge Helen Lambert nichtsahnend ihrem normalen, geregelten Leben nachgeht. Als sie sich auf ein Blind Date mit einem Mann namens Luke einlässt, denkt sie sich nichts Böses, bis er allen Ernstes versucht ihr zu sagen, dass sie sich in der Vergangenheit bereits begegnet seien. Was sie zunächst als verrückten Mumpitz abtut, entwickelt sich bald zu etwas viel Größerem und sie muss schnell lernen, dass manche Dinge nicht so sind, wie sie zu sein scheinen... Die Idee hinter dieser Geschichte gefiel mir wahnsinnig gut. Man rätselt direkt, wie es zu dieser "Ich kenne dich aus der Vergangenheit"-Thematik kam und ich war unwahrscheinlich neugierig, wie sich dieses Rätsel lösen würde. Im Hinblick darauf begegnen wir zahlreichen Personen aus der Vergangenheit, was ich an dieser Stelle nicht näher ausführen werde, um nicht zu viel zu verraten. Was ich sagen kann ist, dass die Grundlage die junge Juliet im Jahr 1895 ist. Sie verliebt sich in einen verheirateten Maler und ihre Zeichensitzungen werden schnell zu mehr. Doch Juliets Mutter kann das nicht akzeptieren und belegt Marchant mit einem Fluch, der jedoch auch ihre Tochter trifft. Und schon ist das Chaos perfekt, denn das Ganze wird zu einer Never ending Lovestory - mit mehr Tiefen als Höhen. Es gibt dann mitunter eben auch diese magischen Elemente, die das Buch nochmal in eine ganz andere Etappe heben und ich war dann schon schockiert, als ich das Ritual von Juliets Mutter gelesen habe. Alle Achtung, das nenne ich kreativ. Man denkt dann recht schnell, man hat alles kapiert und voll den Durchblick, doch ähnliche wie Helen Lambert braucht man doch einige Zeit, bis man alles im Ganzen versteht. Selbst Luke war für mich lange Zeit ein Rätsel und ich habe tatsächlich fast bis zum Schluss gebraucht, bis mir das alles klar wurde. Ich finde, die Autorin hat hier sehr viel Spannung geschaffen, indem man so viele Geheimnisse zu ergründen hat, dass man einfach mit dem Lesen nicht aufhören kann. Ich dachte jedes Mal wieder "nur noch ein Kapitel". Und schwupps, war ich durch. Die Idee, zwischen den Zeiten bzw. den einzelnen Jahren zu springen, gefiel mir sehr gut und die Umsetzung ist hier sehr gut gelungen. Es wirkte überhaupt nicht holprig und man hatte nicht den Eindruck, den Faden zu verlieren. Die einzelnen Geschichten der jeweiligen Zeitstränge waren mitunter sehr komplex und ich könnte mir vorstellen, dass das den ein oder anderen beim Lesen abschreckt. Wer sich aber darauf einlässt und bei wem der Funke überspringt, der wird hier eine tolle Lesezeit haben. Ich bin noch immer sehr glücklich über diesen Zufallsfund und kann nur Positives sagen. Tolle Story, toller Schreibstil - und ein Ende, das mich mit Tränen in den Augen zurückgelassen hat. Aber wenn ihr es selbst lest, werdet ihr wissen was ich meine. Ich kann es nur ganz klar empfehlen! Fazit: ★★★★★ Ein überraschendes Buch, das mir sehr gut gefallen hat und dessen Idee mich wahnsinnig gefesselt hat. Ich vergebe hier sehr gerne die vollen 5 Sternchen!

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Tolles Buch

Von: EvaMaria

09.09.2020

Das Buch habe ich durch Zufall entdeckt und war von der Inhaltsangabe regelrecht angezogen. Nach Beendigung kann ich sagen, dass mir die Geschichte relativ gut gefallen hat. Wir haben hier eine Liebesgeschichte, die aber nicht nur eine normale Liebesgeschichte ist, sondern in vier Abschnitten oder Personen unterteilt ist. In der Gegenwart ist es Helen, aber auch die Geschichten ihrer vergangenen Personen Nora, Juliet und Sandra dürfen wir erleben. Es ist nicht so einfach zu erklären, was es damit auf sich hat, nur so viel gesagt, Helen wurde in der Vergangenheit verflucht, denn sie verliebte sich in den falschen Mann und so muss sie nun bis zu ihrem 34. Geburtstag diesen Fluch brechen, ansonsten taucht sie in einer neuen Epoche als Wiedgeborene wieder auf. So durchleidet man als Leser immer die Liebesgeschichte der entsprechenden Person. Persönlich fand ich das Buch gut und ich fand auch die Abschnitte von Juliet und Helen durchaus interessant, aber die beiden anderen Damen hätte ich jetzt nicht unbedingt gebraucht, denn diese empfand ich als nicht so ganz überzeugend. Allerdings waren gerade Juliets Abschnitte sehr überzeugend und teilweise auch spannend. Ich konnte gut mit ihr mitfühlen und auch verstehen, wieso sie manche Dinge wollte und gemacht hat. Bei Helen würde ich sagen, dass ihre Abschnitte noch spannender waren, denn man begleitet sie auf der Suche nach einer Möglichkeit den Fluch zu brechen. Das Ende war aus meiner Sicht etwas zu einfach und der Fiesling in der Geschichte konnte mich nicht überzeugend, denn dieser war zu einfach zu besiegen. Generell würde ich das Buch als eine sehr schöne, etwas vorhersehbare Liebesgeschichte bezeichnen, die mir gut gefallen hat, obwohl es ein paar kleine Kritikpunkte gab. Die Protagonisten waren toll ausgearbeitet. Juliet und Helen waren meine Favoriten, aber auch die anderen machten einen authentischen Eindruck. Der Schreibstil war ausgesprochen angenehm zu lesen und trotz der vielel Perspektivwechsel konnte man der Handlung gut folgen. Die Geschichte wurde durch viele tolle Details sehr schön ausgeschmückt, sodass ich gut in diese eintauchen konnte. Das Cover gefällt mir gut. Fazit: Reizende Liebesgeschichte, die durch die vergangenen Epochen aufgewertet wurde. Romantisch, aber auch dezent spannend. Hat mich toll unterhalten. 4 von 5 Sterne

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Eine magische Liebe, die Jahrhunderte überdauert... FAZIT: Für alle, die eine Liebesgeschichte suchen, welche in verschiedenen Zeiten spielt und doch miteinander verwoben ist. In diesem Roman findet man Romanik, Hoffnung, starke Gefühle, Wut und Angst und noch viele weitere Emotionen. Und nicht zu vergessen, die große Liebe, welche die Zeit überdauert. Meine Meinung: Diese Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat einen wundervollen bildlichen Schreibstil und das Setting ist traumhaft. Ich habe mich in Story regelrecht wiedergefunden, was mich das Buch nicht aus der Hand hat legen lassen. Seite um Seite folg ich durch die verschiedenen Zeiten. Jede hatte ihre Eigenarten und machte das Lesen so spannend. Ob nun Juliet, Nora, Sandra oder Helen, jeder der Charaktere hatte es mir angetan. Sie waren unterschiedlich und doch gehörten sie zusammen. Besonders gut hat mir der Schreibstil gefallen, der fließend, leicht und locker durch das Buch führte. Schauplätze wie Paris oder L.A. haben mich träumen lassen und ich war so tief in der Story, dass ich das Gefühl hatte, selbst dort zu sein. Ein großes Lob an die Autorin und an die Übersetzung. Die männlichen Protagonisten haben mir ebenso sehr gefallen. Auch hier hat die Autorin verschiedene Persönlichkeiten kreiert und wirklich gut ausgearbeitet. Alles gehörte zusammen und doch hatten sie ihre Eigenarten, die sie für mich zu einzigartigen Menschen gemacht haben. Wirklich toll. Zum Ende sage ich nur: Ich hatte feuchte Augen und gleichzeitig ein Lächeln auf den Lippen. Ein schöner gelungener Abschluss. Obwohl diese Geschichte durchaus das Potential hätte, für eine Fortsetzung – meine Meinung ;). Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung, denn diese Geschichte gehört definitiv zu meinen Highlights dieses Jahr.

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Plot: Helen lebt in Washington und ist eine erfolgreiche junge Frau. Ihr bester Freund schickt sie eines Tages auf ein Blind Date, um dort auf Luke Varner zu treffen. Er scheint eigentlich gar nicht ihr Typ zu sein, doch trotzdem hat er irgendwas an sich, was sie anzieht und schon bald wird sie auch lernen wieso. Denn das hier, ist nicht ihr erstes Leben. Vor ihr gab es nämlich noch Juliet, Nora und Sandra. Und immer Marchant und Luke. Immer, denn ein Fluch lastet auf ihnen... • Cover: Passend zum Buchinhalt schaut das Cover mystisch und romantisch aus. • Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin lässt sich sehr flüssig und angenehm lesen, so dass man relativ schnell mitten im Geschehen ist. • Fazit: Eine sehr schöne, romantische und zauberhafte Liebesgeschichte. Das besondere hierbei ist, dass man im Grunde genommen die gleiche Liebesgeschichte immer wieder erfährt, doch trotzdem ist sie jedes Mal so anders- je nach Zeit, Umgebung und äußeren Umständen. Wer gerne etwas Fantasy mit Romantik kombiniert, dem wird diese magische Geschichte sicher gefallen 🤍

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[REZENSION] Wenn die Dunkelheit endet

Von: book_opolis

04.08.2020

Constance Sayers Heyne Verlag Seiten 540 Historische Fantasy 1895 in Frankreich: Juliet LaCompte ist total hingerissen von dem Maler Auguste Marchant und seiner Kunst. Doch auch die Komplimente des verheirateten Maler gehen nicht unberührt an ihr vorbei. Doch auch Marchant ist hin und weg von seiner Muse, die er immer wieder zeichnet, sodass die Beziehung zwischen der jungen Juliet und Maler immer intimer wird. Doch als die Mutter von der Affäre erfährt, belegt sie den Maler mit einem Fluch, was sie dabei nicht bedenkt, ist das sie seine Seele an die ihrer Tochter bindet und somit beide verdammt sind, diese unglückliche Liebe immer wieder aufs neue zu erleben. 2012 in Amerika: Helen Lampert ist Anfang 30, arbeitet als Chef-Redakteurin eines Lifestyle-Magazins und sollte mitten im Leben stehen, stattdessen lässt sie sich gerade von ihrem Mann scheiden, der ihr eine Affäre offenbart. Doch ihr bester Freund möchte sie direkt wieder auf den Markt bringen und organisiert ein Blind Date mit einem Typen namens Luke. Das außergewöhnliche ist das Luke behauptet sie zu kennen. Zuerst ist Helen total misstrauisch und hält ihn für verrückt, aber ihre Neugier sogar dafür das sie sich immer wieder mit ihm trifft, bis sie anfängt an sich selbst und dem was um sie herum geschieht zu Zweifeln. Zuerst einmal das Cover ist ein absoluter Traum, die roten Rosenblüten auf dem schwarzen Grund kommen super zur Geltung und durch die blauen Schnörkel wirkt das Cover romantisch, aber dennoch mysteriös, was genau den Inhalt den Buches widerspiegelt. Ich war total überrascht in welche Richtung sich das Buch entwickelt hat, da der Klappentext nicht besonders viel hergibt. Aber genau das mochte ich sehr an dem Buch, genauso wie die verschiedenen Zeitspannen. Der Schreibstil ist super und lässt sich flüssig lesen. Die verschiedenen Charaktere im Buch waren super umgesetzt und waren mir auch total sympatisch oder auch eben nicht. 😉 Die Auflösung war wunderbar und auch total nachvollziehbar. Wirklich eine tolle Geschichte. Ich habe es geliebt.

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Cover Das Cover ist schön gestaltet worden, kommt aber nicht an das englische Hardcover ran welches perfekt zum Titel und zur Geschichte passt. Schreibstil Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen da sich das Buch leicht lesen lässt ohne Sätze wiederholen zu müssen. Das Buch spielt in vier verschiedenen Zeitebenen (1895/1934/1970/2012 und somit handelt es sich um vier verschiedene Personen wobei die Gegenwart als Leitfaden genutzt wird. Hier ist man nie durcheinander geraten da die Zeitsprünge chronologisch waren und zu Beginn des Kapitel der Name und ein Datum abgeschrieben war. Die Kapitellänge hat mir nicht gefallen, da diese unterschiedlich lang sind. Es gab kurze Kapitel aber auch Kapitel die fast 100 Seiten lang sind. Handlung/Charaktere Als ich den Klappentext gelesen habe habe ich erwartet das es sich um Helens Liebesgeschichte handelt welche irgendwie eine Verbindung zu Juliets hat, das Buch war jedoch was ganz anderes. Die Idee hinter dem Buch hat mir sehr gefallen und habe ich auch noch nicht gelesen. Im Buch werden vier Liebesgeschichten (Juliet 1895/ Nora 1934/ Sandra 1970 / Helen 2012) erzählt die sich alle aufgrund des Fehlers von Juliets Mutter ähneln. Der rote Faden in der Geschichte ist Helen welche Flashbacks von den Leben von Juliet, Nora und Sandra bekommt. Der Einstieg hat mir gut gefallen man startet mit Helen die bisher ein normales Leben führt, bis sie an ihre „alten Leben“ von Juliet, Nora und Sandra erinnert. Juliets Geschichte hat mir am besten gefallen, jedoch auch die anderen Geschichten hatten ihren Charme auch wenn diese eher ruhig verliefen. Hier hat mir einfach etwas die Spannung gefehlt wodurch sich das Buch etwas zog. Der Fluch hat die Autorin gut eingebaut, man erfährt in jeden Zeitstrang neue Details. Leider ist kein emotionaler Funke bei mir übergesprungen. Fazit Ein interessantes und ruhiges Buch welches mich mit der Idee überzeugen konnte. Etwas mehr Emotionen und Spannung wären wünschenswert gewesen. ⭐️3vom 5 Sternen⭐️

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Als ich „Wenn die Dunkelheit endet“ von Constance Sayers bei Randomhouse entdeckt habe, war ich sofort angefixt. Da steht immerhin Fluch und Hexe und dazu noch Zeitreisen. Ich war unheimlich gespannt und kann am Ende sagen, dass es ein faszinierendes Werk ist, das mir nur zwischendurch etwas zu langatmig wurde. Den Stil der Autorin mochte ich sofort. Er lässt sich super angenehm und schnell lesen und es ist immer eine Grundneugierde gegeben. Sie vermittelt auch herrlich das Leben der einzelnen Epochen. Wir starten in die Geschichte mit Helen, die im Jetzt lebt und dubiose Träume eines jungen Mädchens aus einem französischen Dorf hat. Sie fühlt sich Juliet immer mehr verbunden, die eine verbotene Liebesbeziehung zu einem berühmten Maler führt. Nach und nach lernen wir Juliets dramatische Geschichte kennen und auch, wie diese mit Helen verflochten ist. Und dann wären da noch Nora Wheeler und Sandra Keane…doch wie die dazu passen, das müsst ihr selbst herausfinden. Zu Beginn war ich noch gar nicht so sehr auf Helen fixiert, meine Neugierde und Faszination entflammte für das Leben der jungen Juliet. Was sie erlebt hat und erleiden musste, ist wirklich unheimlich tragisch und soooo interessant. Aber als ihr Blind-Date Luke Helen immer mehr Zusammenhänge offenbart und wir erleben, wie diese Handlungsstränge verknüpft sind, konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe beide Seiten geliebt. Zu den beiden anderen Erzählsträngen verrate ich euch einfach mal nichts, nur dass sie für mich leider immer langatmiger und uninteressanter wurden. Nora Wheeler fand ich stellenweise noch richtig gut, Sandra Keane langweilte mich leider am meisten. Aber zu diesem Zeitpunkt hatte mich der Hauptstrang auch so in seinem Griff, dass ich hier endlich zum Punkt kommen wollte. Mir haben die verschiedenen Zeitepochen wirklich sehr gefallen. Das historische Paris mit all seinem Flair, den wir durch Juliet erleben. Das war wirklich das Faszinierendste für mich daran. Leider haben wir sehr wenig über den Fluch selbst erfahren, auch wenn alle Fragen geklärt wurden. Dennoch hätte ich mir mehr Informationen hierzu gewünscht. Die Autorin hat auch ein Händchen für Charaktere. Das tragische Trio, wie ich es jetzt einfach mal nenne, ist sehr authentisch gezeichnet und handelt immer nachvollziehbar. So fiel es mir echt leicht, mich auf die Personen einzulassen. Mir fehlte leidglich das letzte Fünkchen, dass die Tragik mehr bei mir ankam. Dadurch dass mir die Erzählungen teils zu langatmig waren, vor allem gegen Ende, fieberte ich auch nicht mehr richtig mit. So ging gegen Ende des Buches doch etwas der Lesespaß flöten. Ich denke, mit nur zwei Erzählsträngen hätte mir das Buch besser gefallen. Zumindest der Vierte war mir zu viel. Dennoch kann ich die Geschichte empfehlen. Es ist mal etwas anderes. Eine Liebesgeschichte durch mehrere Epochen, die von einem Fluch überschattet wird. Und alles sehr faszinierend umgesetzt. Mein Fazit: Mit „Wenn die Dunkelheit endet“ hat Constance Sayers eine wunderbar faszinierende und interessante Liebesgeschichte über mehrere Zeitepochen geschaffen, die von einem tragischen Fluch überdeckt wird. In vier verschiedenen Epochen tauchen wir in das Leben von Helen ein, wobei ich ehrlich sagen muss, dass mir der vierte zu viel war und es immer langatmiger wurde gegen Ende. Dennoch konnte mich die Geschichte packen und überzeugen, auch wenn der letzte Funke nicht überspringen wollte.

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Helen Lambert, erfolgreiche Chefredakteurin eines Lifestyle-Magazins ist frisch geschieden. Mehr oder weniger begeistert lässt sie sich auf ein Blind Date mit Luke ein. Im Restaurant behauptet Luke Helen zu kennen und dass sie ihn doch auf wieder erkennen müsse. Helen ist verwirrt, aber irgendwas an Luke lässt sie stutzen. Dann fängt Helen an Träume zu haben, von denen Luke behauptet sie sähe sich selbst in vergangenen Leben und sie muss erkennen, dass die beiden sich wohl doch schon einige Zeit länger kennen… • Das Cover des Buchs mag ich sehr gerne, für mich eins der schönsten Cover dieses Jahr. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm. Zwar springen wir in den Zeiten und so wird die Sprache zwischendurch etwas altbacken, aber das störte den Lesefluss durch den guten Schreibstil überhaupt nicht. Die Geschichte hat mich so in ihrem Bann gezogen wie sonst selten ein Buch. Ich kann normalerweise das Geschehen um mich herum nicht gut ausblenden beim Lesen, aber hier habe ich alles um mich herum vergessen. Die verschiedenen Leben von Helene und Luke fand ich sehr interessant und unglaublich gut gemacht. Anfangs dachte ich, dass es eventuell eintönig werden könnte, wenn ich immer wieder dieselbe Geschichte in verschiedenen Zeiten lesen, aber Constance Sayers hat es geschafft jeder Zeit seinen eigenen interessanten Twist zu geben. Man lernt nicht nur das Leben in der Zeit und die Charaktere selbst kennen, man erfährt auch in jedem Abschnitt etwas Relevantes über die Hauptgeschichte. Auch die Auflösung fand ich wirklich gut gemacht, da sie sich langsam angebahnt hat. Auch wenn ich meine Lieblingsversionen von Helen und Luke hatte, waren sie mir in jeder Zeit wirklich sympathisch und ich habe immer mit den beiden mitgefiebert. Definitiv ein Highlight und ich hoffe die Autorin schreib noch einige Bücher mehr.

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