Leserstimmen zu
Das Kind in mir will achtsam morden

Karsten Dusse

Achtsam morden-Reihe (2)

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Eher eine 3-4 Sterne - Rezension! Karsten Dusses neueste Geschichte knüpft netterweise da an, wo die letzte aufhört! Daher ist es ratsam, sich vor "Das Kind in mir will achtsam morden" den ersten Teil "Achtsam morden" zu besorgen, sei es als Buch oder Hörbuch! Ich habe die Geschichte als Hörbuch gehört und bin absolut begeistert von der Stimme des Sprechers! Es handelt sich hier um den Autor selbst!! Leider hielt sich die Begeisterung was das Hörbuch an sich anbelangt in Grenzen!... Die Geschichte fing stark an und machte direkt Lust, wieder Björn Diemels chaotischem Achtsamkeits-Mafia-Ehe-Fiasko zu folgen! Aber dieses innere Kind... Den ersten CDs folgte ich noch ganz gebannt, aber dann so ab CD 4, merkte ich, dass meine Gedanken öfters abschweiften und ich von vorne beginnen musste! Aber was ist es, dass mich nicht mehr so wie Teil 1 begeistern konnte? Das Thema inneres Kind finde ich wahnsinnig interessant! Bin ich doch selber jemand, der immer sagt, man darf sein inneres Kind nicht vergessen oder verlieren! Aber im Hörbuch kam mir das einfach zu häufig vor, zu häufig zu Wort! Ich habe wieder eine humorvolle Mafia-Geschichte erwartet, aber bekommen habe ich...Ja, was eigentlich? Man lauscht Björn Diemels noch-Ehe-Problemen, seinen Problemen mit sich selbst, den Klima-Problemen der Kita-Eltern, dem Problem der E-Scooter... Klar ging es auch um diverse Mafia-Geschichten, aber eher nur so am Rande... Karsten Dusses Stimme hat so einiges rausgerissen, er könnte mir auch ein Telefonbuch vorlesen und ich würde gebannt zuhören. Vielleicht sollte er tatsächlich mal eine Entspannungs-CD einlesen!! Die würde ich auch glatt kaufen! Also, Fazit der Geschichte: nicht ganz das, was ich erwartet habe, leider auch nicht mehr so witzig! Böse ja, aber nicht witzig! Karsten Dusses Stimme ist sehr angenehm! Er kann toll vorlesen und ich habe ihm gerne zugehört! Aber die Geschichte an sich konnte mich leider nicht überzeugen!...

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Karsten Dusse hat mit seinen Romanen "Achtsam morden" und "Das Kind in mir will achtsam morden" eine ganz neue Form von Roman geschaffen. Hier trifft Krimi auf Psychotherapie gepaart mit viel schwarzem Humor. Ich kannte das erste Buch nicht, was aber nicht weiter schlimm war; es wird jedoch viel aus dem ersten Roman "Achtsam morden" aufgegriffen. Der Protagonist Björn kennt das Prinzip der Achtsamkeit schon sehr gut und möchte eigentlich ausgeglichener leben. Doch leider funktioniert dies nicht so richtig und schon gleich zu Beginn geschieht versehentlich ein Mord... Mit seinem Therapeuten möchte er seine doch noch teilweise stark durchkommende Emotionalität bearbeiten und erfährt hierbei von seinem 'inneren Kind', dem er mehr Beachtung schenken soll. Und das tut er auch... Und nebenbei gilt es, den Mafia Boss wieder zu finden, der aus dem Keller weg ist und dann ist da ja auch noch der Kindergarten seiner kleinen Tochter, der Fruchtquetschies verbieten will... Ein wirklich mal anderer Roman, der unterhält, skurril ist und bei dem man nicht alles ganz ernst nehmen kann; der aber auch wirklich sehr gut Aspekte der Achtsamkeit und des inneren Kindes integriert. Diese Mischung ist sehr gut gelungen und macht dieses Buch wirklich zu etwas besonderem. Ich bin nicht so der Fan von unrealistischen Ereignissen und tue mir damit generell schwer, aber hier war es einfach unterhaltsam und bis zum Ende eine ordentliche Portion schwarzer Humor und gleichzeitig interessante Denkanstöße. Zu Beginn jedes Kapitels sind Zitate aus dem Bereich der Achtsamkeit/inneres Kind abgedruckt, die mir sehr gut gefallen haben. Ich würde nicht sofort zum nächsten Buch in diese Richtung greifen, es sei denn, mein inneres Kind möchte das 😉

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Kurz vorweg: Wer eine Fortsetzung im Sinne eines zweiten "Falls", wie bei einer Krimireihe erwartet, der wird enttäuscht sein. Wer sich aber auf eine Fortsetzung mit bekannten Akteuren hofft und sich mit einem beliebten Selbstoptimierungsthema beschäftigen möchte, darf sich über dieses Buch sehr freuen! Durch die zahlreichen guten Tipps von Joschka Breitner und dessen Ratgeber konnte Björn Diemel seine Probleme gut in den Griff bekommen. Er hat ein gewisses Grundvertrauen seiner Noch-Ehefrau zurückgewonnen und darf seine Tochter regelmäßig sehen. Das Prinzip der Zeitinseln kann er nun sicher anwenden. Er hat mafiöse Strukturen zerschlagen und ist dadurch zu einem neuen Job gekommen, in dem er wesentlich freier agieren kann. In Sascha hat er eine kompetente Unterstützung gefunden, die ihm in jeder Situation mit Rat und Tat zur Seite steht. Allerdings lernt Björn Diemel nun den wahren Grund einiger seiner Probleme kennen: sein inneres Kind. Um dieses Problem anzugehen, beschließt er eine Partnerschaftswoche mit seinem inneren Kind zu absolvieren. Dumm nur, dass ausgerechnet in dieser Zeit Komplikationen mit der Geisel auftreten, die Björn und Sascha im Keller ihres Kindergartens gefangen halten. Plötzlich werden die beiden selbst erpresst und müssen auf unblutige Art und Weise eine Lösung finden. Wer bisher (immer noch) kein Fan von Karsten Dusse ist, hat etwas verpasst und sollte dringend beide Bücher in der richtigen Reihenfolge lesen!

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Achtsamkeit hilft einem den Alltagsstress zu überstehen - selbst wenn man ein Mörder ist ⚰️ Schon im ersten Band “Achtsam Morden” hat der Anwalt Björn Diemel so allerhand praktische Achtsamkeitsübungen mit uns geteilt. Er konnte mit Hilfe der Achtsamkeitsprinzipien vielerlei Konflikte auf geradezu komische Weise lösen. Nun möchte Björn mit seiner mörderischen Vergangenheit abschließen und ein friedvolles Leben führen. Doch das ist der Beginn eines neuen Dilemmas. Denn was tut man, wenn das innere Kind (weiter)morden will? . . Im zweiten Teil “Das Kind in mir will achtsam morden” widmet Björn sich seinem #innerenkind und greift den psychologischen Bestseller #daskindindirmussheimatfinden auf. Da ich letzteres gerade erst gelesen habe, hat mich der thematische Bezug besonders gefreut. Denn die Theorien von Stefanie Stahl werden hier auf den Alltag übertragen und sind somit noch greifbarer und leichter zu verstehen. . . Besonders gut hat mir gefallen, dass jedes Kapitel mit einer kurzen Achtsamkeitsübung beginnt, von welchen man sich manche tatsächlich zu Herzen nehmen sollte. . . Nachdem ich den ersten Teil gerade erst gelesen habe und er mich total begeistert hat, war der Heyne Verlag so lieb mir den zweiten Band als Rezensionsexemplar zu schicken. Vielen Dank an dieser Stelle! Es ist tatsächlich mein allererstes Rezensionsexemplar und ich habe mich sehr gefreut 😊 . . . Das Buch ist ein Muss für Fans von schwarzem Humor ❕ Es ist makaber, aber nicht gruselig. Vom Stil erinnert es mich sehr an die Serie “Lucifer” und ich könnte mir gut vorstellen, dass sich das Buch für eine lustige Serie eignet. Es überzeugt mit seiner Situationskomik, seiner einzigartigen Geschichte und den locker mit eingebundenen gesellschaftskritischen Themen. . . Manko: der chauvinistische Protagonist und seine Anti-Nachhaltigkeits-Weltanschauung hat mir ziemlich missfallen. Beim Lesen sollte man demnach im Hinterkopf behalten, dass manche Dinge, die der Protagonist von sich gibt die Aussagen eines #Antihelden sind und seine Verhaltensweise weder erstrebenswert, noch in Ordnung ist. . . Überraschenderweise sind beide Teile ein absolutes Jahreshighlight 5/5⭐

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„Kindlich ist das altersgemäße Verhalten eines Kindes. Kindisch ist das nicht altersgemäße Verhalten eines Erwachsenen“ (S. 139). Diese und weitere tiefgründige Ratschläge und Definitionen hat diesmal der Achtsamkeits-Coach Joschka Breitner für Björn Diemel parat. Der Strafverteidiger Björn Diemel ist wieder da. Eigentlich hat er mit der Hilfe von Joschka Breitners Achtsamkeitsprinzip sein Leben in den Griff bekommen. Er hat seinen Job in der Kanzlei gekündigt und sich selbständig gemacht, streitet liebevoller mit seiner Frau und verbringt mehr Zeit mit seiner Tochter. Doch nach einem Jahr leidet er unter ständigen Stimmungsschwankungen und stellt im Rahmen von weiteren Therapiesitzungen mit Joschka Breitner fest, dass er sich mit den Bedürfnissen und Ansprüchen seines inneren Kindes auseinandersetzen muss. Und es kommt, wie es kommen muss: jeden Tag kommen neue Probleme hinzu. Aber durch intensive Dialoge mit seinem inneren Kind findet er stets die passenden Lösungen. Das Buch lebt von der einfallsreichen Situationskomik sowie von interessanten Protagonisten und besticht nicht zuletzt durch einen bissigen Humor. Trotz der unterhaltsamen Story und dem lockeren Schreibstil schafft es Karsten Dusse aber auch ernste Zwischentöne und gesellschaftskritische Themen einfließen zu lassen. Da dürfen dann auch verschiedene Sichtweisen zum Klimawandel und Greta Thunberg nicht fehlen. Das erste Buch „Achtsam Morden“ war für mich die positive Überraschung des Jahres. Daher hatte ich Bedenken, ob die Fortsetzung dieses Niveau halten kann. Die Bedenken waren absolut unbegründet. Die vielen, in einer stimmigen Geschichte eingebetteten Überraschungseffekte haben mich auch diesmal von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann gezogen und das Buch nicht aus der Hand legen lassen. Ich habe die leise Befürchtung, dass die Geschichte um Björn Diemel zu Ende erzählt ist. Aber vielleicht überrascht uns Karsten Dusse mit einer weiteren kurzweiligen Fortsetzung. Ich würde mich darüber sehr freuen!

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Björn Diemel ist zurück. Nachdem er mit Joschka Breitners Hilfe das Prinzip der Achtsamkeit nach allen Regeln der Kunst erlernt hat, änderte er sein Leben radikal. Er kündigt seinen Job in der Kanzlei und macht sich als Anwalt selbstständig. Von nun an verbringt Björn mehr Zeit mit seiner Tochter und lernt sogar, sich liebevoll mit seiner Frau zu streiten. Ein Jahr ist seither vergangen. Doch Björn kann sein Leben nicht richtig genießen. Schnell verliert er die Beherrschung und sucht nach Lösungen für seine neuen Alltagsprobleme. Kann ihm sein Therapeut Joschka Breitner weiterhelfen? Ein möglicher Ansatz ist schnell gefunden. Björn muss sich mit seinem inneren Kind auseinandersetzen. „Das innere Kind ist ein Bildnis zur Erklärung tiefenpsychologischer Vorgänge. Ihr inneres Kind ist der Teil Ihres Unterbewusstseins, in dem die seelischen Verletzungen aus Ihrer frühesten Kindheit gespeichert sind.“ ( Joschka Breitner, Auszug aus dem Buch) Björn verinnerlicht die Hinweise seines Therapeuten und versucht diese anschließend in seinem Alltag umzusetzen immer mit dem Vorsatz - Schluss mit dem Morden. Mit seinem ironisch-witzigen Schreibstil verwickelt mich Buchautor Karsten Dusse in eine turbulente, mörderisch-kindliche Debatte zwischen Björn Diemel und seinem inneren Kind. Zwischen den beiden fliegen die Fetzen, bis sie schließlich lernen, sich gegenseitig zu achten und gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Die Situationskomik ist köstlich. Ich stolpere von einer Lachsalve in die nächste. Doch wer jetzt glaubt, hier einem aberwitzigen Roman auf den Leim gegangen zu sein, irrt sich gewaltig. Karsten Dusse hat ein kluges Buch mit ernsten Untertönen und viel Gesellschaftskritik geschaffen. Er hat sich ausgiebig mit dem Inneren Kind beschäftigt und überzeugt mit interessanten Fakten. Mir war nicht bekannt, dass es so viele Publikationen und Kurse zu dieser Thematik gibt. Es wird Zeit, dass ich meinem Inneren Kind mehr Aufmerksamkeit widme. Mit Joschka Breitners Ratschlägen und Björn Diemels Erfahrungen sollte dieses Unterfangen gelingen. „Das Kind in mir will achtsam morden“ ist ein weiteres Lese-Highlight in 2020. Herrlich schräg, bissig und unterhaltsam! Ideal als Buchgeschenk für liebe Freunde. Ein Tipp für die Lesemuffel unter Euch- Karsten Dusses Roman gibt es auch als Hörbuch.

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Da mir der erste so unsagbar gut gefallen hat, hatte ich so meine Bedenken, ob der zweite auch wieder so gut sein kann. Er war sehr gut. Das war er wirklich. Es gab wieder einige Stellen, da musste ich herzlich Lachen. Der Schreibstil war genau so locker, flockig, wie im ersten Teil. Was mir da schon sehr gut gefallen hat. Aber - und hier kommt das Aber - der zweite Teil war nicht so gut wie der erste. Mir hat so ein bisschen die Überraschung gefehlt und irgendwie hat es mich nicht komplett gepackt. Da es aber trotzdem viel Spaß gemacht hat, das Buch zu lesen und ich gut unterhalten wurde 😁, gibt es 🐝🐝🐝🐝 von mir und auf jeden Fall eine Leseempfehlung! 😉

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Anwalt Björn Diemel hat es geschafft! Er lebt nun in einer Wohnung, in der Villa des Kindergartens seiner Tochter, ebenso wie Ex-Mafiosi Sascha, der sich als einfühlsamer Kindergartenleiter entpuppt und leitet im Verborgenen zwei rivalisierende Mafia-Gangs. Die Beziehung zwischen ihm und seiner Frau Katharina ist nun auf Distanz so viel entspannter, dass sie beschließen gemeinsam mit ihrer Tochter Emily Urlaub in den Bergen zu machen. Doch der verpeilte Kellner auf der Almhütte, der Björns berechtigten Wünsche ignoriert und mit den Füßen tritt, bringt das innere Kind in Björn zum Toben, was leider tödlich für den Kellner mit ehrenwerten ökologischen Zielen endet. Katharina ahnt nichts davon, hat aber kein Verständnis für Björns ungehalten, aufbrausende Art und verlangt, dass er erneut eine Therapie bei Joschka Breitner beginnt. Der macht ihn mit dem Konzept des inneren Kindes und den verdrängten Bedürfnissen aus seiner Kindheit vertraut, denn: „Es ist nie zu spät für eine unglückliche Kindheit“. Alle die die Irrungen und Wirrungen von Band 1 überlebt haben, sind wieder mit von der Partie. Das Vakuum, das die Verstorbenen hinterlassen haben werden von der attraktiven alleinerziehenden Ärztin Laura und ihrem unendlich nervenden Bruder Kurt gefüllt. Kurt ist mir dabei zu plump, durchschaubar und irgendwie kann er Dragan nicht ersetzen und auch Boris hat keine Gelegenheit sein wahres Gesicht zu zeigen. Björn steht einfach nicht mehr im Fadenkreuz zweier sich rivalisierender Clans, dafür aber im Fokus seines alten Studienfreundes Peter, der regelmäßig den Moment der Abgabe seines Kindes in der Kita nutzt, um Björn einige zutreffend unangenehme Fragen zu stellen. Dass der Kriminalkommissar noch das Pensionsalter erreichen wird, wage ich zu bezweifeln. In diesem Band störte mich nicht der laxe Umgang des Kollegen mit dem Recht auf Leben anderer, sondern mit der Zukunft seiner Tochter. Ökologisch gesehen ist Björn eine Null und kapiert nicht, was das auch für Emily bedeutet. Statt begründete Bedürfnisse pädagogisch geschickter anzugehen als Jahrespraktikantin Frauke, macht er sich darüber lustig. So geschickt sein und Saschas Taktieren beim Elternabend ist, so sehr hat es mich gestört, dass einige Probleme auf eine Stufe gestellt werden. Ich fand es urkomisch, wie er sich über die Eltern, die Bilder ihrer Kinder überall posten und verbreiten mockiert, die im Kindergarten bei Gruppenfotos dann auf dem Recht am eigenen Bild und Datenschutz bestehen. Das hat er geschickt gekontert und die Eltern kalt gestellt, aber nicht kalt gemacht. Anders ist es bei dem begründeten Wunsch nach gesunder Ernährung und Verpackungsvermeidung, das sogar den Kellner das Leben kostete. Leider bleibt Sascha, der mir in dem letzten Band trotz seiner Vergangenheit ans Herz gewachsen ist, diesmal recht blass. Dafür rückt Björns vernachlässigtes und nun wieder hochfahrendes Sexleben in den Vordergrund, das sich nun auch an den Maßstäben des inneren Kindes messen lassen muss und somit auch kinderschützend, fantasievoll umgedeutet werden muss. Sprachlich sehr gelungen, aber nicht immer ein Ersatz für die fehlende Rabenschwärze der Mafiakonstellation zuvor. Dieser Band scheint nicht so genau zu wissen, worauf er sich denn nun konzentrieren soll. Es gibt wieder einige echte Highlights, wie die Zitate aus dem fiktiven Buch von Therapeut Joschka Breitner, aber auch einige Enttäuschungen, so dass es für mich ein durchwachsenes Hörerlebnis ist. Der sehr erfolgreiche Vorgänger wurde von Matthias Maschke gelesen, pointiert, rabenschwarz und treffsicher. Der Autor hat eine ähnliche Stimmlage, ist allerdings Jurist und weder Schauspieler noch verfügt er über eine Sprecherausbildung. Das hört man leider. Manchmal vermag niemand einen Text so gut zu übermitteln wie der Autor selbst z.B. bei Jan Weiler, doch hier verblasst er einfach neben dem Comedian, er kann mit seinem Vorgänger einfach nicht mithalten. Noch dazu merkt man wirklich, dass seine Stimme ungeschult ist. Ich höre immer einen kleinen zischenden „S“-Laut mit, die Stimme ist nicht ganz klar und rein. Im persönlichen Umgang im Alltag oder bei der Arbeit würde es mich nicht stören, bei einem Hörbuch, bei dem ich mich ganz auf Stimme und Text konzentriere aber schon. Es ist nicht so stark, dass es therapiert werden müsste, aber es reicht, um ihn als Sprecher zu disqualifizieren. Das Hörbuch ist nicht schlecht, aber bei Weitem nicht so brillant wie sein Vorgänger. Irgendwie nicht Fisch nicht Fleisch, es fehlt die gnadenlose Schärfe des Auftaktbandes. Ich bedanke mich dennoch ganz herzlich bei Random House Audio, dass ich erfahren durfte, wie es achtsam mit Björn Diemel weiter geht. #zuhausehören #hörbuchliebe #ichhöremeinbuch #daskindinmirwillachtsammorden #karstendusse #achtsamkeit #achtsammorden #fortsetzung #hörbuchblogger #randomhouseaudio #dasinnerekind

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