Leserstimmen zu
Don't LOVE me

Lena Kiefer

Die Don't Love Me-Reihe (1)

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[REZENSION - DON‘T LOVE ME] Bei dem Buch spiegelt der Titel ziemlich gut meine Meinung zur Geschichte. Ich versuche, mich nicht in Rage zu schreiben, allerdings kann ich nichts garantieren. Ich war gespannt auf das Buch, so sehr habe ich mich darüber gefreut, als es angekommen ist. So viele meinten, Lena Kiefers Schreibstil sei so wunderschön und besonders. Allerdings konnte er mich nicht überzeugen, die Geschichte konnte mich weder berühren, noch kam ich während der 400 Seiten in einen angenehmen Lesefluss. Weil ich vor allem an den Protagonisten sehr viel auszusetzen habe, nun zu Kenzie. Sie war die Protagonistin des Buchs und die Hälfte der Geschichte liest man aus ihrer Sicht. Sie war für mich unglaublich naiv und anstrengend, sie war wie ein wütendes Kind. Sie hat immer das getan, von dem alle ihr abgeraten haben, und war dann überrascht, als es schief gegangen ist. Außerdem hat es mich sehr gestört, dass sie nie wirklich Kritik an Lyall ausgeübt hat. Selbst wenn er sich komplett respektlos ihr gegenüber benommen hat, hat sie bloß gelächelt und sich danach darüber den Kopf zerbrochen. Außerdem hat sie sich dauerhaft selbst angelogen, immer wieder hat sie betont, dass sie EIGENTLICH gar nicht so sei, ABER... wo ich mir gedacht habe: Wenn du mal einfach gemein bist, sag doch einfach die Wahrheit. Da ich nun schon sehr viel über Kenzie geschrieben habe, komme ich jetzt zu Lyall. Aus seiner Sicht sind die anderen 200 Seiten geschrieben. Ich hätte mir zwischen den beiden vom Schreibstil her irgendeinen Unterschied gewünscht, allerdings hatten die beiden den Selbstentleibungen Wortschatz, die gleichen Vergleiche. Lyall war mir unglaublich unsympathisch, er hat sehr arrogant und eingebildet gewirkt, und vor allem hatte ich das Gefühl, dass er seine Träume eigentlich gar nicht wahr machen möchte. Acht Wochen sollte er einfach Mal mit keinem Mädchen schlafen. Acht Wochen. Ich glaube, jeder hält acht Wochen ohne Sex aus, selbst wenn man sich einer Person körperlich hingezogen fühlt. Die gesamte Kleinstadt hatte ein Problem mit ihm, er hat etwas getan, was ihm niemand verzeihen kann. Aber statt irgendwie zu versuchen, seinen Ruf wieder herzustellen, benimmt er sich super aggressiv und wütend, zudem ist er extrem respektlos und irgendwie hatte ich nicht das Gefühl, er weiß, was er will. Was mich leider auch sehr gestört hat, war, dass er sich jede Seite siebenhundert Mal über seine Arbeit aufgeregt hat, obwohl er es für SEINE Traumzukunft machen muss. Ich konnte ih einfach nicht verstehen. Darüber hinaus wollte er sie dauerhaft beschützen, aber jedes Wort, was er an sie gewendet, hat sie gefühlt verletzt. Ich habe mich während des Lesens so oft gefragt, wieso Lyall nicht in einer Therapie ist. Das meine ich auch ernst, schließlich hatte er ziemlich willkürliche Wutausbrüche und ein kleines Aggressionsproblem. Die beiden als Paar waren ebenfalls etwas dubios und für mich absolut nicht verständlich. Die beiden haben kaum irgendwelche privaten Gespräche geführt, sie hatten kaum mehr Interaktion als Begrüßungsfloskeln, aber Hauptsache sie verlieben sich. Es war eine komplett körperliche Beziehung. Ich glaube, inzwischen hat jeder bemerkt, wie es mir gefallen hat. Für mich auf jeden Fall ein Jahresflop, ich konnte dem Buch absolut nichts abgewinnen, ich habe mich durch die Seiten gequält und war kurz davor, es abzubrechen, allerdings war es ein Rezensionsexemplar vom @bloggerportal (Vielen Dank trotzdem) und deshalb wollte ich trotzdem eine Rezension hochladen. Für mich bekommt das Buch 0.75/5 🌻

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