Leserstimmen zu
Die Köchin von Castamar

Fernando J. Múñez

Die Castamar-Saga (2)

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Meine Meinung: Nachdem ich den ersten Band dieser Reihe vor einiger Zeit gelesen hatte und auch hier auf dem Blog eine Rezension zu erlesen ist, war ich natürlich sehr gespannt auf die Fortsetzung der Castamar Reihe. Dieser zweite Band der *Castamar Saga* kann allerdings auch unabhängig vom ersten Band gelesen werden. Das möchte ich kurz erwähnen! Wer mag kann natürlich meine Meinung zum ersten Buch dieser Reihe hier https://literaturgarten.blogspot.com/2020/06/die-kochin-von-castamar-von-fernando-j.html nachlesen. Diesen zweiten Band hat der Autor wie ein perfekt ausgetüfteltes Kochrezept in einem verständlichem Schreibstil verfasst. Eine gute Recherche der damaligen Gesellschaftsstrukturen - und die Verhältnisse des Spaniens im 18. Jahrhundert, hat er gefällig und und angenehm zu lesend mit vielen Infos und Emotionen gewürzt. Hinsichtlich auf die Liebesgeschichte zwischen dem Herzog Diego und der Köchin Clara lassen die Erwartungen auf eine romantische und liebevolle Entwicklung nicht zu wünschen übrig. Eine absolut leichte , für die Sommerzeit passende Wohlfühl-Lektüre erwartet die Leser*rinnen. Exzellente Rezeptideen und Menüzusammenstellungen der begabten Clara lassen wieder die Gedanken zu eigenen Kochexperimenten abschweifen und bereiten neuen Kochideen die Bahn. Ich denke mit diesem zweiten Band ist man erst einmal zu diesem Thema gut bedient worden. Meine Bewertung: FÜNF Sterne ***** für diesen schönen , historischen Wohlfühl-Roman aus dem Genre * Liebesroman * ! Herzlichen Dank an den Autor und den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplar !

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„Auf Liebe und Tod“ ist der zweite Teil der Castamar-Saga und beginnt genau dort wo das erste Band „Claras Geheimnis“ aufgehört hat. Ich fand schon den ersten Teil sehr gelungen und freute mich auf die Fortsetzung. Wieder begleite ich Clara Belmonte, die ihre Leidenschaft in der Küche nachgeht und durch ihre Panikattacken gequält wird, sobald sie geschlossene Räume verlässt. Don Diego, deren Interesse an Clara wächst, obwohl im bewusst ist, das dies zu Gerüchten am Hof führen kann. Ursula Berenquer, die strenge Haushälterin, die jede schwäche ausnützt um Druck auszuüben. Don Enrique von Arcona, der durch ein tragisches Ereignis in der Vergangenheit, Don Diego die Schuld gibt und mit seinen Racheplänen vor nichts zurückschreckt. Der Autor schafft es, den Charakteren ein Leben einzuhauchen und jeder macht eine große Veränderung durch. Ich dürfte Sie dabei begleiten, mit ihnen mitfiebern und fürchten. Es gibt so viele spannende Wendungen, dass man nicht merkt, wie schnell man die Seiten umblättert. Es ist ein Buch voller Liebe, Intrigen, Verrat, Geheimnisse und Rache. Es enthält auch Themen wie Sklaverei, Rassismus, Homosexualität und verbotene Liebe. Eine wunderbare Geschichte die lange in Erinnerung bleibt. Mich konnte dieses Teil noch mehr begeistern und irgendwie bin ich traurig, das es zu Ende ist. Da steigt die Vorfreude auf die Verfilmung noch mehr. Ich kann dieses Historische Roman jedem empfehlen, der noch nicht viel Erfahrungen in dem Genre hat. Hier sind 5 ⭐️mehr als verdient.

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1721 in Spanien. Clara ist zur Chefköchin am Hof von Castamar aufgestiegen und schwärmt schon lange für den Herzog Don Diego. Da Beziehungen außerhalb des eigenen Standes nahezu ausgeschlossen sind (der Ruf des Hauses Castamar muss schließlich gewahrt werden), kann sie kaum glauben, dass Don Diego ihre Gefühle erwidert. Doch der Herzog wirbt tatsächlich um Clara – gegen alle Konventionen zum Trotz. Dies spielt seinem Erzfeind Don Enrique in die Karten, der alles daransetzt, Don Diego und das Haus Castamar zu zerstören. Dabei ist ihm jede Intrige und jedes Mittel recht – sogar Mord, Folter und Vergewaltigung. Band 2 setzt unmittelbar da an, wo Band 1 geendet hat. Wieder begleite ich Clara, Don Diego und die Bewohner, Gäste und Bediensteten von Castamar und wieder bin ich völlig gefangen von dieser nervenaufreibenden Geschichte. Ich habe mitgefiebert, mitgelitten, mich gefreut und gefürchtet. Ich war begeistert und unsagbar wütend. Die Geschichte hat mich schlicht mitgerissen und völlig gefesselt. Der Autor beschreibt seine Charaktere so lebendig und vielschichtig, dass sie einfach Teil von einem werden, man fühlt sich wie mittendrin. Ich mag Clara und Don Diego. Don Gabriel ist ein herzensguter Mensch, Dona Ursula ist gefühlskalt, wofür man aber Verständnis entwickelt, Don Enriquo ist durch und durch grausam und ich habe ihn SO verachtet u.s.w. Jeder einzelne ist ein wichtiger Teil dieser Geschichte und alle sind sie mir an Herz gewachsen bzw. haben in mir tiefste Verachtung ausgelöst. Es ist diese Art Buch, das man so schnell wie möglich lesen möchte um zu wissen, wie es weitergeht, von dem man aber andererseits hofft, es möge bitte nicht so schnell enden. Ein absolut mitreißender, fesselnder und berührender historischer Roman.

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Auf Liebe und Tod ist der zweite Teil der Castamar Dilogie und knüpft nahtlos an den ersten Teil an. Claras Kochkünste begeistern die Herrschaft nach wie vor und schnell steigt sie zur Chefköchin auf, womit sie sich nicht nur Freunde macht. Voller Argwohn wird es auch angesehen, dass sich der Herzog immer mehr zu Clara bekennt. Vor allem die Haushälterin hat große Probleme damit, dass eine einfache Küchenhilfe Herrscherin über Castamar werden soll. Einen sehr großen Raum nimmt in dieser Geschichte die Intrige Don Enriques ein, der dem Herzog niemals verziehen hat, ihm das Liebste genommen zu haben. Dieser zweite Teil konnte mich noch mehr als der Vorgängerband begeistern. Die Charaktere sind dermaßen gut beschrieben, man leidet und fiebert mit ihnen mit, vor allem der Marquis hat mir oft Gänsehaut ob seiner Brutalität beschehrt. Die Seiten flogen nur so dahin, es gab viel Abwechslung, denn der Autor spricht viele Themen an. Wie Standesunterschiede, Homosexualität, Sklaven und Diskriminierung, wodurch die Geschichte zu keiner Zeit Längen aufwies. Die Charaktere sind sehr vielschichtig und machen viele Veränderungen durch, seien sie positiv oder negativ. Vor allem Clara, die sehr willensstark ist und gegen die Geringschätzung der Frauen ankämpft, hat mir sehr gut gefallen. Leider habe ich die Dilogie nun beendet, fiebere aber sehr der Verfilmung entgegen, die hoffentlich nicht zu lange auf sich warten läßt. Für beide Teile gibt es eine unbedingte Leseempfehlung und 5 Sterne. Vielen Dank an den C. Bertelsmann Verlag und an das Bloggerportal, dass ich die Dilogie rezensieren durfte.

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Fernando J. Múñez C. Bertelsmann Seiten 334 Historischer Roman Clara wird dank ihres wundbaren Talentes zu kochen von Herzog persönlich zur Chefköchin befördert. Sie kann sich nicht glücklicher schätzen. Hinzu kommt das sie durch die vielen Geschenke und Komplimente des Herzog sich zu gestehen muss, tiefe Gefühle für Don Diego, dem Herzog, zu empfinden. Doch ist sie sich sicher das das keine Zukunft hat. Denn jemand von ihrem Stand würde nur Schande über den Namen Castamar bringen. Also beschließt sie ihre Gefühle vorerst für sich zu behalten. Doch nehmen trotzdem Gerüchte ihren Lauf, die Don Diegos Widersacher nutzen , um dem Herzog zu schaden. Also inszenieren sie einen perfiden Plan. Der zweite Band stand dem ersten in nichts nach. Ich war begeistert. Ich mochte den starken Charakter von Clara, aber auch die Entwicklung der Haushälterin hat mich sehr gefreut. In diesem Band ging es Hauptsächlich um die Intrige die der Marquis austüftelte, man konnte miterleben wie sein Plan immer mehr Gestallt annahm und aufging. Ob der Plan bis zum Ende gelang müsst ihr selber herausfinden. Es gab nur eine Sache die mich etwas gestört hat undzwar das man obwohl man die Motive kannte, die den Marquis dazu bewegten, Don Diego zu schaden, man bis fast zum Schluss nicht so richtig viel von seiner Gefühlswelt mitbekam und er einem so weit weg vorkam. Er war für mich als Charakter daher gleichgültig. Das tut der Geschichte aber keinen Abbruch. Sehr gut mochte ich die Liebesgeschichte die sich zwischen Clara und Don Diego anbahnte und das sie so langsam und unschuldig von statten ging. Auch einen Pluspunkt gab es für das aufgreifen des Themas Sklaverei und Unterdrückung der andersfarbigen Menschen. Ich finde das wurde, hinter dem geschichtlichen Aspekt sehr gut umgesetzt.

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