Leserstimmen zu
MAGIC: The Gathering - Die Kinder des Namenlosen

Brandon Sanderson

MAGIC™: The Gathering - Die Romane (1)

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Aufmachung: Zwar gefällt mir die Farbgebung des Covers nicht so gut, aber es kann ja auch nicht jedes Cover in Pink oder Pastellfarben gehalten sein. 😉 Was mir gut gefällt, ist der Mann auf dem Cover, der vermutlich Davriel sein soll. Genauso habe ich mir den Magier jedenfalls vorgestellt! Durch die Totenkopf-Maske, die sein Gesicht halb verdeckt, bekommt er etwas Geheimnisvolles, Mystisches, was durchaus zu seinem Charakter passt. Am besten finde ich jedoch, dass das Cover gezeichnet ist! Normalerweise mag ich Gesichter auf Covern ja nicht so, weil ich es komisch finde, wenn mich auf dem Buch jemand anguckt, aber bei einer Zeichnung ist es wieder etwas anderes, weil dahinter kein „echter“ Mensch steckt. Der Titel Die Kinder des Namenlosen passt sehr gut zum Inhalt. Meine Meinung: Das Buch ist mit seinen 270 Seiten für ein Fantasybuch sehr kurz, also wird am Anfang nicht viel Zeit „verschwendet“ um in die Welt einzuführen. Man wird quasi auf Anhieb in die Geschehnisse geworfen. Dadurch braucht man zuerst zwar ein bisschen Zeit, um zu verstehen, was alles passiert und wie die Regeln des MAGIC-Multiversums lauten. Das Buch basiert nämlich auf dem Kartenspiel MAGIC: The Gathering, diejenigen, die das Spiel kennen, werden vermutlich noch schneller in die Geschichte finden. Ich kannte das Spiel bis dato nicht, aber ich hatte nach einer kurzen Eingewöhnung auch kein Problem, mich in der Welt zurechtzufinden. Man kann also auch dann viel Spaß beim Lesen haben, wenn man das Spiel nicht kennt! Das Buch ist, wie gesagt, recht dünn, deshalb ist es von vornherein klar, dass Sanderson sich hier nicht groß ums Worldbuilding gesorgt hat. Wer dennoch enttäuscht davon ist, dass hier wenig zur Umgebung geschrieben hat, hatte also vielleicht nicht die richtigen Erwartungen, denn dann hätte das Buch viel dicker sein müssen, um die Komplexität einer High Fantasy-Welt zu erfassen. Eben so, wie man es normalerweise von dem Genre gewohnt ist. Die Kinder des Namenlosen hat jedoch andere Qualitäten, mit denen es überzeugen kann, allen voran die beiden Protagonisten Tacenda und Davriel, deren Perspektiven wechseln. Tacenda wirkt sehr erwachsen für ihr Alter, aber das hat mich nicht gestört. Ich bin ja immer für Authentizität, weshalb ich finde, dass man als Leser merken sollte, ob die Figur ein Kind oder schon älter ist. Aber obwohl Tacenda noch ein Kind ist, passt ihr reifes Verhalten meiner Meinung nach sehr gut zu ihrem Charakter, wenn man bedenkt, was sie durchgemacht hat und dass sie für ihr Dorf schon sehr früh Verantwortung übernehmen musste. Außerdem ist es auch mal erfrischend, eine junge Protagonistin zu haben, die vernunftbegabt ist und nicht völlig hitzköpfig. Trotz allem muss ich sagen, dass sie, obwohl sie ein gut durchdachter, sympathischer Charakter ist, im Vergleich zu Davriel eher blass wirkt. Dieser ist nämlich zwar sehr arrogant, herablassen und nur auf seinen Tee und Nickerchen fokussiert – was mit anderen passiert, kümmert ihn nicht groß. Allerdings – und das finde ich gerade so interessant – ist er nicht der typische Antiheld, der ja doch ein ganz weiches Herz hat und viel empathischer ist, als es zunächst den Anschein hat. Davriel ist tatsächlich genau der egoistische Mistkerl, der er anfangs zu sein scheint, der aber auch seine Prinzipien hat und nach diesen handelt. Dabei sind seine Dialoge sehr amüsant, was ihn zu dem großen Highlight des Buches macht. Ich habe oft gelacht. Gleichzeitig erfährt man aber auch einiges über seine Vergangenheit, wenn auch nicht besonders viel. Er muss anscheinend etwas Schlimmes durchgemacht haben. Ich hoffe, man kann bald noch mehr von ihm lesen! Die Kinder des Namenlosen führt ein wenig in das Gathering-Multiversum ein. Es nimmt Bezug auf andere Dimensionen und auch auf die „Wesenheit“, ein Etwas mit großen Mächten, anscheinend weder gut noch böse. Das macht Lust auf mehr, ich fand diese Thematik wirklich spannend. Zum Schluss werden einige Fragen offengelassen, insbesondere was Davriels Schicksal angeht, aber das stört nicht weiter, da die Geschichte rund um Tacenda in sich geschlossen ist. Außerdem wird so die Hoffnung genährt, dass es tatsächlich bald noch mehr über Davriel zu lesen gibt. 😊 Sandersons Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Er hat es hervorragend geschafft, Tacendas und Davriels Charakter zu erfassen und über einen unterschiedlichen Stil zu transportieren. Besonders durch Davriel beweist Sanderson, wie erwähnt, dass er einen wunderbaren Humor hat. Das und sein insgesamt flüssiger, leicht zu lesender Schreibstil führt dazu, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Gerne möchte ich bald mehr von ihm lesen! Fazit: Die Kinder des Namenlosen ist eine gelungene, spannende Einführung in eine neue Buchreihe, die vor allem mit den Protagonisten, dem Schreibstil und viel Humor überzeugt. Man darf nicht so viel in puncto Worldbuilding erwarten, weil es so ein kurzes Buch ist, aber bei nur 270 Seiten bleibt eben nicht so viel Platz, um eine so komplexe Welt wie das Gathering-Multiversum zu beschreiben. 4,5/5 Lesehasen.

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Meinung: Bevor ich dieses Buch gelesen habe, habe ich mir einige Rezensionen durchgelesen, vor allem schlechte. Darin stand, dass der Humor die Ernsthaftigkeit kaputt macht, man ohne Vorwissen nichts verstehen würde und das die Dämonen doch eher wie in einem Kinderbuch wirken. Das hat mich natürlich erstmal abgeschreckt und bei dem Zusatz, dass man Vorwissen bräuchte war ich etwas verdutzt. Also recherchierte ich und fand heraus, dass das Buch auf einem Kartenspiel namens Magic - The Gathering basiert. Ich habe vorher noch nie davon gehört und hatte schnell die Sorge, dass die Kritik einiger Leser berechtigt sei. Auch ich hatte keine große Lust vorher oder während des Lesens noch einige Infos einholen zu müssen, vor allem da solche Kartenspiele ja meist sehr komplex sind. Also machte ich mich ans Lesen und war auf alles Negative aus den Rezensionen gewappnet. Und was soll ich sagen, für mich hat sich keine der Kritiken bewahrheitet. Kommen wir zunächst zum Schreibstil. Brandon Sanderson kann sehr lebhaft schreiben und ich konnte schnell in die Geschichte eintauchen. Die Schreibweise war sehr locker und nicht hochtrabend, was mir doch ab und an sehr gefällt. Jedesmal ein Buch zu lesen, was durch den Schreibstil harte Kost ist, ist auch nicht so das wahre. Daher war ich äußerst angetan und konnte das Buch auch innerhalb von zwei Tagen beenden. Ich mochte die Kommunikation zwischen den Charakteren sehr. Es hatte was lockeres, leichtes. Nichts verschrobenes oder altmodisches aufgrund der Tatsache, dass es sich hier bei den Protagonisten um einen Lord und eine Bürgerliche handelt. Da erwartet man doch sonst eher einen hierarchischen Umgang untereinander. Doch das blieb, zum Glück für mich, aus. Ok ich gebe zu, es ist nicht der spannendste Roman, den ich je gelesen habe. Aber das soll er meiner Meinung nach auch gar nicht sein. Er ist schließlich kein Thriller. Und ja, der Humor hat an manchen Stellen doch die Ernsthaftigkeit aus den Situationen genommen, aber wisst ihr was? Das ist vollkommen ok. Genau das hat den Roman so leicht gemacht. Es war keine ausschweifend durchdachte Story. Sie hat Sinn ergeben, es gab keine Logiklücken, aber tiefgründig wurde es nicht. Und genau dazu passt der Humor. Es wurden einige Dinge unausgesprochen gelassen und nicht über alles erfahren wir Hintergründe. Dazu müsste man sich dann wahrscheinlich doch mit dem Kartenspiel auseinandersetzen. Doch mich hat die Geschichte so gepackt, dass ich das tatsächlich in Betracht ziehen würde. Neue Sammelsucht für Caro (YEAH!), denn wie bei Pokémon oder Yu-Gi-Oh werden Kartenpacks gekauft, Karten gesammelt und Kartendecks zusammengestellt. Aber zurück zum Roman. Ja die große Spannung bleibt ein wenig aus, aber es gab schon einige Momente, in denen ich kurz die Luft anhalten musste und ich wusste bis zu dem entscheidenden Punkt nicht, wie sich die Geschichte entwickeln wird. Und da haben wir doch die gewünschte Spannung. Aber nicht nur der Schreibstil und die Atmosphäre des Buches konnten mich fesseln, sondern auch die Charaktere. Da haben wir die beiden Protagonisten, Tacenda und Lord Davriel Cane, sowie etliche Nebencharaktere und meiner Meinung nach die Wichtigsten, die Dämonen von Davriel. Tacenda ist ein Charakter mit vielen Gesichtern. So ist sie nicht nur die ängstliche Bürgerin, die sich tagsüber durch ihre Blindheit und Abends durch die Monster, vor denen sie das Dorf schützen muss, fürchtet. Sie ist gleichzeitig auch die mutige Heldin, die ihr Dorf rächen will und dafür auch einen Attentat auf den Lord in Kauf nimmt. Sie ist die schlaue und tugendhafte Begleiterin und eine liebende Tochter und Schwester, die für jeden im Dorf einen Platz in ihrem Herzen hat. Ich mochte sie sehr und auch ihre leicht schnippische Art hat mich in den Bann gezogen. Ich konnte schnell Sympathie für sie empfinden und alle ihre Entscheidungen nachvollziehen. Davriel Cane stellte ich mir zu Anfang als herrischen und gemeinen Lord vor, der nur auf seine Bürger hinabsieht. In einer gewissen Art und Weise ist er auch genau das, aber nur, wenn es um seinen heiß geliebten Tee geht. Sonst ist er eher ein mitfühlender und hilfsbereiter Mensch, der gerne seinen Unfug mit den Dämonen treibt. Und genau hier kommen wir auch wieder zu dem Humor des Buches. Der geht nämlich hauptsächlich von Davriel Cane aus. Auch Tacenda und die Dämonen geben gerne mal einen lustigen Konter von sich, aber meist nur aufgrund einer Aussage von Davriel. Ich mochte seinen Umgang mit seinen Dämonen sehr. Er war zwar meist ein wenig gemein, was aber einen großen Teil des Humors ausgemacht hat. Man könnte es auch liebevoll necken nenne, denn ich glaube im Grunde mochte Davriel die Dämonen sehr und sie ihn auch. In einigen Teilen des Buches hat man dies auch deutlich gemerkt. Die Dämonen fand ich auch sehr gut. Für mich wirkten sie nicht wie aus einem Kinderbuch entsprungen. Angsteinflößend waren sie zwar nicht oder grotesk entstellt, dass man sich vor ihnen fürchten oder ekeln musste, aber sie hatten doch etwas sehr dämonisches an sich. Und ihre lockere Art machte sie nur charmanter. Ich konnte sie mit sehr gut vor dem inneren Auge vorstellen und mochte jede einzelne Szene mit ihnen. Auch sie waren mir schnell sehr sympathisch. Fazit: Ich mochte das Buch wirklich sehr und konnte einige der schlechteren Rezensionen nicht verstehen, aber Geschmäcker sind nun mal unterschiedlich. Ich werde es auf jeden Fall nicht nur einmal gelesen haben. Auch dieses Buch ist ein kleiner Highlight des Jahres für mich. Ich hoffe auf weitere Bände von Brandon Sanderson, die uns in die Welt von Magic - The Gathering entführen. Laut meiner Recherche wird es dieses und nächstes Jahr noch 2 weitere Bände von anderen Autoren geben, die uns noch mehr Einblicke in die Welt des Kartenspiels geben. Ich freue mich schon sehr drauf und hoffe inständig, dass sie mir auch so gefallen werden, wie "Die Kinder des Namenlosen". Klare Leseempfehlung von mir!

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Kurzbeschreibung zu MAGIC: The Gathering – Die Kinder des Namenlosen Seit sie klein ist, hat Tacenda eine Gabe. Die, ihr Dorf vor den Monstern aus dem Wald zu schützen. Aber was bringt diese Gabe wenn sie eines Tages einfach versagt und die Menschen die du kanntest alle dahingemetzelt wurden? Tacenda liebt es zu singen. Die Klänge ihres Schutzliedes scheinen tief aus ihrer Seele emporzusteigen. Diese Gabe, aber auch ihren Fluch hat Tacenda akzeptiert. Der Fluch niemals das Sonnenlicht zu sehen. Denn am Tag sobald die Sonne aufgeht wird Tacenda blind. Ihre Zwillingschwester Willia hingegen trägt dasselbe Laster, nur dass sie in der Nacht blind wird. Seit dem eintreffen des neuen Fürsten Davriel Cane geschehen schlimme Dinge und Tacenda denkt, dass er für die Morde verantwortlich ist. Dabei strecken dunkle Mächte ihre Fühler nach Tacenda aus. . Mein erster Eindruck Ich bin begeistert von der Umsetzung und will auf alle Fälle noch mehr aus der Feder des Autors lesen. Er schreibt bildhaft, spannend und vor allem die Dialoge sind klasse. Meine Meinung zu MAGIC: The Gathering – Die Kinder des Namenlosen Tolle Idee grandios umgesetzt. Ich bin ein absoluter Fan dieser Story. Hier lernt man die Zwillingsschwestern Tacenda und Willia kennen. Beide haben besondere Fähigkeiten die sie ausmachen. Dazu muss ich anmerken, dass mir Tacenda von Anfang an besser gefallen hat. Sie ist hilfsbereit, taff und ist mutiger als sie selbst ahnt. Dazu Ihre Fähigkeit mit ihren Liedern die Monster zu vertreiben. Die Szenerie ist auch zu düster. Monster die in Häuser eindringen und Bewohner verschleppen, dass ist eine gruselige Vorstellung vor allem des Nachts. Tacenda singt Nachts damit sie die Bewohner schützt. Ich stelle mir das gruselig vor wenn du mitten im Dorf sitzt und singst. Dann das Alptraum-Szenario. Das Singen zeigt keinerlei Wirkung und ein neues Grauen, genannt die Wisperer greifen an. Gruselig was die mit ihren Opfern anstellen und für Tacenda ein Schock. Ihre Familie ist nicht mehr da. Kein Leben das sich lohnen würde weiterzuleben, bis der Funke an Rache bei ihr durchblickt und Tacenda sich auf den Weg macht der Gerechtigkeit nachzuhelfen. Dabei gefällt mir wie sie zu Davriel Cane geht, der wirklich mit Dämonen zu arbeiten scheint. Sehr cool und auch was dabei rauskommt. Denn die Vorurteile gegenüber Dämonen haben hier keinen Bestand, sagen wir es mal so. Tolle Story zum suchten.

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Mein erstes Buch des Autors hat mich auf Anhieb überzeugt. Mir gefielen das Konzept und die Umsetzung. Genaueres erfahrt ihr spoilerfrei unten im Text. Meine Meinung zum Cover: Ich wurde auf das Cover im Newsletter des Verlages aufmerksam und war sofort neugierig. Die Zeichnung des Lords und seine Umgebung haben mich angesprochen – geheimnisvoll und gleichzeitig ein Eye-Catcher. Durch die weiße Gestaltung des restlichen Covers sticht der gezeichnete Teil noch stärker hervor. Meine Meinung zum Inhalt: Zuerst möchte ich betonen, dass dies mein erstes Buch des Autors ist und ich keine seiner Welten zuvor kannte. Der Schreibstil des Autors ist locker, erfrischend und detailgetreu. Ich sah die Geschichte in meinen Gedanken für mir und war begeistert. Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht. Ich fühlte mich sofort abgeholt und tauchte in das Geschehen ein. Tacenda ist eine junge Frau, die ich mit ihrer bodenständigen und zielstrebigen Art sofort mochte. Trotz dem Fluch und der damit verbundenen Gabe tut sie alles was sie kann und gibt nicht auf. Einen Moment der Schwäche hat jeder einmal. Der Lord hat mich mehr als nur ein bisschen überrumpelt. Ich hatte mit vielem gerechnet, aber nicht damit. Gefallen hat mir die Idee des Autors auf jeden Fall. Vor allem, als ich das Geschehen auch aus der Sicht des Lords lesen konnte. Denn seit der Begegnung von Tacenda und ihm wechselten die Erzählsichten zwischen den Beiden hin und her. Die verwendete Magie und die darin vorkommenden Dämonen wurden meinen Erwartungen gemäß in raffinierter Manier in die Geschichte eingewoben. So staunte ich mehrmals, konnte aber auch schmunzeln und begeistert lächeln. Was ist Gut und Böse ? Eine interessante Frage, die in der Geschichte aufkommt. Der Story-Verlauf war immer spannend, ich konnte mitfiebern und rätseln. Ganz kurz hatte ich einen Verdacht, denn ich allerdings sofort wieder fallen ließ. Ungewollt wurden mir sogar die Dämonen sympathisch 😉 . Naja zumindest ein Teil davon. Mit dem was sich in den letzten Kapiteln offenbarte, hatte ich nicht gerechnet. Ich verfolgte das Geschehen mit großem Erstaunen und las das Buch in einem Rutsch zu Ende. Engel, die Magie, die Wesenheit, die Zauber – das alles hat einen bildgewaltigen Eindruck bei mir hinterlassen. Nach dem bewegenden Ende und dem Epilog als gutem Abschluss war ich fast traurig, dass ich nun nicht mehr weiterlesen konnte. Zum Glück ist dies der Auftakt einer Reihe. Mein Fazit: Mit meinem ersten Buch von Autor Brandon Sanderson habe ich direkt einen Volltreffer gelandet. Die Geschichte begeisterte mich vollständig und zog mich in eine aufregende Welt mit Dämonen, Engeln und anderen Wesen, die man noch nicht kennt. Tacenda ist eine mutige junge Frau und der Lord auf seine eigenartige Art auch sympathisch. Der Story-Verlauf war immer spannend, sodass ich mitfieberte und das Buch innerhalb von 1,5 Tage las. Brandon Sanderson ist zurecht ein Bestseller-Autor. Ich werde definitiv weitere seiner Bücher lesen. Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

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In dem Buch geht es um ein Mädchen namens Tacenda. Sie hat die Fähigkeit, ihr Dorf vor den Monstern aus dem Wald zu schützen. Doch im Tausch dagegen verliert sie jeden Abend ihr Augenlicht. Eines Tages versagt jedoch ihre Fähigkeit und ihre Familie und weitere Bewohner des Dorfes werden getötet.Tacenda möchte sich dafür rächen. Doch dann macht sie eine Entdeckung die ihren Glauben an die Welt auf den Kopf stellt... • Tacenda geht davon aus, dass der Lord Davriel an den vielen Toden schuld ist und sucht diesen auf um ihn umzubringen....Damit beginnt das eigentliche Abenteuer von Tacenda📜 • Am Anfang musste ich mich erst einmal an den Schreibstil des Autors gewöhnen. Er schreibt sehr detailliert und verwendet ein paar "Fachbegriffe" über die ich erst einmal nachdenken musste bevor ich wusste um was es sich dabei handelt. Für eingefleischte Fantasyfans wird es also kein Hindernis sein. Als ich mich daran gewöhnt habe bin ich sofort in die Welt von Tacenda eingetaucht und der detaillierte Schreibstil hat ein genaues Bild ihrer Welt und der Mitmenschen ermöglicht. • Ich konnte niemals eine Handlung erahnen und wenn ich es doch versucht habe lag ich falsch. Es war so unfassbar spannend und wirklich niemals konnte ich voraus sagen was im nächsten Moment passiert. Außerdem kommen Fantasyfans komplett auf ihre Kosten. Es geht um verschiedene Fähigkeiten, gruselige Kreaturen und geheimnisvolle Katakomben die erkundet werden. Der erste Eindruck trügt meistens und immer wieder sorgen spontane Wendungen für noch mehr Spannung und Abhängigkeit. • Da das Buch mit seinen 270 Seiten nicht der durchschnittlichen Buchlänge des Autors entspricht kann man dieses schon fast in einem durch lesen. Wenn man es wollen würde. • Außerdem hat es mir sehr gut gefallen, dass in jeden Kapitel die Sichtweise gewechselt wird. Dadurch lernt man die Geschichten der einzelnen Figuren noch einmal besser kennen oder bekommt eine andere Sicht auf eine Aussage oder ein schier unlösbares Problem.

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Meine Zusammenfassung Die fünfzehnjährige Tacenda hat zusammen mit Ihrer Zwillingsschwester Willia die Gabe die Menschen aus Ihrem Dorf zu beschützen. Eines Nachts versagt ihr aber diese Gabe den Schutz und ihr ganzes Dorf wird ausgelöscht. Dahinter konnte nur der neue Fürst des Landes verantwortlich sein, da es in der Vergangenheit immer die Fürsten waren, wenn so etwas geschah. Ganz allein stellt sie sich dem Kampf, jedoch vergeblich. Der Fürst DavrielCane scheint anders als alle anderen Fürsten zuvor zu sein, z. B. seine scheinbare Unsterblichkeit oder sein Umgang mit Dämonen. Eine Hilfe scheinen da eher die geistlichen Priester, welche zu den Engeln beten. Doch nichts ist wie es scheint. Sind die Priester wirklich die Guten und die Dämonen wirklich die Bösen…? Meine Bewertung Der Autor nimmt uns mit nach Innistrad – eine düstere Welt in der die Menschen, teilweise mit der Hilfe von Engeln, gegen Vampire, Werwölfe Teufel oder Dämonen bestehen müssen. Daher ist es keine Seltenheit, dass es unter den Menschen neben Priestern und Klerikern auch spezialisierte Jäger gegen das jeweilige Böse gibt. Innistrad ist im Multiversum von MagictheGathering eine der beliebtesten Welten. So geht es auch mir. Ich fand es toll, dass der Autor die Fähigkeit von Daviel des Weltenwanderns mit angedeutet hat. Dadurch wurde bestätigt, dass er ein Planeswalker ist. Der Autor hat sehr wahrscheinlich Davriel als Hauptfigur erwählt, da es zu dieser bisher noch keine großen Hintergrund-Infos gab. Die vorkommenden Karten aus MagictheGathering sind für Fans des Spiels leider an einer Hand abzählbar, was mein einziger Punktabzug bei diesem Roman ist. Der Schreibstil ist flüssig und der Spannungsbogen gleichmäßig hoch von vorne bis hinten. Fehlendes Hintergrundwissen zur Magic Welt tut dem Lesespaß keinen Abbruch. Auch unkundige können den Schmöker problemlos genießen.

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Über das Buch bin ich eher durch Zufall gestoßen, da ich mit MAGIC nicht viel anfangen kann. Zuerst war ich nicht interessiert, aber dann habe ich gesehen, welcher Autor diese Geschichte verfasst hat und da musste ich dann doch einen genaueren Blick drauf werfen. Niemand anderes als Brandon Sanderson hat es geschrieben, eher bekannt für seine High Fantasy Reihe, wo jeder einzelne Band superdick ist. Da waren knappe 300 Seiten echt wenig und ich war sehr skeptisch, ob er die gleichen Standards wie in seinen eigenen Büchern erreichen würde. Mich hat das Buch richtig fesseln können und ich habe es an einem Abend gelesen, von mir aus hätten wir gerne noch bei den Charakteren verweilen können. Mich haben nämlich die Welt und auch die Charaktere vollkommen von sich überzeugen können und eventuell lese ich nun auch die weiteren Bücher aus der Reihe. Obwohl ich immer noch nicht ganz durch die Bücherreihe durchgestiegen bin. Da mich selber auch es abgeschreckt hatte, dass es zu MAGIC gehört kann ich alle beruhigen, da man kein Vorwissen braucht, um diese Geschichte zu genießen. Jedenfalls habe ich nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben oder das die Welt unklar ist. Natürlich ist das Worldbuilding nicht ganz so ausführlich, wie es bei mehr Seiten gewesen wäre, aber man kommt gut zurecht und auch die Handlung nimmt größtenteils in einer Nacht statt. Besonders überrascht, hat mich am Ende der Plottwist zwar nicht ganz, aber ich habe mich super unterhalten gefühlt. Bin auf jeden Fall bereit für einen weiteren Teil. Besonders gut haben mir die scharfzüngigen Dialoge gefallen, diese haben viel zum Sog der Geschichte beigetragen. In vorherigen Werken vom Autor ist mir das auch schon positiv aufgefallen und ist ein Grund, warum ich seine Bücher so gerne lese. Fazit Brandon Sanderson zeigt, wie man auf 300 Seiten eine ganze Welt erschaffen kann, mit allen ihren Glaubensrichtungen, Menschen und Wesen. Auch als nicht MAGIC Kenner kann man sich in der Geschichte verlieren und mitfiebern.

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Ich habe mich total auf dieses Buch gefreut, weil ich schon von Brandon Sanderson's „Tänzerin am Abgrund“ so begeistert war. Nun war ich darauf gespannt in welche Welt er mich diesmal entführen würde und ich wurde nicht enttäuscht. Worum es in der Geschichte geht: Tacenda lebt in einem kleinen Dorf in den Anfurten, durch einen Fluch ist sie am Tag blind und in der Nacht kann sie sehen. Ihr Fluch ist zugleich auch ein Segen, denn wenn Tacenda bei Nacht singt hält sie all die Monster der Sümpfe davon ab die Menschen im Dorf zu attackieren. Doch eines Tages ändert sich alles. Zuerst werden ihre Eltern und dann ihre Schwester, von fürchterlichen Geistern, ermordet. Als dann eines Abends ihr Dorf von diesen „Wisperern“ überfallen wird, die jeden bis auf die letzte Seele töten und auch Tacenda's Gesang nicht ausreicht, um die Menschen zu beschützen fasst sie einen Entschluss. Als einzige Überlebende macht sie sich auf, um den vermeintlichen Täter, den Herrn des Herrenhauses, zu töten,um alle die ihr lieb waren zu rächen. Doch es kommt anders als sie sich das vorgestellt hat und ehe sie es sich versieht ist sie mit dem scheinbaren Mörder und seinen Dämonen auf einer gefährlichen Mission, um das Verbrechen an ihrem Dorf aufzuklären. Schreibstil und Lesefluss Ich bin ein Fan von Brandon Sanderson's Schreibstil. Er ist lebendig, anschaulich, wortgewandt, voller Fantasie und herrlich zu lesen. Ganz besonders die witzigen Dialoge mochte ich und seine Veranschaulichung durch Metaphern. Er hat dieses gewisse Etwas um die Umgebung, Atmosphäre und Charaktere zum leben zu erwecken und einem so zu sagen in seine Geschichte hineinzuziehen und bis zum Schluss nicht mehr loszulassen. Der Sprachstil war jeder seiner Protagonisten angepasst, das fand ich klasse und hat alles sehr gut abgerundet und die Charaktere unterstrichen. Zur Geschichte: Brandon Sanderson ist bekannt dafür einem seine Welt nicht vor die Füße zu legen, sondern seinen Leser an die Hand zu nehmen und in Zeile für Zeile hineinzuführen, bis sich am Schluss eine fantastische, kreative Welt ergibt. So auch hier. Das Multiversum ist neu und „Die Kinder der Namenlosen“ spielt in einer der vielen Welten, in Innistrad. Diese Welt ist düster und gefährlich, voller sonderbarer Kreaturen. Und das Dorf Verlasen scheint eine Magnet für die Monster des Sumpfes zu sein. Die Geschichte wird von einem Erzähler aus Tacenda's und Davriel's Perspektive erzählt und nimmt gleich zu Anfang eine Wendung, die ich nicht erwartet hatte. Die Handlung spielt sich in einer einzigen Nacht ab und ist geheimnisvoll und voller Rätsel, die nach und nach aufgelöst werden, um dann wieder neue Fragen und Rätseln aufzuwerfen. Die witzigen Dialoge und eine Brise Humor lockern die spürbar düstere Atmosphäre auf. Die Story ist von Anfang bis Ende sehr fantasiereich und bestens durchdacht, nichts ist wie es scheint. Teilweise ist es gruselig, Actionszenen gibt es auch ein paar genauso wie auch traurige Momente. Das Ende war spannend und fesselnd, das Thema in sich abgeschlossen und trotzdem lässt es genug Raum für Folgebände. Die Charaktere: Die Charaktere waren – wie immer – super ausgearbeitet und lebendig beschrieben. Davriel, der Herr des Herrenhauses, ist im Grunde keine nette Person, er ist trocken, arrogant, überheblich, exzentrisch, total oberflächlich und egoistisch. Also niemand den man mögen müsste und dennoch hat er einen gewissen Witz und Charme, manchmal kam er mir auch wie ein verwöhntes kleines Kind vor und ehe ich es mich versah mochte ich ihn. Genauso ging es mir auch mit seinem Gefolge, den Dämonen Knirschgnar, Fräulein Hochwasser und Brerig, die in ihrem Wesen dunkel und böse sind, aber durch ihre unverwechselbaren, menschlichen Züge es geschafft haben das ich sie mag und teilweise sogar sehr witzig fand. Tacenda ging bei diesen starken Charakteren leider ein wenig unter. Sie ist mutig und taff und ich mochte sie, aber sie hat mich nicht wirklich interessiert. Vielleicht erscheint sie nochmal in den Folgebänden und kann mich noch für sich gewinnen. Meine Meinung: „Die Kinder des Namenlosen“ hat mich durch und durch begeistert. Ich mochte das düstere Setting und die fantasievollen Kreaturen darin. Es hat mir Spaß gemacht die neue Welt zu entdecken und darin auf die unterschiedlichsten Wesen zu treffen – Dämonen, Geister, Dämonenjäger, Engel, Magie. Das hatte ein bisschen was von Supernatural. Mit seinem lebendigen und anschaulichen Schreibstil konnte mich Brandon Sanderson wieder absolut für sich gewinnen, ich konnte mir alles sehr genau vorstellen und die düstere, bedrohliche Atmosphäre geradezu spüren. Die Story war super durchdacht und erzählt, nichts ist wie es scheint. Die Geschichte ist düster, gefährlich und spannend. Die witzigen Dialoge und die Brise Humor machen es zu einem herrlichen Lesevergnügen. Tacenda und Davriel sind ein sehr ungleiches Paar mit unterschiedlichen Beweggründen, und haben doch das selbe Ziel, auf ihrem Weg ergänzen sie sich super. Auch die Nebencharaktere, die Dämonen Knirschgnar, Fräulein Hochwasser und Brerig, haben mir sehr gut gefallen und mich einige male zum schmunzeln gebracht. Das Ende ist fesselnd und rasant und schließt diese Erzählung in sich ab. Wobei aber noch viel Raum für die Folgebände bleibt. Ich bin gespannt wie es im Multiversum weiter geht und bleibe auf jeden Fall an dieser Reihe dran.

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