Leserstimmen zu
Atlas der Heldinnen und Helden

Sandra Lawrence, Stuart Hill

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Wundervoll !!

Von: Christl

22.11.2020

Ein tolles Buch für Jung und Alt. Die Aufmachung des Buches ist sehr ansprechend und schön. Man entdeckt sehr viele Kleinigkeiten an jeder Ecke. Es ist wirklich sehr groß, was ich auf der einen Seite wirklich Liebe, besonders wenn man es mit einem Kind lesen / Vorlesen / Zeigen möchte ist es sehr schön. Die Schrift ist teilweise sehr groß - was mir gefallen hat, aber dann gibt es wieder abschnitte wo ich sie sehr sehr klein finde. Das macht es für den Lesefluss nicht unbedingt einfach, da ich mich immer zuerst etwas auf die Größe einstellen musste. Es gibt überdies auch wirklich viel zu lesen und zu entdecken, gefühlt auf jedem freien cm in diesem Buch sind Bedeutungen, Zeichnungen oder Symbole - so macht dieses Buch wirklich spass - auch für Öfter / Länger. Besonders gut gefiel mir der Abschnitt von Afrika, ich war mir gar nicht bewusst wie viele Mythen / Legenden / Helden und Heldinnen dieser Kontinent zu bieten hat !!! Grandios!

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Die junge Alexia, die frustriert aus der Schule heimkehrt, entdeckt auf dem Dachboden einen alten, verstaubten Koffer. Darin befinden sich längst vergessene Unterlagen und Erinnerungsstücke ihrer Ur-Großtante Helena. Wunderschöne Landkarten aus allen Teilen der Welt, die über und über mit Notizen beschrieben sind. Helena war Entdeckerin und hat sämtliche Heldengeschichten festgehalten, die sie während ihrer Reisen gehört hat. Helenas Reise beginnt 1933. Am Hafen von Athen erhält sie eine Nachricht, die aus sonderbaren Zeichen besteht. Wie schon im „Atlas der Fabelwesen“ verstecken sich die Symbole im ganzen Buch. Nur wer ganz aufmerksam ist, kann sie entdecken und am Ende die geheimnisvollen Botschaften entschlüsseln. Dieser Atlas verbindet sehr geschickt verschiedene Ebenen. Im Zentrum stehen die gesammelten und nach Regionen vorgestellten Sagen und Mythen über Heldinnen und Helden aus aller Welt. Ich finde die Vielzahl an Heldinnen großartig, von denen ich bislang noch nie gehört habe. Die Illustrationen und Sagen laden zum stundenlangen Blättern, Lesen und Bestaunen ein. Der Umfang der Texte ist vollkommen ausreichend. Das Buch würde allenfalls aus allen Nähten platzen. Rund um die kartografische Sammlung rankt sich Helenas Geschichte, über die ich nicht viel verraten möchte, außer dass sie unglaublich bewegend ist und zum Nachdenken anregt. Dem Prestel Verlag ist es einmal mehr gelungen, ein großartiges Werk herauszubringen, das für Groß und Klein gleichermaßen lehrreich und ein Vergnügen ist. „Der Atlas der Heldinnen und Helden“ ist ein Nachschlagewerk, ein Märchenbuch, ein Reiseabenteuer, eine spannende Detektivgeschichte und enthält zugleich eine wichtige Botschaft. Vielen Dank an das Bloggerportal und den Prestel Verlag dafür, dass ich dieses großartige Werk als Rezensionsexemplar erhalten durfte!

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Sagenhaft

Von: _maxcologne_

09.11.2020

Der Atlas der Heldinnen und Helden versammelt eine Auswahl legendärer aber auch historischer Persönlichkeiten aller Erdregionen in einem Band. Für mich westeuropäisch geprägten Leser sind die Held*innen der griechischen Sagen, wie Odysseus, Herkules oder Iason und mitteleuropäische Märchenfiguren wie Rotkäppchen natürlich ein Begriff. Auch einige Figuren der skandinavischen Edda wie Sigurd und Beowulf könnte ich noch einordnen. Aber bereits beim nahen europäischen Umland komme ich ins Schwanken. Von Holger Danske hatte ich noch nie gehört, ganz zu schweigen von den vielen Figuren weiter entfernter Weltregionen. Das Buch hat mir erneut bewusst gemacht, wie wenig man von der Welt weiß, und dass z.B. Rotkäppchen natürlich nicht überall auf der Welt universell erzählt und verstanden wird, sondern halt nur hier bei uns in Mitteleuropa. Genau so wenig wie der Rest der Welt mit Rotkäppchen, konnte ich bisher nichts mit Namen wie Hatupatu, Tokoyo oder Hiawatha anfangen, die aber dafür alle in "ihren" Ursprungsländern bestens bekannt sein dürften. Der Atlas zeigt hierdurch wie vielfältig unsere Welt ist und dass wir Menschen, egal wo wir leben, Geschichten dieser Held*innen brauchen, um universell geltende Botschaften von z.B. Recht und Unrecht oder Liebe und Hass zu transportieren und unseren Kindern greifbar zu machen. Eingebettet ist das Ganze in ansprechenden Karten und einer Hintergrundgeschichte. Wir reisen mit Alexia durch das Reisetagebuch ihrer Urgroßtante Helena, die auf einer Weltreise Bekanntschaft mit den im Buch vorgestellten Held*innen gemacht hat. Der Prestel-Verlag hat hiermit mal wieder ein schönes und vor allem lehrreiches Buch veröffentlich.

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Zum Buch: Alexia soll in der Schule ein Referat halten und weiß nicht über welches Thema sie sprechen soll. Auf dem Dachboden findet sie in einem alten Koffer eine alte Fliegerweste aus Schafsfell, einen Fliegerhelm, eine Fliegerbrille sowie das Tagebuch ihrer Ur-Großtante Helena. Niemand spricht über Helena und nachdem Alexia die Papiere studiert hat, weiß sie auch weshalb ... Meine Meinung: Ein Bilderbuch für ältere Kinder, wobei Bilderbuch nicht der richtige Ausdruck zu sein scheint. Macht das Buch auf den ersten Blick den Eindruck, es könnte ein Bilderbuch sein, wird man beim Lesen eines besseren belehrt. Helena war eine Forscherin, zu ihren Lebzeiten ein Unding als Frau und darum besonders erwähnenswert. In dem Buch, das wie eine spannende Abenteuergeschichte aufgebaut ist, reisen wir um die ganze Welt und lernen viele bekannte, aber auch unbekannte Heldinnen und Helden unsere Vorzeit kennen. Sehr gut aufgebaut, immer in kurzen, prägnanten Stichworten wird die Person vorgestellt. So hat man viel Lesefreude und lernt nebenbei noch einiges über die Erde und ihre HeldInnen. Großartig gemacht und nicht nur für Kinder überaus spannend und auch lehrreich. Mich hat es jedenfalls ganz großartig unterhalten und meine Kinder auch.

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Wer waren Tik und Lap, Zenobia oder Odysseus und vor allem – woher kamen sie? Der Atlas der Heldinnen und Helden bietet einen umfassenden Überblick über Legendäre Figuren aus Märchen, Sagen und Mythen. Zusammen mit dem Mädchen Alexia erkunden wir das Tagebuch ihrer Großmutter, die als junge Frau in die weite Welt aufgebrochen ist, um ihr die Geschichten der verschiedenen Länder zu entlocken. Dieses Buch ist also Tagebuch und Atlas zugleich. Jede Doppelseite widmet sich einem Land, einer Region oder gar einem Kontinent. Mit tollen Illustrationen und Kartographien wird anschaulich gezeigt, aus welcher Region eines Landes einzelne Heldinnen und Helden stammen. In kurzen Sätzen wird zudem ihre Geschichte/ ihr Wirken erläutert. Wir reisen also nicht nur in das Sagenumwobene Griechenland mit seinen bekannten Helden wie Herkules oder Theseus, sondern erkunden auch Japan, oder Afrika und lernen zum Beispiel Yennenga, eine Prinzessin und Kriegerin kennen, die später als die Mutter des Mossi-Königreichs Tenkodogo, im heutigen Burkina Faso galt. In diesem Atlas können sich nicht nur Kinder verlieren, auch als Erwachsener ist es unglaublich spannend neue Sagengestalten zu entdecken und kennen zu lernen. Und erstaunlich, von wie vielen dieser Sagen und Mythen man noch nie gehört hat. Das Buch macht Lust, sich mehr mit solchen Geschichten zu befassen und vielleicht auch neue Kulturkreise dadurch zu entdecken. Und für die ganz Neugierigen, bietet der Atlas noch ein kleines Rätsel. Verpackt als Code, den es zu entschlüsseln gilt. Gar nicht so einfach, wenn ihr mich fragt. Dieses Buch ist also keine trockene Lektüre, sondern ein Spaß auf vielen Ebenen und eine tolle Ergänzung zum „Atlas der Fabelwesen“, der ebenfalls im Prestel Verlag erschienen ist. Eine klare Empfehlung.

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Achilles, Odysseus und Minotaurus kennen wir vielleicht noch, aber wer sind Tuwara, Urashima oder Cinder Mary? Dies und noch viel viel mehr kann man in dem Buch „Atlas der Heldinnen & Helden“ von Sandra Lawrence und illustriert von Stuart Hill, erschienen im Prestel Verlag, nachlesen. Inhalt: Das Buch beginnt mit einem Tagebucheintrag von Alexia, in dem sie ihre Angst vor einem Schulreferat schildert. Während sie noch mit ihrem Schicksal hadert, findet sie einen alten Koffer ihrer Urgroßtante Helena mit Schaffellweste, einem Fliegerhelm, einer Fliegerbrille und haufenweise beschriebenen Papier. Das bedeutet: Helena war eine Entdeckerin! Folgt den Spuren von Alexias Großtante nach Griechenland, Afrika, Australien und über die ganze Welt und lernt nebenbei etwas über die größten Heldinnen & Helden der Geschichte. Vielleicht könnt ihr auch die mysteriösen Zeichen im Brief entschlüsseln? Fazit: Sandra Lawrence hat die manchmal doch etwas trockene Mythologie in eine spannende Erzählung gepackt. Die kartographischen sowie stilistischen Illustrationen von Stuart Hill sind sowohl übersichtlich als auch faszinierend. Mein 4-jähriger Sohn findet die Waffen und merkwürdigen Gestalten beeindruckend. Meiner 9-jährige Tochter gefällt die Erzählung dahinter. Und ich? Ich habe jede Menge dazu lernen können. Wirklich ein Schmuckstück im Bücherregal für kleine und große Entdecker. 💕

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