Leserstimmen zu
MAGIC: The Gathering - Die Kinder des Namenlosen

Brandon Sanderson

MAGIC™: The Gathering - Die Romane (1)

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Ich habe „Die Kinder des Namenlosen“ von Brandon Sanderson beendet. Und ich habe es geliebt. Doch vorweg erstmal kurz was zum Inhalt. Wir befinden uns in einer magischen Welt voller Dämonen, Geister und Engel. Tacenda und ihre Zwillingsschwester Willia sind vom Sumpf mit besonderen Gaben gesegnet. Doch hat dies auch seinen Preis. So ist Tacenda tagsüber und Willia nachts blind. Als eines Tages Tacendas gesamtes Dorf von fremdartigen Wesen, den Wisperern, ausgelöscht wird, ist sie sich sicher, dass nur der Fürst im Herrenhaus Schuld daran sein kann. Deshalb beschließt sie, ihn zu ermorden. Doch es kommt alles anders, als sie gedacht hatte… Ich muss sagen, dass ich das erste Kapitel zu Anfang etwas verwirrend fand. Ich brauchte ein paar Seiten, um in die Welt einzutauchen. Dies mag aber auch daran liegen, dass dieses Buch in der Welt von dem Spiel Magic: THE GATHERING spielt und ich mich damit wirklich nicht auskenne. Aber spätestens als Tacenda zum ersten Mal auf Davriel und Fräulein Hochwasser trifft, hatte Sanderson mich für sich gewonnen. Es ist eine unfassbar witzige Dynamik zwischen den Figuren, voller Ironie und Spott. Wie beschreibt man Davriel am besten? Er ist arrogant, egozentrisch, sarkastisch und auch einfach fies. Ich zitiere mal: „Knirschgnar, würdet Ihr Euch bitte daranmachen, die Lampen hier drin anzuzünden? Ich kann kaum erkennen, wie hässlich Ihr seid.“ Trotzdem ist er einfach liebenswert. An Fräulein Hochwasser wird deutlich, dass Dämonen mehr können, als nur auf Seelen zu lauern, dass sie wirklich Beziehungen aufbauen. Auch die Geschichte fand ich spannend. Was hat es nun mit den Wisperern auf sich? Wie funktioniert die Religion in dieser Geschichte? Sanderson erzählt das alles in einem lockeren, humoristischen Stil, der der Geschichte gleichzeitig aber auch nicht die Spannung nimmt. Einziger Kritikpunkt meinerseits: Es war zu kurz. Es hat knapp 270 Seiten. Das ist wirklich nicht viel. Und innerhalb dieser Seiten ist die Geschichte auch abgeschlossen. Man erfährt zwar erstaunlich viel in kurzer Zeit, aber ich hätte mir etwas mehr gewünscht, sodass man die Figuren noch besser kennenlernt. In so kurzer Erzählzeit ist natürlich auch nur eine begrenzte Charakterentwicklung möglich, was ich sehr schade finde. Diese Geschichte hatte noch deutlich mehr Potential, was leider nicht vollends ausgeschöpft wurde. Dennoch möchte ich unbedingt weitere Bücher aus dieser Welt und auch von Sanderson lesen. Von mir gibt es 4,5/5⭐! .

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Ich gebe zu, als ich dieses Buch anfragte, wusste ich nicht mal was Magic the Gathering ist, kenne mich mit dem Universum also überhaupt nicht aus. Auch war es mein erstes Buch von Brandon Sanderson, auch wenn mir der Name natürlich wohlbekannt ist. Konnte mich ein Buch mit so vielen "Unbekannten" überhaupt überzeugen? Von Flüchen, Sümpfen und Dämonenherrschern Manch einer mag sich jetzt gleich zu Beginn fragen: sind Kenntnisse von Magic nötig, um dieses Buch zu lesen? Da kann ich schon mal beruhigen: nein, Kenntnisse sind nicht erforderlich. Die Anspielungen auf das Spiel (nachdem ich herausfand, dass es ein Spiel ist, habe ich meine Hausaufgaben gemacht) sind eher von nebensächlicher Natur und treffen auch genauso gut auf die Hälfte aller Rollenspiele zu. Das Buch beginnt recht unvermittelt und hält sich nicht lange mit Vorgeplänkel auf. Das hatte sowohl seine guten, als auch seine schlechten Seiten. Da es sehr schnell zu Sache geht und der Angriff auf das Dorf schon auf den ersten Seiten geschieht, wird man schnell ins Geschehen hineingezogen. Leider erfährt man kaum etwas über die Welt, in de wir uns befinden, was sich auch im Verlauf der Handlung nicht ändern. Gleiches verhält sich auch mit der Protagonistin Tacenda, die für mich sehr blass blieb und mit der ich auch nicht wirklich mitfiebern konnte. Natürlich war das Worldbuilding nicht völlig schlecht. Sehr klassisch Fantasy zwar, aber den Schauplatz des Sumpfes hat mir sehr gut gefallen, gerade deswegen hätte ich auch so gerne mehr erfahren. Ein Dämon kommt selten allein Während Tacenda für mich sehr unnahbar blieb. Lebte in meinen Augen das Buch vor allem durch den zweiten Protagonisten: Fürst Davriel. Dieser hatte es mir mit seinem ersten Auftritt sofort angetan. Er ist ein herrlich eigenwilliger Herrscher und seine Dämonenbegleiter ebenso wunderbar witzig und skurril. Ganz ehrlich, das Buch wurde für mich zu 99% von ihm allein getragen, denn während die Handlung auch kaum zu überraschen weiß und ein bisschen dümpelt, macht Davriel es mit seiner Art und den sehr amüsanten Dialogen wieder wett, sodass ich trotzdem richtig Spaß beim Lesen hatte und mir definitiv die weiteren Bände der Reihe näher anschauen werde, in der Hoffnung, dass er nochmal irgendwo auftaucht. Fazit: Mit weniger als 300 Seiten ist Die Kinder des namenlosen ein recht kurzes Fantasyabenteuer, was man leider am Worldbuilding und einem der beiden Protagonisten zu spüren bekommt. Der andere Protagonist ist dafür so charmant, witzig und liebenswert in seiner Art, dass das Buch dennoch eine Menge Spaß macht und prima für ein paar unterhaltsame Lesestunden zwischendurch geeignet ist.

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Meinung: Ich muss gestehen, dass ich das erste Mal von einem Buch sehr angetan war über dessen Inhalt ich jedoch zuvor Recherche betrieben habe. Autor Brandon Sanderson zählt für mich zu einer Koryphäe der Fantasie und hat mich mit seinen bisherigen Werken jedes Mal bestens unterhalten und in atemberaubende Welten entführt. So konnte ich nicht die Finger von diesem Buch lassen und stürzte mich ins Abenteuer. Interessant ist das Grundgerüst auf dem diese Handlung aufgebaut wurde. So ergaben meine Recherchen, dass die Idee auf einem Kartenspiel basiert. Ich war wirklich sehr neugierig, wie dieses Detail in die Tat umgesetzt wurde. Blieb mir hierbei selbst die Fantasie aus. Die Neugier war entfacht! Sofort springt einem der bekannte Schreib- und Erzählstil des Autors ins Auge. Mit viel liebe zum Detail, seinen malerischen Beschreibungen und sehr lebendig gestalteten Charakteren wickelte er mich schnell um den Finger und entfachte eine Faszination bei mir. So folgte ich seinen Worten und war vollkommen gefesselt von der Handlung. Leider muss ich kritisieren, dass es dieses Mal jedoch die liebe zu den Details ist, die dem Autor und dieser Geschichte Steine in den Weg legten. Man merkt schnell, dass die Handlung an sich so viel Potential mit an Bord hat, dass 300 Seiten definitiv zu wenig für den Inhalt sind. So kam es, dass viele Szenarien nur angekratzt wurde bei denen ich mir persönlich mehr Tiefgang gewünscht hätte. Zwar blieb die Begeisterung, aber sie bekam leichte Risse. Rausgerissen hat absolut die Wahl der Charaktere den fehlenden Tiefgang. Allem voran habe ich mich wahrlich in den mächtigen Fürsten Davriel verguckt. Mit seiner Faulheit und dem Sarkasmus am Bord, stach er für mich persönlich am Meisten aus der Menge heraus. Bei Tacenda war ich erst hin und her gerissen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass sie selbst sehr hin und hergerissen bezüglich ihrer Gefühlswelt ist und ich anfänglich nicht alles zu 100% nachvollziehen konnte. Zu dem wirkt sich schüchtern und verwirrt, auch wenn sie gern taff, selbstbewusst und schlagfertig sein möchte. Erst im Laufe der Handlung nahm sie immer mehr die Persönlichkeit ein, die sie selbst von Beginn an verkörpern wollte. Am Ende mochte auch ich sie sehr und hab sie gerne auf ihrem Weg für Gerechtigkeit begleitet. Das Cover finde ich sehr schlicht und unauffällig. Klar es beinhaltet viele Details und auch das Sinnbild von Davriel, jedoch hätte mich das Cover ohne Klapptext nicht zum lesen verleitet. Spannungs- und Unterhaltungsfaktor ist konstant in der Geschichte vorhanden und fesselte mich in den Seiten. Auch wenn wie bereits erwähnt mir der Tiefgang etwas fehlte, so bot die Handlung an sich ein hohes Maß an Lesevergnügen. Fazit: Mit vielen faszinierenden Details und gut inszenierten Protagonisten konnte mich Autor Brandon Sanderson mit der Umsetzung abholen und bestens unterhalten. Einzige Kritikpunkt ist der fehlende Tiefgang, der jedoch nicht so sehr ins Gewicht fällt was das Lesevergnügen am Ende anbelangt. Absolut lesenswert!

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Tacenda ist tagsüber blind, doch dafür kann sie mit einem Lied die Ungeheuer vertreiben, die ihr Dorf terrorisieren. Aber ihre Gabe versagt plötzlich und sie verliert alles - und der Herr des Herrenhauses, Davriel Cane, scheint dafür verantwortlich. Als sie ihre Familie rächen will, muss sie feststellen, dass die Sache viel komplizierter ist, als es scheint. Obwohl Tacenda ein unfassbar traumatisches Erlebnis hatte, bleibt sie ziemlich gefasst, auch wenn sie verwirrt ist. Sie lebt zwar in dieser magischen Welt, aber auch für sie ist das meiste unbekannt, also begleitet sie mit ihrer Unwissenheit den Leser dadurch. Am besten gefiel mir wohl Davriel Cane, der faule und mächtige Fürst, der dieser Sache auf den Grund gehen will, um seinen Namen wieder reinzuwaschen. Er nimmt seine Pflichten nicht ernst, macht gerne Nickerchen und trickst Dämonen aus. Seine desinteressierte, beiläufige Art ist einfach zu amüsant, um ihn nicht zu mögen. Mit dem Kartenspiel "Magic: The Gathering" habe ich eigentlich nichts zu tun, ich hatte bis zu diesem Buch nicht einmal davon gehört, aber bei Brandon Sanderson kann ich nicht widerstehen, also war ich doch neugierig auf diese Geschichte. Ich habe dann doch fünf Minuten recherchiert, um mehr über dieses Multiversum zu erfahren und fühlte mich dann bereit. Das Buch hat weniger als dreihundert Seiten, also haben wir eine riesige Welt, aber nur eine kleine Bühne. Man merkt da schon häufiger, dass es viel tiefer geht und man nur an der Oberfläche kratzt. Viele Zusammenhänge sind nicht sofort offensichtlich, aber ich konnte den Beschreibungen trotzdem sehr gut folgen. Es ist eine Menge los, daher bleibt es eigentlich durchgehend spannend. Das Multiversum würde ich schon gerne weiter erkunden, auch wenn andere Bücher dann leider nicht mehr von Brandon Sanderson sind. Fazit Die Geschichte um Tacenda, Davriel, Dämonen und Engel war spannend und unterhaltsam. Darum hat mir "Die Kinder des Namenlosen" gut gefallen, auch wenn es eine ziemlich große Welt für ein ziemlich kleines Buch war.

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Auf „Die Kinder des Namenlosen“ wurde ich erst über eine E-Mail des Verlags aufmerksam und war sofort von Cover und Inhalt fasziniert. Es erinnerte mich doch eher an klassische Fantasy und ich musste es einfach lesen. Diese neue Buchreihe beruht auf einem älteren Kartensiel – Magic – The Gathering – was mir bisher echt unbekannt war, aber meine Neugier wurde geweckt. Dies war übrigens auch mein erstes Buch des Autors Brandon Sanderson, aber mit Sicherheit nicht mein Letztes. Sein Stil konnte mich sofort überzeugen. Er schreibt so herrlich leicht, einnehmend und mit einem unglaublichen Humor, den ich gar nicht erwartet hätte. So habe ich dieses kurze Buch mit knapp 300 Seiten mal eben verschlungen. Die Geschichte ist aber auch zu interessant. Tacenda hat seit ihrer Geburt die besondere Gabe der Musik. Wenn sie singt, ist ihr einsam gelegenes Dorf vor all den Schrecken außen rum geschützt. Nur ein Nachtteil gibt es hierbei: diese Gabe ist gleichzeitig ein Fluch, denn tagsüber ist Tacenda blind und sieht nur nachts, wenn sie für ihr Dorf singt. Als eines Nachts plötzlich ihr Gesang wirkungslos ist und ihr Dorf komplett von Ungeheuern ausgelöscht wird, sieht sie die Schuld in dem neuen Fürsten des Landes: Davriel Crane. Getrieben von Rache macht sie sich auf, um diesen Diabolist zu töten und es mit seinen Dämonen aufzunehmen. Doch schnell merkt sie, dass dort draußen weitaus Schrecklicheres lauert. Ja, die Geschichte hat es in sich und ich liebe sie. Die Welt und die Handlung hätten durchaus komplexer und ausführlicher sein können, aber was soll man bei dieser geringen Seitenanzahl erwarten. Es blieb alles recht oberflächlich. Dennoch konnte mich die Handlung voll für sich einnehmen. Denn ich wurde einfach bestens unterhalten. Was vor allem Davriel geschuldet ist. Dieser Charaktere ist absolut genial und ich hatte immer Robert Downey Jr. als Sherlock Holmes im Kopf. Davriel ist natürlich anders, aber die Art ist doch ähnlich. Etwas verschroben, faul und sehr auf sich bezogen. Er macht lieber mal ein ausgiebiges Nickerchen statt sich um die Gefahren seiner Bürger zu sorgen und hat nicht nur mit einem beschworenen Dämon einen Vertrag über seine Seele. Gerne hätte ich viel mehr über ihn erfahren. Seine Gaben, seine Hintergründe. Aber da dies eine Reihe werden soll, hoffe ich, dass wir ihn noch viel besser kennenlernen werden. Und auch von seiner Buchhalterin Frl. Hochwasser, ihres Zeichen Dämonin. Die beiden sind ein sehr amüsantes Team. Tacenda war mir etwas zu farblos, um sie richtig greifen zu können. Sie war mir zwar sympathisch, aber zum Mitfiebern hat es noch nicht gereicht. Aber ihre Rolle und Beziehung zu Davriel fügt sich sehr schön in die Geschichte. Ich freue mich jedenfalls schon auf weitere Bücher der Reihe. Mein Fazit: „Die Kinder des Namenlosen“ von Brandon Sanderson ist ein gelungener Einstieg in eine neue Fantasyreihe beruhend auf einem alten Kartenspiel Magic – The Gathering. Für mich schwächelt die Geschichte zwar noch etwas, vor allem was Tiefe und Charakterzeichnung ausgeht, aber ich hoffe, dass wir in den Folgebänden mehr erfahren. Denn die Handlung und die Charaktere sind wirklich spannend und vor allem amüsant zu verfolgen. Ich kann es empfehlen und freue mich auf den nächsten Band.

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Rezension zu „Die Kinder des Namenlosen“ Der im Mai erschienene Roman „Die Kinder des Namenlosen“ von Bestseller-Autor Brandon Sanderson handelt von der jungen Tacenda, die eine außergewöhnliche Gabe besitzt: Sie ist in der Lage, des Nachts einen mächtigen Schutzzauber zu wirken, der ihr Heimatdorf vor Monstern aus den Wäldern schützt. Sobald die Sonne aufgeht, verliert sie allerdings ihr Augenlicht. Eines Nachts versagt ihr Zauber jedoch aus mysteriösen Gründen und sie überlebt als einzige einen blutigen Angriff. Sie vermutet, dass Davriel Cane, der neue Lord eines nahegelegenen Herrenhauses, für die Geschehnisse verantwortlich ist. Auf ihrer Suche nach Rache muss sie jedoch feststellen, dass weitaus düsterere Mächte im Spiel sind… Die Handlung spielt im Multiversum von „Magic: The Gathering“, das einigen Menschen als Sammelkartenspiel mit Fantasy-Setting bekannt sein dürfte. Man muss jedoch nicht mit der Welt vertraut sein, um der Handlung folgen zu können. Während Kenner auf ihre Kosten kommen, ist das Setting auch für Neulinge leicht zugänglich. Die größte Stärke des Romans ist, dass er sehr kompakt geschrieben ist. Sanderson nimmt sich wenig Platz zum Ausschweifen der Handlung, der Spannungsbogen bleibt dadurch konstant. Allerdings läuft man dadurch auch beim unaufmerksamem Lesen in Gefahr, wichtige Zusammenhänge zu übersehen. Auch bleiben einige Optionen zur Abrundung der Handlung dadurch auf der Strecke. Die Charaktere überzeugen, brennen sich aber nur mäßig ins Gedächtnis. Insgesamt bietet der Roman eine gute Kost für Fans von Fantasy und Brandon Sanderson, setzt aber keine neuen Maßstäbe. Auch ist es Neulingen des Fantasy-Genres aufgrund seiner Kürze sehr zu empfehlen. • Alles in allem war dies ein sehr kurzlebige, aber durchaus spannende Fantasy Geschichte. Die Kinder des Namenlosen beweist, dass ein gutes Buch nicht immer 700 Seiten haben muss. Dennoch blieb das eine oder andere tiefere Eintauchen in das Setting und die Geschichte, wie auch der handelnden Charaktere verwehrt. Daher 3,5/5

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Die Kinder des Namenlosen – Brandon Sanderson Die Kinder des Namenlosen ist als Paperback bei Heyne erschienen und umfasst 269 Seiten. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Christiansen & Christiansen. Originaltittel: Children of the nameless. In dem Roman, der im MAGIC: The Gathering-Multiversum angesiedelt ist, geht es um die beiden Protagonisten Tacenda und Davriel Cane. Die beiden sind recht gegensätzliche Personen. Während Tacenda ein Mädchen ist, welches in ärmlichen Verhältnissen im Dorf Verlasen wohnt, ist Davriel der Fürst jener Region, der in seinem unerreichbaren Herrenhaus lebt. Tacenda hat, ebenso wie ihre Schwester, eine besondere Begabung. Sie kann mithilfe ihrer Musik die Monster in Schach halten, die des Nachts die Bewohner des Dorfes töten wollen. Als eine schlimme Katastrophe eintritt ist Tacenda gezwungen, zusammen mit dem Herrn des Herrenhauses und seinen dämonischen Dienern, der Sache auf den Grund zu gehen. Für mich ist Brandon Sanderson einer der großen Fantasyautoren unserer Zeit. In Die Kinder des Namenlosen erschafft Sanderson wunderbar skurrile Charaktere, die durch ihre Art zu Handeln nicht nur eine fantastische Welt zum Leben erwecken, sondern über ihre schrullige Art auch für das ein oder andere Schmunzeln sorgen. Während einige Wendungen vorhersehbar sind gibt es doch auch überraschende Elemente. Alles läuft auf die Konfrontation zweier großer, dunkler und auch geheimnissvoller Mächte hinaus. Die Geschichte ist für mich jedoch eher in den Hintergrund getreten, da mich die tollen Haupt- und auch Nebencharaktere sehr überzeugt haben. Ich hoffe in den zukünftigen Bänden der Reihe noch mehr von Tacenda und Davriel erfahren zu können. Ich gebe dem Buch 4/5 Sterne Für alle Fans des MAGIC Universums und von Brandon Sanderson kann ich das Buch als leichte Lektüre und als Auftakt einer ganzen Reihe von MAGIC Romanen sehr empfehlen.

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Die junge Tacenda hat eine aussergewöhnliche Gabe, mit der sie Nacht für Nacht ihr Heimatdorf vor den Monstern aus dem Sumpf beschützt. Doch ihre Gabe ist nicht nur Glück, denn mit ihr kehrt auch Leid einher. Während sie Nachts die Menschen beschützt, ist sie tagsüber blind. Als der Schutzzauber dann wider Erwarten eines Nachts nicht mehr hält, sterben die Bewohner des Dorfes. In dem neuen Lord Davriel sieht sie den Schuldigen an diesem und um ihn zur Rede zu stellen, bricht sie bei ihm ein. Kaum dort, muss sie allerdings feststellen, dass Davriel nicht das ist, was er zu sein scheint. Meine Meinung Irgendwie machte mich die Aufmachung des Buches neugierig, denn ich wurde hier an älteren Fantasybüchern erinnert. Mich spricht das auf jeden Fall an und machte mich neugierig. Interessant ist es, dass die neue Serie Magic, auf ein Kartenspiel: Magic – The Gathering beruft, auf das ich nun doch ziemlich neugierig wurde, denn zumindest mir war das bis dato nicht bekannt. Für mich war es übrigens mein erstes Buch aus der Feder des Autors Brandon Sanderson, aber mit Sicherheit nicht mein letztes, denn Brandon Sanderson erzählt leicht und flüssig und hier vor allem mit sehr viel unerwartetem Humor. Auch wenn ich zu Beginn einfach nicht wusste, was hier überhaupt los ist, konnte ich der Geschichte doch sehr gut folgen. Schon nach ein paar Seiten war ich im Bann der Handlung. Zugegeben, die Welt könnte noch viel komplexer und bildhafter dargestellt werden, aber bei 270 Seiten hatte ich da auch keine so großen Erwartungen hineingesetzt. So blieb mir das Worldbuilding doch zu oberflächlich. Dafür konnte Die Kinder des Namenlosen absolut mit seinem Unterhaltungswert punkten und gerade mit Davriel gab es auch so einige amüsante Szenen. So manches bleibt mir hier noch im Verborgenen, doch da es eine Reihe werden soll, hoffe ich mal, da noch zukünftig mehr drüber zu erfahren. Insgesamt schafft es Sanderson, dass es so spannend blieb, dass ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe. Erzählt wird es auch wechselnden Perspektiven zwischen Tacenda und Davriel. Bei denen ich gerade Davriels Part sehr gelungen fand. Insgesamt ist Davriel ein toller Charakter, durch und durch von oben herab, absolut arrogant und faul und doch mochte ich ihn. Er liebt es, seinen Tee zu trinken und seine Nickerchen zwischendurch zu halten. Das man ihn jetzt mit den Problemen der Untertanen kommt, ist ihm gar nicht so recht. Tacenda hingegen blieb mir noch ein wenig flach, auch wenn ich sie durchaus mochte, fehlte es mir, mit ihr mitzufühlen. Doch gerade ihre Beziehung zu Davriel passt hier unheimlich gut und konnte mich überzeugen. Natürlich gibt es neben diesen beiden noch einige Randfiguren, z. B. Davriels sehr ungewöhnliche Angestellte, die mir ebenso gut gefallen haben und die zur gesamten Unterhaltung ihr übriges taten. Mein Fazit Die Kinder des Namenlosen ist ein recht gelungener Einstieg in eine neue Fantasyreihe, die zwar noch an einigen Stellen schwächelt, aber trotzdem sehr unterhaltsam ist. Das hier das Worldbuilding einfach zu kurz kommt, war vorherzusehen, doch gerade mit seinen ungewöhnlichen und sehr unterhaltsamen Charakteren konnte Sanderson bei mir punkten. Definitiv eine Reihe, die ich unbedingt weiterlesen möchte.

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