Leserstimmen zu
BiblioStil: Vom Leben mit Büchern

Nina Freudenberger, Sadie Stein

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Es gibt Bücher, bei denen bin ich mir sicher, dass ich immer wieder mal reinlesen werde, sie zur Hand nehmen und darin schwelgen werde. Bücher, die einen festen Platz in meinem neuen Regal haben werden. Biblio Stil von Nina Freudenberger ist so ein Buch. Ich ziehe demnächst um und in meinem neuen Heim werde ich ein Bücherzimmer haben. Da kam mir die Inspiration in Form des Buchs Biblio Stil, welches im Prestel Verlag erschienen ist, gerade richtig. Nina Freudenberger hat für diesen hochwertigen Band private Bibliotheken verschiedenster Menschen in Augenschein genommen und lässt uns an ihren Beobachtungen teilhaben. So geht es um die ganze Welt und in die buntesten Bücherparadiese. Vom Schriftsteller (z.B. Knausgaard), Comic Artist (Spiegelman) bis zur Hotelbesitzerin – wir bekommen Einblicke in die verschiedensten privaten Bibliotheken. Stilistisch ist das Buch unterteilt in: Die Sentimentalen, die Intuitiven, die Arrangeure, die Professionellen und die Sammler. Neben wunderbaren Fotos geben Texte, gespickt mit Zitaten, Eindrücke der Welten der Bücherliebhaber wider. Auf 270 Seiten und im edlen Einband kommt dieser Augenschmaus daher. Um es zusammenzufassen: einfach nur schön.

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Klappentext Wann wird ein Haus zu einem Zuhause? Wenn man es mit Dingen füllt, die einem am Herzen liegen. BiblioStil zeigt Wohnräume weltweit, in denen Bücher die Hauptrolle spielen und für Atmosphäre sorgen: in Form von wandfüllenden Regalen voller Raritäten, akribisch geordneten Bibliotheken, kunstvoll präsentierten Arrangements oder Stapeln über Stapeln von Lieblingsbüchern. Inspirierende Interior-Fotografien geben einzigartige Einblicke in die privaten Räume und Rückzugsorte von Schriftstellern, Buchhändlern, Sammlern, Künstlern und sonstigen Büchernarren – darunter Karl Ove Knausgård, Jonathan Safran Foer und Art Spiegelman. Sie zeigen, wie die Bücher, mit denen wir uns umgeben, unseren Stil ausdrücken ebenso wie unsere Interessen, Leidenschaften und Werte. Von der persönlichen Bedeutung von Büchern für uns Menschen erzählen auch die begleitenden Texte: Die Liebe zum Buch und zum Leben umgeben von Büchern verbindet die junge Buchhändlerin in Paris, den puristischen Designer in New York und das Galeristen-Pärchen in Berlin. Meine Meinung Als ich das Buch auf Instagram bei einer anderen Buchbloggerin entdeckt habe, war ich sofort begeistert und wusste, dass dieses Buch in mein Bücherregal gehört. Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Es stimmt auf das Buch und die gesamte Thematik hervorragend ein. Auch im inneren ist das Buch wirklich sehr schön aufgemacht. Es enthält hochwertige Fotos aus den entsprechenden Privatbibliotheken. Diese Fotos sind natürlich essentiell und bedeutsam für ein Buch über das Leben mit Büchern. Zudem wird durch die Fotos das Verhältnis der Eigentümer zu ihren Büchern noch viel deutlicher. Das Buch ist in verschiedene Kategorien unterteilt und innerhalb dieser werden verschiedene Menschen von der ganzen Welt und ihre Privatbibliotheken vorgestellt. Dabei werden die Personen, ihr Verhältnis zu Büchern und deren Rolle im Wohnraum jeweils kurz, aber eindrucksvoll dargestellt. Zudem gibt es regelmäßig Doppelseiten auf denen besondere Buchläden oder Bibliotheken kurz vorgestellt werden. Für mich als Buchliebhaber ist dieses Buch ein absolutes Wohlfühlbuch. Es ist einfach toll von Menschen zu lesen, denen Bücher ebenso viel bedeuten wie einem selbst. Auch die Anordnung von Büchern im Wohnraum ist sehr interessant uns inspirierend. „BiblioStil: Vom Leben mit Büchern“ ist in meinen Augen nicht nur eine Liebeserklärung an Bücher, sondern auch an deren Flair und Ästhetik. Ich bin einfach nur begeistert von diesem tollen Buch! Fazit „BiblioStil: Vom Leben mit Büchern“ ist eine Liebeserklärung an Bücher und deren Ästhetik. Ein absolutes Wohlfühlbuch für jeden Buchliebhaber, welches mich total begeistert hat.

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„Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele.“ Cicero Der große Philosoph der römischen Antike hat mit diesem einen Satz so vieles ausgesagt, und so erscheint mir diese Rezension ein wenig wie die Fortsetzung meines Beitrags "Die Präsenz der Bücher", den ich vor beinah zwei Jahren zu diesem Thema veröffentlicht hatte. „Verrate mir, was du liest, und ich sage dir, wer du bist!“ Doch nicht nur was wir lesen spiegelt unseren Charakter wieder, auch wie wir den Aufbewahrungsorte unserer Lektüren gestalten, offenbart vieles von unserer Persönlichkeit. Nina Freudenberger blickt weltweit in die Bibliotheken von bibliophilen Menschen: Dabei handelt es sich durchweg um Menschen, die über das nötige Know-how verfügen: So tummeln sich in diesem Buch u.a. Autor*innen, Buchhändler*innen, Künstler*innen, Architekt*innen, Geschäftsführer*innen und Regisseur*innen. Wohltuend unprätentiös berichten sie von ihrer Leidenschaft und gewähren uns private Einblicke in ihre Bibliotheken. Allen ist gemein, dass sie eine innige Beziehung zum gedruckten Wort hegen. Die Beweggründe zur Entstehung ihrer Bibliothek können durchaus unterschiedlich sein. Da gibt es „Die Sentimentalen“, die mit jedem Buch in ihrer Sammlung eine Geschichte, eine Erinnerung verbinden. „Die Intuitiven“ lassen sich von ihrem Gefühl bei der Gestaltung bzw. Zusammenstellung ihrer Bibliothek leiten. Während „Die Arrangeure“ ihre Bücher bewusst gruppieren, um einen bestimmten Effekt zu erzielen, richten „Die Professionellen“ ihre Lektüre nach Fachrichtungen aus. „Die Sammler“ sind auf der Jagd nach besonderen Exemplaren, um diese der Nachwelt zu erhalten. Einige Bibliotheken machen staunend aufgrund ihrer Atmosphäre oder ihrer Größe. Andere wirken erfrischend unsortiert/ unaufgeräumt, scheinen wie organisch gewachsen und sind somit nicht nur Aufbewahrungs- sondern vor allem Wohnort. Es wird mit/ neben/ inmitten Büchern gelebt, und die Präsenz der Bücher nimmt Einfluss auf die Persönlichkeit der Besitzer*in! Nina Freudenberger porträtiert somit in ihren Texten (gemeinsam mit Sadie Stein) nicht nur die Räume sondern charakterisiert ebenso charmant die in diesen Räumen lebenden bzw. arbeitenden Menschen. Locker verteilt Freudenberger zwischen den Porträts kleine Exkurse rund ums Buch: Wir lernen außergewöhnliche Buchläden und Antiquariate kennen, wo sich Bücher fein säuberlich sortiert in Regalen oder ohne System vom Boden bis zur Decke stapeln. Dann entdecken wir kostbare Raritäten des Buchdrucks oder werfen einen interessierten Blick in öffentliche Bibliotheken unterschiedlicher Ausrichtung. So wunderbar die Texte auch sind, doch ein solches Buch „lebt“ von den Fotos: Shade Degges besitzt ein feines Auge, um die Quintessenz eines Raumes im Bild einzufangen. Sie verzichtet wohltuend auf plakative Hochglanzfotos: Durch ihre elegante Mattigkeit gewinnen ihre Fotos deutlich an Tiefe. Geschickt wechselt Degges zwischen Totale und Detail, um die Stimmung der jeweiligen Bibliothek und das Wesen deren Besitzer zu erfassen. So erlaubte sie mir einen durchaus schwelgerischen aber nie voyeuristischen Blick in die Bücherschränke Gleichgesinnter. Egal ob kleines Bücherregal oder opulente Bibliothek, egal ob in New York oder Osterholz-Scharmbeck, egal ob Künstlerin oder Krankenpfleger: Wir alle sind Gleichgesinnte, denn uns eint die Liebe zum Buch!

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Nina Freudenberger, Sadie Stein und die Fotografin Shade Degges besuchten 32 in Kennerkreisen bekannte Persönlichkeiten und deren Privatbibliotheken. Keine öffentlichen Büchereien, die die finanziellen Mittel haben, alles hübsch einzurichten und aufzustellen oder Buchhandlungen, die alles im richtigen Licht präsentieren. Nein, private Kollektionen, in alle Ritzen des Hauses gestapelt, in Kleiderschränken gehortet, in Küchenkabinetts versammelt. Authentisch, real und ungemein bekannt, wenn ich mich beim Tippen in meinem Bücherstapel-Chaos so umsehe... Seht nur all die Post-Its! Gelb für tolle Fotos, Blau für Recherche und Orange für Zitate. Nicht immer dieselben Buch-Ansichten von den schönsten und größten und tollsten (die natürlich super Reisetipps abgeben, versteht mich nicht falsch - aber hier konnte selbst ich von vorne bis hinten Neues entdecken!) Besonders Highlight waren für mich die Sammlungen von Coralie Bickford-Smith, die mit ihren Penguin Classic Covern Bekanntheit erlangte und deren Belegexemplare nebeneinander einfach umwerfend schön sind (mein Mann dreht mir den Hahn zu, wenn ich die jetzt auch noch sammele...), sowie Sylvia Beach Whitman - denn jede*r Bibliophile kennt die Kultbuchhandlung "Shakespeare & Co." in Paris, aber wer weiß schon, wie es bei Sylvia privat aussieht? Ich jetzt! Für alle Sammelwütigen ein richtiger, großformatiger und durchgehend bebilderter Schatz mit viel zu hübschen Bildern, viel zu wenig Text und somit viel zu kurzer Lesedauer. Und mit viel zu vielen Inspirationen - ich will auch eine Schaukel in meiner Bibliothek!! "Dieses Buch widmet sich nicht unerschwinglichen Bibliotheken und perfekt gestylten Häusern. Stattdessen geht es um die Fähigkeit von Büchern, Geschichten zu erzählen - im wörtlichen wie im übertragenen Sinne."

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