Leserstimmen zu
Das Haus am Ende des Fjords

Kiri Johansson

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Die schüchterne Dänin Isving ist glücklich mit ihrer Entscheidung, nach Island auszuwandern und mit ihrer Schwägern ein B & B zu eröffnen. Sie genießt die wunderbare Natur der Insel, vor allem ihren eigenen Hot Spot und die häufigen Ausritte auf den berühmten Islandpferden. Doch dann verändert eine schreckliche Diagnose ihr gesamtes Leben. Thór ist ein berühmter Musiker, der eine Auszeit in seiner Heimat nimmt, um Kraft zu schöpfen. Inkognito und auf der Suche nach neuen Ideen landet er in Kópavík, wo ihm Isving so sehr unter die Haut geht, dass er ein paar Monate später wiederkommt. Zarte Liebesbande entwickeln sich. Doch wird diese Liebe das Geheimnis um Isvings Krankheit und Thórs wahre Identität aushalten? Meine Meinung: Nach „Islandsommer“ legt Kiri Johansson hier nun ihren zweiten Island-Roman vor. Ein weiteres Mal macht vor allem das Setting Island das Buch zu etwas Besonderem. Bildgewaltig und äußerst detailgetreu beschreibt die Autorin die malerische Landschaft, das raue Klima, aber auch die traditionsverbundenen Einwohner, die das Herz am rechten Fleck tragen. Themen wie Tier- und Klimaschutz fließen dabei nahtlos in die Geschichte ein, ohne aufgesetzt oder belehrend zu wirken. Isving und Thór sind beide liebenswerte Charaktere, der Rockstar fast einen Tick zu lieb und einfühlsam für sein Vorleben. Hier hätte ich mir ein paar mehr Ecken und Kanten gewünscht. Isving zeigt sich zwar erschüttert über ihre Diagnose, geht dabei aber doch relativ entspannt damit um. Das kann natürlich auch daran liegen, dass die wirklich schlimmen Phasen erst später eintreffen dürften und das Paar bereits vorher relativ konfliktlos sein Happy End findet. Aus diesem Grund würde ich hier mehr als sonst wirklich gern wissen, wie sich ihre Zukunft gestaltet, in persönlicher wie beruflicher Hinsicht. Kiri Johansson hat einen besonders schönen Schreibstil und so gleiten die Seiten auch ohne größere Dramen sehr wohltuend dahin, ohne dass es je langweilig wird. Eine Geschichte zum Wohlfühlen und eine Kulisse, die sich immer mehr zum Sehnsuchtsziel entwickelt. Für Island-Liebhaber ein Muss, umso mehr, wenn sie einer romantischen Lovestory nicht abgeneigt sind.

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Inhalt: Isving führt ein kleinen Bed & Breakfast in den Westfjorden und ist eigentlich glücklich doch dann wird eine schwere Krankheit diagnostiziert und ihre Welt bricht zusammen. Genau zu dem Zeitpunkt trifft sie auf den attraktiven Thór, einen Musiker in inkognito, was ihr aber erst sehr spät klar wird. Die beiden kommen sich näher, und hoffen, dass ihre Liebe auch die Wahrheit verkraftet. Rezension: Dieses Buch ist einfach großartig, auch wenn man den Inhalt irgendwie vorher sehen kann. Ich fand Island schon immer spannend, auch wenn ich leider noch nie selbst dort gewesen bin und die Stimmung, die dieses Buch schafft macht es mir wieder sehr deutlich, dass ich dieses Land mal besuchen möchte. Die Autorin hat eine ganz tolle Art und Weise zu erzählen und so hatte ich Isving und Thor schon nach wenigen Seiten in mein Herz geschlossen und hätte sie das eine oder andere Mal gerne angesaust damit sie das „Richtige“ tun. Ich hoffe auf eine Fortsetzung und kann euch dieses Buch wirklich nur wärmstens ans Herz legen!

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Isving lebt ihren Traum als Besitzerin eines zauberhaften Bed & Breakfast in den isländischen Westfjorden. Umgeben von zauberhaftester Landschaft. Sogar mit eigenem Hot Pot und einem Pferdehof in der Nähe. Zwar ist Freizeit selten, aber Isving ist hier glücklich. Bis sie eine niederschmetternde Diagnose erhält und sich die Teilhaberin ihres Bed & Breakfast aus dem Staub macht. Doch das Schicksal hält noch mehr für die bescheidene Rothaarige bereit. So richtig durcheinander gerät Leben der leidenschaftlichen Brotbäckerin nämlich, als strömender Regen eines Abends einen späten Gast in ihr Haus schwemmt. Der schöne Mann reist inkognito. Denn der sensible Reisende ist ein bekannter Popstar. Seine Band – weltberühmt. Er will sich vom aufzehrenden Tour-Leben erholen. Sucht Inspiration für neue Lieder. Sehnt sich nach einer Muse. Isving ahnt davon jedoch lange nichts. Hach, da muss ich doch glatt schon wieder seufzen. Isving und Thór berührten mein Herz so sehr. Und dass, obwohl ich Charakteren mit extremen Biographien gegenüber sehr misstrauisch bin. Aber auch wenn ihre Lebensläufe durchaus besonders sind, fühlte ich mich den beiden nah. Wirkten sie kein bisschen abgehoben. Waren sie authentisch. Isvings Krankheit gehört nach und nach zu ihrem Leben. Wird nicht dramatisiert. Thórs Berühmtheit genauso wenig. Sie sind normale Menschen, mit besonderen Berufen. Besonderen Herausforderungen. Mehr nicht. Johansson komponiert die Liebesgeschichte ihrer musikalischen Protagonisten feinfühlig und ruhig. Gibt ihnen Zeit. Erzählt ihre Geschichte weiter. Das „Ich liebe Dich“ ist nicht das Ende. Dann beginnt die gemeinsame Geschichte erst. Die mindestens genauso spannend, genauso aufregend ist, wie das Kennenlernen. Die mitreißenden Beschreibungen der isländischen Landschaft, der herzlichen und aufgeschlossenen Menschen, des launischen Wetters vertieften meine Island-Verliebtheit. Wie gerne würde ich in den Flieger steigen und dieses atemberaubende Land entdecken. Lieber heute als morgen. Johanssons Bücher sind verführerischer als jedes Reiseprospekt! Als herzerwärmende Eastereggs verstecken sich Gastauftritte der Charaktere aus „Islandsommer“ in den Zeilen. Mein neugieriges Herz freute sich sehr, kleine Einblicke in das Leben der liebgewonnenen Menschen aus Johanssons erstem Islandroman zu erhaschen. „Das Haus am Ende des Fjords“ gefiel mir tatsächlich noch besser als „Islandsommer“. Der Stil erschien mir runder, die Sätze waren weniger ausufernd. Insgesamt empfand ich es als unaufgeregter und ausgewogener. Deswegen würde ich mich sehr freuen, wenn uns die Autorin auch noch ein drittes Mal auf die freundliche Vulkaninsel entführen würde. Wer weiß…

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Erster Satz: Am Ende werde ich einen großen Traum loslassen, um einen neuen zu leben … Die Dänin Isving war nach dem Tod ihres Bruders zusammen mit ihrer Schwägerin und deren Tochter nach Islang gezogen. Dort in der Einsamkeit eines Westfjords führten sie zusammen ein Bed & Breakfast. Es war Winterzeit und keine Saison mehr. Nur noch vereinzelt verirrte sich jemand nach Köpavik. An einem späten Abend, sie ging gerade ihrer Lieblingsbeschäftigung nach Brot backen und nebenbei noch Geschichten über das magische Island zu schreiben, kam ein später Gast, der für einige Tage bleiben wollte. Er war Isländer, aber dennoch irgendwie trat er anders auf. Die Geschichte um Isving und Thor geht im Frühling weiter. Es stellt sich heraus, dass er ein bekannter Musiker ist. Aber auch Isving trägt ein Geheimnis mit sich. Sie hat gerade erfahren, dass sie an Multiple Sklerose erkrankt ist. Zudem hat sich ihre Schwägerin aus dem Geschäft zurückgezogen und der Tag wird kommen, dass sie ihren Anteil ausgezahlt haben möchte. Die Geschichte hat viel zu bieten, denn es ist nicht nur Isvings und Thor, die hier erzählt wird, sondern auch das Leben der Leute aus dem Dorf, dem Land. Hier kommen Themen wie z. B. der Walfang, der Umgang mit der Natur und ihrem Leben gut dargestellt. Die Autorin schafft es, die Umgebung lebendig werden zu lassen. Aber es ist nicht immer alles dort idyllisch. Ebenso sind die Charaktere gut beschrieben. Man merkt beim Lesen die Harmonie, die Gefühle der Autorin zu ihren Protagonisten. Ebenso die Einstellung zu den Mythen und Sagen, den Elfen, das alles hat mir deutlich gemacht, dass jeder für sich sein Leben, seine Einstellung Verantwortung trägt. Der Zusammenhalt der Charaktere aber auch die Freundlichkeit strahlen eine Wohlfühlatmosphäre aus. Gewiß hat die Handlung auch ein paar kleine Ecken und Kanten, doch was ist schon perfekt. Das Wachsen der Liebe zwischen Isving und Thor mitzuverfolgen, ohne Tempomat, nicht immer einfach, und dennoch so liebenswürdig. Gewisse Nebenhandlungen tragen ebenso zur Unterhaltung bei. Ich habe mich beim Lesen sehr wohlgefühlt, aber dennoch die verbundenen Themen wie u.a. die Krankheit MS zum Nachdenken angeregt. Ein Roman mit Herz und Fernweh, nicht nur für Island Fans. So erhält der Roman eine glatte Leseempfehlung.

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Eine Islandreise zum "Verlieben"

Von: Anna aus aus dem Harz

04.07.2020

Vorsicht Spoiler! Isving kommt ursprünglich aus Dänemark und hat sich in Island einen Lebenstraum erfüllt. Ein eigenes Bed & Breakfast. Zusammen mit ihrer Schwägerin versucht sie alles zu tun damit es gut anläuft. Denn die beiden sind von dem Tourismus in dieser Gegend sehr abhängig. Was Isving allerdings noch nicht ahnt ist, dass sie an einer unheilbaren Krankheit leidet. Als sie die Diagnose bekommt, bricht für sie die Welt zusammen. Wie soll es denn weiter gehen, muss sie ihren Traum schließlich doch aufgeben? Und was hat es mit diesem Thor auf sich, der sich mitten in der Nacht in ihrer Pension verirrt. Eine Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen und dem Kampf, alles zu schaffen und den Traum weiter zu Leben. Kann eine Liebe bestehen, wenn man nicht weiß, ob es eine gemeinsame Zukunft gibt? Das Haus am Ende des Fjords, ist das zweite Buch der Autorin Kiri Johansson und ist am 09.06.2020 bei dem Heyne Verlag erschienen. Das Cover zeigt das Bed&Breakfast und den Fjord. Dahinter ist eine wunderschöne Landschaft mit Bergen und sattem Grün. Das Cover macht einen neugierig und man möchte sofort die Koffer packen und in diese Abgeschiedenheit reisen. Als ich anfing das Buch, Das Haus am Ende des Fjords, zu lesen, konnte ich sehr gut nachempfinden, was die Isving gefühlt haben musste, als sie sich in die Natur Islands verliebt hat. Die Autorin beschreibt die Natur so real, dass man das Gefühl hat, man ist vor Ort, man ist mitten drin. Die Liebesgeschichte von Isving und Thor ist einfach rührend und so ehrlich schön. Mit jeder Zeile nahm die Spannung zu und man hat nur gehofft, dass es am Ende doch alles gut wird. Thor, ein berühmter Musiker, kommt ursprünglich auch aus Island und möchte einfach abschalten und sich ein Jahr Auszeit gönnen. Dass er ausgerechnet in der entlegensten Landschaft auf das B&B von Isving, auf eine schüchterne und verschreckte Besitzerin trifft war nicht sein Plan. Doch es ist nicht nur die Natur die, die beiden verbindet, sondern auch die Musik. Thor glaubt es kaum als er zufällig die Isving singen hört und schon ist es um ihn geschehen. Er fängt wieder an zu komponieren und neue Songtexte zu schreiben. Und auch Isving merkt, da ist mehr als nur eine Romanze zwischen den beiden. Doch wie soll sie ihrer neuen Liebe gestehen, dass sie an einer unheilbaren Krankheit leidet. Das war wirklich herzzerreissend und einfach schön zu lesen. Der Schreibstil von Kiri ist einfach toll, ich konnte garnicht aufhören. Ich war quasi mitten drin und war dann zum Schluß doch etwas enttäuscht, dass es so schnell zu Ende war. Mein Fazit zu dieser Geschichte: Mehr davon, das tut so gut es zu durchleben und in die Geschichte einzutauchen. Vielen Dank an Kiri, dass ich ihre Geschichte lesen durfte, jetzt weiss ich auch dass ich auch unbedingt das erste Buch haben muss.

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tolles Buch

Von: Katja E.

02.07.2020

Es ist der zweite Roman der Autorin Kiri Johansson, der uns nach Island führt und zu dem ich voller Spannung gegriffen habe. Wir treffen auf Isving, eine junge sympathische Frau, die ein Bed and Breakfast in Kopavik – „am anderen Ende der Welt“ – führt und dort auf Thor trifft. Einen Musiker, der die Muse verloren hat und zu sich selbst finden muss. Es kommt wie es kommen muss: sie verlieben sich und es gibt es Happy End. Und Schnitt !? Nein, dort wo andere Liebesromane anfangen sind wir hier gerade mal bei etwa der Hälfte des Buches und die Autorin setzt da an, wo andere Autoren an dieser Stelle aufhören würden. Sie zeigt uns, wie das Leben der beiden Protagonisten weiter verläuft, welche Höhen und Tiefen beide überwinden müssen. Und das ohne dieses übliche „wir trennen uns, leiden und kommen dann blitzplatz doch wieder zusammen“. Hier müssen die beiden zusammenwachsen, ohne mit zu viel überspitztem Drama auszukommen. Im Gegenteil. Mit leisen und sanften Tönen beschreibt die Autorin den Schicksalsschlag, den Isving hinnehmen muss als sie von ihrer unheilbaren Krankheit erfährt. Sie erzählt von ihrer Angst, es anderen zu erzählen, von dem Kampf der in ihr tobt. Sie bracht Hilfe, will aber keinem zur Last fallen, schon gar nicht ihrer so frischen Liebe. An ihrer Seite ist Thor, der ebenfalls mit einer Last, nämlich der der Berühmtheit, kämpfen muss. Er will damit Isving nicht belasten, da das Rampenlicht schon zu einer Belastungs- und Bewährungsprobe werden kann. Der Roman zeigt, dass man gemeinsam stark ist, dass man gemeinsam vieles meistern kann. Dazu stellt die Autorin den beiden Hauptfiguren wunderbare Menschen an ihre Seite. Ich denke hier hauptsächlich an Katla, die mich ebenfalls begeistern konnte. Und an Sóley, die Schwester von Thor. Sie taucht relativ spät auf, kann aber mein Herz ebenfalls auf Grund ihrer Art gewinnen. Aber nicht nur wunderbare Charaktere hat die Autorin geschaffen, Charaktere voller Leben und Emotionen. Sie beschreibt auch die Landschaft Islands, die Ausritte auf den Islandpferden, die Traditionen des Landes so, dass man nur einen Wunsch verspürt: dort hin zu reisen. Und das schnellstmöglich. Was mich ebenfalls begeistern konnte, ist die Themenvielfalt des Buches. Es geht hier nicht nur primär um die Liebe. Um Freundschaft und Vertrauen, um Familie. Kiri Johansson baut noch ganz andere Themen in das Buch mit ein. Neben Isvings Krankheit, ein Musiker ohne Muse, allgemein das Leben in Island, wurde auch der Walfang thematisiert. Alles floss wunderbar in die Geschichte mit ein. Da ist diese teuflische Krankheit MS mit ihren Schüben und das Thema traditioneller Walfang und die Auswirkung dessen auf die Natur und die Umwelt. Wir lernen aber auch einiges über Seehunde und Islandpferde. Und das alles quasi so ganz nebenbei, ohne das es aufgesetzt oder belehrend wirkt. Kiri Johansson hat es geschafft, mich zu begeistern und zu berühren. Mich fröhlich und verträumt zu stimmen und traurig zu machen, mich zum Lachen und zum Weinen zu bringen. Ich muss gestehen, dass mich der Einblick in die Krankheit MS, der Umgang Ivings damit, das miterleben der Schübe und die ständige Präsenz der Krankheit an sich, teilweise an die Grenzen gebracht hat. Mich berührt hat und immer wieder innehalten lies. Ganz einfach auch deswegen, weil ein Mensch in meinen nahen Umfeld diese Krankheit hatte und nun schon über ein Jahr nicht mehr bei uns ist. Das Lesen des Buches hat die Erinnerungen wieder befeuert. Dafür und für die wunderbaren Lesestunden möchte ich der Autorin an dieser Stelle von ganzem Herzen Danke sagen. Danke für einen Ausflug nach Island, den ich so schnell nicht vergessen werde. Das Buch ist definitiv für mich eines der wenigen Highlights in diesem Jahr und bekommt von mir die vollen 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung. »Träume sind Schäume. Wenn sie wahr werden, steht das Schicksal schon bereit, um dir Knüppel zwischen die Beine zu werfen.« (Seite 13/14)

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„Das Haus am Ende des Fjords“ ist das erste Buch, das ich von der Autorin Kiri Johansson gelesen habe. Die Autorin entführt uns dieses Mal in die Westfjorde, wo man die einsamsten Küstenabschnitte Islands findet. Und genau hier hat sich unsere Protagonistin Isving einen Traum erfüllt. Sie betreibt ein kleines Bed & Breakfast und ein kleinen Café in dieser traumhaften Gegend. Doch dann erhält sie eine niederschmetternde Prognose und ihr Traum scheint wie eine Seifenblase zu zerplatzen. Isving weiß nicht, wie es weitergehen soll. Da steht eines Tages der attraktive Thór vor ihrer Tür. Der berühmte Musiker nimmt hier in der Abgeschiedenheit eine Auszeit und sucht in seiner Heimat nach einer neuen Inspiration für seine Musik. Für Isving ist Thór ein ganz normaler Gast, denn sie erkennt den Künstler nicht und ahnt nichts von seinem internationalen Ruhm. Isving erobert sein mit ihrer liebreizenden Art und ihr Gefühl für Melodien sein Herz im Sturm. Doch hat ihre Liebe überhaupt eine Chance…… Einfach klasse! Ich habe mich aufgrund der traumhaften Landschaftsbeschreibungen ist dieses Land verliebt. Ein Land voller Magie, Feen und heißen Quellen, das auf mich eine ganz besondere Wirkung hat. Der Schreibstil der Autorin hat mich außerdem auch sofort verzaubert und diese herausragende Geschichte mit ihren liebenswerten Protagonisten hat mich bis tief in die Seele berührt. Isving mit ihrer liebenswerten Art hat mein Herz im Sturm erobert. Sie ist ein außergewöhnlicher Mensch mit einer Schönheit, die von innen kommt. Sie lässt sich auch durch ihre Krankheit nicht unterkriegen und in Thór findet sie einen Seelenverwandten. Wir bekommen auch einen besonderen Einblick ihre Krankheit und Isving macht uns allen Mut. Begeistert hat mich auch ihr B&B, hier muss man sich einfach wohlfühlen. Ein tolles Team, das hier am Werk ist und es ist schön zu beobachten, wie es Isving gelingt, mit der Zeit auch Hilfe von anderen anzunehmen. Eine hochemotionale Geschichte, die auch zum Nachdenken anregt. Für mich ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Man könnte sich ja eine gut eine Fortsetzung vorstellen und hier bekommt mein Kopfkino schon einiges zu tun. Das Cover ist auch ein echter Hingucker – genau so stelle ich mir Island vor. Gerne vergebe ich für diese Traumlektüre, die mir Traumlesestunden beschert hat, 5 Sterne und freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin.

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Die Dänin Isving hat sich ihren Traum von der Pension mitten in der Fjordlandschaft Islands erfüllt. Sie führt ein Bed & Breakfast in den einsamen Westfjorden, wohin es hauptsächlich Wandertouristen in den Sommermonaten zieht. Dann steigt ein geheimnisvoller Fremder für ein paar Tage in ihrer Pension ab. Weder kann sie ihn vergessen, noch er sie, und als er im kommenden Frühjahr wieder vor ihrer Tür steht passiert, was in jedem Frauenroman früher oder später passieren muss: die beiden verlieben sich ineinander. Danach, so mein Empfinden, passiert eigentlich nicht mehr viel, denn ihre Liebe ist während der weiteren Handlung gefühlt keiner großen Gefahr mehr ausgesetzt. Allerdings hatte Isving in der Zwischenzeit die Diagnose einer unheilbaren Krankheit bekommen, was eigentlich der Aufhänger für die erzählte Liebesgeschichte ist. Kann die junge Liebe trotzdem bestehen? Natürlich gibt es ein paar Widrigkeiten, aber ihre Liebe ist nie ernsthaft in Gefahr, auch wenn Isving ihm ihre Krankheit lange Zeit verschweigt. Wie man schon merkt: mir fehlte in dem Buch irgendwie die treibende Kraft. Für mich hätte es etwas mehr Drama sein dürfen. Auch war ich nicht so ganz glücklich, wie Isving mit der Krankheit Multiple Sklerose umgeht. Nicht falsch verstehen – ich würde mir sehr wünschen, dass Menschen diese Diagnose so gut wegstecken wie Isving und sich davon kaum in ihrem Leben beeinflussen lassen. Aber aufgrund eines Falles in meinem Bekanntenkreis habe ich da eher andere Erfahrungen gemacht. So eine Diagnose zieht einem Menschen in den Regel völlig den Boden unter den Füßen weg und quält sie neben den Krankheitsschüben mit unzähligen Fragen über die Zukunft. Davon merkt man bei Isving nicht viel. Dass sie die Situation verhältnismäßig gut wegsteckt, mag am isländischen „Petta redast“ liegen, dem allgegenwärtig gelebten Spruch „Wird schon werden.“ Mir kam jedoch der Umgang mit der Krankheit im Buch nicht tiefgründig genug vor, ich hätte mir das etwas anders gewünscht. Die Autorin hat dazu mir gegenüber geäußert, dass sie ihre Protagonistin bewusst optimistisch angelegt hat, um Leuten Mut zu machen und zu zeigen, dass es auf die eigene Einstel-lung zu einer Krankheit ankommt. Das möchte ich auch auf keinen Fall anzweifeln. Mir ist bewusst, dass jeder Autor viel Recherchearbeit und Herzblut in sein Werk steckt. Ich möchte nur klar erkenntlich machen, welche Gedanken ich beim Lesen hatte – und dass die Erwartungshaltung des Lesers und die Intention des Autors manchmal einfach unterschiedlich sind und das Buch daher anders wahrgenommen werden kann. Abgesehen von diesem „Missverständnis“ ließ sich der Roman locker und leicht lesen, er lädt zum Wegträumen nach Island ein und bringt dem Leser die Naturschönheiten und auch die berühmten Islandpferde nahe. Die Beschreibung der Westfjorde weckt Fernweh und lässt einen Urlaub erleben, ohne das Haus oder den Garten verlassen zu müssen. Gerade in diesem Jahr wird das vielen Lesern Freude bereiten. „Das Haus am Ende des Fjords“ hat mich unterhalten, wenn auch nicht restlos begeistert und mitgenommen auf eine wirklich sehenswerte Insel (unbedingt googeln und Fotos anschauen!). 3,5 Sterne vergebe ich für diese Lesereise.

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