Leserstimmen zu
MAGIC: The Gathering - Die Kinder des Namenlosen

Brandon Sanderson

MAGIC™: The Gathering - Die Romane (1)

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Über das Buch bin ich eher durch Zufall gestoßen, da ich mit MAGIC nicht viel anfangen kann. Zuerst war ich nicht interessiert, aber dann habe ich gesehen, welcher Autor diese Geschichte verfasst hat und da musste ich dann doch einen genaueren Blick drauf werfen. Niemand anderes als Brandon Sanderson hat es geschrieben, eher bekannt für seine High Fantasy Reihe, wo jeder einzelne Band superdick ist. Da waren knappe 300 Seiten echt wenig und ich war sehr skeptisch, ob er die gleichen Standards wie in seinen eigenen Büchern erreichen würde. Mich hat das Buch richtig fesseln können und ich habe es an einem Abend gelesen, von mir aus hätten wir gerne noch bei den Charakteren verweilen können. Mich haben nämlich die Welt und auch die Charaktere vollkommen von sich überzeugen können und eventuell lese ich nun auch die weiteren Bücher aus der Reihe. Obwohl ich immer noch nicht ganz durch die Bücherreihe durchgestiegen bin. Da mich selber auch es abgeschreckt hatte, dass es zu MAGIC gehört kann ich alle beruhigen, da man kein Vorwissen braucht, um diese Geschichte zu genießen. Jedenfalls habe ich nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben oder das die Welt unklar ist. Natürlich ist das Worldbuilding nicht ganz so ausführlich, wie es bei mehr Seiten gewesen wäre, aber man kommt gut zurecht und auch die Handlung nimmt größtenteils in einer Nacht statt. Besonders überrascht, hat mich am Ende der Plottwist zwar nicht ganz, aber ich habe mich super unterhalten gefühlt. Bin auf jeden Fall bereit für einen weiteren Teil. Besonders gut haben mir die scharfzüngigen Dialoge gefallen, diese haben viel zum Sog der Geschichte beigetragen. In vorherigen Werken vom Autor ist mir das auch schon positiv aufgefallen und ist ein Grund, warum ich seine Bücher so gerne lese. Fazit Brandon Sanderson zeigt, wie man auf 300 Seiten eine ganze Welt erschaffen kann, mit allen ihren Glaubensrichtungen, Menschen und Wesen. Auch als nicht MAGIC Kenner kann man sich in der Geschichte verlieren und mitfiebern.

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Die Kinder des Namenlosen siedeln sich im großen Multiversum an, dass dem Kartenspiel MAGIC entspringt. Dieses gibt es bereits seit 1993 und ist wohl das erste Sammelkartenspiel dieser Art. Ich persönlich hatte bisher keine Berührungspunkte damit, aber wie ich schnell festgestellt habe: Das macht gar nichts! Denn wir bewegen uns in einem Teil dieses Multiversums, ohne wirklich Vorwissen mitbringen zu müssen. Die Bewohner von Verlasen, einem kleinen Dorf in Anfurten sehen sich einer ständigen Bedrohung gegenüber. Dämonen und Geisterwesen durchstreifen die Wälder und holen sich die Seelen der Dorfbewohner. Das Schutzlied, welches Tacenda seit einigen Jahren für sie singt, wiegt sie in Sicherheit, doch die Gefahr ist nicht gebannt. Als die Eltern der beiden Schwestern mit den magischen Gaben getötet werden, will man den Herrn des Herrenhauses, Davriel Cane, gesichtet haben. Doch was treibt ihn an, die Seelen seiner Untertanen zu stehlen? Tacenda wird von ihrer Wut auf den Fürsten getrieben, und stattet ihm einen Besuch ab – mit einem Eispickel bewaffnet. Die ersten zwei, drei Kapitel des Buches hatte ich ein wenig Probleme, das muss ich zugeben. Die Einführung von Tacenda und ihrer Schwester Willia war mir zu allgemein, zu wenig detailliert. Ich hatte keine genaue Vorstellung von ihr, konnte mich nicht in ihr frühes Leid hineinversetzen. Das ändert sich, sobald Fürst Davriel nebst seiner illustren Dämonenhorde erscheint. Dieser Charakter ist herrlich angelegt. Er ist snobistisch, selbstverliebt, ein wenig überheblich und wunderbar sarkastisch. Ein amüsanter Antiheld im besten Sinne! Dass sich die Wege der jungen Tacenda und des Fürsten, der lieber Nickerchen hält als sich um die Belange seiner Untertanen zu kümmern, verstricken, wirkt sich auf beide Seiten in guter sowie schlechter Weise aus. Das Abenteuer ist ein wenig verworren, und hier und da spitzen karge Hintergrundinformationen raus, mit denen ich (noch) nicht viel anzufangen wusste, die aber den Lesefluss nicht behinderten. Da es sich hierbei um eine Reihe handeln soll, bin ich doch sehr gespannt, ob wir näheres in künftigen Büchern erfahren werden, die sich mit dem Fürsten Davriel beschäftigen. Im Herbst geht es jedoch erst einmal mit dem Auftakt einer weiteren MAGIC-Reihe los, das dadurch vermutlich bald wieder in aller Munde sein dürfte. Wer ein wenig Erfahrung in der Welt der Rollenspiele mitbringt, dem fallen auf jeden Fall die typischen Klassen ins Auge, denen die Charaktere angehören. Willia ist die klassische Kriegerin, Tacenda eine Bardin, die mit ihren Liedern unterstützend in das Kampfgeschehen eingreift. Fürst Davriel besitzt eine besonders interessante magische Fähigkeit, mit deren Hilfe er Zauber und Talente aus den Köpfen der Menschen stehlen kann, um sie selbst zu verwenden. Auch ist die Rede immer wieder von Priestern, Helden, Paladinen und was sich noch so in einem Rollenspiel finden lässt. Eine helle Freude also für Spielbegeisterte!

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Humorvoll und gut geschrieben

Von: Vicky

05.05.2020

Danke für das kostenlose Rezensionsexemplar! >> Inhalt << Tacenda und ihre Zwillingsschwester Willia sind seit ihrer Geburt teilweise blind. Tacenda kann nachts sehen, dafür wird sie tagsüber von der Finsternis verschluckt; bei Willia ist es genau andersherum. Tacendas Gabe ist das Singen. Zusammen mit ihrer Gambe singt sie Lieder, die als Schutz vor bösen Kreaturen aus dem Sumpf wirken; Willia hingegen ist mutig und kann hervorragend mit dem Schwert umgehen. Doch eines Nachts versagen Tacendas Fähigkeiten und der neue dunkle Fürst Davriel Cane greift mit seinen Dämonen das Dorf an und löscht alle aus - alle, bis auf Tacenda. Getrieben von ihrem Verlangen nach Rache sucht sie ihn auf und versucht ihn zu erstechen - erfolglos. Als sich herausstellt, dass der Fürst gar nicht für den Tod aller Dorfbewohner verantwortlich ist, machen die beiden sich, samt der Dämonen-Dienerschaft, auf die Suche nach dem wahren Mörder und dem Urpsrung der Geister, die sie auf ihrer Reise verfolgen. >> Charaktere << Die Charaktere sind alle sehr schön ausgearbeitet und haben alle richtig Tiefgang. Man fühlt mit ihnen mit (oder auch nicht) und kann sich in alles super hineinversetzen. Alle Talente und Fähigkeiten werden auch für "Laien" gut erklärt und verständlich gemacht. Auch die Dämonen, die Fürst Davriel Cane dienen, haben alle ihre eigene Geschichte, die man als Leser erfährt. >> Fazit << Man merkt beim Lesen sehr, dass sich Brandon Sanderson wirklich mit dem Magic-Multiversum auseinandergesetzt hat. Er hat Ahnung von dem, was er schreibt, und das ist keine Selbstverständlichkeit. Mir hat der Schreibstil hervorragend gefallen, ich konnte mir alles sehr genau vorstellen und hatte das Gefühl, Tacenda und Davriel wirklich zu begleiten. Auch der Humor des Romans hat mir außerordentlich gut gefallen. Alles in allem ein sehr schöner, wenn auch recht kurzer Roman. Leider hat mir recht oft ein bisschen mehr Spannung gefehlt, die Handlung kam eher langsam ins Rollen. Dennoch war es ein schönes Buch, das ich wirklich gerne gelesen habe.

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Ich habe mich total auf dieses Buch gefreut, weil ich schon von Brandon Sanderson's „Tänzerin am Abgrund“ so begeistert war. Nun war ich darauf gespannt in welche Welt er mich diesmal entführen würde und ich wurde nicht enttäuscht. Worum es in der Geschichte geht: Tacenda lebt in einem kleinen Dorf in den Anfurten, durch einen Fluch ist sie am Tag blind und in der Nacht kann sie sehen. Ihr Fluch ist zugleich auch ein Segen, denn wenn Tacenda bei Nacht singt hält sie all die Monster der Sümpfe davon ab die Menschen im Dorf zu attackieren. Doch eines Tages ändert sich alles. Zuerst werden ihre Eltern und dann ihre Schwester, von fürchterlichen Geistern, ermordet. Als dann eines Abends ihr Dorf von diesen „Wisperern“ überfallen wird, die jeden bis auf die letzte Seele töten und auch Tacenda's Gesang nicht ausreicht, um die Menschen zu beschützen fasst sie einen Entschluss. Als einzige Überlebende macht sie sich auf, um den vermeintlichen Täter, den Herrn des Herrenhauses, zu töten,um alle die ihr lieb waren zu rächen. Doch es kommt anders als sie sich das vorgestellt hat und ehe sie es sich versieht ist sie mit dem scheinbaren Mörder und seinen Dämonen auf einer gefährlichen Mission, um das Verbrechen an ihrem Dorf aufzuklären. Schreibstil und Lesefluss Ich bin ein Fan von Brandon Sanderson's Schreibstil. Er ist lebendig, anschaulich, wortgewandt, voller Fantasie und herrlich zu lesen. Ganz besonders die witzigen Dialoge mochte ich und seine Veranschaulichung durch Metaphern. Er hat dieses gewisse Etwas um die Umgebung, Atmosphäre und Charaktere zum leben zu erwecken und einem so zu sagen in seine Geschichte hineinzuziehen und bis zum Schluss nicht mehr loszulassen. Der Sprachstil war jeder seiner Protagonisten angepasst, das fand ich klasse und hat alles sehr gut abgerundet und die Charaktere unterstrichen. Zur Geschichte: Brandon Sanderson ist bekannt dafür einem seine Welt nicht vor die Füße zu legen, sondern seinen Leser an die Hand zu nehmen und in Zeile für Zeile hineinzuführen, bis sich am Schluss eine fantastische, kreative Welt ergibt. So auch hier. Das Multiversum ist neu und „Die Kinder der Namenlosen“ spielt in einer der vielen Welten, in Innistrad. Diese Welt ist düster und gefährlich, voller sonderbarer Kreaturen. Und das Dorf Verlasen scheint eine Magnet für die Monster des Sumpfes zu sein. Die Geschichte wird von einem Erzähler aus Tacenda's und Davriel's Perspektive erzählt und nimmt gleich zu Anfang eine Wendung, die ich nicht erwartet hatte. Die Handlung spielt sich in einer einzigen Nacht ab und ist geheimnisvoll und voller Rätsel, die nach und nach aufgelöst werden, um dann wieder neue Fragen und Rätseln aufzuwerfen. Die witzigen Dialoge und eine Brise Humor lockern die spürbar düstere Atmosphäre auf. Die Story ist von Anfang bis Ende sehr fantasiereich und bestens durchdacht, nichts ist wie es scheint. Teilweise ist es gruselig, Actionszenen gibt es auch ein paar genauso wie auch traurige Momente. Das Ende war spannend und fesselnd, das Thema in sich abgeschlossen und trotzdem lässt es genug Raum für Folgebände. Die Charaktere: Die Charaktere waren – wie immer – super ausgearbeitet und lebendig beschrieben. Davriel, der Herr des Herrenhauses, ist im Grunde keine nette Person, er ist trocken, arrogant, überheblich, exzentrisch, total oberflächlich und egoistisch. Also niemand den man mögen müsste und dennoch hat er einen gewissen Witz und Charme, manchmal kam er mir auch wie ein verwöhntes kleines Kind vor und ehe ich es mich versah mochte ich ihn. Genauso ging es mir auch mit seinem Gefolge, den Dämonen Knirschgnar, Fräulein Hochwasser und Brerig, die in ihrem Wesen dunkel und böse sind, aber durch ihre unverwechselbaren, menschlichen Züge es geschafft haben das ich sie mag und teilweise sogar sehr witzig fand. Tacenda ging bei diesen starken Charakteren leider ein wenig unter. Sie ist mutig und taff und ich mochte sie, aber sie hat mich nicht wirklich interessiert. Vielleicht erscheint sie nochmal in den Folgebänden und kann mich noch für sich gewinnen. Meine Meinung: „Die Kinder des Namenlosen“ hat mich durch und durch begeistert. Ich mochte das düstere Setting und die fantasievollen Kreaturen darin. Es hat mir Spaß gemacht die neue Welt zu entdecken und darin auf die unterschiedlichsten Wesen zu treffen – Dämonen, Geister, Dämonenjäger, Engel, Magie. Das hatte ein bisschen was von Supernatural. Mit seinem lebendigen und anschaulichen Schreibstil konnte mich Brandon Sanderson wieder absolut für sich gewinnen, ich konnte mir alles sehr genau vorstellen und die düstere, bedrohliche Atmosphäre geradezu spüren. Die Story war super durchdacht und erzählt, nichts ist wie es scheint. Die Geschichte ist düster, gefährlich und spannend. Die witzigen Dialoge und die Brise Humor machen es zu einem herrlichen Lesevergnügen. Tacenda und Davriel sind ein sehr ungleiches Paar mit unterschiedlichen Beweggründen, und haben doch das selbe Ziel, auf ihrem Weg ergänzen sie sich super. Auch die Nebencharaktere, die Dämonen Knirschgnar, Fräulein Hochwasser und Brerig, haben mir sehr gut gefallen und mich einige male zum schmunzeln gebracht. Das Ende ist fesselnd und rasant und schließt diese Erzählung in sich ab. Wobei aber noch viel Raum für die Folgebände bleibt. Ich bin gespannt wie es im Multiversum weiter geht und bleibe auf jeden Fall an dieser Reihe dran.

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„>>Ihr müsst ihnen helfen<<, sagte sie. >>Ihr seid ihr Fürst.[…] Wenn ihr es nicht tut<<, sagte Tacenda, >>werde ich … Ich ...<< >>Ich freue mich schon darauf, diese Drohung zu hören.<< >>Ich werde dafür sorgen, dass Ihr nie wieder in Nickerchen machen könnt.<<“ (S. 68) Die Kinder des Namenlosen ist eine dämonische Detektivgeschichte aus dem MAGIC: The Gathering-Multiversum. Er ist in sich abgeschlossen und kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Das Dorf Verlasen wird von zwei Mädchen geschützt, die die Macht des Sumpfes in sich tragen. Die Zwillinge Tacenda und Willia halten das Böse mit Hilfe ihrer Stimmen fern. Der Preis ist ihre Sehkraft. So ist Tacenda tagsüber blind und kann nachts sehen, bei Willia ist es andersherum. Eines Nachts versagt Tacendas Lied und alle Dörfler werden Opfer von den Wisperern. Tacenda, als einzige Überlebende, macht sich auf den Weg, um Rache zu üben. Das Buch beginnt nach einem Prolog, in dem die Gaben der Zwillinge erklärt werden, gleich mit der Schreckensnacht in Verlasen. Tacenda ist noch blind, da die Sonne noch nicht vollständig untergegangen ist. Daher muss sie sich auf ihr Gehör verlassen. So kommt sie zu der Annahme, dass der Herr vom Herrenhaus Schuld am Tod aller Dorfbewohner ist. Ohne eine umständliche Einleitung kommt das Buch gleich zum Punkt. Der exzentrische Herr vom Herrenhaus, Davriel Crane beschwert sich über die Unannehmlichkeit des beschmutzen Hemdes, nachdem acenda ihm einen Eispickel durch die Brust gestoßen hat. Außerdem gilt seine größte Sorge die ausbleibende Ernte seines Lieblingstees, als er vom Tod des ganzen Dorfes erfährt. „>>Außerdem ist uns der Tee ausgegangen.<< >>Eine Katastrophe!<<, rief Davriel.“ (S. 46) Davriel Crane ist Diabolist und hat Verträge mit verschiedenen Dämonen geschlossen, um sie in seine Dienste zu nehmen. Es gibt die Dämonin Fräulein Hochwasser, die sich um seine Bücher und Einnahmen kümmert, den Krieger Knirschgnar, der als Bodyquard dient, und zahlreiche niedere Dämonen. Sie bieten eine Auflockerung der furchtbaren Geschehnisse, ohne die düstere Atmosphäre der Nacht zu zerstören. Davriels exzentrische Art und die Dämonen im Haus lassen ihn genau so wirken, wie die Dorfbewohner ihn sehen: böse und herzlos. Doch im Verlauf des Abends zeigt sich der wahre Davriel Crane und macht ihn zum Lieblingscharakter. Die Spannung wird durchweg gehalten. Der ganze Abend ist wie eine Detektivgeschichte. Davriel und Tacenda werden von einem Hinweis zum nächsten geführt, immer auf der Spur der toten Dorfbewohner und mit dem Wisperern im Nacken. Dabei wird Stück für Stück die Geschichte des Sumpfes offenbart, der alles in dieser Gegend durchdringt. Die Kinder des Namenlosen ist ein spannendes Buch für Zwischendurch. Der Zeitraum, in dem das Buch spielt, erstreckt sich über eine Nacht, sodass keine großen Charakterentwicklungen zu erwarten sind. Trotzdem sind sie ausgeklügelt und nicht langweilig. Die Protagonisten werden von Dämonen begleitet, die die Handlung vorantreiben, ohne im Mittelpunkt zu stehen. Besonders Davriel sticht hervor, da er ganz anders ist, als er auf den ersten Blick scheint. Selbst als MAGIC-Unkenntlicher ist dieses Buch unterhaltsam und empfehlenswert.

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In diesem Buch geht es um Tacenda, Tacenda muss ihre Familie und das Dorf vor bösen Monstern im Wald retten, dies wäre jedoch einiges einfacher, wenn sie abends ihr Augenlicht hätte, jedoch verliert sie dieses jede Nacht aufs neue.Eines Nachts wird Tacendas größter Albtraum wahr, ihre geliebten Eltern werden von den Monstern getötet. Tacenda glaubt aber nicht das dies rein zufällig passiert ist, denn der neue Herscher soll mit Dämonen in Bunde stehen und ab da beginnt ihr Feldzug der Rache. Als ich das erste mal von dem Kartenspiel The Gardering gehört habe, standen ziemlich viele Fragezeichen über meinen Kopf und um ehrlich zu sein, habe ich es immer noch nicht komplett verstanden. Aber das macht nichts, denn dieses Buch lebt von den unglaublich tollen Schreibstil von Brandon Sanderson. Das war nicht mein erstes Buch von dem Autor (und zugegeben nicht sein stärkstes) ,nichtsdestotrotz ist dies ein unglaublich spannendes und interessantes Buch. . Ich finde dieser Band hätte locker doppelt so lang sein, denn durch die wenigen Seiten, fand ich es manchmal etwas überstürztend. Trotzdem fand ich das Buch gut ausgearbeitet und ich mochte so ziemlich jeden Charakter, vor allem Tacenda. Ich konnte so ziemlich jede Handlung von ihr nachvollziehen und fand sie einfach von der ersten Seite an super sympathisch. . Letztendlich kann ich nur sagen, dass dieses Buch nicht nur für eingeschweißte Brandon Sanderson Fans etwas ist, sondern für jeden Fantasyliebhaber. Aus den vorhin genannten Gründen habe ich dem Buch 4 von 5 Sternen gegeben und kann es einfach nur weiterempfehlen!

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Tacenda hat wirklich viel in ihrem Leben durchmachen müssen und das schon mit 14, fast 15 Jahren. Es reicht ja nicht, dass sie tagsüber ihr Augenlicht verliert und sich deshalb kaum noch an Farben und die Sonne erinnern kann. Sie muss auch noch ihre gesamte Familie und ihr Dorf verlieren und bleibt auch noch als Einzige Überlebende. Aber nicht, weil sie kämpfen kann. Das Einzige, womit sie sich verteidigen konnte bisher, waren Lieder, die sie singen konnte und das Böse vertreiben.Doch plötzlich wirken sie nicht und sie ist sich gezwungen auf eigene Faust hinter das Geheimnis ihres Dorfes zu kommen. Der Einzige, der ihr helfen kann ich Davriel Cane, der Herr des Herrenhauses. Er ist viele Jahre älter und ein Dämonologe. Gemeinsam mit ihm und seinen Dämonen macht sich Tacenda auf die Suche und muss feststellen, dass sie selbst ein großes Geheimnis ist, das sie lüften muss. Das Verhältnis zwischen Tacenda und Davriel ist kein gewöhnliches Liebesverhältnis. Es ist keine verbotene Liebe oder eine Beziehungen unterschiedlichen Alters. Es ist etwas ganz anderes. Davriel ist ein älterer Mann, der weiß was er will, ehrgeizig ist und sich die Dämonen mit Hinterlist zu Eigen gemacht hat. Eigentlich interessiert ihn absolut nichts, als er selbst und sein Erfolg. Das Einzige, was er will ist Ruhe. Ruhe vor seiner Vergangenheit und einer Wesenheit in seinem Verstand, die größere Pläne mit ihm hat. Doch das junge, kleine, unsichere Mädchen weckt in ihm etwas Besonderes, was alles andere als Liebe ist. Er fängt an, an das Licht zu glauben. Außerdem gibt es auch noch viele andere Wesenarten wie Werwölfe, Engel, Geister und viele weitere und es ist in dieser Welt natürlich normal, dass es diese gibt. Allerdings findet Tacenda heraus, dass alles anders ist, als sie bisher vermutet hat. Und durch ihr Abenteuer lernt auch sie sich neu kennen. Sie wird selbstbewusster und ehrgeiziger. Die Handlung hat mir ziemlich gut gefallen, auch wenn ich anfängliche Schwierigkeiten hatte, da ich mich an die Welt erst gewöhnen musste. Dadurch dass Tacenda die ganze Welt nicht erst kennen lernen musste, sondern sie schon kannte, wird der Leser mitten in die Geschichte reingeschubst und so musste ich erst klare Gedanken fassen. Als ich mich dann jedoch in der Welt eingefunden hatte, war es einfach der spannenden Handlung zu folgen. Was mir auch gefällt ist, dass die gesamte Geschichte im Buch an nur einem Tag stattfindet und doch sehr ereignisreich und interessant ist. Der Autor schafft es, den Leser innerhalb diese Geschichte aufzusaugen. Ich bin sehr gespannt, was die weiteren Bücher des Multiversums für uns bereit halten! Der Schreibstil hat mir ziemlich gut gefallen. Es ist mein erstes Buch von Brandon Sanderson und habe schon oft gehört, dass er unglaublich gute Fantasy schreibt und kann es auch nachvollziehen und glauben. Es ist zwar ein Fantasybuch für Jugendliche, dennoch gefällt mir diese Welt, die der Autor aufgebaut hat. Es wird abwechselnd aus Tacendas und Davriels Sicht in der Erzählerperspektive geschrieben.

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Als ich dieses Buch bekommen habe, hatte ich keinerlei Erwartungen oder Vorkenntnisse was die Welt aus dem Magic – The Gathering Multiversum angeht. Bis ich es in den Händen halten durfte, hatte ich nicht mal die Vermutung, dass hier ein Zusammenhang besteht. Daher hatte ich beim Beginnen des Buches etwas Angst. Diese wurde jedoch sofort zerschlagen. Auch wenn der Klappentext etwas Vorbereitend wirkt, wird man trotzdem sofort ins Geschehen hineingeworfen, aber nicht alleine gelassen. Ich fand mich sehr schnell in der Welt zurecht und war sofort Feuer und Flamme für die Magie und die Fehde zwischen Kirche, geheimnisvolle Macht, Engeln und Dämonen. Mittendrin dürfen wir die Geschichte aus Sicht der 15-jährigen Tacenda und dem neuen Lord des Herrenhauses Davriel Crane kennen lernen, welcher mit Dämonen verkehrt. Beide Protagonisten haben mir in ihrer Gesamtheit sehr gut gefallen. Davriel mit seiner skurrilen Art und seinen Sprüchen hat es mir sogar etwas angetan wenn ich ehrlich bin. Tacenda dagegen wirkt für ihr Alter sehr reif und hätte auch 10 Jahre älter sein können. Beide zusammen haben ein unschlagbares Team abgegeben welches ich so nicht erwartet habe. Die Unterstützung der Dämonen, welche auch sehr interessant und sogar liebenswürdig dargestellt wurden, trug dazu noch positiv bei. Da das Buch für eine Fantasy Welt eher wenige Seiten hat, wurde ein ordentliches Tempo vorgelegt und bis zur letzten Seite eingehalten. Es kam nicht ein einziges Mal Langeweile auf. Wie auch wenn sich die Handlung innerhalt einer einzigen Nacht abspielt. Außerdem haben mir die Dialoge, der Witz sowie die Spannung unglaublich gut gefallen. Man hat sowohl die Ernsthaftigkeit, das Düstere und den Humor spüren und genießen können. Auch das Setting und die Welt waren leicht zu verstehen und detailiert ausgearbeitet. Es gab sogar mehr als eine unvorhersehbare Wendung. Der Schreibstil war perfekt und flüssig. Alles in Allem hat mir die Story und das Buch, welches ich eher als Kurzgeschichte beschreiben würde, sehr sehr gut gefallen. Hier hätte ich sogar gerne noch viel mehr gelesen. Tacenda beweist Mut und am Anfang sogar etwas Leichtsinn. Sie stellt sich einer Macht ohne zu wissen was sie erwartet und doch lässt sich auf ihren Weg von nichts abbringen. Der Sumpf als Gottheit, die Kirche mit einer anderen Religion, Dämonen die den Menschen die Seele stehlen wollen aber trotzdem freundlich sein können und ein Landherr der mich sehr oft hat Schmunzeln lassen, haben dieses Buch für mich rund und perfekt gemacht. Eine Welt die alles andere ist als Schwarz und Weiß. Auch wenn ich nichts mit dem Spiel am Hut habe, werde ich diese Reihe weiter verfolgen und hoffe auf mehr solcher Werke. Vorkenntnisse zu dem Spiel und der Welt sind definitiv nicht nötig. Einfach genießen …

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