Leserstimmen zu
Dichter und Denker der Antike und ihre bedeutendsten Werke

Erich Ackermann

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„Was die griechisch-römische Antike an Literatur, Philosophie, Mythologie, bildender Kunst, Architektur und Kultur hinterlassen hat, mag man als überliefertes Bildungsgut abtun, aber es ist weit mehr: Es ist ein geistiges Erbe, ohne das unsere heutige Kultur und Gesellschaft nicht denkbar wäre.“ Γνῶθι σεαυτόν (gnothi seauton) – Erkenne dich selbst. Dieser vielzitierte Spruch des delphischen Orakels könnte nicht passender sein, um die Bedeutung der antiken Literatur zu beschreiben. Sie verzaubert, sie entführt in eine Welt der Mythen, Götter und Legenden, aber vor allem lädt sie zu einem tieferen Nachsinnen über die Welt und das eigene Selbst ein. Liest man z.B. Platons Werk Phaidon, in dem die letzten Gespräche zwischen dem zum Tode verurteilten Sokrates und seinen Freunden dialoghaft wiedergegeben werden, so beginnt man fast zwangsläufig darüber nachzudenken, ob es wohl wirklich so etwas wie eine ‚unsterbliche Seele‘ gibt und was im Leben eigentlich wirklich wichtig ist. Beginnt man allerdings, sich näher mit der antiken Literatur zu beschäftigen, so verliert man leicht den Überblick in diesen mitunter nicht unbedingt leicht verständlichen Texten. Doch der Überblicksband Dichter und Denker der Antike – und ihre bedeutendsten Werke (2020 bei Anaconda erschienen) schafft Abhilfe. Der Herausgeber Erich Ackermann führt chronologisch, anhand einiger ausgewählter Texte in die Literatur des klassischen Altertums ein. Sein Weg führt dabei von den homerischen Epen über sokratische, platonische und aristotelische Philosophie, hin zum Eid des Hippokrates und der hellenischen Dichtung, bis er schließlich zur römischen Dichtung Cäsars, Ciceros oder Vergils kommt. Er gibt dabei jeweils eine kurze und übersichtliche Einführung in das Leben und Wirken des Dichters und stellt dann einen kurzen Auszug aus einem zentralen Werk vor. Diese Textstellen sind gewissermaßen ‚Appetithäppchen‘, die zur weiteren Lektüre der Texte anregen. Ergänzt ist das Buch außerdem um eine gelungene Einführung, die deutlich macht, dass die griechisch-römische Antike den Grundstein für unsere moderne Gesellschaft gelegt hat. Die griechische Idee vom Ideal des vollkommenen Menschen und der damit verbundenen Vorstellung von Humanität dringt z.B. bis heute in die (christliche) Ethik. Ebenso prägen die Schriften Platons oder Aristoteles die Philosophie noch heute und durch alle Epochen hindurch war die Antike immer wieder Motiv für zahlreiche Dichtungen, so z.B. bei Goethe, Schiller oder Hölderlin. Dichter und Denker der Antike – Ein gelungenes Überblickswerk (auch für den kleinen Geldbeutel, da es für gerade einmal 10.00€ zu haben ist), das auf 700 Seiten eine umfassende Einführung in die antike Dichtung bietet.

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