Leserstimmen zu
Die verlorene Frau

Emily Gunnis

(34)
(15)
(1)
(0)
(0)
€ 20,00 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empf. VK-Preis)

Dies ist das zweite Buch von Emily Gunnis - es hat mir wieder sehr gut gefallen. Es ist eine sehr ergreifende Geschichte, die sie uns hier zugänglich macht. Rebecca wird in der Nachkriegszeit geboren, ihr Vater wird in ein psychiatrisches Heim eingewiesen, da er schwer kriegstraumatisiert ist, darum lebt Rebecca mit ihrer Mutter allein, bis Jacob entlassen wird. Als Rebecca dreizehn Jahre alt ist, geschieht jedoch ein Unglück, die Eltern sterben und Rebecca bleibt traumatisiert zurück. Jahre später scheint sich Rebeccas Geschichte zu wiederholen, als ihre Tochter Jessi mit ihrem Baby spurlos verschwindet... Eine Mischung aus Familiendrama, Schicksal, Krimi und Thriller in England. Es spielt in der Nachkriegszeit, wobei Jacobs Kriegstrauma nicht das vorherrschende Thema ist. Ein großes Thema des Buches sind Psychosen und der Umgang mit daran erkrankten Menschen zu dieser Zeit. Es ist sehr spannend und mitreißend, die Schicksale der Manschen haben mich sehr berührt. Die Autorin hat gut recherchiert und wer sich für diese Zeit interessiert, ist bei ihr gut aufgehoben. Auch ihr erstes Buch "Das Haus der Verlassenen" ist sehr empfehlenswert.

Lesen Sie weiter

Seaview Cottage 1960, Familiendrama im Elternhaus der 13-jährigen Rebecca Waterhouse. Draußen wütet ein kräftiger Sturm, aus dem Wohnzimmer glaubt sie eine zornige Stimme, Schmerzensschreie ihrer Mutter und einen Schuss zu hören. Nachdem Rebecca ins Zimmer gestürmt ist, stirbt ihre Mutter in ihren Armen. Chichester 2014, Rebeccas älteste Tochter Jessy bekommt ihr erstes Kind. Ihre Tochter, Elizabeth, die einen Monat zu früh zur Welt gekommen ist, benötigt dringend Antibiotika, aber Jessy fühlt sich und ihre Tochter bedroht. Bei erst bester Gelegenheit flüchtet sie mit Elizabeth aus dem Krankenhaus. Eine dramatische Suchaktion beginnt. Dramatisch und spannend wird diese Familiengeschichte vor uns ausgebreitet. Themen wie Kriegstraumata, Familien bzw. Eherecht in Großbritannien der 50er Jahre, Treue, Solidarität der Dienerschaft, Mutterliebe, Eifersucht, Selbstständigkeit bzw. Berufstätigkeit von Muttern und noch mehr werden in diesem Buch verarbeitet. Die Geschichte ist fiktiv, aber nachvollziehbar aufgebaut. Beim Lesen wird schnell klar, dass es genauso hätte sein können. Die einzelnen Charaktere sind liebevoll bis ins Detail gezeichnet. Man wird förmlich in die Geschichte hineingezogen und fühlt sich mittendrin bei der Suche nach Jessy und ihrem Baby. Stück für Stück kriegen wir mehr Einblick in die Vergangenheit der ganzen Familie. Erst ganz zum Schluss werden alle Geheimnisse offenbart. Ein leichter und flüssiger Schreib-bzw. Erzählstil machen es fast unmöglich, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Und am Ende des Buchs fällt es schwer sich von den Protagonisten zu trennen. Das Cover finde ich sehr gelungen. Es weist auf den Originaltitel „The Lost Child“ hin, den ich auch passender finde. Ansonsten kann ich nur wiederholen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Es war zeitweise so spannend, dass ich es viel zu schnell gelesen habe. Auf den Inhalt bin ich jetzt weniger eingegangen, da jedes Wort zu viel, die Spannung und Überraschung bei den Wendungen und gefundenen Puzzleteilen zerstören würde.

Lesen Sie weiter

💔🎭Rezensionsexemplar🎭💔 (unbezahlte Werbung) -Bloggerportal Randomhouse- 💔🎭👶🏻Die verlorene Frau👶🏻🎭💔 Autorin: Emily Gunnis Übersetzerin: Carola Fischer Verlag: Heyne Preis: 20€, Gebundenes Buch mit Schutzumschlag Seiten: 384 Seiten ISBN: 9783453272897 Erscheinungsdatum: 11. Mai 2020 5 Von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ 💔🎭👶🏻💔🎭👶🏻💔🎭👶🏻💔🎭👶🏻💔🎭👶🏻💔🎭👶🏻 Inhaltsangabe: Entnommen von: randomhouse.de 1960, Seaview Cottage: Die dreizehnjährige Rebecca und ihre Mutter leiden unter dem gewalttätigen Vater. In einer stürmischen Nacht pocht jemand an die Tür des abgelegenen Cottages. Wenig später sterben beide Eltern, doch die Umstände ihres Todes werden nie aufgeklärt. 🎭 2014, Chichester: Eine junge Mutter verschwindet spurlos mit ihrem todkranken Baby. Ihre Schwester Iris, eine Journalistin, soll sie so schnell wie möglich finden. Sie bittet ihre Mutter Rebecca um Hilfe – die ihr nie von der schicksalhaften Nacht vor über fünfzig Jahren erzählt hat. Doch nur mit dieser erschütternden Wahrheit kann es Iris gelingen, das Baby zu retten ... 💔🎭👶🏻💔🎭👶🏻💔🎭👶🏻💔🎭👶🏻💔🎭👶🏻💔🎭👶🏻 Meine Meinung: Hallo ihr Süßen 💕 Mich hat schon das erste Buch der Autorin total gefesselt und ich musste ihr neues Buch einfach lesen. Was soll ich sagen, für mich war dieses Buch noch um einiges besser, mysteriöser, spannender und emotionaler als *Das Haus der Verlassenen*. Ich mag die Art, wie Emily Gunnis schreibt und habe auch dieses Buch in nur wenigen Stunden beendet und verschlungen. Emily schreibt so eindringlich, daß man durchgehen Gänsehaut hat und man nie weiß, was Realität oder Fiktion sein wird. Ich liebe ihre Handlungen und Protagonisten total, denn jeder einzelne Charakter aus ihrem Buch hat ein eigenes Wesen und eine eigene Geschichte, eben einen eigenen Charakter und genau das machen ihre Bücher auch aus. Sie sind mitten aus dem Leben. Ihr Buch fängt schon direkt grandios an und ich wollte einfach immer wissen wie es nun weiter gehen wird. Jedes Mal, wenn ich dachte, ja genauso wird es wohl sein, würde es wieder ganz anders und das Finale war wieder a la Emily Gunnis ein absoluter knaller! Dieses Buch ist eine ganz große Empfehlung von mir, an alle die auf Familien geschichten mit einem Hauch Thriller, Drama und ganz viel Mysterien stehen. Ganz lieben Gruß Sonja/Shaaniel

Lesen Sie weiter

Rebecca und ihre Mutter Harriet leiden unter dem von den Gewaltausbrüchen des Kriegs traumatisierten Vaters Jacob. Er war nach dem Krieg in einer psychiatrischen Klinik und als geheilt entlassen worden. 1960 eskaliert dann die Situation und der Vater bringt erst die Mutter und dann sich selber um. Rebecca wächst bei ihrem besten Freund Harvey auf, den sie später heiratet. Aber diese Ehe hält nicht lange, denn nach der Geburt von Tochter Jessica erleidet Rebecca eine postpartale Psychose. Harvey heiratet wieder und Liz wird Rebeccas Stiefmutter. Als Jessi schwanger wird, will sie mehr von ihrer Familie wissen und stellt Nachforschungen an. Das Schicksal scheint sich zu wiederholen, und aus Angst, dass man ihrem neugeborenen Baby Elisabeth was antut, verschwindet Jessi mit ihrer Tochter aus der Klinik. Das Schlimme: Die Kleine ist schwer krank und braucht dringend Medikamente. Rebecca erfährt davon und bittet ihre jüngere Tochter Iris, eine Journalistin, um Hilfe bei der Suche nach Jessi und ihrem Baby. "Die verlorene Frau" ist eine sehr spannend erzählte Familiengeschichte auf mehreren Zeitebenen, die aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. Die Vergangenheits- und die Gegenwartserzählung machen die Familiengeschichte sehr spannend. Das Buch ist beklemmend, aber immer wieder fesselnd von der Autorin Emily Gunnis erzählt. Die Recherche der Autorin machen das Lesen spannend, ich habe das Buch nicht mehr aus der Hand legen können. 5 Sterne.

Lesen Sie weiter

1960, Seaview Cottage: Die 13-jährige Rebecca und ihre Mutter leiden seit Jahren unter ihrem gewalttätigen Vater. Der selbst leidet unter Kriegsneurose. In einer stürmischen Nacht findet Rebecca ihr Eltern Tod im Wohnzimmer. Sie erzählt den Polizisten mehrfach, vor dem tödlicher Schuss jemanden an der Tür klopfen und reden gehört zu haben, aber die finden keine beweise auf diese Person. Genauer Umstände werden nie aufgeklärt und so bleibt Rebecca traumatisiert zurück. 2014, Chichester: Rebeccas Tochter Jessie bekommt einen Monat früher vor dem errechneten Geburtstermin Wehen und leidet zwei Tage lang darunter. Sie ist überfordert, verzweifelt, übermüdet und leidet an einer Wochenbettdepression. Jessies kleine Tochter hat eine Infektion und braucht dringend ärztliche Versorgung doch Mutter und Tochter verschwinden nächsten Tag spurlos aus dem Krankenhaus. Da beginnt schon der Wettlauf gegen die Zeit, denn Jessies Baby braucht innerhalb 12 Stunden nächste Infusion, sonnst wird sie sterben. Jessies Halbschwester Iris, eine Journalistin, setzt alles in Bewegung, um das Baby zu finden. Sie begibt sich auf Spurensuche und stößt dabei auf die schicksalhafte Nacht vor über fünfzig Jahren, die ihre Mutter Rebecca ihren Töchtern nie erzählt hat. Doch nur wenn dieses, tragisches Geheimnis gelüftet wird, kann es Iris gelingen, das Baby zu retten... Seitdem ich, vor einem Jahr, das Debütroman „Das Haus der Verlassenen“ von der Autorin mit Begeisterung gelesen habe, warte ich sehnsüchtig was Neues von ihr und wurde ich definitiv nicht enttäuscht. Genau wie in ihrem Debüt hat Gunnis auch hier etwas Wahre Geschichte geschickt mit Fiktiven zusammen gefädelt. Sie hat viele schwierige Themen, wie Gewalt in der Familie, traumatisierter Kriegsrückkehrer, Depressionen und Frauenrechte im 60'er, gewählt und trotzt die Thematik wirkt das Buch nicht erdrückend. Mit viel Tempo wechseln die Kapitel von heute und damals und zwischen Beteiligten und ich konnte richtig gut deren Gefühl-Gedankenwelt eintauchen. Gunnis Schreibstil ist einfach nur grandios! Leicht, wendungsreich, geheimnisvoll. Die Kapitel endet, wo man unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht und damit hält sie den Spannungsboden bis zum Ende des Buches. Einfach nur spannungsvoll und genial. Ich kann es nur weiterempfehlen!

Lesen Sie weiter

Das Buch ist in mehrere Kapiteln und auch Perspektiven unterteilt, die immer gut mit einem Datum und der Person gekennzeichnet wurden. Doch irgendwie hat es mir am Anfang große Probleme bereitet in die Geschichte hinein zu kommen, denn es gab sehr viele Informationen und die Zusammenhänge waren für mich noch nicht ganz fassbar. Mit der Zeit wurde das bedeutend besser. Die Charaktere wurden anschaulich beschrieben und auch ihre Emotionen sind gut fassbar. Mir gefällt es, dass die Rolle der Frau und des Mannes in der Vergangenheit kritisch beäugt wurden und man auch erfährt, warum Rebecca ihr Kind Jessie weggegeben hat an ihren Exfreund Harvey. Fast alle Fragen meinerseits wurden beantwortet. Die Geschichte ist sehr packend gewesen und auch sehr bewegend.

Lesen Sie weiter

,1960. Es ist eine stürmische Nacht, in der die Eltern der damals 13-jährigen Rebecca in dem malerischen, am Meer gelegenen Cottage „Seaview“ gewaltsam ums Leben kommen. Wie viel hat das zutiefst verstörte Mädchen mitbekommen? Und wer war der geheimnisvolle Besucher, der kurz zuvor an die Tür geklopft hat? Gibt es ihn überhaupt? 2014. Unmittelbar nach der Entbindung verschwindet Jessie mit ihrem Neugeborenen aus der Klinik in die eisige Novermberkälte. Die junge Frau befindet sich in einer seelischen Ausnahmesituation, das Baby braucht dringend medizinische Hilfe. Jede Sekunde zählt. Jessies Halbschwester, die Journalistin Iris, macht es sich zur Aufgabe, Mutter und Kind zu finden. Doch dazu ist sie auf die Hilfe ihrer gemeinsamen Mutter angewiesen: Rebecca. Sie ist die Einzige, die weiß, was in jener schicksalhaften Nacht vor über fünfzig Jahren wirklich geschehen ist. Und sie ist die Einzige, die wertvolle Hinweise auf den möglichen Verbleib ihrer älteren Tochter und des Enkelkindes geben kann. Doch dazu muss sie ihr jahrzehntelanges Schweigen brechen. Emily Gunnis‘ Roman „Die verlorene Frau“ (Deutsch von Carola Fischer) wird, wie schon ihr vorheriger Roman „Das Haus der Verlassenen“, auf verschiedenen Zeitebenen erzählt. Und das macht den Einstieg in die Geschichte etwas schwer, denn auch innerhalb der unterschiedlichen Zeitebenen werden Zeitsprünge vollführt. Auch die damit einhergehende Vielzahl an Figuren erschwert es, der Handlung von Anfang an zu folgen. Allerdings gibt sich das Problem mit fortschreitender Lektüre, nach den ersten Kapiteln findet man sich in den Handlungssträngen gut zurecht. Das ist jedoch nicht das Einzige, was die beiden Romane der Autorin miteinander verbindet. Hier wie dort steht eine junge Journalistin im Fokus, die eine lange zurückliegende tragische Familiengeschichte aufdecken muss, um die Ereignisse der Gegenwart zu begreifen. Des ungeachtet ist „Die verlorene Frau“ ein Schmöker, der insbesondere ab der zweiten Hälfte zu fesseln vermag und angenehme Lesestunden beschert. Allerdings würde ich empfehlen, die Romane nicht in kurzer Zeit aufeinanderfolgend zu lesen, dafür ähneln sie sich in ihrem Aufbau und der Figurenzeichnung dann doch zu sehr.

Lesen Sie weiter

Ich mag Bücher mit Hardcover ganz gerne und habe so gezielt in der Vorschau von Randomhouse gestöbert. So bin ich auf das Buch von Emily Gunnis neustes Buch „Die verlorene Frau“ aufmerksam geworden. Nach wenigen Seiten der Leseprobe war ich schon gefangen in der Story und neugierig wie es weitergeht. Der Heyne Verlag hat mir dieses schöne Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank. Auf Homepage des Verlages steht folgender „Einladungstext“: 1960, Seaview Cottage: Die dreizehnjährige Rebecca und ihre Mutter leiden unter dem gewalttätigen Vater. In einer stürmischen Nacht pocht jemand an die Tür des abgelegenen Cottages. Wenig später sterben beide Eltern, doch die Umstände ihres Todes werden nie aufgeklärt. 
2014, Chichester: Eine junge Mutter verschwindet spurlos mit ihrem todkranken Baby. Ihre Schwester Iris, eine Journalistin, soll sie so schnell wie möglich finden. Sie bittet ihre Mutter Rebecca um Hilfe – die ihr nie von der schicksalhaften Nacht vor über fünfzig Jahren erzählt hat. Doch nur mit dieser erschütternden Wahrheit kann es Iris gelingen, das Baby zu retten … Ohne dass ich zu viel verraten möchte ist für mich dieses Buch mehr ein (Soft-)Thriller wie ein Roman. Schon die ersten Seiten verschaffen einem eine Gänsehaut und es entsteht eine ganz sanfte aber intensive Spannung. Es liegt über dem ganzen Buch von Anfang an ein „Grauschleier“, der das Ganze außer spannend auch irgendwie mystisch macht. Das Buch wird aus den verschiedenen Sichtweisen der Protagonisten erzählt und es wird immer wieder in zwei Zeiten gesprungen. Das ist jedoch so perfekt gemacht, dass man schnell und gefesselt durch die jeweiligen Kapitel gezogen wird. Emily Gunnis hat eine sehr sanfte und ganz besondere Schreibweise und verpackt die Emotionen der Geschichte herausragend. Man fühlt sich mit jedem der Protagonisten verbunden und leidet mit der jeweiligen Geschichte. Blut, Tränen und so viel Leid ist in ganz unaufgeregter und perfekter Dosierung beschrieben. Ich möchte nicht verheimlichen, dass ich das ein oder andere Mal ein Tränchen im Auge hatte und oftmals musste ich nach den Kapiteln kurz Pause machen, durchatmen und nachdenken, aber ich konnte auch nicht aufhören, dass Buch weiterzulesen. Die Verbindungen der einzelnen Personen hat mich in dem ersten Drittel etwas verwirrt, jedoch kommt man danach sehr gut rein und versteht die Hintergründe und die Zugehörigkeiten. Die Autorin verbindet die Fäden perfekt miteinander und bis zum Schluss lässt die Autorin einem hoffen, dass am Ende doch alles gut wird...aber ist es auch so…? Ich kannte die Autorin bis zu diesem Buch nicht, was ich sehr schade finde. Ich weiß aber jetzt schon, dass es nicht mein letztes Buch von ihr sein wird.

Lesen Sie weiter